Niklaus am 10.08.2007 um 23:37 Uhr
Tatsache ist, das Deutschland Urlaubsweltmeister mit weltweit den meisten Urlaubs- Feiertagen ist.
Ich denke schon, solange ein gesundes Gleichgewicht hergestellt ist.
Die "Belastung" durch Fortbildung (wie auch immer gestaltet) ist eine ganz andere als im Beruf. Immerhin ist die Bereitschaft dazu ein guter Gradmesser für die Motivation.
Wer wirkliches Interesse an seinem Beruf hat, macht das aber sowieso, wenn auch nicht unbedingt institutionalisiert.

Also, bei aller Freude zu meinem Beruf. Ich opfer schon sehr viel meiner Freizeit für den Job, da muss Urlaub nun mal reiner Urlaub bleiben. Weiterbildung kann man auch auf anderen Wegen betreiben, aber im Urlaub ist nicht drin.
Ich denke, dass jeder Betrieb Interesse an gut Aus- und Fortgebildeten Mitarbeitern haben sollte und deshalb eine Fortbildung unterstützen sollte. Das kann und sollte durch finanzielle Unterstützung/Zuschüsse geschehen und auch durch "Bildungstage", die nicht von den Urlaubstagen abgehen. Denn neben der Tatsache, dass der Mitarbeiter gut fortgebildet ist, sollte er auch gut erholt zu Arbeit erscheinen um sein Können auf höhst möglichem Niveau anwenden zu können. Das ist zumindest meine utopische Vorstellung.
Niklaus am 10. August 2007 23:51 Utopisch Vorstellung du hast recht. Fortbildung ist deine Sache denn du stellts deine Arbeitskraft einem Unternehmen zur Verfügung. Und je nach deiner Qualifikation wirst du bezahlt. Also musst du auch selbst dafür Sorge tragen zeitlich und finanziell.
mh ... bei mir funktioniert die Kommentar-Funktion nicht.
Ich beziehe mich auf den Kommentat von Edgar. Denkst Du denn nicht, dass ein Mitarbeiter, der sein Wissen erweitert und dieses in Deinem Betrieb anwendet einen Mehrwert für Deinen Betrieb darstellt? Ich arbeite bespielsweise als Therapeutin und bilde mich regelmäßig in verschiedenen Therapiemethoden weiter. Dadurch hat meine Chefin eine sehr kompetente Mitarbeiterin, die immer auf dem neusten Stand ist und das hebt die Qualität der gesamten Praxis. Das spricht sich auch herum und wir bekommen Patienten, die nach einer bestimmten Methode therapiert werden möchten. Wenn ich diese Methode dann anwendenkann oder mich darin weitergebildet habe, dann kann meine Chefin den Patienten annehmen und verdient daran gutes Geld. Dann kann sie mich doch auch dabei unterstützen, dieses Wissen, dass nun der Praxis zugute kommt, zu fördern, oder?
Natürlich in einem festgelegten Rahmen. Es gilt z.B. eine Fortbildung pro Jahr wird finanziell unterstützt, findet aber an den Wochenenden statt.
Niklaus am 11. August 2007 00:10 Wenn du dazu auch deine Freizeit nutzt finde ich das in Ordnung.
Du musst das ganze von zwei Seiten sehen. Da gibt es ein Unternehmen mit allem was dazu gehört, dass bietet dir die Möglichkeit zu arbeiten und zu existieren. Du hast nur deine Arbeitskraft , die du anbieten kannst. Wenn du deinen Marktwert erhalten oder erhöhen willst, musst du investieren. Das Unternehmen investiert in erster Linie in neue Arbeitsplätze und Maschinen. Seit einigen Jahren gottseidank auch in das Human Capital das Personal durch Weiterbildung. Aber in erster Linie bist du für dich verantwortlich.