Frage von verkehrssuender, 453

Ist der Islam für nicht Moslems zu verstehen?

Ich kenne eine türkische Frau (als Bekannte), die ihre Religion sehr ernst nimmt und ihr Leben nach dem Islam ausrichtet. Obwohl ich mir sehr viel Mühe gebe, hier Verständnis aufzubringen, stelle ich fest, dass ich - nicht zuletzt aufgrund der Vorgänge im Nahen Osten - immer mehr Mühe geben muss, meiner Toleranz freien Lauf zu lassen und unvoreingenommen an das Thema heranzugehen.

Ich bin definitiv nicht dem rechten Lager zuzuordnen und habe auch aktiv in der Flüchtlingshilfe mitgarbeitet. Obwohl ich keinerlei Problem mit Religionen im Allgemeinen habe (ich selbst bin Atheist mit christlicher Grundeinstellung), fällt der Islam für mich total aus der Reihe. Im Gespräch mit dieser Frau stelle ich immer wieder fest, dass ihre Gemeinschaft zu glauben meint, dass Gesetze und Regeln für ihresgleichen nicht zutreffen. Es wird immer zwischen "wir" und "ihr" unterschieden. Obwohl sie eine österreichische Staatsbürgerschaft fühlt sie sich nicht als Staatsangehörige. Sie sagt mir ins Gesicht, dass es eigentlich eine Sünde sei, mit einem nicht-Moslem zu kommunizieren oder einem Mann die Hand zu geben. Ich empfinde das ehrlich gesagt als Beleidigung, obwohl ich es ihr noch nicht gesagt habe.

Ich verstehe auch nicht, warum man so derartig an diversen Ritualen hängt, wie z.B. 2x pro Tag zu einer bestimmten Zeit zu beten (auch wenn man dadurch äußerst wichtige Dinge versäumt) oder sich anlässlich des Fastenmonats bei 40°C durch ein Trinkverbot zu kasteien. Obwohl ich Religion i.A. respektiere, finde ich solche Auswüchse irgendwie unreflektiert, naiv und gefährlich, da nichts hinterfragt wird und alles als gottgegeben hingenommen wird.

Bei der Diskussion über Evolution hörte ich, dass Moslems daran nicht glauben dürfen, da alle Menschen von Adam und Eva abstammen und alles andere anzunehmen Sünde wäre. Die Sexualmoral ist gestrickt, wie man sie bei uns vor tausend Jahren kannte: Die Frau muss offenbar keusch leben, darf keinen Spaß haben, keine Männerkontakte vor der Ehe pflegen und ist eigentlich dafür da, dem Mann zu dienen und für sein Vergnügen zu sorgen.
Irgendwelche Kontakte vor der Ehe sind schwere Sünde....

Ich weiß nicht ob ich rübergebracht habe, worum es mir geht. Mir erscheint der Islam, so wie er sich mir bescheiden präsentiert als menschenverachtendes System, mit dem Menschen unter Druck gesetzt werden, und nicht als eine Lehre, anhand der man als Mensch geistig wachsen kann.

Komischerweise habe ich nur Probleme mit dem Islam. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll: Soll ich weiterhin an meiner Toleranz arbeiten, oder einfach offen zugeben, dass ich dieses System ablehne, da es nicht mit europäischen Wertvorstellungen und den Werten der Aufklärung in Einklang gebracht werden kann?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von depressed0815, 123

Ich bin selber als Muslim erzogen worden meine Mutter meinte immer das ich meine gebete sprechen sollte und sie hat mich ne zeit lang in einen Kurs geschickt der in einer Moshee war. Da haben wir viele sachen über den Islam gelernt und ich fand vieles nicht richtig und komisch. Ich bin heute 15 und glaube auch nicht mehr an einen Gott weil sich vieles wiederspricht. Es gibts viele Dinge die unlogisch sind oder gar keinen sinn ergeben wie z.B das man sich immer und überall am Körper rasieren sollte da man sonst "dreckig" ist aber warum sind wir dann mit haaren an den körper stellen geboren? Oder das selbstbefriedigung auch eine sünde sei aber warum sollte sie? Das ist was normales und was Menschliches. Der grund warum diese Frauen einen Burka tragen ist das andere männer sie nicht begaffen oder sie angucken weil das auch eine sünde sei aber wenn man in Deutschland mit einem Kopftuch rumläuft ist die Chance viel größer angestarrt zu werden als ohne. Man darf als Frau die haare nicht zeigen oder überhaupt nackte haut, selbst wenn du ihren nackten arm siehst ist das zu viel und ich finde sowas einfach nur schlecht und das ergibt keinen sinn. Ich finde religion ist eine erfindung die überhaupt keinen sinn ergibt und sich vieles wiederspricht man sollte mal klar nachdenken was man sagt weil vieles keinen sinn ergibt was die muslime sagen.

Antwort
von Jogi57L, 81

Der Islam ist zunächst "einfach" zu verstehen.

1.) Wer den Islam annimmt ( oder Moslem ist ) unterwirft sich den Regeln Allahs, lebt bestmöglichst danach, und hat somit Aussicht ins Paradies zu kommen

2.) Nicht-Mosleme kommen nicht ins Paradies.

3.) .. wenn es nur die zwei Optionen gibt, WAS tut dann ein "normal" denkender Mensch ?

Soweit die Kurzform.

Daraus ergibt sich, dass praktizierende Mosleme sich eben an die Regeln halten (wollen/müssen), um ins Paradies gelangen zu können.

Die Frage nach Einzelheiten oder "Sinn" von manchen Regeln stellt sich dann eigentlich nicht...denn: "Allah weiß es am besten !"

Allerdings gibt es auch zahlreiche Erklärungen und Auslegungen zu diesen Regeln, so dass man sicher die eine oder andere Antwort nach "Sinn" finden kann., sofern man die prinzipielle Glaubenshaltung dazu hat.

Antwort
von HansH41, 196

Du hast ehrlich beschrieben, wie die meisten Menschen über den Islam denken, ich auch.

"Ich empfinde das ehrlich gesagt als Beleidigung, obwohl ich es ihr noch nicht gesagt habe."

Dann sage ihr das doch. Vielleicht merkt sie dann, dass sie mit ihrem Verhalten in Österreich ein Fremdkörper ist.

Kommentar von Sachsenbruch ,

"Fremdkörper" in Österreich: hört sich spektakulär brandgefährlich an.

Kommentar von Kometenstaub ,

Einen "brandgefährlichen"  Österreicher gab es doch auch schon mal??

Kommentar von HansH41 ,

Ist es nicht.

Wenn diese Frau glaubt, dass österreichische Gesetze für sie nicht zutreffen, wenn sie sich nicht als österreichische Staatsangehörige fühlt und die in Österreich üblichen gesellschaftlichen Umgangsformen nicht akzeptiert (alles Zitate aus der Frage), dann ist sie ein Fremdkörper in Österreich.

Wie stellst du dir eine Österreicherin vor?  

Kommentar von Sachsenbruch ,

Jerzt als eine, die in sieben Zeilen fünfmal "Österreich" schreibt. Aber keine Angst: Das Bild vergeht auch wieder ...

Kommentar von HansH41 ,

Freut mich. Dann sind wir ja einer Meinung.

Kommentar von Sachsenbruch ,

Achwas? Aber hast du denn schon einen bestimmten Umgang mit "Fremdkörpern" im Auge?

Antwort
von Viktor1, 115

Letzteres ist angebracht. Toleranz gegenüber Menschen und ihren Überzeugungen darf nicht verhindern, daß man den "Finger in die Wunde" legt.
Jesus hat auch gegen die Fehlhaltungen der eigenen Religion "gewettert" - und nicht zu knapp, auch gegen die, welche diese vertraten.

Antwort
von ArbeitsFreude, 72

Klare Frage, klare Antwort: NEIN, ist er nicht!

Ich setze noch einen drauf: Der Islam ist für die meisten MUSLIME NICHT ZU VERSTEHEN - (es gibt da natürlich etliche Ausnahmen...).

Das wäre an und für sich kein Problem, denn der Islam ist Religion/GLAUBE, nicht Wissenschaft - man bräuchte ihn also erstmal gar nicht zu verstehen, man bräuchte ihn nur zu glauben.

Das Problem ist m.E. aber genau das, was Ritter beschreibt:

Wer Toleranz gegenüber der Intoleranz übt, der reicht den Brandstiftern das Feuerzeug, und genau das tun viele Multikultiromantiker hierzulande.

Es gibt moderne Auslegungen und ein modernes Leben des Islam und des Koran - das kann dann sehr in Ordnung sein!

Es KANN aber kein Verständnis geben für eine Schrift, von der behauptet wird, sie sei perfekt und heute genauso 100% gültig wie vor 1400 Jahren!

Nur ein moderner, zeitgemäß interpretierter Islam kann - möglicherweise - verstanden werden. Aber um den zu kreieren, müssen sich die Gläubigen anstrengen, darum ringen, darüber streiten.... - 

Das ist vielen zu viel Arbeit (was wiederum menschlich und damit wiederum verständlich ist:)

Antwort
von LiselotteHerz, 116

Ich bin auch Atheist und habe mich mit allen möglichen Religionen schon befasst (dehalb bin ich ja vor über 35 Jahren aus der Kirche ausgetreten).

Du musst das nicht tolerieren, warum denn auch? Ich kaufe oft mal in türkischen Supermärkten bestimmte Sachen ein, die ich woanders nicht bekomme. Und wenn ich dann so sehe, wie manche Frauen schön zugehängt brav hinter ihrem Mann herlaufen, offenbar noch nicht mal bestimmen dürfen, was eingekauft wird und wie die Söhne erzogen (bzw. nicht erzogen) werden und sich alles mögliche herausnehmen dürfen, kann ich da keine Toleranz aufbringen. Beim besten Willen nicht!

Wenn eine Frau sich dem freiwillig unterordnet, ist das ihre Sache und ich könnte wetten ,dass nirgendwo im Koran steht, dass man einem Nichtmoslem die Hand nicht reichen darf.

Lebe Dein Leben, wie Du es für richtig hältst. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. lg Lilo

Antwort
von FragaAntworta, 139

Dann sieh mal nach Amerika, USA, und was findest Du dort? Menschen, die sich Christen nennen, und auch nicht an Aufklärung oder Wissenschaft glauben, und denen die Bibel über alle Zweifel erhaben ist. Solche Menschen wird man immer treffen, worüber Du Dich aufregst. Du musst weder in Kontakt mir ihr sein, noch wirst Du sie ändern können, lass es einfach gut sein.

Kommentar von verkehrssuender ,

ja, ...

Kommentar von Weinberg ,

Dann sieh mal nach Amerika, USA, und was findest Du dort? Menschen, die  sich Christen nennen, und auch nicht an Aufklärung oder Wissenschaft glauben, und denen die Bibel über alle Zweifel erhaben ist

Sicher gibt es auch christliche Fundamenalisten. Aber das sind im Verhältnis zur gesamten Christenheit eine verschwindende Minderheit. Der größte Teil aber nimmt die Bibel als das, was es sie in Wirklichkeit ist: ein 2.000 Jahre altes Märchenbuch, welches zwar etliche für die Menschen sinnvolle Regeln enthält, aber in der heutigen Zeit nicht mehr 1 zu 1 umzusetzen ist.

Bei den Muslimen kann man allerdings davon ausgehen, daß die große Mehrheit an die Allmacht Allahs glaubt und danach lebt. Wenn auch diejenigen, die mittlerweile in Europa sind, sich teilweise angepasst geben, so sind sie nach wie vor in ihrem Glauben gefangen.........

Kommentar von FragaAntworta ,

Nein, das kann ich so nicht sehen, wenn es nach Laut geht, sind gerade in den USA diese am meisten vertreten. Und genauso ist es in den muslimischen Ländern, ist aber auch egal und nicht das Thema der Frage und sollte es nur veranschaulichen.

Kommentar von Zicke52 ,

Dein Vergleich ist keiner.

Es gibt christliche Fundis in den USA, ja, aber die haben keinen Einfluss auf die die Verfassung. Die US-Staaten sind keine Gottesstaaten, es herrscht völlige Religionsfreiheit. 

In den islamischen Staaten kann von Religionsfreiheit keine Rede sein. Die wissen nicht mal, was das Wort bedeutet.

Antwort
von 3plus2, 56

Überhaupt nicht, da wird eine Religion noch im 6 Jahrhundert lebt, die jeden Fortschritt ablehnt und auch noch glaubt ihr Reli allen Menschen aufzuzwingen zu müssen, z.B. kein Schwein, obwohl über 5 Milliarden Schwein essen, bleiben sie dabei, dass Schwein krank macht, Logik ist nicht.!

Antwort
von brido, 178

Entweder es interessiert dich und Du kannst sie fragen, oder Du brichst die Beziehung ab. 

Kommentar von verkehrssuender ,

Es ist keine "Beziehung"...das sagte ich anfangs.

Antwort
von 1988Ritter, 85

Die Toleranz mus da aufhören wo die Intoleranz beginnt.

Es ist richtig,

Kritiker werden als Islamhater oder Islamophobe, sogar als Rechtsradikale beschimpft.

Ich sehe es als einen Versuch, Kritiker nur zum Schweigen zu bringen.

Ich bin selber seit Jahren in dem Themenbereich Islam unterwegs, und ich brauche aufgrund meiner Kenntnisse keine Gespräche mit einem Imam oder Rechtsgelehrten zu scheuen.

Der Islam beinhaltet eine real gelebte Ideologie, die vor 1.400 Jahren im tiefsten Mittelalter festgelegt wurde, und Glaubensdogma ist. Da diese Ideologie über religöses Verständnis hinausgeht, und sich gleichsam auf das weltliche Dasein bezieht, ist keine homogene Beziehung zu Weltordnungen ausserhalb des Islam gegeben.

Der Islam hatte sich über Jahrhunderte hinweg selbst isoliert, was in einer sich globalisierenden Welt nun nicht mehr geht. Die andersgläubige Welt wird nun mit dem Islam konfrontiert. Daraus resultierend fällt das religöse und weltliche Dogma des Islam erstmalig seit seiner Begründung auf. Die Menschen haben eine Vielzahl von Medien zur Information. Jeder kann sich über den Islam informieren.

Und das ist jetzt das große Problem des Islam. Er wird erstmalig seit seiner Begründung massiv hinterfragt.

Die daraus resultierende Entwicklung muss man sehen.

Was allerdings jetzt schon Fakt ist, die Vorstellungen des Islam wird sich in gewünschter Form nicht durchsetzen lassen.

Antwort
von earnest, 97

Ja, ist er. 

Verstehe ich dich richtig: Dir ging es nicht um persönliche Ratsuche, sondern darum, hier deine - in Frageform gegossene - Meinung zu äußern?


Kommentar von verkehrssuender ,

vielleicht ein wenig von beidem? Ja, ich habe eine Meinung dazu, die für den Islam nicht gerade gut ausfällt. Ich will aber niemanden bekehren, sonder nur wissen, wie es kommt, dass der Islam einen derart unreflektierten Zulauf erfährt. Ist das eine Frage der Erziehung, aus der man nicht mehr rauskommt? Ich meine, es kann doch niemand über 5 Jahren ernsthaft an Adam und Eva glauben und das öffentlich noch vehement vertreten. Nicht mal der katholische Papst würde so einen Unsinn ernsthaft glauben. 

Kommentar von earnest ,

Auch die Adam-und-Eva-Geschichte wird - zum Beispiel hier bei GF - immer wieder von über Fünfjährigen als Tatsache verkauft.

Religiöser Blödsinn ist nicht auf den Islam beschränkt. Die Fundis aller Fakultäten sind da sehr dicht beeinander.

Antwort
von saidJ, 102

Hallo ,
zunächst mal ist es Unsinn das ein Muslim nicht mit einem nicht Muslim reden darf ( wie sollten denn Menschen konvertieren wenn man nie mit ihnen redet ) .
Die nächste Sache wäre ja es stimmt eine Frau darf keinem Mann die Hand geben ( zumindest einem der nicht ihr Mann ist und den sie heiraten darf ) aber ein Mann darf genau so wenig einer Frau die Hand geben .
Man sollte nicht mit dem Ton "wir und ihr " reden denn schließlich sind wir alle Menschen und man sollte keinen Menschen ausgrenzen auch wenn dieser eine andere Lebenseinstellung als man selber hat .
Du brauchst es nicht als Beleidigung empfinden das dir eine Frau nicht die Hand gibt, sie macht dies hoffentlich auch nicht bei einem muslimischen Mann.
Dies betrifft nicht dich weil du ein nicht Muslim bist sondern weil du ein Mann  im allgemeinen bist .
Dein Fehler ist du gehst an die Sache aus deiner Sicht ran .
Zunächst mal musst du verstehen das man Gott nicht wiederlegen kann ganz egal ob du an ihn glaubst oder nicht .
Als Muslime glauben wir an Allah s.w.t und wenn wir ( übrigens nicht 2x sondern 5x ) am Tag beten dann tun wir dies gerne und aus liebe .
Schließlich stehen wir vor demjenigen den wir mehr als alles andere lieben  , was könnte denn so wichtig sein das es so schlimm wäre dies zu versäumen ?
Es gibt für einen Muslim nichts schöneres als vor seinem Schöpfer zu stehen , was du vielleicht als genuss empfindest ( Alkohol oder Musik ) empfindet ein Muslim nicht als Genuss er genießt es das Gebet zu verrichten .
Warum Muslime fasten ?
Du fastest für Allah s.w.t und weißt du wirst dafür belohnt abgesehen davon steigert es die  Disziplin und man wird sich Allah s.w.t mehr bewusst man denkt ständig an ihn und dies hat alles große Vorteile für einen Muslim .
Was die Evolutionstheorie angeht leugnen Muslime nicht das es den Big Bang gab jedoch leugnen wir das wir vom Affen abstammen .
Es ist lediglich dieser eine Punkt wir leugnen nichts außer das Menschen vom Affen abstammen .
"Die Frau muss offenbar keusch leben " der Mann muss dies übrigens auch jedoch wird heutzutage leider bei vielen Kulturen dies beim Mann nciht so eng gesehen und bei der Frau schon was eine absolute ungerechtigkeit ist man sollte bei Mann und bei Frau gleichstreng sein was dies angeht .
Die Frau ist nicht nur zum Vergnügen des Mannes da sondern auch der Mann zum Vergnügen der Frau .
Mann und Frau haben gleiche Grundrechte im Islam ( ihr Gebet ist gleichgültig vor Allah , sie haben das Recht in frieden zu leben ohne das Gewalt an ihnen verübt wird usw dies erklärt sich von selbst )
Jedoch sind Mann und Frau nicht gleich weder von der Anatomie noch von der Psyche und das kann man nicht leugnen .
Allah s.w.t hat Mann und Frau ihre Rolle zugewiesen und dies ist die Rolle die ihrer Natur am besten entspricht auch wenn es für manche Menschen unschlüssig scheint ( weil sie nichts anderes Gewohnt sind als das wie sie aufgewachsen sind ) hat Allah trotzdem das beste für Mann und für Frau bestimmt .
Und ja irgendwelche Kontakte vor der Ehe sind Sünde ich seh darin garkein Problem ein Mensch der von seinen Gelüsten geleitet wird hat keine Kontrolle über sich sondern seine Gelüste kontrollieren ihn .
Dies wird sich in seinen Handlungen , in seinem Denken und in seinen Entscheidungen wiederspiegeln .
Desweiteren ist es garnicht so schlimm wenn man vielleicht bis 18 oder bis 20 mit Sex wartet und seinen Ehepartner heiratet und nicht "vorher rumprobiert " , es muss doch nicht mit 12,13,14,15 sein .
Ja du hast es gut rübergebracht wie gesagt ist dein Fehler darin das du davon ausgehst das es keinen Gott gibt betrachte das ganze aus der Sicht eines Muslims in der es Allah s.w.t sehr wohl gibt und in der er diese Dinge angeordnet hat .
Ich empfehle dir weiter tollerant zu sein immerhin betrifft es dich in keinster Weise wie jemand anderes lebt .
"Da es nicht mit Europäischen Wertvorstellungen ...... "
Kommt darauf an was du darunter verstehst , wenn du darunter verstehst das sich Muslime diesen Wertvorstellungen anpassen sollen dann ist die Antwort nein .
Wenn du darunter verstehst das man dennoch miteinander leben kann nach dem Motto " leben und leben lassen " dann ja .
Ich hoffe ich konnte deine Ansicht etwas ändern .
LG

Kommentar von verkehrssuender ,

naja, danke für die Antwort. Was du schreibst kann ich zwar mit schwerem Herzen respektieren aber nicht als "gut" in meinem weltanschaulichen Sinne befinden.

Kommentar von saidJ ,

Naja es geht nicht darum das man die Ansicht seines gegenübers gut findet , solange man selber dadurch nicht belästigt wird ist nichts schlimmes dabei oder nicht ?
Man sollte nicht zulassen das die eigene subjektive Wahrnehmung dazu führt das man intolerant ist .

Kommentar von verkehrssuender ,

da hast du zwar recht, nur tue ich mir schon ein wenig schwer, in Anbetracht dessen, was derzeit in der Welt unter dem Namen "Allahs" passiert (und auch langsam auf Europa übergreift) nicht als Belästigung zu werten.

Wenn ich dann noch schaue, wie in gewissen Ländern muslimisches Recht praktiziert wird wird mir schlecht. Ist es denn unter Muslimen "normal", dass es z.B. immer noch Todesstrafen (Steinigungen, ...) für Ehebrecher gibt? Scheinbar schon. 

Ich sage nun nicht, dass das Christentum keinen "Dreck am Stecken" hat (da wäre mehr als genug...), nur befinden wir uns derzeit in einer Periode, wo man solche Dinge einigermaßen aufgearbeitet hat und der Glaube vom restlichen Leben getrennt wurde.

Kommentar von saidJ ,

Nun ja das was auf der Welt "im Namen Allahs " geschieht , dafür kannst du keinen Muslim verantwortlich machen .
Es wäre falsch deswegen Muslime voreingenommen zu behandeln .
Ja es stimmt das gesteinigt wird und ich verurteile Fremdgeher aufs schärfste , es ist etwas das man nicht tut wenn du dich mit jemanden bindest dann steh dazu und mach nicht so einen Schwachsinn .
Du hast somit jemanden sehr viel Zeit seines Lebens genommen und weggeworfen .
Ich habe keine Gnade mit solchen Menschen aber das ist auch ein anderes Thema das dieser Vorgang falsch ist ist deine subjektive Meinung und da kann man auch anderer Meinung sein .

Kommentar von verkehrssuender ,

Genau solche Grundhaltungen führen u.A. dazu, dass man den Islam in Europa als Fremdkörper betrachtet. Ich frage mich halt, wieso der Zustrom nach Europa so groß ist, wenn doch "unten" sowieso alles besser ist? Als Gast irgendwohin kommen und das dortige Rechtssystem nicht anzuerkennen, ist schon eine starke Sache. Noch schlimmer empfinde ich das, wenn jemand sogar Staatsbürger ist, und trotzdem nicht dazugehören mag. Vom Staat abkassieren darf man natürlich. Wenn ich beispielsweise Saudi Arabien bereise, muss ich mich - ob es mir gefällt oder nicht - den dortigen Gesetzen fügen. Umgekehrt ist dieses Bewusstsein in der muslimischen Bevölkerung jedoch nicht vorhanden - anders kann ich mir solche Sätze wie oben nicht erklären...

Kommentar von Zicke52 ,

Und weil man das "nicht tut", soll man bei Zuwiderhandlung gesteinigt werden? Übrigens wird auch vorehelicher Sex mit Steinigung bestraft. Wie kann man Ehebruch begehen, wenn man gar nicht verheiratet ist?

Und du wagst es, mit dem Wort "Toleranz" um dich zu werfen, wo du alle, die ihr Privatleben nicht nach deinen Wünschen ausrichten, töten willst? Ist das tolerant? 

Nein, da kann man nicht anderer Meinung sein. Deine Meinung ist verfassungsfeindlich. 

Kommentar von saidJ ,

ich denke 99% der muslime fügen sich den gesetzen .
abgesegen davon sehe ich das hier als meine heimat .

Kommentar von saidJ ,

@Zicke
Kannst du mir bitte die Stelle nennen an der ich gesagt habe das ich jeden töten möchte der sein  Privatleben nicht  nach meinen Wünschen ausrichtet ?
Übrigens wird Vorehelicher Geschlechtsverkehr mit 100 Peitschenhieben bestraft und nicht mit der Steinigung .

Kommentar von verkehrssuender ,

ich muss Zicke völlig recht geben, wenn sie meint, dass solche Meinungen verfassungsfeindlichen Charakter haben. Was ist gegen vorehelichen Geschlechtsverkehr denn einzuwenden? Genau nichts (vorausgesetzt man ist im erlaubten Alter)! Wenn irgendeine Religion wie der Islam was dagegen hat, dann ist das ihr Problem. Ich bin über 50 Jahre, davon 15 Jahre verheiratet und hatte mit meiner jetzigen Frau wunderbaren außerehelichen Sex - insgesamt wird das wohl 5000x gewesen sein. Und das lasse ich mir nicht von irgendeiner Religion schlecht machen, weder von einem Mohammed noch von einem Jesus. Außerehelicher Sex ist zwar auch im Christentum "verboten", jedoch würde NIEMALS jemand meinen, diese "Sünde" mit Auspeitschung zu sühnen. Sorry, aber eine "Religion" die sowas verlangen würde "kann mich mal kreuzweise" und verdient nicht den geringsten Respekt. Ob der Koran das wirklich verlangt weiß ich nicht (dazu müsste ich ihn nicht nur oberflächlich kennen), aber es reicht mir schon, wenn manche Länder dies praktizieren und Leute in einem demokrarischen Land das noch toll finden. Das ist meine Meinung, und wahrscheinlich auch jene der Mehrheit in unserem Land.

Kommentar von saidJ ,

Ich versteh nicht was dich daran stört .
Es betrifft dich ja sowieso nicht lass doch die Menschen so leben wie sie wollen und wenn sie auf vorehelichen Sex verzichten wollen ( freiwillig ) dann lass sie dies tun oder schaden diese Menschen dir in irgend einer Art und Weise ?

Kommentar von verkehrssuender ,

Was gibt es da nicht zu verstehen? Was hat das mit freiwilligem Verzicht zu tun, wenn man ausgepeitscht zu werden droht, wenn man es nicht tut? Darum geht es mir...Dass es solche Länder gibt ist ekelhaft genug, noch schlimmer ist es, wenn jemand, der in einem freien Land lebt, dies auch noch befürwortet, statt zu sagen "eigentlich ist das nicht in Ordnung!". Und ja: es betrifft mich/uns sehr wohl, wenn solche Einstellungen bei uns herum kursieren.

Kommentar von saidJ ,

"Das es solche Länder gibt ist schlimm genug "
Der Koran ist die umunstrittene Wahrheit und Allah s.w.t weiß besser als du und ich was gut für den Menschen ist .
Damit du dieses Argument wiederlegst musst du erst den Koran wiederlegen und dies wirst du nicht schaffen .
Deswegen macht die Diskussion ab diesem Moment keinen Sinn mehr denn ich sage der Koran ist die Wahrheit du sagst nein , entweder du beweist mir das Gegenteil oder es steht immernoch das Allah s.w.t besser weiß als du und ich was gut für den Menschen ist .
Aber ich werde diese Diskussion nicht hier auf GF führen da mir das ehrlich gesagt zu Umständlich ist wenn du mal darüber reden willst schreib mich privat an .

Kommentar von verkehrssuender ,

Sorry, aber dein Allah kann sich ins Knie ..... Religion haben Menschen erfunden. Wenn man nicht weiter weiss, einfach zu sagen, Allah weiß alles, ist schon sehr erbärmlich!

Kommentar von Zicke52 ,

Um Steinigung für Ehebruch abzulehnen, muss man nicht den Koran widerlegen, der fordert das nämlich gar nicht.

Wenn du wirklich so gläubig bist, warum stellst du dann Menschengesetz über Gottes Gesetz? Allah hat die Strafen für "Unzucht"  im Koran festgelegt: Festsetzen der Frau im Haus, bis der Tod sie holt oder Allah eine Möglichkeit findet, und/oder (das ist Auslegungssache) 100 Peitschenhiebe für Mann und Frau. Punkt. Von Steinigung steht da nichts.

Aber die Zauselbärte wollten sich den Spass nicht nehmen lassen, ab und zu Steine auf eine Frau zu werfen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Also haben sie über Allahs Kopf hinweg beschlossen, Ehebruch mit Steinigung zu bestrafen. Aber du weisst sicher, dass es in Allahs Augen die größte Sünde ist, seinem Wort menschliche Worte beizugesellen und, noch schlimmer, über seine Worte zu stellen.

Warum respektierst du Allahs Wille also nicht?

Kommentar von Zicke52 ,

Du hast recht, es betrifft ihn nicht, und warum? Weil wir hier in Europa zum Glück nicht die unsägliche Schariarechtssprechung haben, die du und deinesgleichen so sehr herbeisehnt! Und dann tut ihr immer so unschuldig "was haben die Leute bloss gegen den Islam? Weil sie nur BILD lesen?"

Nein, es ist nicht wegen der BILD. Es ist wegen Menschen wie dir, Susii01 und GermanMuslima, die uns die Hölle auf Erden versprechen, sollte sich ihre Ideologie jemals durchsetzen. Also wundert euch nicht, wenn wir uns angewidert abwenden. 

Und wer hindert hier die Menschen daran, so zu leben, wie sie wollen? Das ist ja gerade der Unterschied zwischen unserer Welt und eurer Wunschwelt: in unserer Welt ist für alle Platz, auch für den religiösen Fundi. Niemand hindert ihn daran, seine Stirn fünfmal am Tag auf den Boden zu knallen, niemand zwingt ihn, Musik zu hören oder zu machen, niemand zwingt ihn, vorehelichen Sex zu haben. Wir hingegen leben unsererseits ebenfalls so, wie wir es möchten.

Aber umgekehrt würdet ihr uns dasselbe niemals zugestehen: in eurer Wunschwelt würdet ihr euch nicht damit begnügen, euer Leben zu leben, nein, ihr würdet es uns auch aufzwingen! Siehst du den Unterschied? Darum ist unsere Welt die einzig mögliche, da nur sie ALLEN die Möglichkeit zur freien Entfaltung und zu selbstbestimmtem Leben bietet, sowohl dem Freigeist als auch dem religiösen Fundi. 

Kommentar von Zicke52 ,

Verkehrssünder, ja, der Koran verlangt für "Unzucht" 100 Peitschenhiebe für Mann und Frau, und Einsperren der Frau im Haus bis zum Lebensende oder "bis Allah eine Möglichkeit findet". Von Steinigung ist aber keine Rede, das haben die Zauselbärte selbst beschlossen, weil sie auf diesen Spass nicht verzichten wollten. Also sind sie gar nicht so gottgehorsam, wie sie immer tun. Wenn ihnen Allahs Gesetze zu milde sind, setzen sie sich darüber hinweg und machen ihre eigenen.

Kommentar von verkehrssuender ,

Auch Peitschenhiebe sind für jeden halbwegs aufgeklärt denkenden Menschen wohl keine adäquate  Maßnahme bei "Unzucht". Schon alleine die Bezeichnung "Unzucht" ist veraltet.Es gibt keine Unzucht, da jeder Mensch als biologisches Wesen mit einem Sexualtrieb geboren wird, auf sexuelle Reize reagiert und bestimmte Bedürfnisse hat. Jeder darf damit machen, was er will, solange er niemanden in seiner sexuellen Integrität zu nahe geht oder Schaden zufügt (was das sein könnte definiert klar die Gesetzgebung). Ehebruch ist in unserer Rechtssprechung heute kein Strafbestand mehr. Früher war das anders. Heute kann man eine Ehe, wenn es nicht mehr geht, scheiden lassen. Nicht dass das jetzt angestrebt werden sollte, aber es gibt eben einen Ausweg, aus einer Verpflichtung, die nicht eingehalten werden kann - aus welchen Gründen auch immer. Wenn du schreibst 100 Peitschenhiebe wären also "milde", so kann ich dies in Anbetracht deiner anderen Ausführungen nicht verstehen.

Kommentar von Zicke52 ,

verkehrssünder, NATÜRLICH sind auch Peitschenhiebe völlig unakzeptabel, egal für welches Verbrechen, und für "Unzucht" sowieso, da Geschlechtsverkehr kein Verbrechen ist (darum hatte ich auch Unzucht unter "" gesetzt). Ich wollte dir nur erklären, was im Koran steht, weil du danach gefragt hattest. Ich habe auch nicht gesagt, dass ICH Allahs Strafen zu milde finde, sondern dass die Zauselbärte das tun. Darum ist selbst Ihr Argument "Gott will es so" (was sowieso kein Grund wäre, menschenrechtswidrige Regeln zu akzeptieren) pure Heuchelei: wenn ihnen "Gottes" Gesetze nicht passen, ersetzen sie sie durch eigene. 

Du hast mich also missverstanden. Ich selbst bin ungläubig, für mich sind die Allgemeinen Menschenrechte der unumgängliche Mindeststandard. Es hat lange genug gedauert, bis die Menschheit so weit war, wir dürfen keinen Millimeter dieser hart erkämpften Freiheiten aufgeben. Ein Leben in saidJ's Wunschwelt wäre die Hölle für mich.

Religionen sind Menschenwerk, und ich akzeptiere ihre Inhalte nur, wenn sie mit meinem Gewissen vereinbar ist. Das ist bei gewissen Maximen (nicht allen) aus dem NT der Fall.

Kommentar von Zicke52 ,

Die Stelle, an der du sagst "ja, es stimmt, dass gesteinigt wird" und diese Maßnahme verteidigst und sagst, dass du keine Gnade mit solchen Menschen hättest. 

Kommentar von saidJ ,

Die Steinigung geht aus der Sunnah hervor .
Die nächste Sache ist , ich habe keine Gnade mit Ehebrechern weder Mann noch Frau .
Wer sich nicht daran halten kann nicht fremd zu gehen sollte nicht heiraten so einfach ist es und wer es dennoch tut muss mit den Konsequenzen daraus rechnen .
Wenn ich morgen eine Bank ausraube muss ich genau so mit den Konsequenzen rechnen und NUR weil das in eurem Gesetz nicht drinnen steht das Ehebruch strafbar ist bedeutet das nicht das es falsch ist .
Es macht aber keinen Sinn zu diskutieren den euer Argument ist immer " Nein das ist zu brutal weil : ich das finde , wir in europa schon so fortgeschritten sind usw " dies sind keine Argumente dies ist eure Meinung .
Abgesehen davon braucht es damit man bestraft wird wenn man Unzucht begeht 4 Zeugen das diese Menschen dies getan haben , so einfach ist das ganze nicht , ob ihr es nun gut findet das man seinen sexuellen Gelüsten folgt "und tun kann was man will " spielt dabei keine Rolle wie gesagt sind eure Argumente jedesmal eure subjektive Meinung und diese spielt für mich keine Rolle .

Kommentar von verkehrssuender ,

Mir fällt auf, dass du dauernd von "euch" und "uns" sprichst. Damit nimmst du direkt Bezug auf meine ursprüngliche Frage. Wieso kann es sein, dass du in Deutschland (oder Osterreich) geboren bist, vermutlich die Staatsbürgerschaft besitzt, Schulausbildung genossen hast etc, dich nicht als zugehörig fühlst? Vielleicht fällt es dir nicht mehr auf, aber genau das beobachte ich bei all meinen islamischen Bekannten: sie sagen dauernd "das geht mich nix an, ich bin nicht von euch", "bei uns ist das anders", "wir denken so..." usw. Während "wir" uns bemühen auf die andere Seite zuzugehen, kommt von "euch" nicht mal ein winziger Schritt in unsere Richtung - kein Millimeter! Ich muss gestehen, dass mich das schon ziemlich nervt und meiner Verwunderung sind momentan keine Grenzen gesetzt. Man kann über Gesetze immer diskutieren, fest steht aber, dass ich jene Gesetze respektieren muss, die gerade auf dem Gebiet gelten, wo ich lebe. Ich lebe nicht in Saudi Arabien. Du hingegen LEBST in Europa und gibt trotzdem diesen menschenverachtenden Quatsch von dir!

Mich stört außerdem bei deinen Äußerungen, dass diese im wahrsten Sinne "vom Himmel" fallen: Wer sagt , dass man 4 Zeugen braucht? Der Koran? Und weiter? Wo hat der das her? Das ist ja kein Argument sondern massive Selbsttäuschung, und das wüsstest auch du nach 10 Minuten, wenn du nur zulassen würdest, einmal nachzudenken statt überlieferten Traditionen blindlings zu folgen!

Das wäre so, als ob ich zu den Hexenverbrennungen unter christlicher Flagge sagen würde "das war alles OK, Gott hat das ja gewollt,Gottes Weisheit ist allmächtig, also ist es richtig." Im Gegensatz zu deinem starren Denken ist es "bei uns" erlaubt, Religion offen zu kritisieren. So hat jeder die Möglichkeit, jene Dinge herauszupicken, die für ihn wichtig sind und wonach er leben möchte. Im Extremen Fall kann man sich auf komplett von einer Religion distanzieren, oder aus der Gemeinschaft austreten. Die Geisteshaltung welche du vehement vertrittst, entspricht aber jenem, das bei uns im Mittelalter herrschte. Es tut mir leid für dich, dass man so verblendet sein kann, und indoktrinierte Dogmen unreflektiert befolgst. Woher kommen deine Ansichten denn? Weil deine Eltern sie dir mitgegeben haben. Und diese haben es wieder von deren Eltern, usw. Bis man irgendwann bei einem Religionsgründer ankommt, der das aus der Tasche zauberte indem er ein Märchenbuch schrieb, mit Anleitungen, wie man sein Leben zu führen hat. Das gilt für die Bibel genau wie für alle anderen Religionen: Es hängt immer davon ab, wie man das Märchenbuch gebraucht.

Kommentar von saidJ ,

Du und Zicke IHR seit ja nunmal zu zweit da bleibt mir das Wort "ihr "  "euch " nicht erspart nenne mir doch die Stelle an der ich "wir " verwendet habe oder " uns "  ich habe immer von MIR gesprochen denn ich rede als ICH mit euch BEIDEN .
Ich würde dir empfehlen etwas gelassnere an die Sache ranzugehen mit etwas weniger "genervt " sein vielleicht siehst du die Dinge dann so wie sie sind .
Es steht fest das du nicht beweisen kannst das dies ein " Märchenbuch " ist wenn du allen ernstes behauptest das du das könntest dann beweise es mir bitte .
Wenn nein dann muss ich sagen das du nicht das Recht hast mit solchen Unterstellungen zu kommen .
Wobei dies auch nicht der Beweis dafür wäre das der Koran Allahs Wort ist jedoch zeigt dies das du kein Recht besitzt es als "Märchenbuch " abzustempeln .

Kommentar von verkehrssuender ,

Doch, ich habe das Recht dazu ! Weil in unserem Staat freie Meinungsäußerung herrscht. Wenn du dich dadurch beleidigst fühlst, darfst du mich gerne anzeigen .

Kommentar von Zicke52 ,

Dass die Steinigung aus der Sunnah hervorgeht, weiss ich. Die ist aber selbst gemäss islamischem Glauben nicht Gottes Wort, das ist nur der Koran. In der Sunnah haben Menschen das angebliche Gotteswort durch ihr eigenes ersetzt. Genau das habe ich behauptet.

Man kann nicht über alle Gesetze diskutieren. Die Grenze sind die grundsätzlichen, von der Verfassung geschützten Menschenrechte: Unantastbarkeit der Menschenwürde, Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, Meinungs-und Gewissensfreiheit (im spezifizierten Rahmen), freie Entfaltung. Das Strafgericht darf sich nicht über diese Grundrechte hinwegsetzen. Das bedeutet z.B. auch bei Bankraub kommen menschenunwürdige Strafen wie Gliederabhacken nicht in Frage.

Dass es Strafen geben muss, bestreitet niemand. Ein Bankräuber vergreift sich am Eigentum anderer Menschen, also gibt es gute Gründe, es zu verbieten. Ein Mörder vergreift sich sogar am Grundrecht anderer Menschen (Recht auf Leben). Ein Ehebrecher hingegen verletzt zwar seinen Partner, aber das ist eine private Angelegenheit zwischen zwei Menschen. Es geht die Gesellschaft nichts an. Es besteht auch kein Übergriff auf Eigentum, da kein Mensch der Besitz eines anderen ist. Es ist übrigens reine Heuchelei, wenn der Muslim auf "eheliche Treue" pocht - bei ihm ist die Untreue ja schon ins Eherecht integriert. Was braucht er eine Geliebte,  wenn er vier Frauen heiraten kann? Mehr als vier Gespielinnen gleichzeitig schafft ohnehin kein Mann. Also kann er jede seiner Frauen ganz legitim mit den drei anderen betrügen. Glaubst du, es ist weniger verletzend für eine Frau, dass ihr Mann eine andere hat, wenn er diese andere ins Haus holt und heiratet? Also Schluss mit der Mär von der ach so zarten verletzlichen muslimischen Seele, der Untreue so unerträglich ist, dass sie nur durch Steinigung des untreuen Partners Genugtuung finden kann.

Und wie ich schon in einem anderen Beitrag gesagt habe: wenn du grundsätzliche Menschenrechte ablehnst,  bis du ein Verfassungsfeind. Das kann man nicht mit "subjektive Meinung" relativisieren. 

Kommentar von verkehrssuender ,

diese ganze "Diskussion" ist sinnlos, da strenge und fanatische Anhänger des Islam (so wie said) IMMER mit ihrem zentralen Dogma argumentieren werden.

Kommentar von Zicke52 ,

Ja, ich weiss dass es sinnlos ist im Sinne von Fanatiker zur Einsicht zu bewegen. Aber solche Diskussionen sind nicht sinnlos in dem Sinne, dass sie die Gefährlichkeit mancher der unter uns lebenden Muslime aufdecken. Daher ist man gezwungen, allen mit Misstrauen zu begegnen, was mir für die menschenrechtsliebenden Muslime leid tut. Aber man erkennt den Unterschied zwischen den einen und den anderen halt nicht auf den ersten Blick. Auch hier auf GF gibt's einige, die ich lange für harmlos gehalten habe, bis ihnen in irgendeiner Diskussion plötzlich die Maske verrutscht ist. Sowas schürt Misstrauen. Wenn die Fundis wenigstens mit offenen Karten spielen würden.

Kommentar von verkehrssuender ,

Gibt es so einen Unterschied eigentlich? Ich meine das leider ernst, muss aber auch zugeben, zuwenig Muslime persönlich zu kennen. Bei den paar die ich kenne ist aber, wie du sagst, immer die "Maske verrutscht". Solche Aussagen wie von Said kenne ich schon, weshalb ich da immer ziemlich empfindlich darauf triggere. Ich dachte halt immer, ja, das mit dem ISIS Terror usw. ist eine ganz andere Seite, die mit der Religion und insbesondere dem Bürger von Nebenan ABSOLUT nichts zu tun hat. Bis ich das hörte, was ich eingangsseitig schrieb. Nun bin ich mir nicht mehr sicher ob meine Haltung ein romatisierendes Gutmenschendenken war...



Kommentar von saidJ ,

Das ist falsch du kannst die Haltung der Isis die Zivilisten in ihren Kriegen tötet nicht mit dem vergleichen worüber ich geredet habe .
Wenn du mich fragst ob die Scharija gut ist sage ich selbstverständlich ja weil Allah s.w.t besser weiß was gut ist für den Menschen besser als du und besser als ich .
Wenn du mich fragst ob es gut ist sich zwischen unschuldigen in die Luft zu jagen sage ich nein und sage das demjenigen der Selbstmord begeht die Hölle bevorsteht .
Da gibt es unterschiede du kannst da nicht einfach so pauschal Anschuldigungen machen .
Und da ist auch das Prolbem lieber etwas mehr denken und dann erst reden denn ich hab besonders bei Menschen wie dir das Gefühl das sie direkt das erste sagen das ihnen in den Sinn kommt .
Ich hab ne Frage an euch , wenn ein Ehepartner den anderen Ehepartner tötet ist es dann nicht auch eine private Angelegenheit , oder wenn er ihn zumindest Körperlich verletzt ?
Oder ist dies plötzlich nicht mehr privat ?
Wonnach unterscheidet ihr was privat ist und was nicht ?
Für mich ist Ehebruch etwas was nicht privat ist und bestraft gehört , wer eine verdorbene Moral hat soll nicht jemanden der mit guten Absichten in die Ehe geht das Leben zerstören ganz einfach .

Kommentar von verkehrssuender ,

eigentlich ist das hier kein Forum aber ich meine aus vollster Überzeugung, dass Ehebruch nichts mit verdorbener Moral zu tun hat, sondern die gelebte Manifestation dessen darstellt, was in einer Beziehung (=Ehe) etwas nicht stimmt. Und falls das der Fall ist, kann man sich (hoffentlich erst nach reiflicher Überlegung und einvernehmlich) trennen. Es ist zwar nicht gerade "super" wenn Mann/Frau inzwischen fremdgeht, zumal dies die Beziehung überaus belastet, wenn es rauskommt. Ich kenne aber auch einige Fälle, wo Paare aufgrund eines Seitensprungs wieder zueinander gefunden haben und das Fremdgehen als Neuanfang gesehen haben. Fremdgehen hat immer einen Grund und betrifft meistens beide Partner. Als verdorbene Moral würde ich das aber nicht bezeichnen. Denn immerhin habe ich auf meinen Partner keinen Besitzanspruch: Mein Partner (er/sie) gehört nicht mir und er/sie kann - auch in der Ehe - grundsätzlich machen was immer er/sie will. Wenn ich mit 5 anderen Frauen ein Verhältnis pflege und meine Frau das weiß UND toleriert, wäre das (theoretisch) völlig OK. Weshalb sollte man da ein Gericht einschalten, wo es doch allen gut geht. Wenn dadurch die Ehe aber draufgeht (was über einen längeren Zeitraum des Fremdgehens eher wahrscheinlich ist), ist das das Thema der Partner untereinander, soll aber nicht (und wird bei uns auch nicht) strafrechtlich sanktioniert werden. Dass ein Mann oder eine Frau fremdgeht liegt nicht an seiner/ihrer moralischen Verdorbenheit sondern an psychologisch begründbaren Verhaltensmustern, die im Laufe einer Beziehung entstanden und langjährig unter den Tisch gekehrt wurden. Warum soll man dann einseitig eine Schuld zuweisen. Die Frage der Schuld wurde daher in unserer Getzgebung schon vor Jahrzehnten gestrichen.

Kommentar von saidJ ,

Ja das Problem ist das bei nicht Muslimen die Heirat keine Rolle spielt man lebt nur noch als "Paar " , viele probieren es erst ein paar Jahre und schaun mal ob es was wird .
Dies ist aber keine Ehe und bei so etwas gibt es auch nicht die Steinigung im Islam , eine Ehe ist mit Hochzeit und allem drum und dran man geht damit eine Verbindung ein die man bis zum Tod einhalten will und dies bestätigt man damit .
Wenn man nicht bereit dazu ist soll man es nicht machen und wenn man heiratet dann hat der Partner gewisse Rechte bei einem , die Frau am Mann und der Mann an der Frau und beide müssen sich daran halten .
Wenn nun einer trotz der Hochzeit , trotz dessen das er seinem Partner versichert hat diese Bindung zu pflegen und zwar bis ans Lebensende dies bricht verdient er eine Strafe .
Nicht Muslime gehen sowieso nicht mit so einer Einstellung in die Beziehung das dies bis zum Lebensende halten wird man kann diese zwei Dinge nicht vergleichen .
Ich bleibe bei der Meinung das jemand der trotz Ehe so etwas tut bestraft gehört .

Kommentar von verkehrssuender ,

das ist eine Meinung die für die allermeisten Europäer einfach unakzeptabel ist. Sorry. Was ist dann eine Ehe? Eine Ehe ist eine Lebensgemeinschaft, mit dem Ziel sich gegenseitig zu ergänzen und evtl. Kinder in die Welt zu setzen, in einen Familienverband groß zu ziehen und Werte weiterzugeben. Um diesen Anforderungen zu genügen, benötigt man keine Verbindung vor Gott (auch ich habe nicht kirchlich geheiratet); ist eine solche Verbindung deswegen schlechter als eine konfessionell besiegelte? Natürlich ist es höchst beunruhigend, wenn man sieht, wie viele Ehen geschieden werden. Das geschieht  aber unabhängig davon, ob man anfangs kirchlich oder standesamtlich ins gemeinsame Leben stieg. Du kannst mir auch nicht behaupten, es gäbe unter muslimischen Ehepartnern niemals Spannungen und Krisen. Was bringt es, Krisen bis zum Tode auszusitzen, wenn man diese längerfristig nicht gemeinsam lösen kann? 

Kommentar von verkehrssuender ,

Indem du sagst "Allah weiß, was gut ist" gibst du meiner Meinung nach deinen Menschenverstand zugunsten einer vorgefertigten Meinung vorurteilslos ab. Würdest du sagen "Im Koran kann ein gläubiger und interessierter Moslem  nachlesen, wie ein gutes Leben geführt werden könnte, auch wenn dies natürlich nie zu 100% gelingen wird. Das Werk wurde vor mehr als tausend Jahren verfasst und muss demnach zeitgemäß interpretiert werden." hätte ich mit deiner Religionseinstellung nicht das geringste Problem. Mit der Bibel ist es nicht anders. Aber selbst die strengste christliche Auslegung wird nicht behaupten, dass alles was da drin steht wortwörtlich zu befolgen ist (die die paar das dennoch sagen, sind sektoide Randgruppen). Der Satz "Allah weiß, was gut ist" ist ein reines Glaubensbekenntnis (ist ja schließlich Religion), über welches man nicht diskutieren kann. Wenn ich sage "meine Frau weiß, was gut ist" ist das von der selben Qualität: es kann für mich richtig sein, aber schon meine Kinder können anderer Meinung sein. Problematisch wird es aber, ein staats- und rechtstragendes System auf einer derartigen Meinung (Scharia) aufzubauen. Machen kann man es natürlich, aber wie man sieht sind diese Systeme nicht gerade die erfolgreichsten der Welt. Derzeit laufen wahrscheinlich mehr Menschen davor weg, als sich dadurch angezogen zu fühlen. Polemisch formuliert könnte ich ja einmal fragen, wieso denn nicht die meisten Flüchtlinge nach Saudi Arabien gehen, wenn dort alles so toll ist.

Kommentar von saidJ ,

Ich kenne keinen Staat in dem zu 100% nach der Scharija und der Sunnah gelebt wird .
Omar r.a ein Ashab des Propheten s.a.w.s hat sich selber nur soviel gegönnt wie die ärmsten Menschen in seinem Staat hatte, nun finde mir ein Land in dem es genau so praktiziert wird .
Omar r.a sagte "Wenn eine Ziege sich irgendwo in meinem Staat am Fuß verletzt weil ich nicht dafür gesorgt habe das alle Straßen in meinem Staat in Ordnung sind fürchte ich das Allah s.w.t mich dafür zur rechschaft zieht .
Unser Prophet s.a.w.s hat niemals von Menschen etwas verlangt , des öfteren hat er sich steine um den Magen gebunden weil er so wenig zu essen hatte , welcher Politiker macht das heute ?
Des öfteren sind Menschen zu den Muslimen gekommen und mussten erstmal nachfragen wer unter ihnen der Prophet s.a.w.s war weil er ganz normal wie die normalen Bürger mit ihnen gesessen ist er brauchte keinen teuren Thron oder sonst etwas .
Wenn wir uns anschauen wie ein islamischer Staat wirklich zu führen ist sehe ich kein Beispiel dafür heute und dies sieht man dann auch am wohlstand der Menschen .
Du hast völlig Recht das "Allah weiß es am besten " eine Glaubenssache ist .
Und deswegen meinte ich ja das es wenig Sinn macht so darüber zu diskutieren .
Was ich aber nicht will ist das du Muslime die die Scharija beführworten mit Selbstmordattentätern die unschuldige töten vergleichst .

Kommentar von saidJ ,

Gut das du das Thema ansprichst das Ehen geschieden werden , ja das ist
ein weiteres Phänomen dem wir leider in unserer modernen Zeit begegnen .

Nein auch bei muslimischen Ehepartnern kommt es zu Spannungen
jedoch kann ich behaupten das muslimische Ehen durchschnittlich um
einiges öfter geschieden und das ist denke ich auch nicht unbegründet .
Natürlich sollte man schlimme Kriesen nicht bis zum Lebensende tollerieren aber das hin und wieder nur kleine Spannungen vorkommen ist denke ich normal .
Wenn jeder seinne "Platz " in einer Ehe kennen würde und wissen würde wie es abzulaufen hat ( und dies ist möglich mit den Regeln und vorschriften Allahs ) gäbe es keine Probleme und selbst wenn werden diese auf eine nette und ruhige Art gelöst .
Eine Ehe ist besser als nur eine Beziehung den man geht mit einer weit aus größeren Seriösität an die Sache ran als wenn es nur eine Beziehung ist .
Man weiß worauf man sich einlässt und das dies weitausgrößer ist als nur eine Beziehung bei der es von heut auf morgen vorbei sein kann und man geht von dem einen Moment auf den anderen getrennte Wege .
Bei der Ehe sind bei der Scheidung abgesehen davon das man sich trennt noch andere Faktoren mit im Spiel und man ist sich dessen bewusst .
Abgesehen davon ist die  Frau im Islam abgesichert wenn sie heiratet sie bekommt vom Mann einen Betrag zu Beginn der Ehe mit dem sie sich nach der Trennung selber erhalten kann und zurechtfinden kann .
Wenn man eine Ehe schließt nimmt man die ganze Verantwortung die man als Mann hat auf sich und akzeptiert dieser nachzukommen und das selbe gilt für die Frau und somit gibt es in der Ehe keine misstverstädnisse .
Man regelt gleich zu beginn des Ehevertages was man von dem Ehepartner verlangt und will und dies tut ebenfalls zu einem schöneren zusammenleben beitragen .
Es gibt viele Dinge die für eine Ehe sprechen das wichtigste ist jedoch das man seinem Partner zeigt das man es ernst meint und dies auch hoffentlich vom Gegenüber erwarten kann denn ein Mensch der logisch denkt wird keine Lusst haben 3 jahre mit jemanden zu verschwenden der nicht vor hat mit einem bis zum Lebensende zusammen zu leben .
Das ganze "ich versuchs mal paar Jahre " ist logisch gesehen reine Zeitverschwendung und sowas wünscht sich ein normaldenkender Mensch nicht .
Jeder will jemanden mit dem er zusammen alt wird .

Antwort
von Tyeodor, 101

Du hast vollkommen recht. Der Islam ist komisch und auch im Koran selber findet man viele Widersprüche. Besonders komisch finde ich es immer, wenn die Leute davonreden wie friedlich ihr Koran ist, ich dann aber im Koran nachschlage und fast nur Aufrufe zum töten und Zwangsbekehren sehe. Gerade die neueren Suren gehen fast nur darüber und gerade diesen soll man laut dem Koran mehr Achtung schenken als den alten. 

Versuch erst gar nicht logische Strukturen im Koran zu suchen. Entweder du tolerierst den Islam und denkst nicht darüber nach oder du machst dich verrückt.

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