Mein Mann sagt, es gäbe einen Mikrochip zur Krebsfrüherkennung. Das würde er auch machen. Weiß jemand, ob es diesen Chip schon gibt und wie das funktioniert?

Zur Krebsvorsorge haben Wissenschaftler von der Universität Berkley in Kalifornien einen neuen Mikrochip entwickelt. Er erkennt das Protein PSA, dessen Konzentration im Blut bei der Entstehung von Prostatakrebs steigt. Nach der Vorstellung seiner Entwickler reagiert ihr Gerät 20 mal empfindlicher als herkömmliche Krebs-Tests.
Die Forscher schreiben in der Zeitschrift Nature Biotechnology, dass ihr Chip auch für die Ermittlung von AIDS oder Brustkrebs verwendet werden könnte, und alle anderen Krankheiten, bei deren Entstehung charakteristische Proteine ins Blut gelangen.
Bei dem neuen Mikrochip lagern sich die fraglichen Proteine an einen haarkleinen Ausleger an, der sich bei dieser Reaktion krümmt. Je größer die Krümmung, desto höher die Konzentration des Proteins im Blut. Gemessen wird die Abweichung mit einem Laser. Der Ausleger wird aus Silikonnitrid hergestellt, dem gleichen Stoff und mit der selben Technik, die auch in der Halbleiterindustrie für die Herstellung von Mikroprozessoren verwendet wird.
Aber der ist noch nicht in Deutschland auf den Markt
Gefunden auf Seite
http://www.menshealth.de/health/krebs/mikrochip-erkennt-krebs-frueher.16746.htm

Das Problem ist, das Tumormarker nicht gleich Tumormarker ist.Im Falle des PSA-Wertes beispielsweise sind 2 Drittel aller erhöhten Werte schlicht und ergreifend Fehlalarm.