Frage von basai46, 75

Ist der Beitrag für Öffentlich Rechtliche (Rundfunk) ein Haushaltsbeitrag, weil jeder Haushalt angeschrieben wird?

ob man (sich) anmeldet oder nicht, auf jeden Fall entstehen Kosten für Teilnahme an und bei den Öffentlich Rechtlichen (Rundfunk und Fernsehen) - allerdings auch, wenn kein Interesse an Teilnahme besteht, weil bei und für jeden Haushalt - bis auf Ausnahmen - die gleichen Kosten abgefordert werden. Sind die Gebühren daher als Haushaltsbeiträge bzw. als Haushaltsabgaben zu bezeichnen?

Antwort
von gorbi210, 24

Es handelt sich nicht um eine Haushaltsabgabe, sondern um eine Wohnungsabgabe. Der Unterschied besteht darin, dass bei einer Haushaltsabgabe der in der Wohnung mitwohnende Untermieter extra zahlen müsste, da er nicht zum haushalt gehört; gleiches gilt für WGs. Beim Rundfunkbeitrag als Wohnungsabgabe wird nur einmal pro Wohnung gezahlt, egal wer darin wohnt.

Kommentar von basai46 ,

ach, das ist doch auch wieder falsch! Warum sollte eine WG nicht als Haushalt gelten, wie es doch der Beitragsservice selbst propagiert und ins Netz stellt. Wenn denn einer zahlt (für alle..), dann ist eben ok, und was den Untermieter anbetrifft, ist es das gleiche..., wie du ja selbst schreibst. Kannst du mir mal bitte erklären, wieso in einem Haushalt 2 x gezahlt werden soll und in einer Wohnung nur 1x?? Sag mir mal bitte die §§en, denn bei euch gilt: Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser

Kommentar von gorbi210 ,

Dann lies doch mal § 2 Rundfunkbeitragsstaatsvertrag. Da ist von Haushalt keine Rede, sondern nur von Wohnung. Der Beitragsservice behauptet deshalb, dass für eine Wohnung nur einmal zu zahlen ist, egal, ob darin ein oder mehr Haushalte sind. Ich weiß gar nicht, warum du dich aufregst, weil die Regelung mit der Wohnung doch für alle viel günstiger ist, als es mit einer Haushaltsregelung wäre.

Kommentar von basai46 ,

nach Durchsicht der angeführten Unterlagen, die von den Rundfunkanstalten selbst zur Rechtfertigung vertrieben werden, finde ich den Begriff Wohnung nirgendwo, sondern es ist nach wie vor von Haushalt die Rede bzw. angeführt..

die Crux ist nämlich, daß es bei dieser Interpretation - wie du ja selbst schreibst - keineswegs um die Günstigerregelung aus Sicht des Rundfunks bzw ARD/ZDF geht, sondern im Gegenteil um die Vermeidung des Begriffs Wohnung, weil das zum Nachteil des Genannten wäre - wie du ja selbst anführst.. das entspräche auch dem Geist und Stil eines fordernden Systems, welches kein Pardon kennt, weil es - wie im "  Kindergarten " - der Stärkere ist bei diesem Duell, wo der Verbraucher immer der Verlierer ist

du bist ja nun nicht vom Rundfunk, aber trotzdem sollten die nun nicht falsch Zeugnis reden, nur weil es ihnen so in den Kram passt.

 

Antwort
von ThadMiller, 53

Richtig, es wird pro Haushalt abgerechnet.

Kommentar von basai46 ,

Aha, und sowas segnet Vater Staat ab.. (!) kann er ja auch gleich ne Klogebühr einführen .. (betrifft ja auch jeden Haushalt) (?!)

Kommentar von brummitga ,

sag das nicht so laut, sonst kommt noch jemand wegen der schwarzen Null auf diese Idee.

Kommentar von ThadMiller ,

Nein, die Gebühr wird pro Haushalt abgerechnet. Es spielt ja keine Rolle ob du fernsiehst...

Antwort
von brummitga, 51

es nennt sich ja "Beitragsservice"; also sind es Beiträge, die uns aus der Tasche gezogen werden.

Wobei ARD,ZDF und Deutschlandradio ja dafür einen Bildungsauftrag zu erfüllen haben. bei manchen Sendungen ist dieser für mich in keinster Weise erkennbar.

Kommentar von basai46 ,

doch, sonst könnte wir jetzt die olympischen Spiele nicht sehen.. und was der Bach sagt

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