Eine genaue Aussage ist nur möglich, wenn ein näherer Zusammenhang angegeben wird. Es gibt einen Unterschied zwischen Handlungsfreiheit (kein äußeres Hindernis, so handeln zu können, wie man will) und Willensfreiheit (selbst sein Wollen zu bestimmen).
Handlungsfreiheit kann es in unterschiedlichem Grad bestehen. Eine einzige Aussage kann nicht für alle einzelnen Menschen gelten, weil ihr Spielraum individuell und gesellschaftlich verschieden ist. Jean-Jacques Rousseau (lebte in der Zeit des Absolutismus) stellt z. B. den Verlust an Freiheit im Vergleich zu einem „natürlichen Zustand“ in seinem Werk über den Gesellschaftsvertrag z. B. sehr dramatisch dar: „Der Mensch wird frei geboren, und überall liegt er in Ketten.“
Meinungsfreiheit ist - vom politischen und gesellschaftlichem Rahmen abhängig - in unterschiedlichem Ausmaß vorhanden. Die Gedanken sind grundsätzlich frei, sofern nicht mit starken Manipulationen in das Gehirn eingegriffen wird. Bewußtes eigenes Denken kann dazu beitragen, sich von Einflüssen zu lösen, die Gedanken sonst unbemerkt in eine bestimmte Richtung lenken.
Willensfreiheit (in seinen Entscheidungen frei sein) gibt es meiner Meinung nach. Der Mensch ist zwar Einflüssen ausgesetzt, aber es gibt eine echte Wahl zwischen Alternativen und die Personen sind in ihrem Willen dabei selbstbestimmt. Die Menschen bewegen sich nur nicht in einem Vakuum wie ein völlig unbeschriebenes Blatt. Dies schließt aber einen Spielraum nicht aus.
Kausalität (Ursache-Wirkungskette) ist kein zwingender Gegengrund. Es kann (anders als in einem radikalen Determinismus angenommen) auch nicht notwendig und vollständig bestimmende Gründe geben. Dann führt nicht ein Zustand zwangsläufig zu einem folgenden Zustand. Hirnforscher bestreiten die Existenz von Willensfreiheit unter Berufung auf bestimmte Experimente und erklären sie für eine Illusion. Bei Handbewegungen wird ein Bereitschaftspotential schon kurz vor einer bewußt empfundenen Handlungsentscheidung gemessen. manche Deutungen leiteten daraus eine Determination durch neurophysiologische Prozesse ab, die in das Gebiet der Biochemie gehören. Dies kann aber auch mit guten Gründen anders gesehen werden, weil ein Bereitschaftspotential nicht zwingend eine Handlung ohne eine Eingriffsmöglichkeit durch ein kontrollierendes Bewußtsein auslösen muß.
Reflexion und geistige Offenheit fördert das Ausnutzen des vorhandenen Spielraums. Die Handlungsfreiheit ist von vorhandenen Bedingungen abhängig. Ein Einsatz für die Schaffung von Freiheit (an Vernunft und Werte gebunden, nicht Willkür) kann auf diese Bedingungen einwirken, auch wenn die Möglichkeiten dabei nicht unbegrenzt sind.
Der Mensch kann frei werden!
Indem er die Sache mit der Ewigkeit klar macht. Gott hat den Menschen geschaffen: Aber durch die Sünde hat der Mensch das nicht geschafft heilig genug zu sein für Gott. Unfreiheit durch Sünde. Also übernahm Jesus Christus als Gottes Sohn die Strafe die die Menschen verdient hätten. Jeder, der das im Glauben annimmt, kriegt seine Lebensschuld damit los und ist dadurch geheiligt, um bei Gott sein zu dürfen. Dann isser frei. (Johannesevangelium, Kapitel 8 Vers 36)
Spinnerei? Also ich beziehe meine Wahrheiten aus der Bibel. Und nur von dort. Früher dachte ich, ich müsste so "blind vertrauen und glauben" - unter anderem weil es heißt: "Selig sind die, die nicht sehen und doch glauben". Und ich hab nie daran gezweifelt dass das wahr ist. Aber je mehr man sich damit beschäftigt und die wissenschaftlichen (und persönlichen) Fakten vergleicht (ich rede von den Fakten, nicht von Interpretationen derselben!) destom mehr Bestätigung und Belege finden sich. Ich würde mir komisch vorkommen mich auf eine Theorie zu verlassen in so immens wichtigen Punkten.
Bspw. die Evolutionstheorie... dauernd ist man den Pseudowissenschaftlern ausgeliefert wenn sie was behaupten was der Bibel widerspricht. Aber wenn man sich reinkniet merkt man dass die Fakten als solche nur falsch eingeordnet und interpretiert wurden. So gibt es natürlich Variationen innerhalb der Artgrenzen. Aber noch nie wurden Artgrenzen überschritten, respektive Baupläne neu entwickelt in der Natur. Dann sagen die Evolutionisten "Klar.. wir können ja auch nicht mehrere Mio Jahre zurückblicken, aber wir erkennen das daran, dass...." Aber wir können bspw. bei Bakterien entsprechend viele Generationen zurückblicken. Bakterien haben eine Generations-Zeit von 20 Minuten...heißt... 26.000 oder so Generationen pro Jahr. Und 260.000 in 10 Jahren... und noch NIE ist beobachtet worden dass sich ein Bakterium zu was höherem entwickelt. Wieso sollte sich irgendwas anderes irgendwann über die Artgrenze hinaus weiterentwickelt haben? Das entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage, wird aber verschleiert.
Oder die Erdschichten die angeblich in Jahrmillionen entstanden sind: Wie kommt es dann, dass Bäume (20 m und höher) SENKRECHT durch diverse Schichten versteinerten... die wären doch oben längst verrottet gewesen bis die Erdschichten so weit wären... und die Erosion wurde nicht beachtet... wenn nämlich alles immer in demselben Trott geschehen wäre wie die 430 Mio Jahren etwas entstehen? Oder die PRophetien... Wer sich damit beschäftigt (aber das tun die meisten ja nicht) wird merken, dass die Prophetien haufenweise eintreffen, gerade in jüngster zeit (seit 1948 bspw. mit dem Volk Israel das sein land zurückbekam) und was sonst noch so vorgeht. Aber viele verteidigen gerade die unausgegorene Evolutionstheorie so vehement, weil sie damit "beweisen" wollen dass es keinen Schöpfergott gibt. Weil das ja sonst Konsequenzen hätte. Die wollen einfach dass es wahr ist mit den Zufällen. ALlein der Urknall widerspricht dem 1. und zweiten Thermodynamischen Gesetz und auch dem Gesetz der Gravitation. Selbst wenn man davon ausgeht dass alles aus nix entstand dann wäre die Vorgehensweise den naturwissenschaftlicheN Gesetzen zuwider. Ach ja.. das wird ein Staunen geben, wenn auch der Rest der biblischen Prophetie sich nach und nach erfüllt. Große Augen wirds geben. Wenn ihr mal reinhören möchtet in Vorträge (mp3) von einem, der sich echt mit befasst hat (kann man ja selbst entscheiden ob das Hand und Fuß hat, was da gesagt wird) dann hab ich hier ne tolle Seite mit Downloads.
http://www.cgmm.de/downloads/vortraege
Finde es bloß grundsätzlich dumm etwas abzulehnen (drüber zu lachen) wenn man es nicht zumindest recherchiert hat. Ich meine... wenn es Humbug is, hat ja keiner was verloren... aber wenn es wahr sein könnte dann isses ein Prüfen immerhin wert. Geht ja um was. Oder? Um Freiheit. Und was für eine. LG

... dass diese kleine Frage auf ganz vielen Ebenen beantwortet werden kann, was hier erstens zu einem Roman führen würde und zweitens sich die Antworten, die unterschiedlichen Ebenen angehören, sich scheinbar widersprechen würden... So greife ich mir nur mal einen Ansatz heraus: Geht der Mensch über sein Denken, den Verstand, hinaus, erlangt also vollkommene Bewusstheit, ist er frei (selbst wenn der äußere Anschein völlig anders ist :-)...

Der Mensch ist in der Hauptsache Bewußtsein - und als solches ist er FREI. Selbst wenn ich durch Irrtum oder üble Machenschaften unschuldig im Gefängnis sitzen sollte oder von Terroristen als Geisel genommen, ist es immer noch meine Entscheidung, was ich denke und wie dementsprechend mein seelischer Zustand in der Situation ist.
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Ein anderer Aspekt: Mein spiritueller Lehrer hat mich gelehrt zu verstehen, daß ich FREI darin bin, in die Welt hinein Gedanken, Worte und Taten zu säen. Ich kann da in weiten Bereichen tun und lassen, was ich will. Ich könnte sogar in gewissem Umgang die gesetzlichen Vorschriften umgehen. Aber ich bin NICHT FREI darin, die Früchte dessen zu ernten oder nicht, was ich gesät habe! Denn ich MUSS ernten, was ich in dieser Hinsicht gesät habe!

Der freie Wille ist eine Illusion. Alle Entscheidungen liegen neuronale Vorgänge zugrunde, auf die wir keinen willentlichen Einfluß haben. Wir können tun, was wir wollen, doch wir können nicht wollen, was wir wollen.

Er wird immer beeinflusst und muss sich an bestimmte Grenzen halten. In diesen Grenzen hat er schon irgendwie Freiheit. Er hat fast immer eine Wahl sich für etwas zu entscheiden. Trotzdem hält sich jeder unterbewusst an bestimmte Regeln.

Genau... nur die Gedanken sind frei... Es gibt immer irgendwelche Zwänge ( kulturell, finanziell, etc )
nur die gedanken sind frei...-)
JackySmith am 12. Juni 2009 19:00 Die auf jeden Fall =)
das frag ich mich sehr oft. wir sind frei in dem system in dem wir uns bewegen, aber ist das system an sich nicht auch irgendwie eine grenze?
für mich bietet die spiritualität kaum eine antwort darauf. wir sind jedenfalls frei in der hinsicht, dass wir uns alles einreden dürfen was wir wollen.

alles andere redet er sich ein

Ich habe die Freiheit zu entscheiden, ob ich heute Abend Steak oder Schnitzel essen möchte.
man ist niemals ganz frei, irgendwelche gesetzte gibt es immer.....

wehre dich mal gegen das system......
Da spricht eindeutig ein Philosoph ;)
was soll man da noch schreiben, steht alles schon da.....