Ich versuche stets mein Körpergewicht „in Grenzen“ zu halten und ziehe dabei den BMI zu Rate. Nun habe ich aber dbzgl. Meinungen gehört, die sagen, dass nach diesem Richtwert einem jeden ein übermäßiger Drang zum Abnehmen empfohlen wird, der so gar nicht notwendig wäre. Was wisst ihr darüber, ist der Index eine empfehlenswerte Leitschnur?
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bei mir haut das mit dem bmi auch nicht hin, weil ich sehr viele Muskeln habe.
wenn man aber ehrlich ist, weiß man ja eigentlich, wann man sich wohlfühlt und wann nicht mehr, oder? :-)

Als ungefähren Richtwert kannst Du es schon nehmen. Du solltest es aber nicht als non plus ultra sehen, Abweichungen nach oben und unten stellen keine Katastrophe dar.

Der BMI ist eines der entscheidenden Kriterien dafür, ob eine chirurgische Maßnahme bei Adipositas (also bei extremem, krankhaften Übergewicht) angedacht werden kann; und wird von dem behandelnden Arzt im Vorfeld festgestellt. Insofern gehe ich davon aus, dass dieser Wert durchaus eine Art "Richtschnur" darstellt. Und ich meine außerdem, mal gehört zu haben, dass die sog. "schweren Knochen" bei weitem weniger ins Gewicht fallen (im wahrsten Sinne des Wortes) als viele es gerne hätten...
Minax am 30. Januar 2008 23:10 Jepp, im wahrsten Sinne des Wortes! ;-) DH!

vibes, in erster Linie solltest du deinen "gesunden Menschenverstand" einsetzen und nach deinem Gefühl gehen. Wenn du in den Spiegel schaust, schwabbelt es übermäßig? Oder hast du eine normal-schlanke Figur? Bist du sportlich?
Der BMI kann durchaus ein Richtwert sein und ist es oft auch. Für Herz-Kreislauf-und Stoffwechsel-Erkrankungen ist jedoch der Bauchumfang von wichtigerer wissenschaftlicher Bedeutung.
Männer sollten unter 94 cm, Frauen unter 80 cm bleiben, ansonsten besteht ein deutlich erhöhtes Risiko. Werte über 88 cm (Frau) und 102 (Mann) sprechen für eine androide Fettverteilung und gelten als sehr bedenklich.
Heute habe ich in den Nachrichten wieder von der neusten Studie gehört, die besagt, dass jeder 2. Übergewicht, also einen BMI über 25, hat und jeder 5. fettleibig ist. Damit ich auf/ über einen BMI von 25, müsste ich satte 14 Kilo zunehmen... Ich frage mich, wo die hin sollten ;-)
Zum "Knochen-Mythos": Der Anteil der Knochen am Gesamtgewicht eines Menschen liegt bei rund 10-12%, also gute 7 Kilo, wenn man ein Gewicht von 70 kg annimmt. Selbst "besonders schwere" Knochen (die gerne mal angeführt werden) wiegen NIE doppelt oder annähernd doppelt so viel ;-)
Daher kann man Übergewicht (wir reden hier nicht von 2-3 Kilos) NICHT auf "schwere Knochen" schieben.
Also, das mit dem gesunden Menschenverstand, wer hat den heute schon noch, wenn es um die Figur geht?
Und mit den Zahlen kann ich auch nichts anfangen: Bauchumfang maximal 80 cm bei Frauen? Völlig unabhängig von der Körpergröße? Merkwürdig...
Minax am 31. Januar 2008 00:11 Google - wenn es dich näher interessiert - einfach mal danach. Es kann unabhängig von der Körpergröße betrachtet werden, da der Bauchumfang nicht proportional mit der Größe in die "Weite" geht :-) Es kommt bei diesem Umfang auf das Bauchfett an, welches eine Vielzahl von Hormonen und Stoffwechselprodukten freisetzt, die eine große Rolle bei H-K-Erkrankungen spielen.
knetartpunktde am 31. Januar 2008 00:54 Individueller ist das Taille / Hüftumfang-Verhältniss, ebenfalls ein Massstab für die Fettverteilung am Körper - auch Waist Hip Ratio genannt. Alles über den Zusammenhang dieser schönen Maße nebst einem Rechner, in den man sie eingeben kann, hier:
http://gesuender-abnehmen.com/abnehmen/waist-to-hip-ratio-rechner.html

ich finde das man sich nicht so dran halten kann, nur weil jemand einen hohen bmi-wert hat, heisst es ja nicht gleich das diese person übergewichtig ist, sondern einen starken knochenbau haben kann oder auch viele muskeln besitzt. gehe auch regelmässig ins fitness und mein bmi meint ich habe übergewicht - aber sind halt muskeln und kein fett...
knetartpunktde am 30. Januar 2008 23:03 Das Muskulatur-Körperfettverhältnis macht den Unterschied. Die Erklärungen vom "starken Knochenbau" sind beliebte Ausreden stark Fettleibiger (Aussage eines mir bekannten, sehr fähigen Sportarztes).
Minax am 30. Januar 2008 23:08 Muskeln wiegen mehr als Fett, das stimmt. Jedoch macht das, wenn wir von einem "normalen" Menschen (und nicht von einem Bodybuilder o.ä.) ausgehen, nicht so viel aus bzw. in deinem Fall scheint es wohl okay zu sein, wenn du sagst, du bist nicht dick, sondern trainiert und hast nicht so viel Fett.
Aber der Knochenmythos ist Quatsch ;-) "Schwere" Knochen können nie einige Kilos mehr als normale Knochen wiegen. Knochen ansich sind relativ leicht. :-)

Man kann den BMI mal ausrechnen, sollte sich aber bewußt sein, daß er ohne Angaben über die Körperzusammensetzung von untergeordneter Bedeutung ist. (Es ist gut möglich, daß Arnold Schwarzenegger in seinen besten Zeiten einen ähnlichen BMI wie Ottfried Fischer heute hatte). Natürlich ist es nicht unwichtig, wie schwer ein Mensch im Verhältnis zu seiner Körpergröße ist, da zu hohes Gewicht unweigerlich zu Problemen führt. Diese Probleme (Gelenküberlastungen, Herz-Kreislaufschwäche, Diabetes, Bluthochdruck) findet man aber fast ausschließlich bei Menschen mit zu hohem BMI und zu hohem Körperfettanteil. Letzteren kann man mehr oder weniger genau messen. Wer allerdings oben erwähnte krankhafte Veränderungen bei sich spürt, weiss schon durch einen Blick in den Spiegel genug.
Körperfettmesswaagen sind nicht besonders genau, taugen aber als Indikator für vergleichende Messungen, z. B. für jemanden, der seine Ernährung umgestellt und ein regelmäßiges Bewegungsprogramm begonnen hat. Hierbei sollte man allerdings stets morgens (vorzugsweise nach dem Wasserlassen) in nüchternem Zustand auf's Gerät steigen. Macht man alles richtig, sinkt der Fettwert allmählich.
Macht man nur eine Diät, sinkt dieser Wert kaum, im Gegenteil, er kann sogar steigen - warum wohl ?
Minax am 31. Januar 2008 16:03 Auch eine schöne persönliche Zusammenfassung. DH!
Wenn du es genauer haben möchtest, dann solltest du dir eine Körperfettwaage besorgen. Der BMI ist in sofern etwas unzuverlässig, da er nicht berücksichtigt, dass auch Knochen verschieden schwer sein können, oder jemand auch viel Muskelmasse haben könnte.
kaYce am 30. Januar 2008 21:40 eine körperfettwaage bringt überhaupt nix! wird ein kurzer strom durch dein körper fliessen der aber nur im unteren bereich dein fett misst also das eine bein hoch und das anderen wieder runter...am besten kauf dir einen caliper mit dem du deine falten messen kannst ist das genauste was es gibt
ruthchen am 30. Januar 2008 21:45 ich hatte mal eine, die mir schwerstes Übergewicht bescheinigt hat, wenn ich einen völlig fettfreien Eimer Wasser mit auf die Waage genommen habe... :-)
totaler Humbug, die Dinger...
knetartpunktde am 30. Januar 2008 22:36 Verwunderlich, daß eine Waage Übergewicht anzeigt, wenn man ein schweres Gewicht mitwiegt ?
kaYce am 31. Januar 2008 12:26 das kommt daher das nur der untere körper gemesen wird das eine bein hoch, eine wieder runter...und nehme mal stark an das der eimer gahalten worden ist und nicht draufgestellt wurde weil da speziele "felder" sind wo man sich drauf stellen muss
knetartpunktde am 31. Januar 2008 13:27 Ich sprach von Gewicht.

man kann ja heute schon entscheiden wenn man eine person sieht ob der bmi zu hoch ist oder nicht.also selbst mal in den spiegel schauen und wenn nötig ran an den speck...gesunde ernährung und sport und dann läufts wieder...und diäten sind meiner meinung nach unsinnig
Was meistens beim BMI fehl ist das Geschlecht und die Altersangabe. Frauen haben generell einen niedrigeren BMI, als Männer. Und mit dem Alter nimmt der BMI zu. Der BMI wurde von Amerikanischen Lebensversicherungen entwickelt, damit diese einen Anhaltspunkt haben, wie in etwa das Übergewicht des Probanden ist. Aber ansonsten gilt, lieber ein paar Pfunde mehr, so lange du dich dabei gut fühlst.

hier könnt ihr euch mal ausrechnen wieviel kalorien bestimmte lebensmittel haben, auch markenprodukte sind dabei einfach grammzahl eingeben fertig.
und nätürlich der etwas ungenaue bmi-rechner, am besten eínen fettcaliper kaufen (um die 15 euro) ist eine art zange mit der man bestimmt falten misst und dann den genauen körperfettanteil ermitteln kann
bis auf leute die echt viel Muskelmasse habe, stimmt der Bmi top er ist ganz im Gegenteil eher zu niedrig angepasst, sprich wenn der Bmi sagt du hast Übergewicht dann hast du es auch...
Ich halte von diesen BMI nichts, weil danach wäre ich eher ein Strich in der Landschaft. Mein Meinung ist Körpergröße (cm) - 100 + 5 bis 10% mehr.
Bei dieser Berechnung hätte ich noch mehr Untergewicht - komisch
> ein übermäßiger Drang zum Abnehmen
ich glaube gerade dies soll der BMI verhindern, da der spielraum eigentlich sehr groß bemessen ist
Nana, Du hast sicherlich nur genau so viele Muskeln wie viele hier, nicht mehr, aber dafür sicherlich besonders gut trainierte. Vom An- und Zupacken. LG LA
hast natürlich recht...
ruthchen hilft LittleArrow beim Haare spalten :-)
lol meinst du wirklich das jeder gleich viel muskelmasse hat ???also ein bodybuilder hat soviel wie ein übergewichtiger ? sicherlich net
nein, kaYce, gemeint war, daß die Anzahl der Muskeln bei jedem die gleiche ist.
der Trainingszustand (und damit deren Masse) variiert natürlich...
und irgendwie ist das ja auch richtig... :-)
Richtig!
So ist es!