Frage von Neutralis, 14

Ist der kategorische Imperativ nicht relativ für jeden?

Der Grundsatz heißt ja "„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ (Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ)

Aber was ist wenn jemand psychisch gestört ist und nichts dagegen hat umgebracht zu werden ? Wenn jemand so reich ist, dass er nichts dagegen hat beklaut zu werden ? usw. wie funktioniert der kategorische Imperativ dann ?

Antwort
von DaniGGa3, 7

Zu dem Beispiel mit dem Reichen: Der reiche hat wohl nichts dagegen, wenn ihm ein kleiner Teil seines Geldes gestohlen wird. Wenn man jetzt auf uns Mittelständer guckt, haben wir eigentlich doch auch nichts dagegen, wenn uns 1€-5€ werden, oder würdest du da ein großes Theater machen?

Kommentar von DaniGGa3 ,

Zum psychisch-kranken: von so jemanden kann man nicht verlangen, dass seine Maxime zum Gesetz werden kann. Kant spricht höchstwahrscheinlich von Menschen, die einen gesunden Verstand haben.

Antwort
von 969696, 2

Der kategorische Imperativ geht von einem gesunden Verstand aus.

Der Reiche: 

Würde gar nicht auf Idee kommen zu stehlen,da er genug hat. Wieso sollte ich Geld stehlen,wenn es mir nichts ausmacht bestohlen zu werden,da ich genug habe. 

Antwort
von florian0109, 7

Das spielt keine Rolle. Willst du denn umgebracht werden, wenn du psychisch gestört bist? Nein? Also ist das das selbe :^)

Kommentar von Neutralis ,

Nein das gilt ja nur für mich. Aber sagen wir mal aus der Sicht von jemand psychisch kranken, der darauf steht wenn er beleidigt wird. Aus seiner Sicht wäre es ja in Ordnung zu beleidigen, denn er wird auch gerne beleidigt.

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