Frage von Hunkpapa, 141

Ist das Universum seine eigene Mutter - wenn ja, kann es dann keinen Gott geben?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Hamburger02, 31

Wenn man unbedingt will, kann man es so sehen.

Nach neuen physikalischen Erkenntnissen hat das Universum aus sich heraus alles selber enwickelt, wozu nur Energie, aber keine göttliche Macht oder sonst ein Eingriff von Außen erforderlich ist.

Antwort
von autmsen, 10

Die Liebe
(1.Korinther 13 )

Ohne Liebe bin ich nichts.
Selbst wenn ich in allen Sprachen der Welt,
ja mit Engelszungen reden könnte,
aber ich hätte keine Liebe, 
so wären alle meine Worte hohl und leer,
ohne jeden Klang, 
wie dröhnendes Eisen oder ein dumpfer Paukenschlag.
Könnte ich aus göttlicher Eingebung reden,
wüsste alle Geheimnisse Gottes,
könnte seine Gedanken erkennen
und hätte einen Glauben, der Berge versetzt,
aber mir würde die Liebe fehlen,
so wäre das alles nichts.
Selbst wenn ich all meinen Besitz
an die Armen verschenken 
und für meinen Glauben das Leben opfern würde,
hätte aber keine Liebe, 
dann wäre alles umsonst.

Die Liebe ist geduldig und freundlich.
Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht,
sie prahlt nicht und ist nicht überheblich.
Liebe ist weder verletzend 
noch auf sich selbst bedacht,
weder reizbar noch nachtragend.
Sie freut sich nicht am Unrecht,
sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt.
Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles,
sie hofft alles und hält allem stand.

Einmal werden keine Propheten mehr zu uns sprechen,
das Beten in anderen Sprachen wird aufhören,
die Erkenntnis der Absichten Gottes mit uns
wird nicht mehr nötig sein.
Nur eines wird bleiben:
die Liebe.
Denn unsere Erkenntnis ist bruchstückhaft
ebenso wie unser prophetisches Reden.
Wenn aber das Vollkommene - das Reich Gottes da ist, wird alles Vorläufige vergangen sein.
Als Kind redete, dachte und urteilte ich wie ein Kind.
Jetzt bin ich ein Mann und habe das kindliche Wesen abgelegt.
Noch ist uns bei aller prophetischen Schau vieles unklar und rätselhaft.
Einmal aber werden wir Gott sehen,
wie er ist.
Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke,
doch einmal werde ich alles klar erkennen,
so deutlich, wie Gott mich jetzt schon kennt.

Was bleibt sind:
Glaube, Hoffnung und Liebe.
Die Liebe aber ist das Größte.

Kommentar von autmsen ,

Da Du das Universum und die Mutter in einem Satz auf eine Ebene zu stellen suchst fiel mir spontan diese Stelle aus der Bibel ein. Für mich beschreibt sie die Idealform der Mutterliebe. 

Das Universum aber kennt diese Haltung nicht. Es hat gewisse Regeln. Ob wir sie nun kennen oder nicht ,ob wir sie akzeptieren oder nicht. Es spielt keine Rolle. Verstoßen wir gegen diese Regeln haben wir den vom Universum festgesetzten Preis dafür zu bezahlen. 

Mir fällt ein Beispiel ein:

Auf spiegel-online gab es mal ein Video über Bakterien die seit 2 Milliarden Jahren die Erde bevölkern. Sie haben also manche Veränderung überstanden. 

Sind ihre Lebensumstände entsprechend leben sie als Einzelwesen. Verändern sich ihre Lebensumstände dergestalt dass der Arterhalt gefährdet ist leben sie eine vorbildliche soziale Gesellschaft. Sie bauen Verkehrswege, Fabriken, Vorratsspeicher und so fort. Alles um den Generhalt bestmögllich abzusichern. 

Leider finde ich das Video nicht mehr. Ich habe allerdings auch nicht allzu ausführlich gesucht, also nicht tagelang. 

Ich würde hier keinen Zusammenhang mit der Bibelstelle herstellen wollen. Tatsächlich wage ich die Behauptung dass die darin beschriebene Gefühlssülze eher hinderlich sein kann. Denn sie verleitet zu Selbstbetrug. Zu einem Selbstbetrug der blind macht für manche Schäden die am Nachwuchs verübt werden. Aus dem blinden Wahn heraus dass eine Mutter dazu nicht fähig sei. 

Bei den Bakterien stirbt eine schädigende Mutterzelle entweder von selbst ab oder wird von der Gemeinschaft aufgelöst. Halt dann wenn sich die Bakterien vergesellschaftet haben. Da wird also nicht lange gefackelt. 

Nun gut. Ich bin nicht für die Todesstrafe. Aber gegen Blindheit. Denn tatsächlich scheinen die meisten schädigenden Mütter durchaus für Hilfsangebote dann offen zu sein wenn sie nicht als Sanktion zu verstehen sind. 

Antwort
von blechkuebel, 84

Das Universum könnte auch immer schon dagewesen sein und somit quasi keine Mutter haben.

Kommentar von Hunkpapa ,

Es ist ca. 13,7 Milliarden Jahre alt, das steht fest. Auch die Urknalltheorie ist eine Tatsache. Die kosmische Hintergrundstrahlung beweist die Urknalltheorie. Schon immer dagewesen ist es also nicht, unser Universum

Kommentar von Hunkpapa ,

Gute Nacht und bis morgen oder so

Kommentar von blechkuebel ,

Also ich halte das für zutiefst unwissenschaftlich, die Urknalltheorie als Tatsache zu bezeichnen, und würde mich generell eher davor hüten, eine wissenschaftliche Theorie als Tatsache zu bezeichnen. Ich bin zwar kein Physiker, weiß aber, dass bei der Urknalltheorie noch einige Fragen ungeklärt sind. 

https://en.wikipedia.org/wiki/Big_Bang#Problems_and_related_issues_in_physics

Ja, es ist das derzeitige Standardmodell, aber das heißt nicht, dass es nie widerlegt werden wird und vor diesem Hintergrund finde ich es nicht ausgeschlossen, dass das Universum immer da war.

Kommentar von Maxwell0 ,

Dir ist schon klar, dass vor dem Urknall die gesamte Masse auf einem Punkt konzentriert war? D.h. vor dem Urknall gab es auch was. Und auch bevor Materie entstanden ist, gab es Raum und Zeit. Ohne Raum könnte sich das Universum nicht ausdehnen, da es ja keinen Raum gäbe, in den sich das Universum ausdehnen kann. Ohne Zeit wäre das Universum direkt da gewesen. 

Kommentar von autmsen ,

Eine Theorie ist eine Theorie und bleibt so lange eine Theorie bis Fakten sie entweder bestätigt oder widerlegt haben. Von da ausgehend ist es absolut unwissenschaftlich mit einer Theorie so umgehen zu wollen als handele es sich um eine Tatsache. 

Nur mal angemerkt. Denn es kann für uns Menschen reichlich gefährlich sein diesen absolut nicht feinen Unterschied ausblenden zu wollen. 

Kommentar von Maxwell0 ,

Die Urknalltheorie wurde bereits bestätigt, siehe Hintergrundstrahlung. Sp...

Kommentar von Hunkpapa ,

Wenn das Universum z. B. pulsiert, dann könnte deine (Maxwell0) Version wahr sein. Ein ewig pulsierendes Universum, wobei jeder neue Urknall ein ganz anderes Universum hervorbringt. Einmal mit einer Lebensdauer von Milliarden von Jahren, dann wieder eins, welches nur einige Monate, Tage oder Nano-Sekunden lang besteht. Darunter werden sich sogar Universen bilden,  in denen Elektronen so groß wie Fußbälle sind. Kreaturen wie wir, werden aber nur in den seltensten Fällen vorkommen. So alle 10^500 Jahre einmal ganz grob geschätzt.

Antwort
von AppleTea, 59

So viel wissen wir nicht darüber. Vielleicht gibt es mehrere Universen.. dieses hier ist schließlich auch nicht unendlich groß.

Kommentar von Hunkpapa ,

Paralleluniversen, ja, darüber wird auch spekuliert. Wäre es nicht erst mal angebracht, die Ursache für unser Universum herauszufinden? Eins nach dem anderen.

Kommentar von AppleTea ,

So sind die Menschen halt! :D Wir haben auch die Erde noch nicht komplett ausgebeutet und schauen uns schon nach anderen Planeten um, die ausgenommen werden könnten.

Kommentar von Maxwell0 ,

Man geht davon aus, dass das Universum entweder sehr oder unendlich groß ist. Sicher weiß man es nicht.

Kommentar von AppleTea ,

Doch man weiß es

Antwort
von Dichterseele, 8

Ich meine, da sind wir an die Grenze unseres Denkvermögens angelangt, deshalb hat es auch keinen Sinn, sich darüber den Kopf zu zerbrechen.

Es gibt so vieles, das wir hier auf Erden begreifen und weiterentwickeln können - sich dem zu widmen wäre sinnvoller... .-)

Antwort
von voayager, 6

Wieso sollte die Materie einen Geist benötigen, der entfacht und schöpft, das leuchtet so garnicht wein.

Antwort
von Irmin1988, 55

Nein, das Universum ist kein Zwitter und auch keine Mutter ...

Kommentar von Hunkpapa ,

Und was ist das Universum?

Kommentar von Irmin1988 ,

Etwas, das der liebe Gott erschaffen hat, weil er uns liebt.

Kommentar von Hunkpapa ,

Das Universum ist  nicht in allen Regionen ein liebenswerter Ort. Wir befinden uns in einem recht gemütlichen Teil des Universums - wenn das nicht so wäre, dann wären wir nicht. In anderen Regionen geht es aber höchst fürchterlich zu, so fürchterlich, dass sich das niemand auch nur annähernd vorstellen kann

Antwort
von TanjaStauch, 10

Diese Welt wurde von Erowin erschaffen. Man kennt ihn auch als "Creator II".

Er ist der Sohn des eigentlichen Schöpfers diverser anderer Universen.

Leider starb sein Vater sehr früh. Und noch leiderer ist Erowin nicht der allerhellste.

Er bemüht sich immerhin. Und falls es dich tröstet: Unsere Welt war einer seiner ersten Versuche.

Die späteren sind nicht so grottig, weil er da bereits Erfahrungen sammeln konnte.

Seine Neueste beachtet sogar Aspekte wie soziale Gerechtigkeit.

Aber Erowin hat einen Schniedel. Und bisher noch keine Kinder.

Also ist er keine "Mutter". Nur ein Gott in Ausbildung.

Grüße,

Tanja

Kommentar von Hunkpapa ,

interessante geschichte. erinnert mich an einen meiner besten freunde namens erwin

Antwort
von CrispyA, 63

Unsinn, das Universum ist nicht seine eigene Mutter. Einen Gott gibt es, zumindest glauben viele an einen. 

Kommentar von Hunkpapa ,

Gibt es einen, weil viele daran glauben? Und gäbe es auch einen, wenn niemand daran glauben würde?

Kommentar von CrispyA ,

Gott würde es immer geben, denn er ist ewig. Auch wenn niemand an ihn glauben würde, würde es ihn geben und er steht über allem, ist allmächtig und verliert nie an Macht.

Kommentar von Hunkpapa ,

Energie ist ewig. Sie kann weder erzeugt, noch vernichtet werden. Und was weder erzeugt noch vernichtet werden kann, hat ewigen Bestand.

Kommentar von CrispyA ,

hey, du hast recht mit der Energie. Aber Gott kann man sich ja auch nicht vorstellen.

Kommentar von Hunkpapa ,

Kannst du dir vorstellen, wie ich aussehe? Wie sehe ich aus? Beschreibe mich?

Kommentar von CrispyA ,

Ja, das kann ich..denn du bist ein Mensch. Wahrscheinlich männlich, vielleicht Anfang 20. Du hast wahrscheinlich Haare, zwei Arme etc. Doch Gott kann man sich nicht so einfach als Menschen vorstellen, denn er ist nicht menschlich. Wir können uns nur Sachen vorstellen, die wir schon mal gesehen haben. Die Vorstellung Gott als Energie ist aber interessant.  

Kommentar von Hunkpapa ,

Die Vorstellung von Paralleluniversen ist z. B. auch interessant. Ob sich das als Wahrheit einmal herausstellen wird, steht aber auf einem anderen Blatt. Und warum sollte sich eines Tages nicht auch herausstellen, ob es einen Gott gibt oder ob dies nur eine Illusion bzw. eine Wunschvorstellung von Milliarden von Menschen war?

Kommentar von Pudelcolada ,

Das kommt auf das Konzept an, dem Göttlichkeit unterliegt und das menschengemacht ist:

Christen, Muslime, Juden glauben an einen ewigen und allmächtigen Gott, der unabhängig von menschlichem Glauben existiert und die Menschheit auch für Unglauben oder Abfall vom glauben straft.

Die antiken Griechen glaubten, dass die Götter in ihrer Macht abhängig sind vom Grad der Verehrung und der Größe ihrer Anhängerschaft. Götter konnten "geboren" werden und auch vergehen.

Die antiken Ägypter glaubten, dass Götter nicht nur verehrt, sondern auch gepflegt werden müssen, also in gewisser Weise abhängig von der Versorgung ihrer Anhängerschaft sind, repräsentiert durch die Priesterkaste.

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