Frage von MaxEich, 171

Ist der Arbeitgeber verpflichtet, mich in die Aufgaben einzuweisen?

Hallo liebes Forum,

Ich arbeite in einer kleinen Kommune. Leider ist hier einiges nicht in Ordnung. An der Arbeitsstelle, wo ich gerade beschäftigt bin gibt es zahlreiche Aufgaben.

Ich muss unter anderem auch Jahresabschlüsse und Umsatzsteuererklärungen machen. Ich bin zwar ein Bürokaufmann, habe aber von Jahresabschlüssen und solche Dingen überhaupt keine Ahnung, also ich kann mich hier nicht selbst durchschlagen, da diese Aufgaben schon sehr bedeutend sind.

Ich kann ja nicht einfach so zahlen erfinden, es muss seine richtigkeit haben!

Ich habe mit dem Arbeitgeber (Chef) gesprochen, er sagte, ich müsse mich selbst einarbeiten, da niemand da ist, der diese Aufgaben kann, er selbst kann diese auch nicht.

Ich sitze nun den ganzen tag dran, aber ich schaffe es nich, diese aufgaben zu erldigen, da mich einfach das wissen fehlt. Er meint, entweder ich machs oder ich werde gekündigt.

Ich weiß nicht, aber der AG ist in der pflicht, mir die Aufgaben zu erklären oder etwa nicht?

Was meint ihr?

Danke

max

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Antwort
von wilees, 36

Dein Arbeitgeber hat einen Bürokaufmann eingestellt und keinen Buchhalter. Und erst recht keinen Bilanzbuchhalter.

Zur Bilanzerstellung benötigt man Fachwissen. Und Dein Chef sollte zumindest einen Steuerberater hinzuziehen.

Wenn er die fehlenden Kenntnisse im Rahmen einer Bilanzerstellung als Kündigungsgrund nehmen möchte, wirst Du ihn letztendlich nicht daran hindern können.

Denn diesem Chef scheint jedes kaufmännische Wissen fremd zu sein.

Kommentar von MaxEich ,

Das meine ich ja schon die ganze Zeit, man muss viel Wissen  mitbringen, eine bilanz zu erstellen ist nicht ohne. Dieses wissen habe ich eifnach nicht und es ist keiner da, der mir dies erklären kann.

Antwort
von LiselotteHerz, 50

Dein Chef ist ja lustig, hat selbst keine Ahnung und verlangt von Dir, dass Du das einfach so hinbekommst. Normalerweise werden Jahresabschlüsse entweder von Angestellten mit Sachkenntnis gemacht oder man gibt diese Aufgabe weiter an einen Steuerberater, lässt das also außer Haus machen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass bei meiner letzten Arbeitsstelle mein Chef alle Unterlagen am Jahresende seiner Frau in Kisten gepackt hat und die ist damit zu einem Steuerberater gefahren.

Wieso macht ihr jetzt eigentlich Jahresabschluß? Wir haben den 10. Mai.

Der gute Mann will hier anscheinend auf Teufel komm raus Geld sparen.

Du hast doch ganz bestimmt einen Arbeitsvertrag mit Beschreibung Deines Arbeitsplatzes? Darauf kannst Du Dich berufen, Du musst das nicht können! und das ist kein Grund für eine Kündigung.

Du musst es ihm nochmal sagen. Entweder er lässt diese Aufgaben von jemandem machen, der wirklich Ahnung hat oder er kann es sich aussuchen, ob und wann er Probleme mit dem Finanzamt bekommen wird. lg Lilo

Kommentar von MaxEich ,

Ja wenn ich es mach bekommt man probleme mit anderen stellen und behörden vorher war auch meiner stelle eine studierte finanzbeamtin, diese hat über 3500 Euro netto bekommen, ich erhalte nicht mal die häflte an der gleichen stelle,

Kommentar von LiselotteHerz ,

Ich sage ja, der Mann will unbedingt Geld sparen, das macht er in dem Fall leider an der falschen Stelle.

Antwort
von Chillyourbut, 31

Du sagst selbst: "Die Aufgaben sind bedeutend, ich schaffe diese nicht zu erledigen, mir fehlt das notwendige Wissen dazu, es wäre nicht mein Arbeitsbereich, ich kann mich hier nicht durchschlagen", und sieh mal, du hast jedes Recht dies zu sagen, schließlich bist du auch nur ein Mensch. Ein Mensch wie jeder Andere, welcher seine Stärken und seine Schwächen besitzt. In dem Fall liegt deine Schwäche dort und jeder Andere aus deiner Kommune besitzt genauso dieseselbe Schwäche. Ich denke, dein Chef ist einfach zu "faul" noch jemanden hierfür einzustellen, dessen Stärke genau dieser Bereich ist. Lieber lässt er dies von Jemandem (in dem Falle du) erledigen, welcher keine Ahnung davon besitzt und Probleme hineinbringen könnte (durch Verwechslungen der Zahlen, Unverständlichkeit etc.) anstatt eine kompetente Person für diesen Bereich anzustellen. Wenn dies absolut gar nicht dein gewohnter Arbeitsbereich ist (und ich nehme an, er ist es nicht wenn du dies nicht schaffst) dann muss er eine Person dich hierfür anstellen. Eine Buchhaltung zu führen lernt man nicht in ein paar Stunden, es braucht manchmal sogar Jahre lange Ausbildung all dieses gesammt Wissen zu erlernen, welches dafür benötigt wird. Und ich spreche nicht nur von einem kleinen Wissen, sondern von einem umfassenden Wissen mit dem man mehr anfangen kann, welches man sorgfältig in verschiedenen Varianten benutzen und gebrauchen kann. Frag mal deine Mitarbeiter ob euer Chef dies auch bei ihnen so machte, als sie Neulinge waren und wenn ja frage, wie sie aus dieser Situation gekommen sind. Fakt ist: er muss jemanden dafür einstellen, außer er will es auf drastische Probleme ankommen lassen. Rede nochmal mit ihm, wenn er absolut gar nicht bereit ist dies zu verstehen würde ich an deiner Stelle kündigen. Denn dann ist dies definitiv nicht die richtige Kommune für dich und auch definitiv nicht der richtige Chef. Denn dann stimmt da nicht nur dies nicht, sondern sind noch eine Menge anderer Dinge in Gange. Mit freundlichen Grüßen, K.:)

Antwort
von FragaAntworta, 60

Ich seh das wie wohlfuehlerin, vor dem Job sollte klar sein, was zu tun ist, wenn Dein Chef Dich plötzlich woanders einsetzt, dann sollte er Dir die Aufgabe erklären können, wenn es tatsächlich Inhalt der Stelle war, dann wirst Du entweder sehr sehr schnell lernen müssen, oder eben gehen. Das mit der Verpflichtung ist nunmal eine Sache, die ein Chef normalerweise gar nicht braucht, denn es ist in seinem Interesse das Du Deine Aufgaben erfüllen kannst.


Antwort
von Spuky7, 70

Du bist dort offensichtlich fehl am Platz. Das ist Aufgabe für einen Buchhalter. Warum hat man dich an diesen Platz gestellt? Dir fehlt das Wissen. Das ist ein Fehler vom Arbeitgeber gewesen! Du bist eher für Büroarbeit zuständig. Was nun? Vermutlich kommt die Kündigung. So schnell kannst du keine Buchhaltung lernen.

Kommentar von MaxEich ,

Ich habe eine Ausbildung im Büro, ich kenne mich auch mit Buchhaltung aus, aber natürlich nicht in diesem großen maße, da ich diese Ausbildung nicht gemacht habe. Danke.

Kommentar von Ufea2000 ,

Bist du nun Bürokaufmann oder hast du eine andere Ausbildung im Büro? Ein Bürokaufmann hat das gelernt!!!

Kommentar von MaxEich ,

ein Bürokaufmann lernt nicht den Jahresabschluss einer kommune zu machen, das ist mit viel gesetzen und geboten verbunden. das können nur fachbeamte machen, die diese ausbildung als finanzbeamte haben.

Kommentar von Ufea2000 ,

Jahresabschluss ist Jahresabschluss! Bei einer Kommune müssen da nur nochmal andere Leute drüberschauen! Aber eine gelernter Bürokaufmann kann einen Jahresabschluss erstellen, auch den einer Kommune! - Ich glaube, du bist in deinem Arbeitsfeld überfordert und suchst jetzt den Schuldigen an anderer Stelle! Du wiedersprichst dich hier in vielen Kommentaren! Man kann nicht immer alles können, aber man muss dazu stehen und sich so verkaufen, mit den Dingen, die man am besten kann!

Kommentar von 5432112345 ,

Achso, weil man in der Ausbildung mal nach Schema F eine Bilanz aufgestellt hat kann man das also auch im realen Berufsalltag?

Ich frage mich wozu es dann Bilanzbuchhalter gibt...

Ein KfZ-Mechatroniker hat auch viel über Autos gelernt, deshalb kann er noch lange keinen Ingenieur in der Automobilindustrie ersetzen.

Kinder lernen auch schon Mathe in der Grundschule, dennoch können sie keine Matheabschlussprüfung bestehen.

Was man in der Ausbildung lernt sind Grundlagen der Buchhaltung.

Antwort
von faiblesse, 10

Hier wäre doch erstmal zu klären, als was du eigentlich eingestellt würdest.
Wenn du für die Rechnungsbearbeitung eingestellt wurdest, kann er nicht erwarten, dass du auch andere Aufgaben erledigen kannst, ohne Einarbeitung!

Aber ich kenne es nur so, das jeder Mitarbeiter auch eingearbeitet wird.

Alleine schon die Bedienung des Programmes führt zu Problemen.
Da muss einem doch gezeigt werden, wie was funktioniert.

Antwort
von Sunnycat, 50

Hört sich so an, also ob man dich loshaben will:

---> Er meint, entweder ich machs oder ich werde gekündigt.<----

Eigentlich wäre er schon verpflichtet, dich einzuarbeiten..... Was steht denn in deinem Arbeitsvertrag? Wofür wurdest du eingestellt? Unter welchen Vorraussetzungen?

Antwort
von putzfee1, 43

Ich würde mal behaupten, du bist für diesen Job einfach der Falsche. Hast du denn beim Vorstellungsgespräch nicht mal nachgefragt, was genau deine Aufgabengebiete sind? Dann hättest du doch sofort merken müssen, dass dieser Job nichts für dich ist.

Wenn der AG selber keine Ahnung von diesen Dingen hat, kann er es dir auch nicht erklären. Er stellt ja extra deshalb Leute dafür ein, damit sie diese Dinge erledigen... er muss also nicht zwingend Ahnung davon haben. Wahrscheinlich hat er, als er dich eingestellt hat, vorausgesetzt, dass du Ahnung von diesen Dingen hast.

Du kannst dich fortbilden, damit du das lernst (es gibt sicher Abendkurse für sowas oder Fernkurse); frag mal deinen AG, ob er sich eventuell an den Kosten für eine solche Fortbildung beteiligen würde.

Die andere Alternative wäre, dir einen anderen Job zu suchen, dem du auch so gerecht werden kannst.

Kommentar von MaxEich ,

Ich wurde eingestellt für die Erfassung der rechnungen, was ich natürlich perfekt kann. kurz vor dem ablauf der probezeit hat er mich gekündigt und neuen befristeten vertrag vorgelegt. der andere war unbefristet.

Kommentar von putzfee1 ,

Und was genau stand in dem neuen Vertrag? Waren da nicht die Arbeiten aufgeführt, die du zu erledigen hast? Wenn ja, warum hast du den neuen Vertrag unterschrieben, wenn du wusstest, dass du diese Arbeiten mit deinem Wissen nicht erledigen kannst? Wenn nein, hast du nicht mal nachgefragt? Merkwürdige Geschichte. Wenn dir bereits gekündigt wurde, heißt das ja normalerweise, dass man mit deiner Arbeit nicht zufrieden war. Vielleicht hat dein AG gedacht, du bist für den anderen Posten geeigneter?

Das ist alles viel zu undurchsichtig, als dass man dir da wirklich einen Rat geben könnte. Du solltest das nochmal in Ruhe mit deinem AG bereden.

Kommentar von MaxEich ,

Im neuen Arbeitsvertrag stehen diese Aufgaben nicht drinn.

Kommentar von putzfee1 ,

Und du hast, bevor du diesen Vertrag unterschrieben hast, nicht mal nachgefragt, was denn nun deine neuen Aufgaben sind? Verstehe ich nicht. Ich unterschreibe doch nichts, ohne zu wissen,, welche Konsequenzen es hat!

Kommentar von MaxEich ,

Mir wurde gesagt jahresabschluss und haushalt planen. das wars. alles andere steht nichts drinn und das wird von mir verlangt

Kommentar von putzfee1 ,

Ich bin zwar ein Bürokaufmann, habe aber von Jahresabschlüssen und solche Dingen überhaupt keine Ahnung

Zitat von dir aus deiner Frage.

Du wusstest also, dass da Dinge von dir verlangt werden, die du gar nicht kannst, hast aber den Vertrag trotzdem unterschrieben? Wieso um Himmel willen?

Kommentar von Ufea2000 ,

Ach, und das kannst du und hast den Vertrag unterschrieben? Warum sagst du dann jetzt, du kannst keinen Jahresabschluss der von dir verlangt wird?

Kommentar von LiselotteHerz ,

Ich glaube, es ist das Beste, wenn Du Dich mal auf dem Arbeitsmarkt nach einer neuen Stelle umschaust. Da wirst Du bei diesem Chef ohnehin nicht glücklich werden auf Dauer. Was ist das für eine Klitsche?

Antwort
von Ufea2000, 47

Als ausgebildeter Bürokaufmann hast du das alles gelernt! Natürlich spezialisiert man sich in seinem Leben auf bestimmte Aufgaben. Bereits beim Bewerbungsgespräch hättest auch du dich nach deinem Aufgabenfeld erkundigen müssen und ihn fragen müssen, was du in Zukunft zu tun hast. Dann wäre es schon mal nicht zu der jetzigen Situation gekommen! Allerdings hat auch der Chef hier einen Fehler gemacht und dich nicht gefragt.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten

* du erhälst eine Kündigung, weil du den Aufgaben nicht gewachsen bist

* oder du machst einen kleinen Aufbaukurs (evtl. mit finanzieller Unterstützung des Chefs).

Kommentar von MaxEich ,

Hi ich wurde ursprünglich für rechnungsbarbeitung eingestellt als unbefristeter vertrag mit 6 monaten probezeit. kurz vor ablauf von 6 monaten wurde mir gekündigt und ein befristeter vertrag angeboten.

Kommentar von Ufea2000 ,

Geht es dir gerade um deine zwei Verträge oder um deine Arbeitsaufgaben? - Wenn ich einen gelernten Bürokaufmann zur Rechnungsbearbeitung einstelle, gehe ich davon aus, dass er auch die monatliche Umsatzsteuererklärung machen kann und die Vorbereitung zum Jahresabschluss. Rechnungsbearbeitung heißt doch nicht nur das Rechnungseingangs- und -ausgangsbuch führen!

Kommentar von faiblesse ,

Ich bezweifle dass man diese Aufgaben in der Ausbildung zum bürokaufmann lernt.

Ich selbst habe Industriekauffrau gelernt, und da kam das so auch nicht dran, und die Industriekaufleute haben schon mehr Rechnungswesen als die bürokaufleute.

Würde ich unserer jungen Kollegin (ebenfalls Industriekauffrau) sagen, mach die USt Voranmeldung.
Die hätte auch keine Ahnung, was machen.

Es ist ja nicht nur das fehlende wissen, sondern sie könnte das Programm nicht bedienen.
Bei jedem Programm ist es etwas anders..

Ebenfalls ist vorbereitende Arbeiten zum Jahresabschluss etwas anderes, als den Abschluss komplett zu machen.

Und auch hier gehen Theorie und Praxis auseinander.

Kommentar von Ufea2000 ,

Mit 100% Sicherheit lernt man das! - Bei der Bedienung des Programmes gebe ich dir Recht!

Kommentar von faiblesse ,

100 % nicht!

Ansonsten würden sich bürokaufleute nicht mit dem Bibu Lehrgang so schwer tun.

Antwort
von juliavoo, 64

Ich bin Bürokauffrau und weiß aus meiner Erfahrung , dass die dir keine Aufgaben geben können, die du nie gelernt hast und selbst der Chef nicht kann.

Würde zum Chef gehen und dem einfach sagen, dass du die Aufgabe nicht machen kannst , weil du dich nicht auskennst und keine Fehler machen willst.

Antwort
von Blindi56, 57

Der AG hat Dich doch sicher eingestellt, weil Du Bürokaufmann bist, und er erwartet hat, dass Du das kannst.

Oder er muss vorher doch mit Dir besprochen haben, was Du kannst, und ob Du da überhaupt richtig bist.

Er muss Dir natürlich alle nötigen Unterlagen zur Verfügung stellen.

Dann musst Du Dich tatsächlich fortbilden, oder bist da eben nicht richtig.

Hat die Kommune denn keinen Steuerberater????

(Klingt jetzt hart, ist aber wohl so).


Kommentar von MaxEich ,

ich kann einfache buchhaltertätigkeiten, aber natürlich keine so ernorman aufgaben, wo studierte fachleute machen.

Kommentar von Blindi56 ,

Für Steuerdinge hat doch jeder Betrieb (und auch eine Kommunne) einen Steuerberater????

Und Jahresabschlüsse hab ich teilweise als Praktikantin (zur Fremsprachenkorrespondentin) gemacht, allerdings natürlich nicht ohne Kontrolle hinterher.

Kommentar von MaxEich ,

Jahreabschluss kanst und darfst du bei einer kommune nicht machen, dafür musst du ein finanzbeamter sein.

Kommentar von Blindi56 ,

Da wird auch sicher nur verlangt, die Daten zusammenzutragen...und dann gibt man das an den Steuerberater.

Kommentar von MaxEich ,

Nein, damit ist der jahreabschluss nicht gemacht, dafür musst du mit programmen perfekt umgehen können.

Kommentar von Blindi56 ,

Was nur der entsprechende Finanzbeamte können muss und machen darf. Das ist da gar nicht Dein Job und kann nicht verlangt werden. Dann muss Dein AG sich mal genauer informieren.

Es kann ja z. B. jeder seine Einkommesteuererklärung selber machen, auch mit einem entsprechenden Programm. Aber das ist dann kein Steuer"bescheid". Dafür ist nur das Finanzamt zuständig. Wäre in etwa vergleichbar.

Kommentar von dandy100 ,

Ja, aber ob Du mit diesen Programmen umgehen kannst oder nicht, wird doch mal besprochen worden sein???

Kein Mensch wird an einem Arbeitsplatz gesetzt unter dem Motto "Nun machen sie mal"

Kommentar von Ufea2000 ,

Buchhaltertätigkeiten machen in der Regel keine Studierten sondern gelernte Bürokaufleute!

Kommentar von Blindi56 ,

Eben. Nur wird von denen heutzutage selbstverständlich verlangt, dass sie mit den entsprechenden Programmen umgehen können. Was man, glaub ich, bei der Volkshochschule lernen kann. SO lange dauern die Kurse da nicht.

Kommentar von MaxEich ,

Das ist keine Buchhaltung, das ist bilanzbuchhaltung, dafür brauchst du weiterbildung oder studium, wie meine vorgänger auch.

Antwort
von dandy100, 39

Das ist aber sehr merkwürdig....als Du eingestellt worden bist, muss doch darüber gesprochen worden sein, welche Aufgaben Du zu erledigen hast und natürlich auch, welche Aufgabengebiete Du beherrschst und für welche Du noch eingearbeitet werden musst.

Natürlich kannst Du nicht einfach irgendwas machen, wenn Du keine Ahnung hast - irgendein Buchhalter muss Dir das erstmal erklären, darauf musst Du bestehen.

Keinesfalls kann Dein Chef Dich einfach rauswerfen - solltest Du über eine Zeitarbeitsfirma dort sein, dann wende Dich mit dem Problem an Deine Firma

Kommentar von MaxEich ,

bin eingestellt befristet auf 1 jahr ohne probezeit.

Kommentar von dandy100 ,

Aber es muss doch im Vorstellungsgespräch besprochen worden sein, welches Deine Aufgaben sind - sollte sich Dein Aufgabengebiet verändern, gibt es doch auch darüber ein Gespräch.

Es ist doch ausgeschlossen, plötzlich für etwas eingesetzt zu werden, was man überhaupt nicht beherrscht, ohne vorher gefragt zu werden - sorry, ist für mich nicht nachvollziehbar, irgendwas stimmt an Deiner Geschichte nicht

Antwort
von Wohlfuehlerin, 62

kommt sicher drauf an, was man dir VOR einstellung gesagt hat, welche aufgaben auf dich zukommen...

Antwort
von Lumpazi77, 38

Das machst Du Dir zu einfach. Wenn keiner da ist Dir das zu erklären, dann hole Dir das Wissen von einem Kollegen einer Nachbarkommune !

Wenn man wirklich will dann geht alles !

Kommentar von dandy100 ,

Also, ob man weiß, wie man einen Jahressabschluß macht, hat nichts damit zu tun, ob man das will oder nicht - es geht noch lange nicht alles, nur weil man das will - das entsprechende Wissen ist entscheidend und das kann man sich nicht mal eben so bei einem Kollegen abgucken, dazu gehört die entsprechende buchhalterische Ausbildung, über die der Fragesteller eben nicht verfügt.

Kommentar von MaxEich ,

Kollegen gibt es nicht, wo ich das abgucken kann. ich habe schon viel telefonisch erfragt, aber weiter komme ich nicht mehr.

Kommentar von Lumpazi77 ,

Das ist eine billige Ausrede !

Wenn er Bürokaufmann gelernt hat, dann kann er die Aufgaben mit Unterstützung erledigen. Ggf. mit Unterstützung von Kollegen anderer Kommunen.

Man sollte so flexibel sein !!

Kommentar von faiblesse ,

Ein Jahresabschluss ist viel zu komplex, als das man da mal eben mit nem Kollegen sprechen könnte.

Kommentar von Lumpazi77 ,

denkst Du vielleicht, ist aber nicht so, wenn man weiß wie es geht

Antwort
von Akecheta, 46

Du musst in einer Kommune auch Jahresabschlüsse und Umsatzsteuererklärungen bearbeiten?

Bist ein schöner Lügner. Die Kommune geht wenn überhaupt nur die Gewerbesteuer etwas an.


Kommentar von MaxEich ,

Umsatzsteuererklärungen werden für eigenbetriebe erstellt und das ist in ordnung. das eigenbetrieb ist gewerblicher Art, daher fällt UST an.

Kommentar von Akecheta ,

Dann bist du fehl am Platz, oder dein "Bürgermeister" muss die Steuererklärungen durch einen fachkundigen Dritten erstellen lassen. Glaube dir dennoch immer noch kein Wort ;)

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