Ist dem Geschädigten (Zeugen) vor Gericht Anfangs falsch auszusagen und aufgrund der Frage des Richters seine Aussage wieder zu verbessern?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Jeder Zeuge ist verpflichtet, die Wahrheit zu sagen. Eine Falschaussage ist eine Straftat kann entsprechend verfolgt werden.

Ein wichtiger Faktor dabei ist, ob die Falschaussage uneidlich gemacht wurde, oder ob der Zeuge vereidigt wurde.

Das Strafgesetzbuch sieht für die falsche uneidliche Aussage einen Strafrahmen von Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren vor. Es besteht allerdings die Möglichkeit der Bewährung.

Falsche uneidliche Aussage vor Gericht: In der Regel Haftstrafe; aber eine Aussetzung der Strafe unter Bewährung ist möglich!

Die konkrete Straferwartung richtet sich jedoch nach weiteren Faktoren, die bei der Strafzumessung eine Rolle spielen können: Etwaige Vorstrafen oder der Anlass und der Hintergrund für die Falschaussage.

Beispielsweise kann das Gericht auch von der Strafe absehen, wenn eine falsche Aussage erfolgt, um sich nicht selbst zu belasten oder wenn eine gemachte falsche Aussage rechtzeitig berichtigt wird. (http://www.rechtsanwalt-falschaussage.de/falsche-uneidliche-aussage-153-stgb/)

Falschaussage unter Eid bedeutet eine Mindeststrafe von 1 Jahr Haft.

Das Recht einer Aussageverweigerung steht einem Zeugen nur dann vor, wenn es sich bei dem Angeklagten um einen nahen Angehörigen handelt.



Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von 1989Kriss
13.08.2016, 10:17

Ich verstehe nicht so ganz.

Die Zeugen müssen ja auch schließlich die Wahrheit sagen.
Und das nicht nur bis zum Ende hin sondern am Anfang sollten die Aussagen auch wahrheitsgemäß sein.

Sonst zweifelt man ja an den Aussagen von Person B wenn so und dann mal so.

Wie einst du uneidlich?

Person B hat einfach den Vorhergang geschildert wie es seiner Meinung passiert ist.

Dabei hat der Richter fragen gestellt haben sie dies gesehen ist ihnen das aufgefallen.

Dies wird von der Person verneint erst als der Richter noch mal das anspricht verbessert sich Person B in seiner Aussage.

Einer der Aussagen kann jetzt stimmen aber beide können falsch sein.

Aber Fakt ist ja das Person B erstmals falsch ausgesagt hatte.

Noch ne superwichtige Frage inwieweit bezahlt die Landeskasse die Gerichtskosten wenn das Verfahren gegen einen oder für einen ausgeht?

0
Kommentar von 1989Kriss
20.10.2016, 11:05

Ich melde mich noch kurz zurück.

Der Anwalt der das Mandat zurück gezogen hatte hat sich nie mehr gemeldet weder schriftlich noch telefonisch.

Ich musste mir einen neuen Anwalt suchen den ich jetzt schon seit fast einen Monat habe.

Der Anwalt hat mein Video gesehen und hat gesehen das sie geschlagen hatte.

Das Gericht hat mir einen Pflichtanwalt aufgedrückt obwohl der Anwalt in der Frist geantwortet hatte und noch ein Erinnerungsschreiben geschrieben hatte.

Jetzt hatte er vor ein paar Wochen nochmal angeschrieben und ein bisschen Druck gemacht und jetzt bekomme ich keine Post von dem anderem Anwalt.

Wie das passieren kann weil er hatte das Schreiben einen Tag vor Ablauf der Frist per Fax rüber geschickt.

Auch Erinnerungsschreiben von meinem Anwalt hatten erst nichts gebracht.

Wie gesagt es dauert noch bis es vor Gericht geht.

Das Video habe ich sicherheitshalber mehrfach abgespeichert und das werde ich auch zum Gericht nehmen.

0

Na ja, so ganz korrekt ist das im Grunde nicht. Allerdings kommt es recht häufig vor wenn ein Zeuge sich, während seiner Aussage, offensichtlich nicht so ganz an der Wahrheit orientiert. Der Richter weist dann sehr oft nochmal eindringlich auf die Folgen einer möglichen Falschaussage hin. Den Wink mit dem Zaunpfahl sollte der Zeuge dann schon erkennen. Wenn nicht, ist ihm nicht mehr zu helfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von 1989Kriss
13.08.2016, 10:44

ich rede hier nicht von Zeugen sondern von der Geschädigten Person B.

Einer der Aussagen oder beide Aussagen müssten ja falsch sein.

Also wird sie doch wegen einer Aussage bestraft.

Beide Aussagen können ja nicht gleichzeitig stimmen.

Entweder man hat das gesehen oder nicht.

Und damit meinte ich keine Aussagen wie es sah so aus als wäre das sondern das war so und so.

Der Richter stellt dann eine Frage und die Aussage  wird einfach verändert.

Wenn Person B sagt es sah so als als wenn und seine Aussage wieder verbessert kann man die Person nicht bestrafen weil der Richter das auch gesagt hatte.

Aber das alles hat die Person ja nicht gesagt sie war sich ziemlich sicher bis der Richter der Richter die Frage gestellt hatte war die Aussage auf einmal komplett anders.

0

Sie kommt wegen Falschaussage dran, ´s  wird allerdings berücksichtigt, dass sie doch noch die Kurve gekriegt hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von 1989Kriss
13.08.2016, 09:58

Mich wird auch noch interessieren ob es erlaubt ist jemandem anzudrohen wie ich mach dich fertig.

Da hat man ja auch Angst und das kann niemand bestreiten das da keiner Angst hat außer der kann sich selbst verteidigen.

0

Was möchtest Du wissen?