Frage von Miwalo, 558

Ist der Islam frauenfeindlich?

Aus einer anderen Frage heraus stellte sich mir gerade diese Frage. In den Medien kursiert dieses Vorurteil und nun würden mich die Fakten interessieren. Mich interessiert zum Beispiel warum sich nur die Frauen verschleiern, welche Passagen dies belegen. Und ob Männer weitere Vorteile haben, die sich eindeutig belegen lassen. Bitte nur neutrale Beiträge, die die Religionsfreiheit berücksichtigen.

Antwort
von suziesext06, 127

ich denke, "frauenfeindlich" trifft es nicht ganz. Religionswissenschaftler würden eher sagen: das Sunnitentum und das iranische Schiitentum, das sind streng patriarchalische - vaterrechtliche - Religionsauffassungen.

Grundlage für diese religiöse Ideologie ist vor allem die Sure 4 "Die Weiber", sodann "Leben des Propheten" der Ummayaden (hier also wie er seine Frauen behandelt hatte) und die Überlieferung (Sunna, Hadithe) der vorbildlichen Altvorderen. Auf dieser Grundlage gibt es eine schier unüberschaubare Vielzahl von Fatwas (Rechtsgutachten), das die Beziehung zwischen den Geschlechtern in allen Einzelheiten vorschreibt.

Hauptpunkte sind: Allah hat den Mann über die Frau gesetzt; in der Ehe hat sich die Frau zu unterwerfen, der Mann hat das Züchtigungsrecht (Koran, Sure 4), wenn er sie zu Bette ruft, hat sie zu folgen, und er bestimmt auch den Alltag der Frau. Rechtlich (bürgerliches Recht, Strafrecht, Erbrecht) gelten für Männer und Frauen unterschiedliche Grundsätze, innerhalb der Scharia.

Die Stellung der Frau, wie der orthodoxe Islam sie festschreibt, kann man in den Staaten der Gegenwart studieren, in denen er uneingeschränkt herrscht: Saudi Arabien, Qatar, Pakistan, Indonesien, Afghanistan, Iran.

Die europäischen Islamverbände verbreiten aus Opportunismus moderate, frauenfreundlichere Ansichten, wohlwissend, dass es auch in Europa nicht einen einzigen Imam oder Rechtsgutachter gibt, der nicht das patriarchalische steinzeitliche Frauenbild predigen würden.

Da aber das Sunnitentum eines der autoritärsten Systeme darstellt, hat der Rechtgläubige an genau diesem Frauenbild festzuhalten und die Rechtgläubige sich diesem bedingungslos zu unterwerfen, widrigenfalls ihnen das ewige Höllenfeuer angedoht ist.

Für Einzelfragen hier das Fatawa-Archiv:

http://www.islaminstitut.de/Fatawa-Archiv.39.0.html

Antwort
von Jogi57L, 133

...ich denke nicht, dass es praktizierende Mosleme so sehen, egal ob m oder w.

Im Islam haben die Geschlechter unterschiedliche Aufgaben, sind aber vor Allah gleichberechtigt.

Beispiel:

Eine Sekretärin wird daran gemessen, wie gut sie ihre Aufgabe als Sekretärin erfüllt, und der Hausmeister wird daran gemessen, wie gut er seine Aufgaben als Hausmeister erfüllt...

vor dem Gesetz sind jedoch beide gleichgestellt....

Dabei darf man keine "westlichen" Maßstäbe anlegen...

...wonach auch jede Frau völlig frei ihre Selbstverwirklich betreiben darf...

...sei es, dass sie religionsunabhängig heiratet...wen sie will, oder eine Partnerschaft ohne Ehe eingeht, oder x-Partner beliebig wählt..

...sich kleidet, wie ihr grade zumute ist..

... redet, mit wem sie will..

... tanzen geht..oder FKK - Gelände besucht..., oder einen Beruf ausübt, wie z.B. Außendienstlerin, wo sie zahlreiche Einzelgespräche auch mit Männer führt, und auch mal zu Geschäftsessen geht...

auch Berufe wie Friseurin, Masseuse, Krankengymnastin, Ärztin.. ( wo sie auch Männer als Kunden/Patienten hat....) erscheinen problematisch

...Schauspielerin, Sängerin, Ballerina.. sowieso nicht...

_______________________________________________________________

Ob dabei eine "Ungerechtigkeit" empfunden wird.. bzw. "Frauenfeindlichkeit"....oder besser "Männerfeindlichkeit"

könnte man mal testen, wenn man es für ein paar Tage umdreht....z.B.:

1.) Moslemische  Männer dürfen zur Arbeit und dann direkt wieder nach Hause... denn der Mann ist Allah am nächsten, wenn er zuhause ist

2.) wenn sie außer Haus unterwegs sind, brauchen sie Erlaubnis ihrer Frau.. bzw "Mahram"

3.) sie haben sich so kleiden, dass keine Frau irgendetwas körperbetontes eines Mannes sehen kann

4.) das öffentliche Leben ist den Frauen vorbehalten

usw.. u.ä...

OK, das ist rein fiktiv, denn "Allah" hat es so ja nicht vorgeschrieben für Männer....

.. aber die moslemischen Männer könnten gerne mal testen, WIE solche Regeln auf sie wirken würden....

_______________________________________________________________

Neben Glaubensabfall und Morden ( nicht:töten) ...ist Unzucht eine der schlimmsten Sünden..

.. dies gilt es zu vermeiden.... wobei der TRIEB über der VERANTWORTUNG angesiedelt ist...

soll heißen: "Der Mann hat halt seine Triebe.. steht aber generell über (s)einer Frau.... und die Frau trägt die Verantwortung dafür, dass sie die Triebe eines Mannes möglichst NICHT entfacht

Enthalten von Unzucht wird dadurch erschwert, dass :

Selbstbefriedigung nicht erlaubt ist

und auch vorehelicher Sex ist nicht erlaubt....

d.h.:

ALLE Mosleme w und m...sind ab der Pubertät in einem ständig leicht erregbaren Zustand....

.. und Aufgabe der Frau ist es, ihre eigenen Triebe zu zügeln, UND bei einem Mann keine Erregung auszulösen....

Ob das nun insgesamt "frauenfeindlich" ist... ???

sie hat doch ehrenvolle und wichtige Aufgaben... :-)

Kommentar von MohamedSu ,

Ich bin sprach los. Das reicht als Antwort .

Antwort
von Simaelon, 303

Jein, wenn man es als Frauenfeindlich ansieht, wenn die Frauen Kopftücher tragen sollten (was aber nicht bei allen Familien groß geschrieben wird) oder gar eine Burka, dann ja. Auch das die Jungs meistens im Kindesalter von den Schwestern und Cousinen etc. gut umsorgt werden und die Mädchen stark im Haushalt anpacken müssen, während die Jungs ihren Spaß haben. Aber es ist auch manchmal noch so, das die Familie der Frau eine gute Mitgift bei der Hochzeit an die Familie des Mannes zahlen müssen, daher werden Frauen eher schlechter behandelt, da sie mehr 'kosten'. Eben die Sache mit dem schwachen Geschlecht, das kath. Christentum ist ja in der ein oder anderen Hinsicht (Frauen dürfen z.B. keine Pastorinnen werden) auch nicht besser.

Antwort
von SiroOne, 244

Die Frau wird im Islam auf eine gewisse Rolle schon von Kindheit an geprägt, diese Idiologie ist mit Traditionen so verschachtelt, so das viele Frauen in den islamischen Ländern sich nicht unterdrückt fühlen, sondern ihre Traditionen ausleben, die sie als Prägung in der Kindheit mitbekommen haben.
So gesehen funktioniert die Rollenverteilung im Islam, in den islamischen Ländern. 
Wenn der Islam auf westlich geprägte Idiologien stößt gibt es starke Probleme, da die Kulturen sehr unterschiedlich sind.
 Im Islam hat sich die Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau über jahrhunderte nicht geändert hat, während im Westen die Rolle der Frau immer viellseitiger wurde, daher ist die Rolle der Frau im Islam sehr eingeschränkt auf gewisse Idiolgoische Grundfunktionen beschränkt, aber vieles davon gilt auch bei den Männern, weil ob Mann oder Frau sie werden in eine Rolle gepresst oft ohne den freiheitlichen Geist zu bedenken, das zählt oft für Mann und Frau.

Antwort
von waldfrosch64, 111

Laut Islam :

  • Darf die Frau das Haus nur mit der Einwilligung der Ehefrau verlassen .
  • Die Frau  muss seinem Wunsch nach  Sexuellen Aktivität nachkommen .
  • Ausserdem darf sich die Frau nicht beschweren wenn der Mann weitere Frauen möchte .

http://islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/88-verlobung-a-ehe/eheleben-umgang-...

Kommentar von waldfrosch64 ,

Die Frau soll im Gebet hinter und nicht neben dem Mann stehen :

http://islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/88-verlobung-a-ehe/eheleben-umgang-...


Studiere einfach die Fatwas die sind doch relevant und nicht was sich theoretisch im Koran belegen lässt und was nicht .

Im Islam zählt ja nicht nur der Koran sondern die Sunnah ,also Hadit und Scharia ...

Kommentar von stinkwarze ,

Wie absurd ist dass denn? Typisch Islam.

Antwort
von 0909yxc, 163

JA! Die Mehrheit der Muslime sind frauenfeindlich. Und das sage ich als gläubige Muslima.

Es ist Unsinn, wenn Muslime das Gegenteil behaupten. Die Unterdrückung der Frauen ist ein riesiges Problem in der islamischen Welt, und es wird solange nicht gelöst werden, bis Muslime das einsehen.

Ich meine, es ist doch Schwachsinn anzunehmen, dass die Frau nicht unterdrückt ist, wenn die Gewalt gegen Frauen in islamischen Ländern zum Alltag gehört. Aber auch so Dinge, die wir auch hier in Deutschland sehen, wie der ungleiche Umgang mit Jungen und Mädchen, und ihrer Erziehung. Solange Muslime das alles nicht als Problem ansehen, wird es auch nicht gelöst werden.

Aber man muss auch verstehen: Wenn z.B. so eine Frage gestellt wird (vorallem im Internet), dann sind die Mehrheit der Antworten eigentlich immer negativ, also gegen den Islam. Was löst das in Muslimen aus? Abwehr. Sie streiten ab, sie wollen ihre Religion verteidigen. Etwas was im Leben ausländischer Jugendliche sowieso keine Seltenheit ist.

Was bedeutet das? Man braucht Verständnis, und zwar auf beiden Seiten.

Zu deinen konkreten Fragen:

Das Kopftuch lässt sich aus dem 31. Vers der 24. Sura des Korans ableiten, dort heißt es, dass Frauen ihre "Reize" vor Männern verdecken sollen (außer vor Verwandten usw.). Nun, was an einer Frau reizvoll ist, ist nicht universell bestimmt, weswegen es verschiedene Auslegungen gibt (Niqab, Burka, Kopftuch, oder auch gar nicht!)

Zu den Vorteilen der Männer kann ich dir nichts genaues sagen, weil ich mich damit noch nicht so ganz auseinander gesetzt habe. Nur so viel: Das traditionelle Familienbild sieht den Mann als Familienoberhaupt an und die Frau als "Haushälterin", oder wie man das nennen möchte. Ist ja nicht nur in der islamischen Welt so. Berücksichtigt man die Zeit, in der der Koran "offenbart" wurde (ca. 610 n. Chr.), dann ist es kein Wunder, dass dieses Familienbild auch im Koran so zu finden ist. Denn der Koran hat sich an die Menschen der damaligen Zeit gerichtet. Deswegen ist auch von Sklaven u.ä. die Rede, das bedeutet ja aber auch nicht, dass es Muslimen (in der heutigen Zeit) gestattet ist Sklaven zu besitzen. Auch wenn diese Aussage mittlerweile sehr ausgelutscht ist: Man muss alles im Kontext betrachten, im Koran, sowie historisch.

Es stört und verletzt mich sehr, wenn Leute über den Islam reden, ohne genau Bescheid zu wissen, oder viel mehr nicht offen genug sind, um die Sachverhalte verstehen zu WOLLEN. 

Dazu fällt mir noch ein, was Leopold Weiss (Muhammad Asad) in seinem Buch geschrieben hat: "Warum denn, fragte ich mich, nehmen meine abendländlischen Freunde solch ein Urteil über den Islam ohne weiteres als gültig an? Hat sich auch nur einer von ihnen wirklich die Mühe gegeben, eine unmittelbare Einsicht in die islamische Gedankenwelt zu gewinnen? Gründen sich ihre Meinungen nicht nur auf ein paar Klischees und Zerrbilder, die sie ohne Prüfung von ihren Voreltern übernommen haben? Kann es denn sein, dass die alte griechisch-römische Anschauungsweise - die Zweiteilung des Menschentums in 'hie Griechen (oder Römer), hie Babaren' - im abendländischen Geiste immer noch so tief verwurzelt ist, dass es ihm schwerfällt, auch nur die Möglichkeit wirklicher ethischer Werte in fremden Kulturkreisen in Betracht zu ziehen?" (Die Reise nach Mekka)

Ich hoffe wir können unsere Meinungen dazu sachlich und produktiv austauschen.

Kommentar von 0909yxc ,

Ich hätte vielleicht noch erwähnen sollen, dass ich hier ausschließlich über die Muslime selber und nicht über den Islam an sich geschrieben habe. Man kann den Islam halt verschieden auslegen. Trotzdem ist es nicht produktiv, wenn man die frauenfeindliche Auslegung des Islams als "das gehört nicht zum Islam!" abstempelt, und versucht unter den Teppich zu kehren. Das Problem ist da und WIR MUSLIME müssen das einsehen!

Kommentar von Boesmensch ,

Es gibt also doch vernünftige Muslime.

Kommentar von 0909yxc ,

Und wir sind auch keine Seltenheit. Nur fragt niemand eine Türkin mit Kopftuch nach ihrer Meinung zur Frauenfeindlichkeit im Islam.

Antwort
von JoJoPiMa, 60

Sure 4, 34

Einige Aspekte von Sahih Al Bukhari, den Muslime als sehr authentisch bezeichnen (zusammenfassend):

Er attestiert der Frau eine Defizienz in Intelligenz und Glaube.

Frau ist auch defizient in Sachen Dankbarkeit ihrem Mann gegenüber.

Die Frau sei mit der Rippe zu vergleichen. Versuchst Du eine zu begradigen, wird sie brechen. Es geht dann weiter ...

Ibn Timiyya ist der Ansicht, ein Vater kann die Tochter in die Ehe geben, ohne Rücksicht auf die Tochter zu nehmen. Ibn Hazm unterstreicht dies.

Rafiqul Haqq hat das Thema mal ausführlich behandelt. Das Buchsollte den Titel "Die Frauen im Islamismus" haben. Keine Ahnung, ob es in DE veröffentlicht wurde.

Abd Ar Rahman Al Gaziri: Wer eine Sklavin erwirbt, kann auch mit ihr sexuelle Beziehungen haben. Was eine klare weitere Erweiterung des Sklavenstatus ist.

Laut The Reliance of the Traveller, von der Uni Al-Ahzar (Ägypten), gilt für Frauen:

Sie dürfen das Haus nicht verlassen, wenn nicht in Begleitung von Vater, Ehemann, Anstandsherr, Verwandter.

Dürfen nur Muslime heiraten.

Die Heirat erfordert die Zustimmung vom Vater oder Anstandsherr.

Dürfen nur einmal heiraten.

Die Scheidung ist vollzogen, wenn der Mann ihr gegenüber 3 x ausspricht, dass er sie nicht mehr möchte.

Körperliche Züchtigung ist erlaubt (Sure 4,34).

Erbrecht. Vom Mann, doppelt so hoch (Sure 4,11 und 4, 176).

Bei Vergewaltigung und Ehebruch, benötigt die Frau vier Zeugen (männlich), um zu belegen, dass sie vergewaltigt wurde bzw. kein Ehebruch begangen hat. Steinigung erfolgt, wenn sie die Vorwürfe des Ehebruches nicht widerlegen kann.

Die Aussage einer Frau ist nur halb so viel wert wie die eines Mannes (Sure 2,282).

Sexuelle Gehorsamkeit der Ehefrau dem Ehemann gegenüber.

Lediglich Augen und Hände zeigen (Sure 33,59).

Kommentar von lady73 ,

Ich weiss nicht von wo du das hast jedoch darf der Vater nicht über die Tochter bestimmen zwecks Heirat sie darf nicht gegen ihren Willen verheiratet werden sie hat das Recht Abzulehnen

Hansa Bint Hidam Al-Ansariyya berichtet, dass sie als verwitwete Frau von ihrem Vater wiederverheiratet wurde, und dass sie damit nicht einverstanden war. Sie begab sich deshalb zum Gesandten Allahs ع.ص.م, und er machte ihre Ehe rückgängig. (Auszüge aus Sahih Al-Buchari, Hadith Nr. 5138)

Kommentar von JoJoPiMa ,

Die Quellen stehen doch da. Präziser:

Ibn Timiyya, Vol 32, Seiten 29, 30 und 39. In Übereinstimmung mit Malek Ibn Ons, Al Shafi und Ibn Hanbals.

Ibn Hazm, in Al-Muhalla, Vol. 6, Teil 9, Seiten 458 - 460.

O.g. sind nicht keine unwichtige im Islam, wie dir sicherlich bekannt.

...

p.s.: Ich habe es doch nicht geschrieben.

Kommentar von lady73 ,

Dürfen nur einmal heiraten.
Das ist falsch sie darf mehrmals heiraten.
Wenn sie geschieden ist darf sie einen anderen Mann heiraten.

Kommentar von JoJoPiMa ,

The Reliance of the Traveller

Kommentar von JoJoPiMa ,

@lady73, dachte, es kommen noch einige Gegenquellen von dir.

Dass Länder existieren - auch so genannte islamische -, wo Muslima wieder heiraten, ist wahr. Und zwar, nach dem zivilrechtlichen Verständnis: Geschieden/Verwitwet, Wiederheirat. Es war ein Kampf, um diese Freiheit zu bekommen. Wenn das deine Einstellung ist, dass Muslima natürlich wieder heiraten darf, und das auch noch mehrmals, so ist das eine sehr gute Einstellung.

Die Frage bezog sich auf den Islam - wieder mal als eine einheitliche Lehre, mit einheitliche Auslegung.

In Sinne der Frage, dürfte es literarisch sehr kompliziert werden, die Möglichkeit der Wiederheirat zu beschreiben, und dabei unerwähnt lassen, dass letztendlich auch die Wiederheirat von Mannes Gnaden abhängt. Was wieder ein Punkt für eine Antwort auf die Frage wäre.

Wenn deine Einstellung im Islam Gültigkeit hätte, müssten einige Sheiks nicht sich immer wieder öffentlich dafür einsetzen, dass Witwen und Geschiedene wieder verheiratet werden. Oder? Und jene Sheikhs haben ihre liebe Sorgen damit, denn ihnen fehlt das nötige klare religiöse Material.

Über die Zwangsehe, steht dort "... ein Vater kann ...". Er kann auch die Ansicht der Tochter hören. Oder, ignorieren.

Antwort
von aliumei13, 67

im Islam ist die Frau ein diammant und man versucht dass sie niemand anfasst, weil jede Berührung den diammanten kaputt macht

Kommentar von SibTiger ,

Ein Diamant ist aber ein außergewöhnlich hartes Material. Das geht nicht so leicht kaputt. ;-)

Kommentar von waldfrosch64 ,

und muss auch erst noch geschliffen werden ..bis er glänz !

Kommentar von aliumei13 ,

Ich meine jetzt von der Schönheit des Diamanten

Kommentar von stinkwarze ,

Bis er braun glänzt wie der Islam.

Kommentar von 0909yxc ,

Ich bin weder ein Diamant, noch ein Bonbon, was eingepackt werden muss. Ich bin ein MENSCH aus Fleisch und Blut. Mein Wert als Frau, als Mensch, sinkt nicht, weil mich jemand anfasst. Die Objektifizierung von muslimischen Frauen bringt uns nicht weiter, sondern schadet uns nur noch mehr. Wir sollten bessere Argumente auf Lager haben, wenn wir über das Kopftuch usw. reden, als Frauen zu Gegenständen zu machen.

Antwort
von exxonvaldez, 164

Tja, wenn ich solche Fragen hier lese:

https://www.gutefrage.net/frage/woher-kommt-das-ego-unserer-maenner?

Kann ich zu keinem anderen Schluss kommen, als das der Islam frauenfeindlich ist!

Antwort
von AbuAziz, 212

Das wird von den Medien und den Feinden des Islam immer so hingestellt. Aber der Islam ist nicht Frauenfeindlich. Frauen und Männer haben unterschiedliche Aufgaben. Auch innerhalb der Familie.

Wenn der wichtigste Mensch auf Erden die Mutter ist, dann die Mutter, und dann die Mutter und dann erst der Vater, was sagt dies aus?

Eine Ehefrau ist nicht verpflichtet arbeiten zugehen. Sie braucht das Haus nicht in Ordnung zu halten, die Kinder nicht erziehen, sie braucht die Kinder nicht zu stillen usw. Sie kann es machen, wenn sie will und Ihr werden viele gute Taten gutgeschrieben. 

Der Mann ist dagegen verpflichtet für die Frau zu sorgen und die Frau zu unterhalten. Und zwar genau so gut oder besser, wie für sich selbst. Er ist verantwortlich für seine Kinder. Er muss für sie sorgen und sie großziehen.

Eine Muslima bedeckt sich normalerweise nur wegen Allah, nicht wegen irgendeinem Menschen. Sollte sie sich für Menschen bedecken, ist dies nicht die richtige Absicht. Und die richtige Absicht ist im Islam sehr wichtig.

Würde die Muslime Bärte tragen und Kleidung tragen, wie es unser Prophet Muhammad (saws) empfohlen hat, würden die Männer genauso daran erkannt werden wie die Frauen an ihrer Bedeckung. 

Kommentar von Miwalo ,

Also kann man sagen die Frauen sind gläubiger als die Männer, deswegen schränken sie selbst ihre Rechte ein?

Kommentar von Sparky036 ,

@AbuAziz Sehr schön beschrieben 😊👍

Kommentar von waldfrosch64 ,

_____Eine Ehefrau ist nicht verpflichtet arbeiten zugehen. Sie braucht das Haus nicht in Ordnung zu halten, die Kinder nicht erziehen, sie braucht die Kinder nicht zu stillen usw. Sie kann es machen, wenn sie will und Ihr werden viele gute Taten gutgeschrieben. __________

Diese  Fatwa hier straft dich Lügen :

Die Frau ist genau dazu verpflichtet :

http://islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/88-verlobung-a-ehe/eheleben-umgang-...

Kommentar von AbuAziz ,

Vielleicht hast du schon mal etwas davon gehört, dass es in manchen Bereichen unterschiedliche Meinungen gibt. Eine einfaches Beispiel. Die Haltung der Hände beim Stehen im Gebet. Hier gibt es verschiedene richtige Meinungen dazu. Eine Fatwa ist nicht unbedingt für jeden Muslim bindend. Auch unter Gelehrten gibt es immer wieder unterschiedliche Aussagen, die auch alle richtig sein können.

Antwort
von spassundfreude, 94

Ja das ist er. Aber auch irgendwie süß.

Antwort
von NoRegret, 229

Es wäre hilfreich zu wissen, was du gehört/gelesen hast, um dies zu widerlegen.

Der Islam ist keinesfalls frauenfeindlich. Die Frauen müssen ihre reizenden Stellen bedecken, dazu gehört alles außer Gesicht, Hände und Füße.

Auch ein Mann muss sich bedecken. Wenn ein Mann so gut aussieht, dass er Frauen zu sehr auffällt, so muss auch er seine Reizstellen bedecken.

Antwort
von Pug444, 214

Kommt auf die Person drauf an.

Antwort
von Klaraaha, 168

Naja, andere Vorteile für Männer wären, dass sie 4 Frauen heiraten dürfen, mehr erben als Frauen und Ändersgläubige heiraten dürfen. Frauen dürfen nur Muslime heiraten.

Antwort
von saidJ, 56

Nein.

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