Es ist ein Kreuz mit dieser politischen Korrektheit, noch eine Frage wegen meines Referats:
Ist der Begriff "Schwarze" als Bezeichnung für dunkelhäutige Menschen afrikanischer Herkunft heute noch politisch korrekt?
Wenn nein: Was sagt man stattdessen?

In den USA WOLLEN die Afro-Amerikaner als Black People bezeichnet werden.
Für mich ist daher der Begriff "Schwarze" genauso in Ordnung.

Schwarzer ist genau wie Weißer nicht politisch inkorrekt.
Nigger, Neger, Bimbo, Mohr etc. solltest Du allerdings meiden bzw. überhaupt nicht verwenden,
obwohl ich persönlich an "Neger" nichts Schlimmes daran ausmachen kann.
.
Farbiger würde ich bleiben lassen, weil es lächerlich klingt.
Eventuell könntest Du die afrikanischer Herkunft hervorheben.
"Ein Mensch afrikanischer Herkunft", "Ein Afroamerikaner"......
Warum um Himmels willen ist denn jetzt auf einmal "Weisser" nicht mehr korrekt? Was bin ich denn sonst? Klar, ich bin auch Mitteleuropaer und sonst noch tausend Dinge, aber meine Hautfarbe kann man doch wohl nur als weiss bezeichnen, oder?
Buchfink am 24. Juli 2009 11:10 Achtung, doppelte Verneinung:
Schwarzer ist genau wie Weißer nicht politisch inkorrekt.
Minus mal Minus ergibt Plus.
Hast ja recht. Habe das "in-" ueberlesen.
Dann sind wir ja, Gott sei Dank, einer Meinung.
Buchfink am 24. Juli 2009 11:12 Kein Problem.
Buchfink am 24. Juli 2009 11:11 Zum Nachlesen bez. des Begriffs Neger:
http://www.weltbild.de/3/15588488-1/buch/10-kleine-kinderlein.html?wea=8002019

Oh man ist da schwachsinnig...
Wenn wir im Ausland sind sagt doch auch keiner. Person preußischer Herkunft.
Ich scheis-se auf diese verlogene politische Korrektheit, die nur Unterdrückung ist. Wenn einer schwarz ist, ist er eben schwarz. Daran ist nichts anstößig und das kann man auch nicht ändern. Der Krampf, wie in Deutschland um einfache Tatsachen herumgeredet und herumgeeiert wird, ist unerträglich...Die Meinungsdiktatur dieser selbsternannten Gutmenschen muss endlich aufhören.

Echt albern, dass meine Antwort gelöscht wurde, nur weil sie sich "rechts" angehört hat. Wenns doch stimmt?! Also manchmal könnte ich reihern!!! Support, wenn man keine Ahnung hat und nach der Meinung anderer geht, dann sollte man vielleicht selbst mal googeln. hier eine seite von vielen (und nein, ich möchte hier jetzt keinen aufstand machen, finde es einfach nur nicht richtig, wie hier vorgegangen wird): http://forum.politik.de/forum/archive/index.php/t-97316.html

Vielleicht hilft dir das hier auch weiter: http://www.gutefrage.net/frage/wieso-soll-es-nicht-korrekt-sein-die-schwarzen-sc...
Hab ich gestern beim durchstöbern hier gelesen und fand einiges gar nicht verkehrt.
Wieso: wenn ich weiß bin,ist mein Freund Lee schwarz.

In den siebziger Jahren wurde in Frankfurt eine Tagung unter anderem zum Thema abgehalten, wie man im Deutschen Dunkelhäutige korrekt bezeichnet. Da „Schwarzer“ und „Neger“ ausschieden, und Afrikaner auch verkehrt war, wenn es sich um schwarze Amerikaner handelte, einigte man sich am Ende auf den neutralen Begriff "Einheimischer". Dieser sei neutral und überall verwendbar.
Nach Tagungsende ging die Gruppe an einem Park in der Frankfurter Innenstadt vorbei, wo dort stationierte amerikanische Soldaten schwarzer Hautfarbe joggten. Die Tagungsteilnehmer schauten sich an, bis einer es endlich aussprach : Dort laufen die Einheimischen...!

Egal welchen Ausdruck wir verwenden, an den genetischen Unterschieden ändert sich nichts.
@Heeeschen
>@Default - was bitte ist an "maximalpigmentiert" politisch korrekt?<
Gar nichts, der Begriff ist Käse.
Genau deshalb habe ich es für möglich gehalten, daß er von Gutmenschen stammt.
Sich immer und überall politisch korrekt ausdrücken zu wollen ist nämlich Käse.
Warum man nicht mal Schwarzer sagen darf, ist mir ein Rätsel.
Heeeschen am 24. Juli 2009 12:44 Aber man DARF doch Schwarzer sagen, Default :-) Das schreibe ich doch die ganze Zeit :-))
Du schreibst das.
Kanst Du Dir aber z.B. Claudia Roth (Grüne) vorstellen, wie sie Schwarze statt Farbige, Afrikaner, etc., sagt.
Kannst Du Dir in einer öffentlichen Diskussion - im TV z.B. - vorstellen, daß jemand von "den Schwarzen" spricht (und nicht die CDU/CSU meint)?
Heeeschen am 28. Juli 2009 11:05 Ja kann ich. Und weisst Du, in den USA ist das an der Tagesordnung. Dass hier immer mit "afroamerikanischer Abstammung" hantiert wird, wird in den Staaten tatsächlichen belächelt - von den Schwarzen ;-) Die haben auch einen Black President :-)
Ich sprach eigentlich von Deutschland.
ich glaube schwarze ist ok, besser glaub ich wäre die vorsilbe "afro-". bloß nicht "mohr" benützen ;-) "mohr im hemd" ist in österreich eine beliebte nachspeise - schokogugelhupf mit schlagsahne - und nun wird um die politische korrektheit des namens dieser nachspeise gestritten augenroll
"Farbige" ist auf jeden Fall schlechter, weil unspezifischer.
Dass sich die Woerter "Neger" (frz.) und "Schwarzer" (deutsch) nur in ihrer Sprache unterscheiden sollte klar sein. In diesem Sinne sollten in meinen Augen beide gleich korrekt oder eben inkorrekt sein. Ich finde eigentlich beide in Ordnung, obwohl ich mir darueber im Klaren bin, dass die Betroffenen das anders sehen.

Ich finde die Frage sehr gut, weil wirklich schwierig zu beantworten. Ich würde es umschreiben mit "Menschen mit dunkler Hautfarbe". Als offizielle Bezeichnung kann man auch "Menschen afrikanischen Erbes" schreiben.
Heeeschen am 24. Juli 2009 11:22 Einfach "Schwarz" ist auch ok :-) Sagen die Leutchen selbst von sich - und die müssen es ja wissen ;-) (ich bin übrigens "weiss" :-))
Weltraumhippe am 24. Juli 2009 11:28 Ich finde "schwarz" auch okay, aber wenn sie es nicht so in einer Arbeit/Referat schreiben möchte, finde ich meine anderen Vorschläge auch passend. Was jedoch gar überhauptnicht geht sind diese lustigen Ausdrücke wie "maximal Pigmentiert"....
KriLu am 24. Juli 2009 11:41 das ist kein "lustiger" ausdruck und ja, er hört sich rechts an (was hier ja hoffe ich keiner von uns ist), aber schon mal danach gegoogelt, bevor man auf "inhalt beanstanden" geht?!?
Weltraumhippe am 24. Juli 2009 11:55 Wenn ich selber der Meinung bin, dass er sich rassistisch anhört nenne ich diesen Ausdruck nicht oder nur mit dem Hinweis, dass ich ihn selber rassistisch finde. Wenn ich danach google komme ich auf keine Seite, die diese Wort als gebräuchlich Einstuft...
KriLu am 24. Juli 2009 12:20 ich habe oben einen link gepostet. wie schon geschrieben, einer von vielen, die ich zu diesem thema gefunden habe. da ich etwas nachweisen kann, weil ich mir ungerne nachsagen lasse, ich hätte eine solche einstellung, ist die diskussion für mich hiermit erledigt.
Weltraumhippe am 26. Juli 2009 00:07 ich kenne Dich nicht und würde Dir deshalb soetwas nicht nachsagen, ich habe Dich lediglich darauf aufmerksam gemacht.
Harterkampfer am 3. August 2009 11:31 Die Tendenz, aus vermeintlichen politischen Rücksichten sprachliche Umschreibungen zu konstruieren, versucht die Sprache zu erschweren und zu bürokratisieren. Die Sprache akzeptiert solche Hindernisläufe auf Dauer aber nicht, da sie eine eigene Dynamik zur Kürze besitzt.
Gutes Beispiel ist der etwa 40 Jahre alte Zungenbrecher "Auszubildender". Er hat die Begriffe „Lehrling“ oder „Stift“ ersetzt. Und? Hat die Bezeichnung sich gehalten? Nein, es heißt in der Umgangssprach Azubi! Eine idiotische Abkürzung - aber immerhin kurz!
playswithwolves am 29. August 2009 21:45 :- )))
"Mitbürger mit afroamerikanischen Migrationshintergrund"
oder
"Mitbürger mit afrikanischem Migrationshintergrund"
Dann moechte ich aber auch "Mitbuerger mit ost- und mitteleuropaeischem Migrationshintergrund" genannt werden.
Harterkampfer am 3. August 2009 11:33 Syrer heiratet in Deutschland Polin. Das gemeinsame Kind : "Mitbürger mit ost- und mitteleuropäischem sowie mit semitisch orientalischen Migrationshintergrund"
Es ist ja sogar die woertliche Uebersetzung!
@ Heeeschen
Ich habe Dir weiter unten geantwortet.