Ist der Glaube das es keinen Gott gibt Wissenschaft oder Religion?

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35 Antworten

Eigentlich ist das so einfach, daß jedes Kind eine zutreffende Antwort geben könnte:

Nimmt man einfach mal den ersten Satz der Bibel als Ausgangspunkt und läßt alles andere außen vor, dann ist "Gott" schlichtweg die Ursache alles außer ihm Existierenden.

Nun gibt es Menschen, die glauben, daß es Gott gibt (daß unser Existieren eine Ursache hat), und andere glauben, daß es Gott nicht gibt (daß unser Existieren keine Ursache hat).

Die religionsneutrale Frage müßte also lauten, ob es eine Ursache dafür gibt, daß Raum, Zeit und Materie existieren, oder ob alles nur aus "gar nichts" entstanden ist.

Wenn die Antwort lautet, daß es eine Ursache gibt, dann stellt sich jedoch die Frage, wo diese wohl herkommt.

Die Antwort darauf kann eigentlich nur sein, daß es zwingende logische Gesetzmäßigkeiten gibt, also etwas rein Geistiges, das ewig ist und aus sich selbst heraus begründet ist.

Der Umstand des existierenden Physikalischen wäre damit auch ganz anders deutbar, nämlich, daß alles nur Geist ist und die physikalische Welt ein Vorstellungsbild dieses Geistes, von dem wir selbst nur ein Teil sind und deshalb auch nur begrenzt wahrnehmen können.

Mit solcher Phylosophie tun sich aber auch Religionsverfechter schwer.

Ich gehe davon aus, daß sowohl religiöse gebundene Gottesgläubige als auch Atheisten vor allem das verteidigen, was sie gerne hätten, aber nur wenig bis gar nicht an der Frage interessiert sind, warum es überhaupt etwas gibt, wenn ihnen die Antwort darauf das bisherige Weltbild unter den Füßen wegreißen könnte.

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Kommentar von realsausi2
05.11.2016, 00:56

Peinlich, dass eine so ungenügende Antwort hier ausgezeichnet wird.

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Atheisten können nicht beweisen das es keinen Gott gibt.

Das ist richtig. Niemand kann dies oder dessen Gegenteil beweisen. Genau genommen kann ich aber überhaupt nichts beweisen, außer der Tatsache, dass ich selbst existiere, wobei hier die Tatsache, dass ich nach meiner Existenz fragen kann, diese Frage schon bejaht. Cogito ergo sum.

Wohl bemerkt: Ich weiß nur sicher, dass ich als Erfahrender existiere. Wer und was ich überhaupt bin, muss ich der Erfahrung entnehmen, die theoretisch Illusion sein kann. Das halte ich zwar für beliebig unwahrscheinlich, kann es aber nicht mit letzter Sicherheit ausschließen.

Sie müssen daran glauben, sonst bricht ihr ganzes Weltbild zusammen.

Nein, dann sind sie einfach keine Atheisten mehr, sondern Agnostiker. Dass aber auch der feste Glaube, es gebe keinen Gott, ein Glaube ist, dem stimme ich vorbehaltlos zu. Mit Rückgriff auf oben Stehendes kann man jedoch auch die Auffassung, dass die von uns erfahrene Welt real ist, gleichfalls als Glauben bezeichnen, oder sagen wir als Axiom.

Für den Glauben, dass es keinen Gott gibt oder doch einen Gott gibt, gilt im Prinzip dasselbe - wobei Erfahrung mit Gott im Unterschied zu allen anderen Erfahrungen extrem persönlicher Natur und in keiner Weise reproduzierbar ist.

Daher (leider, wie ich finde, denn ich selbst glaube an Gott, allerdings nicht an dessen Allmacht im naiven Sinne) nicht gegen eine »Wegerklärung« schützen lässt.

Insbesondere ist Gott auf keinen Fall im Unerklärlichen zu suchen, nach dem Motto, »hier oder da gibt es keine naturwissenschaftliche Erklärung für und da sehen wir, dass Gott das gemacht haben muss«.

Gott muss überhaupt nichts, nicht einmal existieren, in oben genannten Sinne. Wenn ich an ihn glaube, werde ich ihn auch im Erklärlichen wirken sehen und auch mich selbst, im Wissen, dass ich auf natürliche Weise entstanden bin, persönlich als Geschöpf Gottes betrachten.

Ebenso besteht also auch keinerlei Widerspruch zwischen der Aussage, dass Gott alles geschaffen hat, und der Evolutionstheorie als einer innernatürlichen Beschreibung für die Entstehung der Arten.

Der Kreationismus, der diesen Widerspruch behauptet, ist deshalb nicht in erster Linie schlechte Naturwissenschaft (genauer gesagt überhaupt keine), sondern vor allem schlechte Theologie.

Mir erscheint es übrigens so, dass es weit weniger wichtig ist, ob Menschen irgendwie an irgendeinen Gott glauben, von mir aus auch an einen ganz bestimmten Gott, als vielmehr, was dieser Gott ihrer Meinung nach für Eigenschaften hat und was er von ihnen erwartet. Menschen können ja gerade im Namen Gottes die schrecklichsten Greueltaten begehen oder sich besonders hartherzig zeigen. Da ist mir ein überzeugter Atheist schon lieber.

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Nein, Atheisten glauben nicht an irgend eine Kraft, die nicht wissenschaftlich belegbar ist oder belegbar sein wird. Im Gegensatz zu streng gläubigen Menschen behaupten Atheisten nicht, die volle Wahrheit zu kennen.

Sie sagen wir wissen noch nicht alles. Das Werkzeug um dieser Aufklärung Rechnung zu tragen ist die Wissenschaft. Wobei es allerdings auch viele ernsthafte Wissenschaftler gibt, die dennoch gläubig sind. Diese trennen dann so gut es geht Arbeit und Privatleben.

Aber mit Religion hat das nichts zu tun, Religion und Glaube sind 2 völlig verschiedene Dinge. Nur weil Jemand an Gott glaubt ist er noch lange nicht religiös.

Religionen sind Mensch gemacht, Glaube ist ein Gefühl, eine Wahrnehmung, eine Weltsicht.

Religion ist ein Diktat von Geschichten und Regeln, von Menschen für Menschen. Viele Gläubige sind überhaupt nicht religiös. Du solltest dich besser damit auseinandersetzen wie die Dinge beim Namen zu nennen sind.

Warum fragen eigentlich Atheisten nie so einen Quatsch. Warum fordern immer die religiösen Menschen dazu auf, darüber zu diskutieren, aber im Nachhinein fühlen Sie sich dann immer in Ihrem Glauben angegriffen.

Ist doch jedem selbst überlassen was er für richtig hält. Man kann Gott nicht beweisen genau so wenig wie man Ihn nicht beweisen kann.

Die Art und Weise wie Gläubige sich Gott vorstellen macht es unmöglich seine Existenz zu belegen, außer mit

"sieh doch wie das alles gemacht ist, das geht nur wenns Gott war."

Dazu Douglas Adams:

„Genügt es nicht zu sehen, dass ein Garten schön ist, ohne dass man auch noch glauben müsste, dass Feen darin wohnen?“

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Kommentar von tommy40629
15.10.2016, 16:47

Super!!!!!

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Kommentar von vonGizycki
15.10.2016, 17:12

Aber mit Religion hat das nichts zu tun,
Religion und Glaube sind 2
völlig verschiedene Dinge. Nur weil Jemand
an Gott glaubt ist er noch
lange nicht religiös.


Dem muss ich einerseits zustimmen, aber andererseits mit einem Aber versehen.

Nur weil jemand religiös ist, muss er nicht zwangsläufig an Gott glauben.

Die meisten Atheisten bezeichnen sich als religiös, glauben aber nicht an Gott.

http://www.zeit.de/2014/22/glaube-atheismus-ronald-dworkin

Ich gebe Ronald Dworkin absolut recht!

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Völliger Quatsch.

Ein Atheist muss nicht Gottes Existenz beweisen, das müssten die Theisten. Problem war, ist und wird immer sein: sie können es nicht. Sie können nur an eine übernatürliche / allmächtige / allwissende Kraft glauben, aber nie belegen.

Als Atheist glaube ich überhaupt nichts.

Wie würden uns wohl die Menschen vor 3000 Jahren sehen mit Kutschen so schnell wie ein Falke, mit fliegenden Röhren, worin Menschen reisen können, mit seltsamen, sprechenden und leuchtenden Kistchen, die wir ans Ohr halten? Richtig, sie würden uns für Götter halten. Sind wir aber nicht. Wir haben uns die Erkenntnisse der Wissenschaft zu eigen gemacht und halten dies für selbstverständlich.

Wie sähe denn ein Gottesbeweis für dich aus? Eine seltsame, tiefe Stimme aus dem Nichts? Ein Wesen, das vor deinen Augen erscheint und wieder verschwindet? Vielleicht ein "Tischlein-deck-dich"? Klingelt was?

Oder vielleicht "nur" der große Zusammenhang? Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält?

Ach, du möchtest das auch wissen? Glückwunsch, du entfernst dich gerade von den Dogmen der Religionen.

Oder willst du das garnicht wissen? "Es ist eben so, werden wir nie verstehen, hat gar keinen Sinn ..." Dann bist du ganz richtig aufgehoben in jeder Religion und im Glauben an eine höhere Märchen-Macht. Erkenntnis hat sich noch nie gut mit Göttern vertragen. Steht sogar in der Bibel: als die ersten Menschen vom Baum der Erkenntnis aßen, wurden sie aus dem Paradies vertrieben.

Wäre ich Adam - ich würde es wieder tun.

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Kommentar von realsausi2
16.10.2016, 01:32

Wäre ich Adam - ich würde es wieder tun.

Made my day... ;))

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Grüß Dich mulano!

Sie müssen nicht daran glauben, sondern sie wollen es in Freiheit und der Vernunft folgend! Es ist etwas anderes an das Leben zu glauben oder an einen Gott.

Hier ein Text von Erich Fromm

Wikipedia:

(* 23. März 1900 in Frankfurt am Main; † 18. März 1980 in Muralto, Schweiz) war ein deutsch-US-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe. Seine Gedanken wurden auch außerhalb der Fachwelt breit diskutiert.

Ein berühmter Mann!

"Während Gott in einer humanistischen Religion das Bild des höheren Selbst
des Menschen ist, ein Symbol dessen, was der Mensch potentiell ist
oder werden sollte, wird er in einer autoritären Religion zum einzigen Besitzer dessen, was ursprünglich dem Menschen gehörte: seiner Vernunft und seiner Liebe. Je vollkommener Gott wird, desto unvollkommener wird der Mensch. Er projiziert das Beste, was er hat,auf Gott und schwächt sich auf diese Weise selbst.

Anmerkung: Das Wort Gott wird bei Atheisten allerdings vermieden.

Nunmehr ist alle Liebe, alle Weisheit, alle Gerechtigkeit bei Gott und der Mensch ist dieser Eigenschaften beraubt, ist leer und arm. Er hatte
mit einem Gefühl der Kleinheit begonnen, nun aber ist er völlig
ohnmächtig und schwach. Alle seine Kräfte hat er auf Gott
übertragen.

Dieser Mechanismus der Projektion ist genau derselbe, der bei zwischenmenschlichen Beziehungen von masochistischer, unterwürfiger Eigenart beobachtet werden kann, wo eine Person die andere vergötzt und ihr die eigenen Kräfte und Strebungen zuschreibt. Es ist der gleiche Mechanismus, mit dem Völker ihre Führer oder sogar ihre inhumansten Systeme mit den Eigenschaften großer Weisheit und Güte ausstatten."

Zurück zu Deiner Frage

Aus diesem Grunde ist es für einen Atheisten logisch nicht an einen Gott zu glauben bzw. es überhaupt zu können oder zu wollen.

Außerdem ist es eher wohl so:

Wenn eine Gottgläubiger erkennt, das es keinen Gott gibt und sich sein bisheriger Glaube als nicht wahrhaftig herausstellt, bricht wohl eher dessen Welt zusammen, als die des Atheisten. Die Glaubensvorstellungen eines Atheisten sind klar weltkompatibler als die Vorstellungen in den Offenbarungsreligionen (Christentum, Islam, Judentum). Und das liegt daran, dass das Leben, so wie es ist und nicht wie man es sich idealistisch wünscht, im Mittelpunkt steht.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Kommentar von vonGizycki
15.10.2016, 17:02

Zusatz: Das höhere Selbst des Menschen wird bei Atheisten als humanistisch betrachtet. Das liegt weit ab von einem Gott, selbst wenn es als göttlich bezeichnet werden sollte. (Religiöser Atheismus)

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Schöne Frage. :)

Allerdings müssen sie nicht blind glauben, sie haben durchaus Argumente. Also eindeutig mehr Wissenschaft als Religion.
Wobei es den Religionen ja leiht fallen sollte, ihre Seite zu verteidigen und zu beweisen. Sinnfreie Behauptungen von imaginären Freunden aufstellen und dann zu verlangen, dass man dass Gegenteil beweisen soll, ist sehr unklug. 

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Kommentar von mulano
15.10.2016, 16:45

Und was beweist deiner Meinung nach die Nicht-Existenz Gottes?

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Die Nichtgottgläubigkeit hat so wenig einen Inhalt wie die Nichtraucherei oder die Nichtschwimmerei. Nichtschwimmer müssen so wenig eine Sportart pflegen wie Nichtraucher ein Laster pflegen müssen. Die Atheisten sind die Menschen, die zu personifizierten Allmachtsvorstellungen so wenig ein spirituelles Verhältnis pflegen wie die meisten Menschen z.B. zu Elfen, Werwölfen oder Bodengeistern. Ob Atheisten im Einzelfall irgendetwas glauben, ergibt sich in keiner Weise aus derartigen Ausgrenzungen. Ebenso wenig ergibt sich daraus irgendein „Weltbild“ oder gar ein „Beweisproblem“. Was sollen die Leute unbedingt beweisen wollen ausgerechnet in Bereichen, die sie persönlich ignorieren? 

Elfen-, Werwolf- und Bodengeist-Mythen sind kulturwissenschaftlich dem Volksglauben zugeordnet. Den Wissenschaftlern geht es dabei um Wissen über Kulturen und keinesfalls um persönliche Glaubensbekenntnisse. Ähnlich verhält es sich mit den vergleichenden Religionswissenschaften.

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Nicht glauben oder glauben ist erstmal gar nichts, außer Einstellungssache. Auch muss jemand der nicht an etwas glaubt auch erstmal nichts beweisen. Das muss er erst, wenn er diese Aussage versucht als gegebene Tatsache darzustellen. Das gilt aber auch andersherum für jemand der gläubig ist.

Das kann allerdings niemand, weder jemand der glaubt, noch jemand der nicht glaubt und so beginnen die unnötigen Streitigkeiten. Ich persönlich halte die Vorstellung eines oder mehrerer Götter für unwahrscheinlich, glaube also nicht daran, sage aber nicht, dass es nicht möglich ist. Ich schließe es nicht aus, nur weil es für mein Leben keine Rolle spielt.

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Kommentar von mulano
15.10.2016, 16:37

Was man mit Sicherheit sagen kann ist das an der Evolution irgendwas nicht stimmen kann.

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Kommentar von Tragosso
15.10.2016, 16:51

Zusatz: Das Weltbild ist also nicht sofort zerstört, nur weil man nicht an etwas glaubt.

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Du kannst mir nicht beweisen, dass es kein Spaghettimonster gibt. Du musst daran glauben, anderseits bricht dein Weltbild zusammen.

Na, klingelt's? Nicht-Existenz oder Negative lassen sich nicht beweisen. Nicht beweisbare Nicht-Existenz beweist auch nicht die Existenz. 

Ausserdem glauben Atheisten nicht, dass es keinen Gott gibt, sondern sie glauben nicht, dass es einen gibt. Das ist ein Unterschied. Atheismus ist lediglich die Absenz von Glauben, nicht der Glaube, dass es keinen Gott gibt.

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Ist der Glaube das es keinen Gott gibt Wissenschaft oder Religion?

der glaube ist KEIN glaube sondern WISSEN........:)

Atheisten können nicht beweisen das es keinen Gott gibt. Sie müssen daran glauben, sonst bricht ihr ganzes Weltbild zusammen.

loool, der war lustig.............. wir können BEWEISEN, dass es keine märchenfiguren gibt, denn die geschichte der religionen beweist es selbst, da muss eigentlich niemand was zu tun.........*g*

für dich mal ein paar handfeste beweise:

Jahwe, Gott oder JHWH/Allah: ist in Wahrheit ein "Heiden"-Gott, denn er war der Vulkangott der Schasu-Nomaden, der zusammen mit der Göttin Aschera von den Schasu angebetet wurde und in die Ägyptische Tausende-Götter-Welt der ägyptischen Mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde.
800 v. Chr. wurde dieser Gott dann zum alleinigen monotheistischen Gott, denn zu dieser Zeit führte Israel viele große Kriege und in dieser Zeit war kein Platz mehr für eine Fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem Glauben verschwand, im Schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der Aussage: "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau". Im übrigen entspringt der Name Jahwe der gleichnamigen Region, aus dem die Schasu ursprünglich kamen und dieser Ortsname wurde schon 1400 v. Chr. erwähnt, denn es gibt in Soleb im Sudan einen Tempel vom Pharao Amenophis dem 3., auf dem er alle Völker in Hieroglyphen verewigt hat, die er in Feldzügen jemals besiegt hat. Selbst in der Bibel wird seine echte Abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden Dornbusch, oder bei der Beschreibung des wandernden Volkes Israels, denn was steht dort in der Bibel? Genau, am Tage weist eine Rauchfahne den Weg, in der Nacht eine Feuersäule. So sieht man auch einen Vulkanausbruch, aber keinen echten Gott, der jemanden einen Weg weist....*g*. Selbst bei der Beschreibung, als Moses die Gebote empfangen hat, wird ein möglicher Ausbruch eines Vulkanes beschrieben, denn die ganze Gegend war vor über 2000 Jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

Hölle: der Ursprung liegt in der ägyptischen Mythologie, hatte dort aber einen ganz anderen Hintergrund, wurde Unterwelt genannt und in dieser musste jede Nacht der Sonnengott Ra/Re hinabfahren, Abenteuer bestehen um am nächsten Tag wieder am Himmel erscheinen zu können. Aus dieser Unterwelt hat der monotheistische Glaube dann die monotheistische Hölle erfunden, um die Gläubigen an seinen Glauben zu binden und mit schönen erfundenen Märchenstrafen dann drohen zu können..............
Teufel/Satan: Der Ursprung liegt in der griechischen Mythologie, wurde dort Minotauros genannt, sieht sogar aus wie der monotheistische Teufel und lebte, ups, unter der Erde.
Er fraß gerne Menschen und wurde als Strafe von einem Gott (Poseidon) den Menschen untergejubelt UND später getötet. Aus dieser Geschichte entstand dann der monotheistische Teufel....*g*.

10 Gebote: Ursprünglich waren es 613 Regeln und Gebote, die aus allen Teilen der Welt stammten und immer nur innerhalb der Stämme, Clans und Familiensippen galten. Aus diesen 613 Regeln wurden ca. 500 v. Chr. dann die 10 Gebote des monotheistischen Glaubens. Zudem stammen etliche von ihnen aus der ägyptischen Mythologie, denn im Totenbuch der Ägypter standen z.B. „Götter verehren“, „Vater und Mutter ehren“, „Nicht töten“, „Nicht stehlen“ und „Kein sonstiges Unrecht begehen“. Sie sind also schon 1000 Jahre älter als die Monotheistischen Gottgebote und waren für die Ägypter ein wichtiges Zeugnis am Ende des Lebens beim Totengericht.
Kapitel 125, Ägyptisches Totenbuch: „Ich habe die Götter, die meine Eltern mich gelehrt haben, verehrt alle Zeit meines Lebens, und jene, die mir das Leben geschenkt haben, habe ich immer in Ehren gehalten. Von den anderen Menschen aber habe ich keinen getötet und keinen eines mir anvertrauten Gutes beraubt noch sonst ein nicht wiedergutzumachendes Unrecht begangen“
Die ersten Drei Gebote im Monotheismus wurden zudem erfunden/verändert um den alleinigen Gottesanspruch zu untermauern. Alle anderen Gebote stammen aus älteren und vielen Religionen/Volksgruppen, wobei jedoch die Gebote dann immer nur innerhalb der jeweiligen Kulturen und Sippen galten nicht bei Feinden oder anderen Sippen. Beispiel „stehlen“, Stehlen war ein guter Test für Heranwachsene in vielen Nomadenstämmen, Naturvölkern usw. um die Männlichkeit zu beweisen. Selbst Bräute wurden fast immer aus anderen Sippen gestohlen.

NICHT der sogenannte "ungläubige" ist der der an märchen glaubt, sondern der gläubige selbst..................:)

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Das gesamte Weltbild eines Antitheisten bricht nicht zusammen. Er hat für das Weltgefüge  und Weltgeschehen andere Sichtweisen, die sich meist wissenschaftlich erklären lassen.

Ein Antitheist kann auch zum Agnostiker werden. Das steht ihm ja frei. 

Größtenteils wird er wissenschaftlich argumentieren und bei den Dingen, die sich noch nicht erklären lassen, auf die Forschung verweisen. Man muss die Entwicklung der Wissenschaft dabei berücksichtigen. 

Antitheimus wäre somit der Glaube an die Wissenschaft. 

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Kommentar von mulano
15.10.2016, 16:53

An Dinge zu glauben wo man glaubt das sie in Zukunft noch bewiesen werden ist aber auch nicht sehr schlau. Blöd wenn es dann nicht so ist.

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Es ist Fakt, dass es keinen Gott gibt. Manche Menschen lügen sich halt lieber selber an und hoffen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Das kann aber gar nicht sein, da wir nur dank unserem Gehirn denken können. Das heißt es gibt keine Seele. Wenn man stirbt, wird das Gehirn nicht mehr mit Sauerstoff und allen anderen wichtigen Stoffen  versorgt, dann funktioniert es nicht mehr. Ein Computer rechnet auch nicht im Himmel weiter, nachdem man den Stecker zieht.

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Der amerikanische Komiker Bill Maher hat mal gesagt: "Atheism is a religion like abstinence is a sex position."

Ich glaube, das bringt es so ziemlich auf den Punkt.

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Hallo mulano,

Atheisten können nicht beweisen das es keinen Gott gibt. Sie müssen daran glauben, sonst bricht ihr ganzes Weltbild zusammen.

Ich bin auch kein Atheist, Ich glaube an eine Gottheit! Ja das fliegende Spaghettimonster! Als die Piratenzahl weltweit seit 1800 stetig sank, kam langsam aber sicher der Klimawandel.

Weltweit herrscht Chaos, und es gibt nur eine einzige Hoffnung, wir müssen die Anzahl der Piraten weltweit erhöhen, sonst ist es ein Untergang!

So und jetzt musst du mir erstmal beweisen, dass es NICHT so ist!

LG und Ramen Dhalwim

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Kommentar von Maisbaer78
15.10.2016, 16:42

Oh Gott, ein Pastafari. Deine Gottheit kann man sehen, wie lächerlich. Meine nicht :D aber sie ist rosa.

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Kommentar von Patrickson
17.11.2016, 20:58

Sorry lieber Dhalwim, aber es gibt heutzutage sicher mehr Piraten wie um 1800 ... Arabische Meere, indien usw. Damit wäre bewiesen, dass deine Aussage nicht stimmt. 

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Ähm, ich denke Du hast da etwas falsch verstanden.

Wenn ich mit einer Rosa Perücke durch die Gegend laufe und dabei schreie, ich reite nur mein Lila Einhorn dann muss nicht der Rest der Menschheit mir beweisen das ich da keinen lila Einhorn reite sondern der der diese Theorie aufstellt - in dem Falle ich der Menschheit.

Die Annahme das es keinen Gott geben kann ist natürlich Wissenschaft. Der Glaube erklärt sich schon in dem Wort glauben. Ein Glaube ist kein Fakt.

LG

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Glaube hat zunächst nichts mit Religion zu tun.

Eine Religion baut auf diesem Glauben auf, und die Religion dient dann wiederum der Kirche als Basis.

Und die Frage ob es einen Gott gibt ode rnicht hängt davon ab, wie man den Begriff "Gott" definiert!


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Kommentar von mulano
15.10.2016, 16:51

Ich würde Gott als ein geistiges Wesen wo alles erschaffen hat definieren.

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Atheisten glauben nur nicht an soeine macht wie es in der Religion dargestellt wird. Aliens etc sind da was ganz anderes ^^ aber ein übermächtiges Wesen was einfach alles und jeden Erschaffen hat außer sich selbst? Nein danke..

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Es ist weder noch.

Der Atheist weiß , oder weiß nicht. Dieses Wissen basiert auf nachprüfbaren Fakten, philiosophischen Erwägungen sowie auf logischen Zwängen. Diese Dinge können, müssen aber nicht durch die Wissenschaften etabliert sein.

Atheisten müssen dabei die Existenz Gottes genausowenig wiederlegen, wie den Weihnachtsmanns. Denn es fehlt jeder neutral prüfbare Be-leg für einen Gott nach traditionellem Verständnis, beziehungsweise göttliches Wirken insgesamt.

Es bricht auch nicht das Weltbild zusammen, denn Atheisten sehen die reale Natur der Welt um uns, während erst der Glaube übernatürliches Wirken dazufügt.

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Kommentar von helmutwk
15.10.2016, 19:10

Dieses Wissen basiert auf nachprüfbaren Fakten, philiosophischen Erwägungen sowie auf logischen Zwängen.

Der springende Punkt sind die "philosophischen Erwägungen" - je nach Philosophie kommen die zu unterschiedlichen Resultaten. Es gibt ja auch Philosophen, die auf Grund ihrer Erwägungen dazu kommen, die Existenz Gottes zu behaupten.

Denn es fehlt jeder neutral prüfbare Be-leg für einen Gott

Es fehlt auch jeder Beleg dagegen. Und vor allem auch jeder Beleg, dass die zahlreichen Erfahrungen, die sich am leichtesten als Hinweis auf Gott erklären lassen, ohne Bedeutung sind.

Es bricht auch nicht das Weltbild zusammen, denn Atheisten sehen die reale Natur der Welt um uns, während erst der Glaube übernatürliches Wirken dazufügt.

Hm, du gehst also davon aus, dass es in der realen Welt kein
übernatürliches Wirken gibt, und schließt daraus, dass Atheisten die
Welt sehen, wie sie ist, und Gläubige das hinzufügen. Der Schluss ist logisch, also wenn jetzt auch noch die Voraussetzung (dass es kein übernatürliches Wirken gibt) stimmt, stimmt auch die Schlussfolgerung.

Aber was wenn die Voraussetzung nicht stimmt? Vielleicht sehen die Gläubigen ja die Welt so, wie sie ist, und Atheisten blenden das übernatürliche Wirken aus?

Und es kann ja noch komplizierter sein - vielleicht gibt es ja auch Gläubige, die zum real vorhandenen übernatürlichen Wirken noch weiteres Wirken hinzufügen, und Gläubige, die nur einen Teil des übernatürlichen Wirken sehen und den Rest ausblenden ...

Damit, dass du ganz selbstverständlich davon ausgeht, dass du Recht hast, magst du dich selber überzeugen bzw. deine Überzeugung stärken, nur ist das keine logische Argumentation und überzeugt niemanden, der logisch denkt.

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Kommentar von Fantho
15.10.2016, 20:30

Atheisten müssen dabei die Existenz Gottes genausowenig wiederlegen, wie den Weihnachtsmanns.

Hier haben wir ein Beispiel eines Menschen, der betreffend einer Beweispflicht immer noch nicht verstanden zu haben scheint, dass jeder, der eine Behauptung aufstellt, diese zu belegen hat....

Dies gilt auch für jene, welche die Behauptung aufstellen, dass Gott nicht existiert bzw. - wie dies häufig kundgetan wird -  'es Gott nicht gibt'...

Denn es fehlt jeder neutral prüfbare Be-leg für einen Gott nach traditionellem Verständnis, beziehungsweise göttliches Wirken insgesamt.

Korrekt! Dieser 'fehlende neutral prüfbare Beleg' gilt auch für eine Behauptung gegen einen Gott...

denn Atheisten sehen die reale Natur der Welt um uns

Dies tun sehr viele Theisten ebenso...

Und: Was bitte ist denn reale Natur?

Gruß Fantho

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Wenn ein Glaube die Grundlage ist, dann ist es Religion. Wenn also jemand behauptet, dass er als Atheist keine Religion hat, dann ist sein Glaube daran seine Religion.

Nur das zu begreifen sind Atheisten meist nicht fähig.

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Sage mal allgemein ,: 

"Höheres Wesen oder höhere Macht! "

Es gibt keinen Beweis für ein höheres Wesen, es gibt aber auch keinen Beweis gegen ein höheres Wesen. "

Genauso wie bei Geistern, es gibt keinen wirklichen , wussenschaftlichen, Beweis dafür, aber auch keinen für die "Nichtexistenz".

Einige glauben daran , dass es das gibt, andere glauben daran, dass es das nicht gibt. 

Ich zum Beispiel glaube schon, dass da irgendwas ist, einen Namen möchte ich diesem Etwas aber nicht geben. 

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