Frage von Melwiese, 1.123

Ist der Käfer ein Schädling?

Mein Vater bringt mir immer Feuerholz mit. Nun hatte ich des Öfteren schon erlebt, dass plötzlich diese Käfer durch meine Wohnung laufen, nachdem ich Holz hochgeholt habe. Sie sind sehr flink und manchmal ist in den Kisten feines Sägemehl. Sind die Käfer schädlich? Ich will sie ja nicht töten und lasse sie so rumlaufen, wenn ich sie sehe. Nicht dass sie mir meine Möbel anknabbern :-).

Antwort
von DonkeyDerby, 838

http://www.schaedlingskunde.de/Diverse\_htm/Kein-Holzschaedling-Gemeine-Bodenwan...

Das sieht aus wie eine Pflanzenwanze, komplett harmlos.

Gemeine Bodenwanze - Schadwirkung


Die Gemeine Bodenwanze gelangt oft zusammen mit Brennholz ins Haus,
wenn sie sich zur Überwinterung in einem Scheit Holz versteckt
hat. Im Haus werden die Wanzen dann aufgrund der höheren Temperaturen
aktiv. Im Gegensatz zur Bettwanze (Cimex lectularius) ist Rhyparochromus
vulgaris
kein Schädling – der Mensch wird von diesen Wanzen
nicht gestochen. Dennoch sollte man diese Bodenwanzen nicht in die
Hand nehmen,
da sie
wie auch die Graue Feldwanze (Rhaphigaster nebulosa) ein übel
riechendes Abwehrsekret abgeben können, wenn sie sich bedroht
fühlen.


 




Antwort
von critter, 597

Das ist die Amerikanische Kiefernwanze und sie richtet keinen Schaden an. Sie rennt vermutlich nur so schnell, weil sie irgendwie wieder nach draußen kommen möchte. Schau auch mal hier:

https://www.gutefrage.net/frage/gerade-bekam-ich-unerwarteten-sonntagsbesuch-han...

Kommentar von Melwiese ,

witzig. sieht gar nicht typisch aus wie eine Wanze. sie glänzt auch etwas silbrig. Na dann werde ich sie mal versuchen zu fangen und nach draußen zu bringen. Danke

Kommentar von DonkeyDerby ,

Ich tippe doch eher auf Rhyparochromus vulgaris.

Kommentar von Melwiese ,

DonkeyDerby Du hast Recht. Genauso sieht mein Käfer aus. Hab das Bild mal aufgehellt. Lieben Dank.

Kommentar von Melwiese ,

Hab mir mal die Links angesehen und das Bild. Mein Käfer hat aber einen abgerundeten Körper, nicht so kantig, wie bei einer Wanze. Das Muster auf dem Rücken ist glänzend und karo-förmig.

Kommentar von antnschnobe ,

Deshalb ist es eben diese ganz sicher, wie von DonkeyDerby geschrieben:

http://www.naturspaziergang.de/Wanzen/Lygaeidae/Rhyparochromus\_vulgaris.htm

Kommentar von DonkeyDerby ,

Danke! Jaja, die gute alte Rhyparochromus vulgaris...

Kommentar von antnschnobe ,

: ))

Antwort
von Rosswurscht, 495

Das könnte eine Art Holzkäfer sein. Also tatsächlich ein Schädling.

https://de.wikipedia.org/wiki/Holzsch%C3%A4dling

Kommentar von DonkeyDerby ,

Sieht gar nicht nach Käfer aus. Das Foto schreit doch geradezu "Wanze!".

Antwort
von Nijori, 651

Erstmal nichts außer Menschen ist ein Schädling alles hat seinen Nutzen außer uns.

Und die wenigsten Insekten würden an Holz dran gehen das nicht verrottet istund unser Möbelholz ist immer behandelt oder gar Pressholz das Leim Holzreste Gemisch wird kein Tier anrühren das ne Wahl hat.
Doch was soll der Käfer denn in deiner Wohnung wirf ihn einfach raus und gegessen ist die Sache, der würde drinnen sowieso nicht lange leben wenn er aus Totholz kam.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Welchen Nutzen hat denn die Filzlaus? Oder, wenn wir schon dabei sind, welchen Nutzen hat der Medinawurm?

Kommentar von Nijori ,

Dem Menschen sicher keinen, aber sind wir das Zentrum des Universums?
Wenn etwas lebt dann aus dem Grund das es irgendeine verfügbare Rescoursse nutzt, die wenig anderes braucht und wenn es sich nicht idiotisch stark vermehrt heißt das das irgendwas anderes wiederum die Population erhält, heißt irgendetwas braucht es.
Wir sind die einzigsten die allem anderen Lebensraum und Nahrung klauen ohne dem natürlichen Kreislauf etwas zurück zu geben.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Deine Ausführungen sind ökologisch unhaltbar. Selbstverständlich geben auch wir etwas in den Kreislauf zurück und wenn es nur unsere Schiete ist.

Was Du betreibst, ist leider romantischer Unsinn. Allerdings vermehren wir Menschen uns idiotisch stark, da hast Du recht. Und natürlich greifen wir oft genug in Kreisläufe ein, aus denen wir besser unsere Finger gehalten hätten. Aber das tun auch andere Tiere und auch Pflanzen. Da diese aber ihr Verhalten nicht reflektieren, glauben wir, dass andere Tiere und Pflanzen "im Gleichgewicht" leben. Das Gleichgewicht, das wir beobachten, war aber nicht immer da, es hat sich nur im Laufe vieler, vieler Jahre eingestellt. Und wir tun dann so, als wäre das eine perfekt komponierte "Schöpfung", die keiner Veränderung unterworfen wäre, wenn wir nicht eingreifen würden. Dem ist aber nicht so.

So wie sich frühere Menschen als "Krone der Schöpfung" sahen, sehen sich die Menschen heute gerne als "Geißel der Schöpfung". Beide Haltungen sind falsch und beruhen auf Hybris.

Kommentar von Nijori ,

Natürlich handelt jedes Tier so wie wir es ist nich so als gäbe es sonderliche Unterschiede zwischen dem Grundverhalten von Tieren und dem von Menschen unseres mag etwas komplexer sein aber das wars auch schon.
Es gibt evolutionäre Entwicklungen die die Ihr Ökosystem eine Weile gefärden doch alles was "zu viel frisst" ist letztendlich durch die Menge an Nahrung an seinem jeweiligen Lebensort in Vermehrung und Territorium beschränkt (z.B. Marabunta Ameisen ist wohl die Tierart die sich am ehest mit Menschen vergleichen lässt)und alles was dort lebt wird sich wiederum evolutionär anpassen oder ganz aussterben und wenn etwas so ein Ökosystem vernichten sollte wird es letztendlich selber aussterben denn wenig Tiere haben unsere Fähigkeit global zu reisen.
Wir entwickeln uns aber nicht mehr länger evolutionär sondern technich daran kann sich kein anderes Lebewesen anpassen wie es sich an evolutionäre Verbesserungen von Jägern anpassen würde und dazu kommt noch egal ob wir ein Ökosystem ruinieren uns gefärdet das direkt in Sicht auf Verhungern weil nichts mehr da ist kein bisschen wir könnten umziehen und wir züchten unsere Nahrung ja in Massen die die Natur nie unterstützen würde.
Die einzige Art wie wir uns gefärden ist durch totalen Kollaps jeglichen natürlichen Kreislaufs, wo wir ja super dran arbeiten.
In sofern sind wir schon ein Unterschied zu jeder anderen agressiv expandierenden Spezies die sich sonst so im Laufe der Jahrmilliarden gebildet hat.

Was ich finde, was wir ehr für die "Schöpfung" sein sollten ist ein kontrollierendes schützendes Element eine Spezies die das Ökosystem bewahren soll.
Wenn man daran glauben will das wir irgendeinen tatsächlichen Sinn haben anders als zu leben wie jedes andere Tier dann ist es wohl der.
Ich mag da jetzt etwas beeinflusst sein weil ich religiös an ner Version von Naturreligion mit etwas asiatisch religiösen Einflüssen festhalte aber die logischste Auffassung von Sinn des Lebens ist es trotzdem finde ich.

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