Ist der Omnivorismus eine Ideologie?

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16 Antworten

Hallo, 

ich sag´s mal so: Wir sind von der Natur aus Omnivoren. Weder die vegane Ernährung noch die Heutige, die wir omnivorisch nennen sind jedoch natürlich und wirklich gesund. Wenn ein Mensch sich wirklich natürlich ernähren würde, dann würde er neben Pflanzenkost, Fleisch und Eier konsumieren. Aber keine Milchprodukte! Es liegt weder  in unserer Natur noch in die anderer Spezies artfremde Muttermilch zu konsumieren. Das Milchprodukte in Wirklichkeit ungesund und in größeren Mengen zu Problemen führt bestätigt dir jeder Arzt (vor allem Hautärzte). 

Von dem her halte ich jede Ernährungsform irgendwie für eine Ideologie ausser man macht es so wie oben beschrieben. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Kommentar von skogen
18.05.2016, 09:58

Hej! Ich verstehe nicht, warum Milch ungesund sein soll. Mein Freund wuchs auf einen Bauernhof mit Milchkühen auf und trinkt demnach auch schon seit immer Kuhmilch. Ich bin von der Milch auch nicht krank geworden. Was daran soll nun ungesund oder gar schädlich sein? LG

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Kommentar von AppleTea
18.05.2016, 13:50

Was die DGE empfiehlt ist sowieso unfug.. Und es gab genauso auch Untersuchungen, die genau das Gegenteil gezeigt haben ;) erhöhtes Osteoporose Risiko und vieles mehr.

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Kommentar von Omnivore10
18.05.2016, 18:21

Es liegt weder  in unserer Natur noch in die anderer Spezies artfremde Muttermilch zu konsumieren.

Kennst du den Kuckuck? Der frisst artfremde Eier. na so ein Schlingel. Der ist bestimmt ideologisch geprägt. Das was der Kuckuck macht ist nicht natürlich, stimmts?

Das Milchprodukte in Wirklichkeit ungesund und in größeren Mengen zu Problemen führt bestätigt dir jeder Arzt

Das ist nachweislich FALSCH!

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Als Biologe würde ich dazu mal sagen: Nein. Lebewesen haben nun mal bestimmte bevorzugte Ernährungsweisen und sind daran auch angepaßt, spezialisiert (Sinne zum Essen finden, Mundwerkzeuge zum zerkleinern, Darmflora zum verdauen).

Omnivor bedeutet, daß man sowohl pflanzliche (Primärproduzenten) Nahrung als auch tierisches essen kann.Die Grenzen sind da fließend, ein Bär zum Beispiel, der ein carnivor (Fleischfresser) ist, gut ausgestattet ist um zu jagen, frißt dennoch sehr häufig Beeren, wurzeln und selten auch mal Aas.

Der Mensch ist was seine Biologie angeht Omnivor. wir könnten unsere Ernährung nicht über (ungekochte) Pflanzennahrung decken, wie es z.B. Gorillas tun. (Gekochte, besser verwertbare Nahrung ist dann was anderes) und wir bekommen auch enorme Probleme, wenn wir versuchen uns rein carnivor zu ernähren. Das bedeutet nicht, daß man sich so ernähren muß, nur weil man könnte.

Aus Biologischer Sicht scheint für den Mensch im Moment eine ausgewogene Ernährung (Protein, Kohlenhydrate, Fett) mit wenig bis keinem roten Fleisch am besten zu funktionieren. Da steckt die Forschung aber noch in den Kinderschuhen und wird meist Ideologisch geprägt oder von Industriezweigen beeinflußt.

Eine Ideologie kann die Ernährung des Menschen werden, wenn es totalitäre Züge annimmt, man keine andere Meinung zuläßt und auch keine (echten) Fakten anführen kann, warum jetzt alle genau so leben müssen, aber drauf besteht.

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Du bist Veganer. Ich bin kultivierter Allesfresser, was die Menschen übrigens in der Entwicklung ihrer Kultur von Raubtieren und Aasfressern unterscheidet. Menschen haben das Feuer, das Kochen und Braten erfunden! Das hat auch Rückwirkungen auf ihre körperliche Entwicklung genommen. Wenn meine kultivierte Allesfresserei eine Ideologie wäre, würde ich Dich als Veganer bis aufs Blut bekämpfen. Aber von mir aus kannst Du essen was Du willst, solange Du mich nicht mit fragwürdigen Argumenten nervst. Dass Menschen Allesfresser sind ist eine biologische Tatsache. Dass sie aus ideologischen Gründen vegetarisch oder vegan leben, also nur noch ein Ausschnitt aus der natürlichen Prägung, ist Ausdruck ihrer Weltsicht. Das ist übrigens so neu nicht. Schon die alten Pythagoreer sollen vegetarisch gelebt haben. Andere haben Menschen erst dann gegessen, wenn sie vorher einen bestimmten Tanz aufgeführt haben. Vielleicht kommt das bei der zunehmenden Überbevölkerung auch demnächst wieder. Dann würden sich diese neue Art Menschenfresser ideologisch-religiös verhalten. Mag sein, dass sie dann bevorzugt Veganer verzehren. Wer weiß schon, was sich die Menschen in der Sucht nach neuen Trends und im Stopfen ihrer seelischen Leere noch alles einfallen lassen.

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Kommentar von berkersheim
18.05.2016, 11:00

Achtung: Der letzte Teil ist Satire. Zustimmung nur, wenn jemand Humor hat.

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Kommentar von AppleTea
18.05.2016, 11:52

Der FS ist kein veganer. Hat er doch extra geschrieben

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Kommentar von AppleTea
18.05.2016, 12:09

Macht doch nix.. Menschen sollen ja auch ab und zu Fehler machen, hab ich gehört ;)

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Kommentar von AppleTea
18.05.2016, 13:20

Ja. Ich gebe dir sogar zum größten Teil recht, bei dem was du da schreibst.

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Das Wort Omnivorismus hör ich zum erstenmal, kann mir zwar etwas darunter vorstellen, aber das was ich mir darunter vorstelle, würde ich eher Antiveganismus nennen. Eine Abwehrreaktion von Fleischessern auf missionierende Veganer.

Der hohe Fleischkonsum und die Loblieder auf Fleisch sind eher Tradition, also etwas, was gemacht wurde und wird ohne viel darüber nachzudenken. Da eine Ideologie (Lehre von der Idee) jedoch wenigstens ein Minimum von Gedanken voraussetzt, würde ich das noch nicht Ideologie nennen.

Omnivore (Allesfresser) ist übrigens sowohl nichtssagend, weil zu umfassend, als auch falsch. Das menschliche Verdauungssystem kann weder die typische Nahrung von Pflanzenfressern (Gras und Blätter) noch die von Fleischfressern (rohes Fleisch) in problemlos verdauen.

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Öhm...

Wann wurde er erfunden, dieser "Omnivorismus"? ....vermutlich um die Zeit der Sesshaftwerdung des Menschen, als er begann Tiere zu domestizieren.

Selbst die Genetik machte mit und verpasste den treuesten Ideologie-Anhängern die sog. Laktose-Toleranz !!

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Kommentar von Imago8
18.05.2016, 09:55

Hm...vielleicht muss man da wieder trennen zwischen omnivorer Ernährung und einem Omnivorismus, als der Art und Weise, wie diese Ernährungsweise sich in der Gesellschaft spiegelt, bzw. wie die Menschen damit umgehen, ob und wie sie sich damit identifizieren usw.

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Kommentar von AppleTea
18.05.2016, 09:55

Ich würde sagen, mit der erfindung der Werbung :) lecker, gesunde und natürliche Milch, weil artfremde Milch total normal is

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Kommentar von AppleTea
18.05.2016, 11:02

Keine Ahnung was du damit versuchst zu erreichen ;) es funktioniert halt leider nicht. Ich weiß was ich geschrieben habe und ich ändere meine Meinung nicht

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Zu deinen Argumenten: Warum ist etwas, was als normal angesehen wird eine Ideologie? Dann wäre auch Atmen, laufen lernen, Arbeiten gehen usw eine.

Zu Punkt 2: Ich habe beide Argumente noch NIE als Argumentation für Fleischkonsum gehört. Ich höre eher Sachen wie: "Weil Fleisch die Menschliche Entwicklung erst möglich gemacht hat" oder "weil der Menschliche Körper auf Fleischkonsum ausgelegt ist" oder "Weil der Mensch ein Allesfresser ist"

Zu Punkt 3: Wenn man mal die Anzahl von Fleisch- und Milchprodukten der Anzahl spezieller Veganer Lebensmittel gegenüberstellt, würde ich sagen das es Proportional gleich viel Werbung gibt.

Zu Punkt 4: Das Milchschnitte und Co nicht wirklich gesund sind, sollte jedem klar sein, es glaubt ja auch keiner Ernsthaft, das Nimm2 Bonbons gesund sind, oder? Das Milch im allgemeinen für Menschen, insbesondere Kinder und ältere Gesund ist, ist hingegen ausreichend belegt. Milchkonsum beugt Diabetis und Bluthochdruck vor, sie stärkt die Abwehr mit Vitamin D uvm

Zu Punkt 5: Grillen vielleicht, aber Fleischkonsum an sich nun wirklich nicht. man nehme nur das "Magere Hühnchen" als Beispiel für Typisches Frauenessen. Den Zusammenhang zu "Ideologie" sehe ich hier nicht.

Zu Punkt 6: Echt? Wer macht das? Hättest du jetzt geschrieben "Ignoriert" hätte ich dir zugestimmt, aber ich kenne keinen, wirklich keinen einzigen Menschen (mit kennen meine ich persönlich kennen!) der behauptet nicht Artgerechte Haltungsbedingungen seien nicht so schlimm, Ausnahmen, oder nicht vorhanden! Im Gegenteil, viele die ich kenne wünschen sich eine bessere Kennzeichnung von Fleisch zur Haltung, ähnlich wie es sie bei Eiern gibt.

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Kommentar von Imago8
18.05.2016, 18:42

Im Unterschied zum Fleisch essen kann man sich nicht gegen das Atmen entscheiden. Das Arbeiten-gehen-müssen-könnte tatsächlich auch zu einer Ideologie gehören...

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Kommentar von Player1000855
19.05.2016, 00:12

Ich will mich nicht mit dir streiten oder so und ich kann deinen Standpunkt auch nachvollziehen, ich selbst war jahrelang deiner Meinung. Dennoch ist es wichtig immer auch die Gegenseite in Betracht zu ziehen. Hierfür KANN folgender Artikel dienen: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/milch-krankheiten-ia.html Laut diesem fördern Milchprodukte alle Volkskrankeiten, Asthma, Krebs, Entzündungsprozesse, und und und... Ich glaube nicht, dass das alles Müll ist. Deshalb würde ich dich bitten, den Artikel völlig unvoreingenommen zu lesen und versuchen den Standpunkt Anderer nachzuvollziehen. Danke :)

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nein der Veganismus und Vegetarismus ist eine Ideologie da es nun mal kein BEWEIS gibt dass diese ernährung die gesundheit fördert. Es basiert somit nur auf glaube den man nicht hinterfrägt. dazu arbeitet man beim Vegansmus mit der erpressung onanaiebedingter Schuld und Sündengefühle und erhebt "Fleisch ist Böse und wer Fleisch isst auch" zum Dogma

- Dogmatisches Behaupten absoluter Wahrheiten
- Tendenz zur Immunisierung gegen Kritik
- Vorhandensein von Verschwörungstheorien (z.b. Fleischlobby bezahlt Studien)
- utopische Harmonieideale (wenn die ganze Welt Vegan ist gibt es kein Welthunger und Kriege mehr)
- die Behauptung von Werturteilen als Tatsachen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ideologie

Trifft alles auf den Veganismus/Vegetarismus zu dazu gibt es auch Studien

In einer Hinsicht jedenfalls - und das haben sie
wiederum mit den religiösen Eiferern gemein - kommen alle Fraktionen des
ernsthaften Vegetarismus auf einen Nenner: Ihre Kritikfähigkeit lässt
arg zu wünschen übrig (
immunisierung). Kaum ein Vegetarier (von welcher Abteilung auch
immer) würde zugeben wollen, dass eine konsequent vegetarische Ernährung
sehr wohl Gesundheitsrisiken birgt, vor allem für Kinder und Säuglinge.

Dass die angeblich prinzipielle ethische Überlegenheit der vegetarischen/veganen Ernährungs- und Lebensweise einer kritischen Überprüfung ebenso wenig standhält wie die Behauptung, eine fleischfreie Kost sei naturgemäß gesünder,

ist dann für vegetarische/vegane Ideologen absolut unerträglich

.(dogmatisches behaupten von absoluter Wahrheiten)

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42246/1.html

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Kommentar von Omnivore10
18.05.2016, 18:33

Dogmatisches Behaupten absoluter Wahrheiten

Bitte nenne es Vahrheiten! :-)

DH!

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Kommentar von Imago8
18.05.2016, 18:34

Dass jemand meint, "Fleisch ist böse", hab ich echt noch nie gehört.

Leider gehst du nicht auf die Frage ein. Es ging um Omnivorismus, nicht um Veganismus oder Vegetarismus.

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Ich finde man sollte es einfach in Grenzen halten.. Es sollte mehr wie früher werden tierische Produkte aus guter Haltung oder direkt aus der Natur und das halt eher selten...
Denn so ist es gesund. Dieser übermäßige tägliche Konsum ist ja schon ziemlich ungesund... Dadurch sind soviele Krankheiten entstanden. Außerdem macht es Antibiotika unwirksam und ist für den Klimawandel zuständig....

Natürlich ist zu sagen wir Menschen sind längst in der Lage uns vegan zu ernähren ohne das es ungesund ist...
Deshalb würde ich mich auch eher in diese Richtung ernähren denn es ist wirklich schwierig tierische Lebensmittel aus guter Haltung zu kaufen und natürlich auch teuer...

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Kommentar von Dackodil
18.05.2016, 12:58

Wenn du nur 2 - 3 x im Monat wenig Fleisch ißt, kann das Kilo ruhig 40,- Euronen kosten.

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Kommentar von SJ7IFVQ5
18.05.2016, 13:15

Das sehe ich ganz genau so...

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Kommentar von SJ7IFVQ5
18.05.2016, 18:55

Ich finde wenn man's isst dann sollte man alles essen...

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Kommentar von SJ7IFVQ5
18.05.2016, 19:22

Weil das ganze Tier stirbt! Naja das würde ich nicht vergleichen und wenn doch dann sind die Blätter am Maiskolben das Fell und den Stil kann man sicher gut verwenden...

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Der Hype um Milch hat schon ziemlich ideologische Züge (vor allem, wenn man bedenkt, wie "eklig" die meisten es finden, wenn zB ein fünfjähriger noch Muttermilch trinkt, aber Muttermilch eines anderen Tieres ist okay...)

"Omnivorismus"...würde ich jetzt nicht als Ideologie zählen, zumindest nicht allgemein. Es gibt sicher Leute, für die ist das tägliche Stück Fleisch auch ein Stück Lebensphilosophie, aber das ist ja nicht das, was "Omnivorismus" ausmacht.

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Kommentar von Deamonia
18.05.2016, 12:44

Ich glaube keiner findet es eklig wenn ein fünfjähriger noch Muttermilch trinkt, "eklig" (eher unnormal) ist es nur, wenn er in dem alter noch selber nuckelt, statt abgezapfte Milch zu trinken, weil man davon ausgeht, das so etwas die natürliche Sexuelle Entwicklung stört, und außerdem unweigerlich zu Hänseleien im Freundeskreis führt.

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Eine interessante Frage. Der Mensch hat ja erst aus der Not heraus angfangen zu jagen und später Milch von anderen Tieren zu trinken und sie letztendlich zu halten und zu züchten. Dieses Verhalten bzw. Lebensweise wurde über die Generationen immer weitergeben, indem es den Kindern vorgelebt wurde und heute wird es nicht nur als normal, sondern sogar als notwendig angesehen!
Lebt man seinem Kind von Anfang an ein anderes Leben vor, so würde es das ebenso als normal empfinden (z.B. die vegane Ernährung). Da müssen die Eltern halt nur erstmal auf den Gedanken kommen, zu hinterfragen, ob die Ernährung wie sie bisher war tatsächlich so "notwendig" und richtig ist..

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Kommentar von Undsonstso
18.05.2016, 10:29

Interessante Ansicht, wenn man bedenkt, dass du nicht artgerechte Milch in einem anderen Zusammenhang befürwortest,

siehe deine eigene Antwort: https://www.gutefrage.net/frage/haben-veganer-probleme-mit-artfremder-milch-wenn-tierbesitzer-ihre-milchgebenden-tiere-artfremde-tiere-stillen-lassen?foundIn=user-profile-question-listing

Dort steht Freiwilligkeit über Gesundheit !!

Menschen-Frauen sollen ruhig Tiere stillen, auch wenn den Tieren das nicht gut tut...?

Das nenne ich : vegane Doppelmoral !!

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Kommentar von AppleTea
18.05.2016, 11:00

Ob das den Tieren gut tut oder nicht, weißt du doch gar nicht. Und ich glaube auch nicht, dass die Tiere über das Säuglingsalter hinaus gestillt werden, wie es bei Menschen ja der Fall ist (Zumindest trinken die weiter Milch)! Außerdem geht es momentan gar nicht um Gesundheit sondern um Ideologien. Die Tiere werden nicht aufgrund von Werbung für Menschenmilch gestillt, sondern weil sie Säuglinge sind und Milch brauchen.

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Kommentar von AppleTea
18.05.2016, 11:23

Na das ist ja wohl logisch oder?? Das gesündeste ist IMMER die arteigene Muttermilch. Das ist eig. Allgemeinwissen. Demnach ist artfremde Milch eben nicht das gesündeste.

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ähm...nein, ist es nicht. Wir Menschen sind nun mal von Natur aus omnivore Lebensformen und als solche auf den Verzehr von Fleisch angewiesen um uns gesund zu ernähren.

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Hi,

Wäre für deine Frage echt wichtig gewesen zu wissen was omnivor heißt ;) Genaugenommen heißt das das man ALLES isst, das ist keine Ideologie, sondern eine Überlebensstrategie, die uns ermöglicht hat die Eiszeit zB zu überstehen. Ein breites Nahrungsspektrum sichert quasi das Überleben in ganz harten Zeiten. Und ich finde nun echt nicht das jeder Allesesser ein schlechter Mensch ist, das hat doch nix damit zu tun was man selber für eine Überzeugung hat, du lebst doch selber omnivor, wenn du kein veganer bist...

Was du evtl meinst nennt man Carnivor (das ist der reine Fleischesser) und da hättest Recht das ist drüber...

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Kommentar von Imago8
18.05.2016, 11:40

Ja, eine Überlebensstrategie für harte Zeiten. Sind unsere Zeiten hier so hart? Mittlerweile hat sich einiges verändert. Und der Omnivorismus, den ich meine, ist eher das heutige "Für-Normalhalten-des Verzehres-großer-Fleischmengen-und-artfremder-Milch".

Und von schlechten Menschen schrieb ich überhaupt nichts.

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Nein - natürliche Nahrungsaufnahme mit der Vielfalt die die Natur vorgegeben hat ist keine Ideologie, sondern das normal.

Ideologie würde heissen, das man nur das gutheissen was man selbst glaubt. Die Ernährung, von allem etwas, ist aber ernährungsbiologisch richtig.

Ich ernähre mich Omnivor, achte allerdings sehr darauf, was ich zu mir nehme und vermeide vor allem den Konsum tierischer Produkte fragwürdiger oder zweifelhafter Herkunft.

Das einzige was ich bemängele ist die Menge an Fleisch die pro Kopf verzehrt wird, die ist m.M.n. viel zu hoch.

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Kommentar von AppleTea
18.05.2016, 09:54

Der Konsum von artfremder Milch ist alles andere als natürlich und normal. Uns wird nur mit allen Mitteln eingebrannt, dass es das wäre! Und wenn man darauf reinfällt ist das schon irgendwie ideologisch..

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Kommentar von AppleTea
18.05.2016, 10:07

Klar. Damals ging es nicht anders weil wir sonst ausgestorben wären. Heute geht es eben schon anders. Dank Werbung wird uns wie gesagt das Gegenteil vermittelt.

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Kommentar von AppleTea
18.05.2016, 10:11

@matmat, weißt du ab wann genau der Mensch laktosetolerant wurde? Hab leider nichts dazu finden können.. außer die Info, dass er vor 7500 Jahren generell angefangen hat Milch zu trinken. Damals waren die Menschen aber noch intolerant

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Kommentar von AppleTea
18.05.2016, 13:18

Ja.. aber ab wann Menschen die Laktose letztendlich vertragen haben, wissen wir nicht. Oder?

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Ich glaube nicht dass Omnivorismus, und auch Veganismus etc. eine Ideologie ist - es sind einfach Lebenstile, Ernaehrunngsweisen.

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Jede Nahrungsform ist Ideologie.

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Nein, das ist keine Ideologie. Es ist ganz natürlich.

Menschen sind Mischköstler, wer das leugnet sollte sich wirklich informieren. Sowohl unser Gebiss als auch unser Verdauungstrakt sind für Mischkost ausgelegt. Die Natur hat es so gewollt.

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