Ist der Islam Frauenfeindlich, Falls Ja bitte Links/Quellen/Koran?

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12 Antworten

Ich empfinde es als frauenfeindlich, "vermumt" herumlaufen zu müssen! Als Quelle sieh Dir alle Frauen an, die Kopftücher tragen sowie langärmelige und langbeinige Kleidung. Gerade bei unserem jetzigen verlängertem Sommer ist das eine Zumutung für die Frauen (und für uns, die wir es mit ansehen müssen!) Außerdem empfinde ich es als frauenfeindlich, ständig Kinder bekommen zu müssen und nicht selbst entscheiden können, wie viele man haben möchte: Es gibt schließlich die Pille und ein Mitspracherecht der Frau, OB und wie viele Kinder sie haben möchte (so weit naturgemäß umsetzbar). Desweiteren möchte ich als Frau selbst entscheiden, ob ich nach dem Kind wieder arbeiten will und möchte keine Gebärmaschine sein! All das empfinde ich ganz krass als frauenfeindlich! Und ich darf meine eigene Meinung sagen! Und ich mache davon Gebrauch!

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Kommentar von Susii01
25.09.2016, 21:09

all das kann man auch umdrehen ;-)

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Kommentar von sirahHD
26.09.2016, 01:43

Wow und wie viel damit hat mit dem Islam zu tun? Im Islam haben Frauen selbst die Entscheidung, ob Sie das Kopftuch tragen wollen oder nicht. Klar es ist eine Pflicht durch den Quran, aber kein anderer Mensch und speziell der Mann darf dies nicht entscheiden. Eine Zumutung für fremde es zu sehen? Aha wenn du deine Meinungsfreiheit gerne benutzt, wieso willst du das Recht auf Kleidung so beschränken? Wenn ich jetzt sage, dass die ganzen Hotpants und kurzen Sachen mich stören, sollen die Frauen aufhören, diese zu tragen. Die Leute die das Kopftuch verbieten wollen, greifen in die Grundrechte der Frauen ein. Natürlich ist der Zwang durch Männer falsch aber das kommt von den Kulturen und nicht den Islam. Die Frau allein hat das Recht, ob sie ein Kind haben will oder nicht. Und natürlich darf sie auch entscheiden, wie viele Kinder sie haben will. Wieder einmal verwechselst du Kultur mit Religion. Das Argument kann man doch gegen Hindus und Buddhisten bringen, die auch massig Kinder haben wollen und dann noch Jungen. Der Islam gibt allein den Eltern das Recht, ob sie Kinder haben wollen. Bloß das Abtreiben wird als sündhaft angesehen, da man sich schon vorher überlegen soll, ob man Kinder will. Aber bei krassen Fällen von Missbildungen oder nach Vergewaltigung hat die Frau allein das Recht, ob sie das Kind behalten will. Ich könnte noch 10 Absätze schreiben, aber bitte informiere dich selbst über den Islam und lass dich nichts von Vorurteilen oder eindrücken leiten. Frauen und Männer sind im Islam gleichberechtigt.

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Kommentar von dictdict
26.09.2016, 21:22

1 Männer haben auch Kleider Ordnung 2 und wo steht das die Frau kein Mitspracherecht zwecks Kinder hat ?

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Das solltest Du entscheiden können , wenn Du beobachtest , welche Nachteile es für Frauen , in dieser Religion  gibt.

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Kommentar von Jutzon
25.09.2016, 19:22

was labberst du da junge islam steht für frieden komm mal klar junge ich schwöre

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Du suchst eine einfache ja/nein Antwort, aber es ist nicht so einfach. Du hast selber geschrieben "da stand immer so viel", und so ist das nun mal bei den großen Religionen, auch im Christentum gibt es viel Schriftmaterial, und weder im Christentum (im Katholizismus gibt es keine weiblichen Priester, im evangelischen Umfeld sehr wohl) noch im Islam (Schiiten, Sunniten, Aleviten und andere...) gibt es eine einheitliche Haltung dazu.

Welcome to reality, eine einfache (und zugleich gute) Antwort gibt es nicht. Und wenn du eine einfache Antwort bekommst, wird sie für viele Fälle falsch sein, weil es immer Gruppen gibt, die anders darüber denken.

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Wenn ein Model/Playmate aus einen 99% christlichen Land Muslima wird und Kopftuch anzieht, dann brauchst du keine Quelle um zu verstehen, dass das nicht sein kann. Die Profis hier, die Religion hassen aber den ganzen Tag darüber schreiben werden aber immer ein "Beweis" finden, un das Gegenteil zu behaupten.

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Hallo HatatMisanthrop,

das müsste man differenzieren:

- Ist es der Islam ? - die Muslime? - Welche Muslime? - Richtungen des Islam? - Bräuche in islamischen Ländern? - der Koran? - Bestimmte Stellen des Koran?

Und danach gibt es dann sehr unterschiedliche Antworten.

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Allah, der Erhabene, sagt: "Die Männer stehen in Verantwortung für die Frauen wegen dessen, womit Allah die einen von ihnen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Besitz (für sie) ausgeben..." [Qur'an, Sura 4 an-Nisa 34] .

Dazu gibt es sicher unterschiedliche Auslegungen...

...ich intepretiere mal spontan:

Die Männer stehen den Frauen deswegen vor, weil sie sie von ihrem Geld versorgen....

salopp gesagt: sie kaufen !

.....aber es ist im Islam sowieso so, dass nur Männer, die es sich leisten können, überhaut heiraten sollen...

und "Frau" soll auch nicht nach Liebe oder Sympathie entscheiden, sondern prüfen, ob der Mann

 a.) genug Vermögen hat... und 

b:) die islamischen Regeln befolgt....

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Andererseits:

der Prophet s.a.w.: "Das Paradies liegt unter den Füssen der Mutter"

Das hängt wohl zusammen damit, dass die Haupterzieheungsarbeit den Mütter überlassen ist.... ( klar, die Männer gehen ja arbeiten...)

soll wohl bedeuten:

"Wenn eine Mutter ihre Kids im islamischen Glauben erzieht, haben die Kids die Aussicht, ins Paradies zu kommen

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Allgemein, wenn ich es richtig verstanden habe.. 

gelten Frauen als äußerst wertvoll ( z.B.  wie Perlen, die man auch nicht jedem in der Öffentlichkeit...zeigt) 

UND sie werden respektiert, WENN sie sich an islamische Regeln halten.

Verhalten sie sich jedoch nicht so, wie es die der Islam erfordert, verlieren sie jeglichen Respekt....

....daher würde ich schliessen, dass nicht "Frauen" respektiert werden... sondern eben weibliche Wesen, die die Regeln des Islams einhalten...

So gesehen wird nicht "Frauen" Respekt entgegengebracht... sondern der Respekt bezieht sich lediglich auf die Einhaltung der Regeln....

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Man kann das relativ einfach feststellen, wie sehr die muslimischen Frauen respektiert werden, wenn eine z.B. sagen würde:

"ich will einen Juden heiraten, oder einen Christen

und dies vergleichen damit, wenn ein muslimischer Mann sagt.

"ich will eine Jüdin heiraten, oder eine Christin

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Allerdings kommt es immer insgesamt darauf an, aus welcher Warte man "frauenfeindlich" betrachtet.....

sofern man akzeptiert, dass Männer und Frauen zwar vor Allah gleiche Rechte haben, aber sonst völlig unterschiedliche Aufgaben.... und auch innerhalb der Familien den Männern untergeordnet sind....

gibt es keine Frauenfeindlichkeit.....

Sollte eine Frau jedoch die Auffassung haben:

"... ich bin ich, Mensch ist Mensch... und ich als Frau will dasselbe tun und lassen dürfen wie jeder x-beliebige Mann..."

dann könnten sich islamisch geprägten Menschen ( und somit der Islam... und daher auch der Koran) durchaus als frauenfeindlich erweisen...

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Kommentar von 2AlexH2
26.09.2016, 20:26

Bitzli islamfeindlich aber wunderbar auf den Punkt gebracht. 

Fremde Frauen werden wunderbar von Muslimen beschützt und behütet, wie Perlen, aber irgendwann endet es im Freiheitsverlust und Zwängen sowie Besitzansprüchen. 

Auch denkt der muslimische durchschnittliche Mann, eine Frau ist dumm und kann nicht mitreden. Ergo ihr Wort gilt nicht mal, wenn es um ihre persönlichen Belange geht.

Die meisten westlichen (und wohl auch alle anderen) Frauen bevorzugen die Freiheit und das Recht selber über ihr Leben, den Körper und Ihre Belange zu entscheiden.

Das alles ist aber nicht wirklich vom Glauben, sondern eher von der Kultur und der Religion (Menschenentscheid  wie ein Glaube gelehrt werden soll). Diese Einstellung findet man zb rund um den Himalaya unabhängig von Glaube und Religion.

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Ich entnehme Deiner Frage, lieber HatetMisanthrop,

dass Du mit "Quellen" zwar auch, aber nicht nur den Koran meinst;
hier sind ein paar Bücher:

Ayaan Hirsi Ali: "ich klage an", "Mein Leben - Meine Freiheit", "Adan und Eva"

Hamed Abdel Samad: "Mohamed - eine Abrechnung", "Der islamische Faschismus", "Mein Abschied vom Himmel", "Untergang der islamischen Welt"

Sabatina James: "Die Scharia in Deutschland", "Sterben sollst Du für Dein Glück", "Nur die Wahrheit macht uns frei"

Necla Kelek: "Die unbekannte Braut - Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland"

Ich behaupte: Diese 4 Autoren - es gibt noch mehr Ex-Muslime, die das ebenso gut bezeugen können -  sind VIEL bessere Quellen für den Beleg der Frauenfeindlichkeit des Islam als der Koran, die Hadithe und unsere muslimischen Weichspülgeschwister hier auf GF

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Kommentar von Nunuhueper
26.09.2016, 13:02

Auch zu empfehlen sind

Oriana Fallaci "Die Wut und der Stolz", "Die Kraft der Vernunft",

und von Carmen Bin Ladin :"Der zerrissene Schleier"

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Erst einmal musst du bedenken, dass es DEN Islam nicht gibt. Es gibt etwa acht verschiedene Rechtsschulen, die sich in vielen Fragen diametral widersprechen.

Aber lies einmal Sure 4:34:

Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah sie ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen gemacht haben. Und die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben und geben acht mit Allahs Hilfe auf das, was verborgen ist. Und wenn ihr fürchtet, daß Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch gehorchen, dann unternehmt nichts gegen sie! Allah ist erhaben und groß.

Der Koran dürfte damit das einzige religiöse Grundlagenbuch der Welt sein, in dem den Männern geboten wird, in einer bestimmten Situation ihre Frauen zu verprügeln.

Natürlich werden dir hier die Anhänger des Islamischen Staats etc. einzureden versuchen, dass das alles nicht so ist, aber bedenke auch, dass nach der Taqiyya Musilme Nichtmuslime belügen dürfen.

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Kommentar von Nunuhueper
26.09.2016, 12:16

Es muss DEN Islam geben, denn sonst hätten unsere Politiker nie gesagt "Der Islam gehört zu Deutschland".

Deiner Meinung nach gibt es dann auch nicht die Deutschen!

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Ob man passende Koranstellen findet, ist diesbezüglich unerheblich.

Bekanntlich fußt der Islam nicht nur auf dem Koran sondern auf tausenden "Hadithen", die teils erlogen, teils erträumt, teils spinnert sind.

Entscheidend ist die gelebte Praxis. Frauen sind im Erbrecht und bei Scheidung massiv benachteiligt. Weiter in der Eheführung: Der Mann als bei weitem oberste Chef mit dem Recht, alle anderen zu züchtigen.

Auch die Hysterie vor der bösen Weiblichkeit (Frau muß sich mit Burkas zur Unperson machen, muß stets den Kopf verhüllen, muß sich möglichst immer im Haus verstecken, darf mit keinem Fremden reden, darf keinen Mann anblicken, darf sich den Partner nicht selbst suchen usw. usw. ist höchst frauenfeindlich. Weiterhin der Jungfräulichkeitswahn, der jede Frau ohne Hymen als H ure erklärt und ausstößt.

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Kommentar von sirahHD
26.09.2016, 01:51

Schon wieder eine höchst falsche Antwort von dir. Der Quran geht vor jeder Hadith. Also ist schon mal dein erster Punkt falsch. Die Pflicht der Burka ist im Quran nicht genannt. Somit sind Burkas keine Pflicht. Muss gibt es im Islam nicht. Es soll kein Zwang sein, im Glauben. Gilt auch für jede Muslima, die das alleinige Recht auf ihre Ausübung im Glauben hat. Körperliche Züchtigung im Islam ist verboten. Muslime sind pazifistisch, heißt Gewalt gegen irgendein Geschöpf Gottes ist verboten. Männer und Frauen sollen beide ihre Jungfräulichkeit inne haben. Die Strafe ist gleich. Männer und Frauen sollen beide nicht mit Fremden aus dem andern Geschlecht reden. Nur weil der Islam eine andere Moralvorstellung hat, ist er nicht frauenfeindlich Beleidigung der Frau oder irgendeines Menschen sind im Islam verboten. Haus verstecken? Also jetzt wird es langsam lächerlich. Wie immer auf deine Antworten gesagt Kultur ist nicht Islam. Die Lehre ist friedlich und fair, nur die Menschen sind entfernt von dieser.

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Quellen sind der Koran selber und die verschiedenen Interpretationen davon.

Er ist so frauenfeindlich oder wenig schlimmer, wie das Christentum (Quelle Bibel und Interpretationen).

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Kommentar von earnest
26.09.2016, 15:13

Leider VIEL schlimmer - da von den meisten Christen das Alte Testament (einschließlich Adams Rippe) in Sachen Geschlechterverhältnis nicht mehr als sonderlich relevant betrachtet wird.

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Der Islam ist nicht frauenfeindlich. Die Frauen werden Respektiert und haben mehr Rechte als Männer

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Kommentar von 2AlexH2
25.09.2016, 20:38

Sie werden respektiert aber extrem in ihrer Freiheit und Möglichkeiten eingeschrämkt. Das kann man als fehlenden Respekt interpretieren.

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