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Ist Depression eigentlich erblich?

gefragt von bodo07 am 04.11.2007 um 12:06 Uhr

Meine Mutter ist meines Erachtens nach Depressiv. Habe manchmal auch lange Phasen des Unglücklichseins und habe Angst, dass diese Erkrankung vielleicht erblich sein könnte. Ist das so?


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anonym
beantwortet von Sumpfantilope am 4. November 2007 12:17
5x
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Deine Sorge ist leider nicht ganz unbegründet, hat ein Elternteil Depressionen, wird ein gewisses Potential auch an das Kind weitergegeben. Aber da spielen noch viele weitere Faktoren eine Rolle. Und wer hat nicht manchmal Phasen, in denen man mit sich und dem Leben hadert? Solange man den Mut nicht verliert, kein Grund zur Panik. Das deutet auch auf eine gewisse Tiefgründigkeit hin, die viele nicht unbedingt als Nachteil empfinden.


busfahrer
beantwortet von busfahrer am 4. November 2007 12:31
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das ist zum Teil eine Karakter Eigenschaft.Ich würde sagen nur zum Teil Vererbung.Manche haben gute Gene mitbekommen.Andere nehmen die Ängste und Depressionen der Eltern an.


Patron
beantwortet von Patron am 4. November 2007 15:33
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wenn man bis in die höheren gebiete der klassischen homöopathie vorgedrungen ist, dann kennt man die anschauung des begründers der methode, hahnemann, ausführlich dargelegt in mehreren bänden "die chronischen krankheiten". darin beschreibt hahnemann, dass der homöopathische behandler bei patienten drei verschiedene erbliche konstitutionsbelastungen vorfinden kann. er nennt sie die drei miasmen, und benennt diese drei mit den begriffen - die nicht klinische begriffe meinen - psora, sykosis und syphilis. die verbreitetste und wichtigste ist dabei die psora, und diese psora bildet normalerweise den boden für das entstehen von depressionen. die psora kann aber auch viele andere erscheinungsformen hervorbringen, zum beispiel chronische hautkrankheiten. das bedeutet, dass für den homöopathen die depression zwar auf eine geerbte und auch weiter vererbte schwäche hinweist, sie kann aber sehr wohl in der nächsten generation als hauterkrankung in erscheinung treten.

dies ist nur ein kleiner hinweis aus dem riesigen gebiet der lehre der klassischen homöopathie.


klausjosef1955
beantwortet von klausjosef1955 am 5. November 2007 08:56
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Meine Güte, da sind ja schon recht bizarre Meinungen auf dieser Seite!

Zur Sache:

"Depression" ist ein so allgemeiner Begriff wie Husten. Es gibt ganz verschiedene Arten von Depression mit ganz verschiedenen Ursachen und unterschiedlichem Verlauf.

Eine bestimmte Art der Depression ist erblich.

Falls die Depression vom Schweregrad her Krankheitswert hat und also eine Behandlung nötig ist, sollte ein Nervenarzt oder Psychiater in der Lage sein, zu klären, ob ein Medikament gegeben werden sollte. Es gibt Medikamente zur Akutbehandlung und auch Medikamente zur Vorbeugung, letztere müßten dann aber dauernd eingenommen werden.

Kommentar von Penibly am 5. November 2007 17:17

Kurz, sachlich + richtig. Die Veranlagung/ den Bestand einer Depression kann ein Neurologe/ Therapeut feststellen. Es gibt auch Fragebogen im Internet, aber ich würde eher auf eine Arztmeinung bauen. Und: Wissen + Handeln beruhigt, während Vermutungen und Ängste nur hemmen und hindern...


Isabellla
beantwortet von Isabellla am 5. November 2007 13:35
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Man lernt einfach die Strategien der Umgebung. As simple as that. >>Gehe in eine fröhlichere Umgebung und deine Depressionen werden verschwinden; du wirst einfach mitlachen, zu lachen beginnen. Das steckt an. (Genauso wie die schlechte Stimmung.) UMGEBUNG FORMT. (so abgelutscht der Satz auch ist.)





anonym
beantwortet von mesie am 8. Februar 2008 15:03
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Mir ist als depressiver Mensch nie aufgefallen,daß meine Eltern oder einer der Großelternteile depressiv war,muß also nicht sein,könnte evtl.Habe das auch mal einen Psychologen gefragt aber keine richtige Antwort bekommen.


anonym
beantwortet von nette am 4. November 2007 12:24
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Depression ist nicht erblich, wie gerade schon beschrieben. Solltest du aber Sorgen haben, vertrau Dich doch ruhig einem Arzt an, kann ja nicht schaden. Manchmal helfen Gespräche, gerade im Bezug auch bei Partnersuche und Problemen sehr einen wieder in die richtige Bahn zu lenken.


holodeck
beantwortet von holodeck am 4. November 2007 12:34
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Da streiten sich die Geister - manche behaupten durchaus, es sei vererbt. Ich glaube eher, es ist erlernt, kein Wunder, wenn man in einem depressiv-melancholischen Umfeld aufwächst.

Hierzu eine kleine Geschichte: vor vielen Jahren lernte ich eine Frau kennen, die als Physiotherapeutin arbeitete. Bei Tisch und beim Essen machte sie mit ihren Bewegungen und ihrer Körperhaltung auf mich stark den Eindruck, als sei sie leicht bis mittelgradig spastisch behindert. Ich fragte daraufhin eine gemeinsame Freundin dazu. Die lachte lauthals und meinte: "nee, die ist nicht behindert, schrecklich, die ist einfach nur zu lange in ihrem Job und hat sich das das von ihren "Kindern" abgeguckt. Jene Physiotherapeutin arbeitete nämlich schon seit 15 Jahren in einem Heim für schwerstbehinderte Spastiker.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 4. November 2007 12:37

... und es ist gut zu wissen: alles, was man lernt, kann man auch wieder verlernen ;-))


mtimo2
beantwortet von mtimo2 am 5. November 2007 08:52
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Also, ich würde auch sagen, dass man sich das von den depressiven Eltern abgeguckt hat und nachgemacht hat, oder die Eltern haben einen dazu erzogen eine miese Meinung von der Umwelt zu haben.


Frage
beantwortet von Frage am 5. November 2007 14:06
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Ich denke schon dass Depressionen vererbar sind. Kein Wunder wenn man Eltern hatte die den Krieg miterlebt haben, ist es m.E. durchaus möglich, deren Ängste die im Mutterleib noch vorhanden,zu bekommen. Man sollte sich das aber nicht einreden, sondern dagegen steuern und sich auch helfen lassen. LG


Frage
beantwortet von Frage am 5. November 2007 14:12
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Ich denke schon dass Depressionen vererbar sind. Kein Wunder, wenn man noch Eltern hatte die den Krieg miterlebt haben, ist es m.E. durchaus möglich, dass diese Ängste im Mutterleib noch weiter gegeben werden. Man sollte sich das aber trotzdem nicht einreden, sondern dagegen steuern, und sich helfen lassen. LG


anonym
beantwortet von raincloud am 15. Oktober 2008 23:31
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meine mutter, mein onkel, meine oma, mein....alle in in meinen umfeld sind krank, depressiv trinken oder schizophren....., except meine freundinninen. in meiner ganzen kindheit hatte ich dauernd depressionen und war suizidgefährdet.war aber noch nie in behandlung. ich habe es soweit geschaft mich übers wasser zuhalten wies eben so möglich ist. dann bin zu meinen vater gezogen es geht mir besser und wieder auch schöechter, das einzige was mir hilft ist ich selbst zu seien, wenn auch nur ein versuch mein ganzes leben habe ich mich selbst erzogen und ohne meinem umfeld wäre es mi blendend gegangen aber nun muss ich die launen von meinen vater aushalten, unsinnige regeln zu befolgen , bloß weil er unbegründetes mißtrauen gegenüber mir hat. warum können sie mich nicht einfach in ruhe lassen?mir würde es so gut gehen, meine eigenen fehler machen, die konsequenten tragen, ich kann mich nicht erinnern jemals ein kind gewesen zu sein ich kome nicht klar wenn man mir unbegründete regeln vorsetzt,mich unbegründet schimpft, ich folge und gehe daran zu grunde aber ich bin einfach zu nett und zu höflich ich kann es einfach sie nicht verletztn. wahrscheinlich klingt das ganze nach den stinknormalen problemen eines jugendlichen und ich bin bloß dumm zu glauben dass das^oben irg ein wierkliches problem wäre ich entschuldige mich vielmals danke das es solche forums gibt liebt euch vertraut euch seid glücklich und habt spaß gnießt das leben, den das wollen wir im grunde doch alle!


anonym
beantwortet von Zirina am 21. Oktober 2008 20:33
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Nein Deppressionen sind nicht vererbbar...sie treten zb sehr oft nach traumatischen erlebnissen zb vergewaltigungen auf...


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