Frage von msitu,

Ist der christliche Gott männlich?

Das deutsche Wort 'Gott' kommt soviel ich weiß aus dem germanischen und dort war das Wort sächlich, weil das Wesen dahinter weder männlich noch weiblich war. Und was ist jetzt mit dem umgedeuteten christlichen 'Gott' los?

Hilfreichste Antwort von Qualia,
16 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich finde es immer wieder amüsant, wenn Menschen über das Geschlecht Gottes diskutieren oder sogar streiten.

-

Der Gedanke an einen Gott ist ja schon allein recht abenteurlich. Diesem dann aber einen menschlichen Körper anzudichten, das sollte auch dem aller gläubigsten Menschen klar machen, dass dies ein menschgemachtes Konstrukt ist.

Wären wir geschlechtslos, dann hätte unser Gott kein Geschlecht, wären wir Pinguine, wäre unser Gott ein Pinguin. Wäre unsere Gesellschaft eher von Frauen als von Männern geprägt worden, wäre Gott eine Frau.

Der Mensch erschafft sich Gott nach seinem Bilde, und nicht anders herum.

-

Zwar lehne ich den Gedanken an einen Gott ab, aber sollte es da wirklich etwas geben, was größer ist als unser Verstand, dann hat es sicherlich keine menschliche Hülle und keine Geschlechtsorgane.

Ansonsten gäbe es viele Götter, denn auch ein göttlicher Mann ist sicherlich nicht frei von jeglichem Sexualtrieb, dann wäre es sehr dumm keine anderen Götter neben ihm zuzulassen. ;-)

-

Einen persönlichen Gott anzunehmen, der einfach ein riesengroßer Mensch mit langem Bart ist und von oben alle Menschen beobachtet und sich deren Sünden notiert...sach mal...passt hier noch einer auf? Dagegen ist ja ein Weihnachtsmann schon beinah wahrscheinlich. :-)

Kommentar von Harterkampfer,

DH! Sehr klare Aussage aus dem Reich der Realität!

Kommentar von AriGold,

DH!

Kommentar von msitu,

Könnte man deines Erachtens dann den 'Gott' auch den Geist - was auch immer das sein mag - hinter der Evolution nennen?

Kommentar von Qualia,

Also, wenn ich nach meiner Meinung gehe, dann ist da gar nichts Göttliches.

Einfach deshalb, weil es das nicht braucht um die Welt zu erklären, sondern dieses noch komlpizierter macht und weil ich die wahrscheinlichste Möglichkeit präferiere.

-

Wenn man einen Gott allerdings so weit abstrahiert, dass er kein Wesen ist, sondern eher ein "Geist" wie du es nennst oder eben etwas, das alles ist...dann bin ich der Meinung, dass man das nicht Gott nennen sollte. Denn wenn Gott alles ist oder wenn Gott Energie ist, warum nennt man es dann nicht einfach "alles" und "Energie"? Das halte ich für ein Festhalten an der Gotteshypothese, während man sie eigentlich ablehnt.

-

Nichtsdestotrotz gibt es bestimmt noch viel, was der menschliche Verstand nicht fassen kann. Aber momentan deutet nichts auf einen Gott hin, im Gegenteil.

Wenn man für sich einen Glauben an Gott und die Evolutionstheorie vereinen kann, finde ich das aber immer noch 1000 mal vernünftiger, als die Evolution zu Lasten des Schöpfungsglauben zu leugnen.

Die Evolution schließt einen Gott oder einen Geist oder was auch immer nicht aus. Aber sie braucht ihn nicht.

Kommentar von Qualia,

Achso...und danke für den Stern. ;-)

Kommentar von msitu,

Klingt alles einleuchtend, nur muss man halt bedenken, dass VIELE einen Führer brauchen, der für sie personal ist und dem sie hinterherrennen wollen. Da sind wir doch soweit noch Tier, dass wir einen Herdentrieb haben und Verantwortung gerne delegieren, was das Leben auch leichter macht. Drum fordern sie einen personalen Gott und folgen seinen selbsternannten Priestern mit den abstrusesten Vorschriften.

Kommentar von Qualia,

Hmmm...aber ist das sinnvoll?

Sein Leben zu füllen mit einer offensichtlichen Lüge, nur um nicht über Sterblichkeit nachdenken zu müssen? Ich denke eigentlich nicht, dass die Menschheit gut daran tut, die Bibel als Leitfaden zu nehmen.

-

Ich sehe das Problem nicht mal in der Vorstellung eines Gottes an sich. Wer damit glücklich ist, hat meinen Segen (haha! ;-) ).

Ich finde es problematisch, sobald die ethischen, moralischen Werte der Menschen angegriffen werden. Sobald die Würde des Menschen angegriffen wird, ist es schon viel zu weit gegangen.

Menschen die mit ihrer religiösen Legitimation offensiv Anders- und Nichtgläubige sowie Homosexuelle angreifen und beleidigen, nur weil diese nicht das gleiche unlogische Zeug glauben wollen, oder einfach nicht in ihren engen Bibelrahmen passen, die sind gefährlich für eine aufgeklärte, rationale und menschliche Gesellschaft.

-

Ein weiterer Punkt ist die Leugnung wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Rückschritt in eine Zeit vor Darwin. Das kann nicht vorteilhaft für eine Gesellschaft sein.

Verwunderlich ist da ja beinah, dass sie das heliozentrische Weltbild anerkennen.

Wobei das ja hoffen lässt, dass irgendwann auch die Evolutionstheorie in den Köpfen Platz findet. :-)

Kommentar von marijo2,

Die meisten lassen sich ja auch dahingehend gern erziehen, ihrem Herdentrieb zu folgen, lassen sich nur allzugern sagen, wo links und rechts ist und vollends manipulieren! Wie bequem, wenn man da einem Gott für ALLES die Verantwortung zuschustern kann, gell!

Tolle Antwort Qualia, die hätte auch von mir sein können! (isse aber nicht)...!! DH!

Kommentar von Qualia,

Danke. :-)

Jep, das stimmt. Weiteres Problem. Abgeben der Verantwortung an einen unsichtbaren Zauberer.

Kommentar von Gartenphilo,

den Griechen Xenophanes verleitete die Religiösität seiner Mitmenschen zum Spruch: "Hätten Pferde Götter, sähen sie aus wie Pferde" (verkürztes Zitat)!

Antwort von hani99,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ja

Kommentar von msitu,

Amen

Antwort von coeleste,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

patriarchalischer quatsch

gott ist ES

Kommentar von AriGold,
Antwort von Harterkampfer,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Frage, ob ein Gott einen Schniedel hat, dürfte nur für minderwertig empfindende orientalische Hodenträger in der grauen Vergangenheit wichtig gewesen zu sein!

Die Begriffe Mann oder Frau beinhalten an sich schon einen gegenseitigen Bedarf aneinander, somit also eine Teilinsuffizienz! Mit anderen Worten, Vatergötter benötigen fehlende Bestandteile...!

Ich kann es den alten orientalischen Kulturen (Judentum, Christentum und Islam) nicht übel nehmen, dass sie die jeweils kulturtragende Gruppierung, in diesem Falle bedrängte Männlichkeit, in den Vordergrund stellten und ihren Gott nach dem Ebenbilde dieser Gruppe formten. Aber dass nachfolgende Generationen an diesen kuriosen Bildern von Göttern festhielten, die wie Paschas mit dickem Bauch und despotischer Bedürftigkeit über der Welt herrschen, das ist für mich einfach unverständlich…!

Antwort von Magnus70,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Jesus nennt ihn "Vater". Obwohl Jesus natürlich auch selbst gleichzeitig sein Vater ist. So ne merkwürdige christliche Konstruktion, damit man nicht in den Verdacht gerät, mehrere Götter anzubeten. Jedenfalls muss er dann wohl männlich sein. Sogar zweimal männlich, denn Jesus ist ja auch Gott - und Sohn Gottes. Aber gleichzeitig irgendwie alles in einer Person.

Egal, wie abstrus diese Konstruktion ist: In keinem Fall ist da ne Frau mit im Spiel. Außer Maria, die ja den Sohn Gottes zur Welt bringt, obwohl sie Jungfrau ist (Josef muss ganz schön doof gewesen sein, um ihr diese Story zu glauben), weil Gott es nicht geschafft hat, seinen Sohn ohne Frau auf die Erde zu bugsieren, obwohl er ja allmächtig ist - die griechischen Götter waren da irgendwie cleverer.

Wie auch immer: Der christliche Gott ist männlich.

Kommentar von msitu,

Was ist mit Allah (indonesicher Name für Gott) oder Gottes Bezeichnung in mehreren hundert der 5000 Eingeborenensprachen, in denen es nur weibliche Gottesbezeichnungen gibt.

Kommentar von msitu,

Ergänzung: indonesicher christlicher Name für den christlichen Gott

Kommentar von Magnus70,

Bei der Frage kann man sich nur an die Quelle halten, nicht an Übersetzungen. Dort ist eindeutig von "Abba" die Rede, und das ist männlich.

Antwort von Gartenphilo,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Er ist weder männlich noch weiblich, denn er existiert nicht

Antwort von Magiks,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Was die sprachliche, wörtliche Bedeutung zum Begriff Gott betrifft und so, wie es i.d. Büchern der Christenheit steht, ja leider, ist es so.

Doch das ist längst nicht alles!

Nur begrenztes patriachales sich selbst überhöhendes Denken.

.

Runter mit dem Männlichkeitswahn :-))

.

Antwort von Teddylein,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nein, Gott ist ein Geist (Johannes 4:24), und damit geschlechtslos.

Kommentar von wahrheitsfreund,

Gott ist auch Liebe, Teddylein (1.Joh 4,8) Das beschreibt eine starke Charaktereigenschaft Gottes, er wird deshalb aber nicht zu einem "Gefühl". Auch wir haben einen Geist, Jesus hat einen Geist, Gott ebenfalls:

.

Uns aber hat Gott dies durch den Geist geoffenbart; denn der Geist erforscht alles, selbst die Tiefen Gottes. 11 Denn wer von den Menschen kennt das innere Wesen eines Menschen? Doch nur der Geist, der in dem betreffenden Menschen wohnt. Ebenso hat auch niemand das innere Wesen Gottes erkannt als nur der Geist Gottes. (1.Korinther 2,10-11)

.

Diese Textstelle gäbe keinen Sinn, wenn Gott keinen Körper hätte. Daß dieser nicht fleischlich sein muß (und wird) wie unserer, das dürfte klar sein. Man kann dazu beachten, wie Jesus sein (himmlischer u. unvergänglicher) Leib in der Offenbarung beschrieben wird. Siehe auch die Beschreibung in den Textstellen meiner Antwort. PS: Gott lief auch durch den Garten Eden, als Adam und Eva sich versteckten, er "schwebte" nicht.

Kommentar von Qualia,

Pffff.....wahrheitsfreund, mein Lieber. Du wirkst auf mich wirklich zunehmend bescheuert, sorry. :-D

-

Gott ist also ein Mann? Ein Mann wie du und ich? Mit Haut und Knochen?

Und er war schon immer da? Hing er immer so allein herum in der Dunkelheit?

Geht er auch aufs Klo? Isst er?

-

Zum ersten Mal muss ich festellen, dass ein Kommentar zu Teddyleins Antwort noch kurioser ist, als die Antwort selbst.

Vortrefflich skurril und weltfremd das Ganze.

Kommentar von Gartenphilo,

Trinität? Gott, Jesus, heiliger Geist

Antwort von evangelista,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

@ Wenn in der Bibel der Begriff Gott verwendet wird, so kommt dieser im NT aus dem Griechischen: "ho theos" = der Höchste, Absolute

Im Vordergrund steht jedoch der Begriff "Vater", bzw. "Abba" Papa.

Mit diesen Begriffen der Höchste oder Vater soll dem Menschen vermittelt werden welche Bedeutung Gott für uns Menschen hat.

@ Was macht einen guten irdischen Vater aus?

  1. Der für seine Kinder da ist,

  2. der für sie sorgt,

  3. der sie beschützt,

  4. der ihnen hilft,

  5. der sie von Herzen lieb hat,

  6. bei dem sie Verständnis und Geborgenheit finden.(usw.)

Wir finden aber auch das Bild von der "Mutter"

Jesaja 66, 13: "Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet..." Vergl. Psalm 131, 3.

@ Auch Jesus hat dieses mütterliche Bild verwendet, indem Er sagte in Matthäus 23, 37: "Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine HENNE ihre Küken versammelt unter ihre Flügel..."

@ Mit diesen Vergleich, die Gott für sich verwendet, möchte Er uns also bewusst machen welche Bedeutung ER für uns hat. So wie wir uns auf gute Eltern - Vater und Mutter - vertrauensvoll verlassen dürfen, können wir das umso vielmehr bei IHM tun. Denn seine Liebe und Fürsorge geht weit über das hinaus was wir von unseren Eltern erwarten können, weil sie auch ihre Fehler und Schwächen haben.

@ Dieses richtige Verständnis über Gott als unser Vater und als unsere Mutter schafft Vertrauen, Zuneigung, Liebe und Dankbarkeit, weil wir wissen, dass wir bei IHM in guter Hand sind, weil uns nichts von seiner Liebe und Fürsorge trennen kann. Vergl.

Römer 8, 31-39: "Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch eine andere Kreatur KANN UNS SCHEIDEN VON DER LIEBE GOTTES, die in CHRISTUS JESUS ist, unserem Herrn."

@ Leider gehen viele Menschen mit ein falschen Verständnis über Gott durchs Leben und wenden sich deshalb IHM zu oder wenden sich wegen falschen Vorstellungen von IHM ab.

Wenn wir jedoch in Gott unseren Vater und unsere Mutter sehen, auf den wir uns bedingungslos verlassen können, werden wir uns auch Ihm freudig zuwenden.

Kommentar von Qualia,

"Denn seine Liebe und Fürsorge geht weit über das hinaus was wir von unseren Eltern erwarten können, weil sie auch ihre Fehler und Schwächen haben."

-

Gott hat somit keine Schwäche?

Ist Eifersucht also eine Stärke?

Kommentar von AriGold,

Massenmord, Homophobie und Rachsucht dann sicher auch!

Ich muss wohl meine Definition von Moral überdenken.

Kommentar von evangelista,

@ Es betrifft Euch beide!

Wir können uns gerne über E-Mai über Eure Einwände gerne auseinandersetzen, weil hier einfach der Platz nicht gegeben ist.

Gebt mir bitte Eure Adresse bekannt, wenn Ihr das wollt!

Kommentar von Qualia,

Wieso nicht hier?

Ich seh hier noch einen riesigen Platz.

Antwort von gamine,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das ist ja das Dilemma...

Antwort von baer1,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ja,sonst würde man ja nicht Vater zu ihm sagen.

Kommentar von msitu,

sag mal eine Bibelstelle, damit man nachforschen kann.

Kommentar von baer1,

Denk doch mal an das Vater unser oder an die Kreuzigung: Vater warum hast du mich verlassen.

Kommentar von msitu,

Matthäus hat griechisch geschrieben, aber in welcher Sprache hat Jesus geredet, denn jeder Übersetzer lügt.

Kommentar von baer1,

Aramäisch.Es gibt auch ein aramäisches Vaterunser.

Kommentar von Magiks,

... noch schlimmer, dass man "Herr" sagt und die "Dame" ungenannt bleibt. :-))

Antwort von nafta,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Kommt ja von JA/H/WE was "der HERR" bedeutet - deshalb ist der christenheit Gott wohl wirklich n Mann.

Kommentar von msitu,

aber ist dieser Jhwh nicht jüdisch und somit mitnichten für Christen eine Vorgabe? Oder berufen sich die Christen auf die heidnischen (Brandopfer, Sklaven, Vielweiberei) Juden?

Kommentar von quopiam,

JHWH bedeutet nicht Herr, sondern "der/die/das Seiende" oder "ich bin der, der da ist". Der Gottesname wird nur durch den Begriff "Herr" ersetzt, weil man ihn nicht ausspricht. Er trägt die Vokalisierungszeichen für "adonai", was man in der deutschen Bibelausgabe gewöhnlich mit "Herr" übersetzt. Gruß, q.

Kommentar von Magiks,

@nafta:

wohl

Dieses Wörtchen mildert manche Härte ab. :-)

Antwort von Reisswolf53,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Endlich mal eine neue, aktuelle Frage!

Kommentar von AriGold,

Ich kann den Sarkasmus förmlich riechen. ;-)

Kommentar von Reisswolf53,

Na, dann funktioniert doch wenigstens ein Sinnesorgan!

Antwort von Josia,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Gott wird zwar hauptsächlich männlich beschrieben, jedoch gibt es auch eine Menge Beschreibungen, in der er mütterliche Eigenschaften zeigt.

(1.Mose 1,27) Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau...

Tja, das bedeutet, dass Gott sowohl Mann als auch Frau ist bzw, dass sein Charakter m als auch w ist. Wer weiß schon wie Gott wirklich aussieht?!

Grüße, Heiko

Antwort von heureka47,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

In der Bibel spricht Jesus vom "Vater".

Man bedenke dabei, daß in der Symbolik der Bibel "Bewußtsein" immer durch männliche Figuren, Gefühle immer durch weibliche Figuren dargestellt werden. In der Konsequenz muss Gott auch als männlich dargestellt werden - denn Gott ist - das höchste - Bewußtsein.

.

Ich weiß aber von einem christlichen Wahrheitslehrer, Peter Wenzel (Todtmoos), der auch den Begriff "Vater-Mutter-Gott" benutzt.

Nach meiner Ansicht ist Gott als das universelle Bewußtsein geschlechtsfrei.

Antwort von coppa,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Da er als "Vater" bezeichnet wird bzw Jesus als Sohn, ja,. zumal such die MotterGotets als "Braut des hl geistes" tituliert wird

Antwort von Sonnenschnauz,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Rein lexikalisch hat Gott in der Bibel männliches Genus. Allerdings hat er auch "weibliche" Eigenschaften, z. B. bei den Propheten: "Ich will euch trösten, wie eine seine Mutter tröstet." (Jesaja 66,13). Es gibt auch noch andere weiblich/mütterliche Züge bei Gott, die feministische Theologie hat da eine Menge gearbeitet.

Im hellenistisch geprägten Spätjudentum wird das Bild von der "Weisheit" geprägt, Sprüche Salomos Kap.8, 22ff: "Der HERR hat mich gehabt im Anfang seiner Wege; ehe er etwas schuf, war ich da. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit, von Anfang, vor der Erde. Da die Tiefen noch nicht waren, da war ich schon geboren, da die Brunnen noch nicht mit Wasser quollen. Ehe denn die Berge eingesenkt waren, vor den Hügeln war ich geboren, da er die Erde noch nicht gemacht hatte und was darauf ist, noch die Berge des Erdbodens. Da er die Himmel bereitete, war ich daselbst, da er die Tiefe mit seinem Ziel faßte. Er hat um das Wasser ein Ziel gesetzt, bis wo Licht und Finsternis sich scheiden. Da er die Wolken droben festete, da er festigte die Brunnen der Tiefe, da er dem Meer das Ziel setzte und den Wassern, daß sie nicht überschreiten seinen Befehl, da er den Grund der Erde legte: da ich ihm den Lauf brach mit meinem Damm und setzte ihm Riegel und Türen. Du hast eine Grenze gesetzt, darüber kommen sie nicht und dürfen nicht wiederum das Erdreich bedecken. Da war ich der Werkmeister bei ihm und hatte meine Lust täglich und spielte vor ihm allezeit und spielte auf seinem Erdboden, und meine Lust ist bei den Menschenkindern."

Als die frühe christliche Gemeinde das Alte Testament las und andere, spätjüdische Lieder übernahm, verstand sie diese christologisch: Sie sah in der Weisheit, grundsätzlich weiblich, eine Vorbildung von Christus, männlich. So wurde aus der Weisheit z. B. im Johannesevangelium im Prolog der "Logos". Wir geben das meistens mit "das Wort" wieder.

Jesus Christus ist aber eindeutig der "kyrios", der Herr.

Es überwiegt also bei weitem das männliche Genus für Gott.

Noch ein Wort zum Tetragramm "JHWH". Das heißt nicht übersetzt "der Herr", sondern "ijäh ascher jejäh" - "Ich bin, der ich sein werde", "Ich bin", oder besser noch: "Ich werde für euch sein." - Vom Genus ist da nicht die Rede.

Antwort von gottesanbeterin,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Es gibt keinen "christlichen Gott", doch es gibt unter den Christen bestimmte eigene Vorstellungen und ein bestimmtes Verständnis von Gott.

Gott ist weit jenseits jeglichen menschlichen Verständnisses und weit jenseits irgenwelcher Einschränkungen, religiöser oder sonstiger Natur.

Kommentar von heureka47,

@ Gottesanbeterin:

Wie kommt es dann, daß du dazu etwas sagen kannst??

Woher willst du etwas Kompetentes darüber wissen, wenn es doch "jenseits jeglichen menschlichen Verständnisses" usw. ist?

Kommentar von gottesanbeterin,

Stimmt irgendwas nicht, das ich geschrieben habe?

Kommentar von Magiks,
:-)).
Antwort von tekfreak86,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Da Gott ein Geist ist, gibts da glaub ich keine geschlechtlichen Unterschiede.

Anderseits waren die griechischen und römischen götter sehr wohl männlich oder weiblich. Die haben auch Abbilder angefertigt, also Statuen.

von dem "Gott" gibt es keine Statue oder Abbild! man sagt aber immer "der" Gott. "Die" gott oder Göttin hab ich noch nie gehört.

Kommentar von msitu,

Also sind alle Gottesbilder heidnisch und somit ungültig, wie es der Islam ja auch lehrt? Übrigens gibt es neue Bibelübersetzungen ('Die Bibel in gerecher Sprache') da wird auch deswegen von 'Göttin' gesprochen.

Kommentar von WeVau,

Der Islam lehrt auch das man seine Frau schlagen darf. Kein Vorbild für mich.

Kommentar von tekfreak86,

Ja OK?

Antwort von Ermittler,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Das Wort Gott ist männlich. Also ist der Gott korrekt.

Der Gott des Christentums ist nicht "umgedeutet" und nicht an Konzepte wie Geschlechtlichkeit oder Einpersönlichkeit gebunden.

Kommentar von msitu,

das germanische also urdeutsche 'guda' aber nicht

Kommentar von Ermittler,

Das ist nur für die Herkunft des neudeutschen Wortes relevant.

Kommentar von gottesanbeterin,

Es gibt keinen "Gott des Christentums". Es gibt nicht nur "den Gott", sondern auch "die Göttin".

Kommentar von Ermittler,

Quatsch. Das Christentum ist monotheistisch und bezeichnet Gott im Ermangelung angemessener Begriffe als männlich.

Kommentar von gottesanbeterin,

Das Christentum mag ja sein, wie es will, Gott/Göttin ist davon unabhängig.

Es gibt einfach keinen "Gott des Christentums"

Antwort von jobul,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Sehr männlich kann er nicht sein, denn er lebt ja ewig und hat keine Frau.

Kommentar von tekfreak86,

Götter haben keine Ehepartner, glaub ich!

Kommentar von Ermittler,

Schon Zeus hatte Hera.

Antwort von mayflake,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Nein ist Gott nicht.

Kommentar von WeVau,

Hast du ihn schon gesehen?

Kommentar von mayflake,

Nein Gott ist bei mir noch nicht aufgetaucht. Bei dir?

Antwort von AllesKnower,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Die Kirche hätte ein Problem, wenn sie das anders beurteilen würde und daher Menschen die dies behaupteten lieber verbrannt, sehr zu ihrem Leidwesen ist das heute nicht mehr erlaubt

Kommentar von gottesanbeterin,

Wie wahr, wie wahr!

Antwort von metinfighter20,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

jeder wichtige person ist männlich xP

Kommentar von quopiam,

Wichtige Personen können Deutsch. g

Kommentar von metinfighter20,

ups verschrieben jede

Antwort von mig112,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Sicher, da kannst du jede Päpstin fragen...!!

Antwort von Philkross,

ich glaub nich, denn es gibt ja einen got UND eine göttin! (also in manchen religionen, z.B. hindu)

Antwort von andisazi,

Auch noch etwas Senf:

Meiner Meinung nach hat Gott Wesenseigenschaften, die sich nicht mit einem materiellen Körper vertragen. Außerdem schuf er seine Kinder als Mann und Frau zu seinem Ebenbild - und Gott als Hermaphrodit macht auch nicht so recht Sinn. Wie der kleine Moritz ein Ding nennt, ist da für mich nicht ganz so maßgebend - und wenn die Germanen das Wort "Gott" als geschlechtsneutral festlegten, waren sie nach meiner Meinung clever. Ein männlicher Gott hat nämlich gegen eine Naturreligion, die aus dem Geben und Nehmen zwischen weiblich und männlich lebt, verdammt schlechte Karten.

Antwort von FreundGottes,

Der Gott der Monotheisten ist ursprünglich weiblich (siehe z.B. Venus von Willendorf und andere frühe Göttinendarstellungen, die Darstellung männlicher Gottheiten aus dieser Zeit gibt es nicht). Später war es ein Paar, das im kanaatischen Raum Aschera und Jahwe genannt wurde. http://de.wikipedia.org/wiki/Aschera_%28G%C3%B6ttin%29

"Zeitweise galt Aschera in Israel als Ehefrau von JHWH. So fand sich in Kuntillet 'Adschrud ein Vorratskrug aus dem 8. bis 7. Jahrhundert mit folgender Inschrift:

… Ich habe Euch gesegnet durch JHWH und seine Aschera. Amaryo sprach zu seinem Herrn: … Ich habe dich gesegnet durch JHWH und seine Aschera. Er möge dich segnen, und er möge dich behüten, und er möge sein mit meinem Herrn"

Antwort von omikron,

Gott ist Gott, er ist weder Mann noch Frau, weil Gott kein Mensch ist.

Antwort von daddysdearest,

Er steht über menschlichen Kategorien wie Geschlecht, Rasse etc.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten