Frage von HunMagyar25, 26

Ist der Mensch von Natur aus gierig?

Ist der Mensch von Natur aus gierig?

Antwort
von Vollstreckerin, 5

Hallo,

nein, ein ganz entschiedenes NEIN!

Ich weiß, es gibt sehr viele solche Behauptungen, mit denen die vision sher vieler menschen abgewiegelt werden sein, eine gerechte, eine soziale und eine von der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen freie Gesellschaft zu schaffen - den Kommunismus mit seiner Vorstufe, dem Sozialismus.

Diese Argumentation wird nur angeschleppt gebracht, weil den >Protagonisten dieser "Philosophie" nichts mehr einfällt, weshalb sie die Argumente für die Abschaffung des Kapitalismus noch abstreiten könnten.

Es gibt ja sehr viele Argumente, weshalb der Kapitalismus abzuschaffen ist. In die Poilitische Ökonomie will ich jetzt auch gar nicht erst einsteigen, weil das über den hiesigen Rahmen hinaus reicht. Bleiben wir nur bei den nach meiner Meinung herausragendsten Argumenten, die den Kapitalismus von der Zukunftsfähigkeit disqualifizieren: Die Tatsache, dass er ohne Krieg nicht sein kann und die Tatsache, dass er notwendig den Faschismus hervorbringt, wenn es keine wirksame und massive Gegenwehr gibt. 

Wenn ich mit Befürwortern des Kapitalismus diskutiere und ihnen dann so langsam die Argumente ausgehen ... dann kommt gelegentlich die "Reißleine": Der Mensch sei von Natur aus gierig.

Das ist Unsinn!

Die Gier sehr vieler Menschen nach allen Waren, die ich als marktwirtschaftlichen Scheißdreck bezeichne, ergibt sich aus deren Profuktionsweise. Bei der Produktion geht es eben nicht um die Bedürfnisbefriedigung und auch nicht um den Menschen, dass es dem damit gut ginge, sondern um Profit. Es werden also nicht Güter produziert, sondern Waren und bei Waren geht es nur darum, sie zu verkaufen. Was anschlie0ßend damit wird, ist gleichgültig! Genau hierin liegt schlußendlich die Ursache begründet dafür, dass man den Eindruck haben könnte, der Mensch sei gierig.

Unter Bedingungen der Güterproduktion im Sozialismus bzw. Kommunismus treten diese Erscheinungen der Gier nicht mehr auf.

In sehr viel früheren Gesellschaftsformen der Menschen, zu Zeiten der Jäger und Sammler und früher, gab es keine Ungleichheiten zwischen den Menschen und es wurde Nahrung und Gebnrauchsgut für alle gleichermaßen produziert.

Ähnliche gesellschaftliche Strukturen finden wir in Rojava z.B., in dem Territorium innerhalb Syriens, in dem die Kurden mit Angehörigen sehr vieler anderer Völker friedlich zusammenleben. Die Türkei und die großen imperialistischen Mächte der Welt mögen diese Entwicklungen nicht. Die relativ kurze Geschichte von Rojava und der ungeheuere Kampfeswille der kurdischen Selbstverteidigungskräfte (YPG) zeigen aber, dass die Entwicklungen nicht aufzuhalten sind. Übrigens sind vor allem auch die Fraueneinheiten der Selbstverteidigungskräfte beim IS (Islamischer Staat) besonders gefürchtet. Die Frauen in Rojava haben ihre Befreiung von jerglicher Unterdrückung erfahren und das Wissen, dass sie in ihren militärischen Einheiten um ihre Freiheit kämpfen, läßt sie höchste Leistungen vollbringen.
Diese Frauen verdienen meine allergrößte Hochachtung und Solidarität.

Der Mensch ist nicht gierig; er wird unter den aktuellen Bedingugen bei uns und großen Teilen der Welt nur so manipuliert, dass er gierig wird.

Der Kapitalismus hingegen ist und macht hingegen tatsächlich gierig!

Viele Grüße Vollstreckerin

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 9

"Gier" würde ich dazu vielleicht nicht direkt sagen, aber es hat was mit einem natürlichen, ausgeprägten Selbsterhaltungstrieb zu tun. Jeder verspürt diesen, der eine stärker & der andere schwächer.

Antwort
von wfwbinder, 9

Natürlich. Er will überleben udn natürlich seine Angehörigen durchbringen.

Das ist genetisch so bei uns festgelegt.

Antwort
von free12345, 13

Von Natur aus wollen wir Überleben und damit denken wir ,wir brauchen alles und wollen immer das NEUESTE haben ...so in etwa musst du denken aber es gibt Menschen wie Ich die eine erziehung genossen haben wo man lernt das man nicht alles braucht und sich zurückhält und nur das Nötigste käuft bzw.will

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