Ist der Kapitalismus nicht Schuld das Länder wie Österreich Spalten?

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9 Antworten

Hm. Strenggenommen gibt es weder in Deutschland noch in Österreich einen "Kapitalismus" in Reinform. Man nennt das Ding die "soziale Marktwirtschaft". Nicht alles wird allein von Angebot und Nachfrage geregelt, man denke z.B. an die ganze Diskussion rund um die Milchwirtschaft (da fließt so einiges an staatlichen Geldern, was von vielen freilich kritisch gesehen wird). Gibt es nicht so etwas wie Subventionen?

Nicht jeder Zweite ist drogenabhängig in Österreich, und die meisten Leute auf der Welt wären froh, wenn sie ein vergleichbares Schulsystem hätten. Realismus ist nicht dasselbe wie das "Entwerfen von worst case Szenarios", sondern man muss auch sehen, wenn gute Dinge zur Realität gehören. Das fällt aber oft schwer. 

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Kommentar von zZWhiteFusionZz
30.05.2016, 21:41

Ja das schulssystem ist aber seit der zentralmatura und der allgemeinen umstellung von den schultypen wirklich sehr bergab gegangen!

Andere länder habens da noch immer schlechter ich weis aber es geht hier um österreich!

Bzw EU

Doch jeder 2te da alkohol und tabak für mich auch dazu gehören bzw. bald jeder 2te (im schnitt jeder 4,5te habe ich wo gehört ist aber keine seriöse quelle aus letzter seriöser quelle kahm ein schnitt von 5-6ter)

Trodzem sehr traurig!

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Das sehen sehr viele Leute wie du. Deshalb werden Ökodorfer, Aussteiger Projekte immer mehr, zusätzlich ziehen sich die Menschen mehr und mehr ins Privatleben zurück.

Mit der Kapitalismuskritik habe ich meine Probleme. Insbesondere in Österreich gibt es sehr viele Kammern, Behörden und sonstiger Vertretungen, sodass der Staatsanteil 50 % der Gesamtwirtschaft beträgt.

Insbesondere in Fällen wie Österreich oder Frankreich würde ich eher vom Halb-Kommunismus oder Gulasch-Kapitalismus sprechen.

Technik finde ich sehr geil, ich mag mein I-Phone und ich hätte auch gerne eine Maschine die mir belegte Brötchen macht.

Sich in irgendeinerweise politisch zu engagieren halte ich für so sinnvoll, wie Löcher in den Rumpf der Titanic zu bohren. Das Schiff sinkt auch ganz von alleine.

Ich würde eher dazu neigen, mir meine eigene Gemeinschaft an Gleichgesinnten zu suchen.

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Kommentar von zZWhiteFusionZz
30.05.2016, 21:50

hmmm ja es ist sehr interresant bis zu einem gewissen grad finde ich ja die technik gut sogar sehr gut (medizin musik raumfahrt etc.) aber alles hat seine grenzen und ja der "gulasch kapitalismus" klingt sehr lustig (hat mich zum schmunzeln gebracht)

LG

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Est stimmt, daß es vielen Leuten nur um das Konsumieren und Verdienen geht.
Andere wichtige Dinge werden vernachlässigt, wie z.B. Freizeit, Erholung, Glaube etc.

Kapitalismus und Kommunismus haben beide ihre Vor- und Nachteile, durchgesetzt hat sich aber nur der Kapitalismus.
Der Kapitalismus entwickelt sich zur Zeit in die falsche Richtung, und geht über in Geldgier und Ausbeutung.

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Kommentar von zZWhiteFusionZz
30.05.2016, 21:44

ja genau so sehe ich das auch! 

Leider entwickelt es sich ja auch dass Geld wirklich entscheided über leben oder tod (siehe die untersrückung von afrika durch EU und USA und was draus passiert nur wegen den bodenschätzen also geld)

Ach ja wenn sie wie schon öfters erwähnt das bargeld abschaffen bleibt einem nichts übrich ausser total überwacht zu werden und unterdrückt oder auszuwandern!

Ich nehme auswandern

(erklärung: wenn ich nicht so denke und handle wie die wollen sperren sie meine karte = mein ende da ich dann kein essen etc mehr erwerben kann)

Leider ist die Entwicklung echt tragisch

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Kommentar von frider123
30.05.2016, 22:02

Die Bargeldabschaffung führt zum Ende der bürgerlichen Freiheiten und der Demokratie.
Ich persönliche sehe die ganze Zentralisierung (EU) sehr kritisch. Sie führt nur zu Herrschaft über mehr Land und zum langsamen aushebeln der kleineren Gebiete. Der (EU)Imperialismus hat nur Unrecht in die Welt gebracht.

Meiner Meinung nach hat nur ein föderalistisches Europa der Regionen bzw. Nationen eine Zukunftsperspektive eine Chance.
Anstatt das Problem der Flüchtlingskrise in den jeweiligen Ländern zu lösen, wird mit dem illegalen Einreisen (geldgeile Schlepper) ein Millionengeschäft gemacht. Die EU schaut zu.

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Was wäre denn deiner Meinung nach das Alternativsystem? Hast du überhaupt den Sinn des Wortes "Kapitalismus" sinn ergreifend verstanden? Kollektivverträge,Sozialversicherung, o.ä. sind dann auch ganz ganz böööse? Die Spaltung hat weniger mit der Wirtschaft/Gesellschafts-Ordnung zu tun, eher mit der Verteilung der monetären Güter. Akademiker, Studierende, und die "Oberschicht" hat weniger mit den direkten Folgen der Asylpolitik zu tun als Facharbeiter. ( Es wird kein integrations-ressistener Einwanderer eine Dissertation schreiben) Ergo verstehen 50% der Bevölkerung, die Probleme der anderen 50% nicht. So eine klare Differenzierung tritt im Alltag sehr sehr selten ein. Ausgenommen sind Katastrophen ( Finanz,Terror,Natur) und Wahlen. Bei einer Wahl aus 2 verschiedenen, um 180° verschobenen Interessen, ist alles außer einer gewissen Spaltung unrealistisch. Wie tief und weit die Kluft hier auseinander reißt, hängt noch im Kontext mit anderen Faktoren zusammen. Für mich absolut nicht überraschend, auch nicht dass der neue BP daran nur marginal etwas daran verändern kann. Das Ganze System der Vereinigten Staaten und "Outsourcing" von Entscheidungsträgern wird momentan auf die Probe gestellt. Grexit/Brexit, Flüchtlingswelle, Inflation stellen dieses System mächtig auf den Prüfstand. Das Endergebnis wird dir keiner prophezeien, eins sei jedoch Gewissheit, schlimmer geht's meistens immer. Grüße aus Linz

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Kommentar von LienusMan
30.05.2016, 16:08

Was für Folgen der Asyl-Politik spüren denn die Facharbeiter?

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Kommentar von zZWhiteFusionZz
30.05.2016, 21:55

also die flüchtlingswellen wie du es nennst sind geplant man wusste was kommt sie wissen was passieren wird alle haben vorgewahrnt aber niemand vorgeplant!

Es war klar was passiert zu 100%

Ach ja Das Vereinigte königreich ist ja an HAMMAS (terroroganisation schuld)

USA an dem IS + Boko harram

Alles ist ein spiel mit gezinkten karten die wollen das genau so wie es passiert ...

Aber früher oder später fliegt alles auf und dann wunders sich alle und machen auf " oh nein wie konnte das passieren" aber drehen uns dem volk den rücken zu und lachen glücklich und zufrieden!

Oder wiso passiert genau gar nichts (bezug auf flüchtlinge) ausser das die menschen aufgehetzt werden ...

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Also ich finde du übertreibst da.
Der Kapitalismus ist die Wirtschaftsform die sich historisch durchgesetzt hat. Alle anderen Modelle, z.B. Planwirtschaft oder Feudalwirtschaft sind gescheitert.
Die Planwirtschaft hat in der ehemaligen DDR noch am besten funktioniert und selbst da waren die Lebenssituationen noch wesentlich schlechter als im Westen.

Ich finde, dass wir in Europa ohne Zweifel zu den Nutznießern des globalen Kapitalismus gehören, anderen Ländern geht wesentlich schlechter.

Das wäre viel zu einfach, den Kapitalismus für die Situation in Österreich verantwortlich zu machen.

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Kommentar von voayager
30.05.2016, 18:19

Wie kommste denn darauf, dass die DDR noch den am besten funktionierenden Kapitalismus hatte? Kuba und Nordkorea existieren noch als soz. Staaten, während die DDR unter ging.

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Kommentar von zZWhiteFusionZz
30.05.2016, 21:46

also ich meine er ist teils schuld wiso die menschen bessesener werden ... etc.

übertreiben oke aber der wahrheit ins auge blicken wie sich derzeit alles ins - entwicklet ist leider realität und das ist ein teil ein grober teil ~ der Kapitalismus

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Kommentar von LienusMan
30.05.2016, 22:51

Also ich glaube wir müssen uns nicht darüber streiten, dass die wirtschaftliche und menschenrechtliche lage in Nordkorea viel schlechter ist als in der DDR. Ich glaub Kuba kann man schlecht vergleichen, aber auch hier waren die Lage der Menschenrechte und der Wirtschaft eher bescheiden, bevor sich Kuba geöffnet hat.

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Kommentar von LienusMan
30.05.2016, 23:08

@zZWhiteFusionZz Der Mensch ist von Natur aus egoistisch, das ist nicht die Schuld des Kapitalismus. Mit deinem zweiten Absatz habe ich zweierlei Probleme. 1) Diese pessimistische Vision der Zukunft, es gibt keinen objektiven Grund, weswegen wir davon ausgehen sollten, dass sich alles ins negative ändert. Die wirtschaftliche Lage in Europa ist, mit Ausnahme Griechenlands, gut bis sehr gut. Die Lebenssituation ist besser als jemals in der Geschichte. In den kommenden Jahrzehnten wird die Bevöpkerung abnehmen, dass heißt dass sich in Zukunft weniger Menschen, mehr teilen werden -> mehr für alle. Wir haben ein nie da gewesenes Bildungsniveau und so viele gut ausgebildete Menschen, wie nie zu vor. Wir Europäer wachsen zusammen und werden immer mehr eins. Mit Hilfe der Digitalisierung eröffnen sich uns ganz neue Perspektiven, die jeder heute und in der Zukunft nutzten kann. Die Lebenserwartung ist so hoch wie nie, jeder zweite heute minderjährige wird einmal mindestens 100 Jahre alt. Wie du siehst stehen die Zeichen sehr gut und lass dich nicht von den rechtspopulistischen Weltuntergangsszenarien demoralisieren. Mein 2. Problem besteht darin, dass du mit deiner Realität argumentierst. Es gibt auf dieser Welt 7 Milliarden Menschen und somit 7 Milliarden Realitäten. Keiner der 7 Milliarden ist mehr oder weniger wahr als die andere. Somit ist "die Realität" keine Argumentationsgrundlage.

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Ein Landsmann von Ihnen hat zu diesem Thema gerade ein "spannendes" Buch veröffentlicht:

Robert Misik „Kaputtalismus : wird der Kapitalismus sterben, und wenn ja,
würde uns das glücklich machen?“ (Berlin,  Aufbau Verlag, 2016, 224 S.)

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Kommentar von zZWhiteFusionZz
30.05.2016, 21:46

werde ich mir näher ansehen danke dafür!

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Der Kapitalismus ist nicht nur in eine ökonomische Krise geraten, also von wegen nur Arbeitslosigkeit und Lohnstagnation, er ist auch in eine geistige Krise geraten. Und es ist schon so wie einst Gramsci sagte, dass in einem krisengeschüttelten Kapitalismus die Herrschenden keeinerlei geistig-moralische Orientierung mehr für die beite Masse sind, sie einfach nur noch per Gesetz und Dekret herrschen, ohne die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich zu haben.

All das erinnert mehr oder minder an die Zeit vor der Machtübernahme der Nazis, wo auch nur noch die Regierungen sich so dahinschleppten, ohne irgendeinen Führungsanspruch bei den Massen. Sie dümpelten so vor sicvh, hin, bis sie dann von den Nazis weggefegt wurden.

So weit isses nun (noch) nicht in Österreich und auch nicht in Deutscvhland, aber es gibt eien gewisse Tendenz in diese Richtung.

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Kommentar von zZWhiteFusionZz
30.05.2016, 21:49

Ja genau dies sehe ich auch alleine das ein rechtssozialist fast (betonung liegt auf fast) in österreich die überhand gewonnen hätte were nochmal ein schritt in eben die falsche richtung ... die nechsten 6 jahre entscheiden hier aber in 2 jahren sind parteiwahlen in österreich und mal sehen wie sich das ganze system umdreht ... erschreckend

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Die Kluft zwischen Grün und Blau wird vieles verschlimmern, wenn sie bleibt.

Wenn das Volk sich streitet, kann der Staat machen, was er will. Das hat nicht unbedingt etwas mit Kapitalismus zu tun.

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Kommentar von zZWhiteFusionZz
30.05.2016, 21:38

Teilweise aber nicht ganz

Ich denke wir verstehen aber was gemeint ist !

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absolut richtig, nicht nur österreich sondern die welt geht den bach runter. es wird in absehbarer zeit eine neuordnung stattfinden denke ich

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