Bei uns im Haus hat der Vermieter ein Umlageverfahren was die Strom & Heizkosten angeht. Klar ist das üblich aber ich habe das Gefühl, dass das doch eher uneffektiv ist, da man ja nicht direkt das bezahlt was man benutzt, oder?
Versuch mal Dein Gefühl genauer zu beschreiben oder auszudrücken, damit ich besser mitfühlen kann.
Der eigene Verbrauch, also Strom, Wasser, Abwasser, Heizung in der eigenen Wohnung und ggfs. an der eigenen Waschmaschine im Gemeinschaftsraum sollte in jedem Fall direkt nach Verbrauch abgerechnet und nicht umgelegt werden. Für Gemeinschaftsverbrauch, z.B. Beleuchtung in der gemeinsamen Tiefgarage oder im Treppenhaus kommt nur ein Umlageverfahren in Frage, da sich diese Kosten nicht direkt zuordnen lassen. Es sollte aber nach einem sinnvollen Schlüssel erfolgen. Streitpotenzial ist dennoch vorhanden, wenn z.B. das gemeinsame Außenwasser von einem auch zum Autowaschen und von anderen nicht genutzt wird. Da hilft nur gemeinsam offen darüber zu reden und eine Lösung herbeiführen. Ausserdem gibt es eine Verordnung, wonach Heizkosten verbrauchsabhängig weiterbelastet werden müssen.

Hast Du keinen eigenen Stromzähler? Was den Strom angeht, so solltest Du einen auf jeden Fall haben! Ansonsten ist das Umlageverfahren für Nebenkosten durchaus üblich und zulässig!

Also das glaube ich nicht. Jeder der einen Stromanschluss gemeldet hat, hat eine Zähler und bezahlt nur seinen direkten Verbrauch. anders sieht es dagegen mit dem allgemeinen Strom für Treppenhausbeleuchtung, Aufzug, Waschmaschinen der Anlage und Kellerbeleuchtung aus. Dieser Strom wird mit einem Verteilerschlüssel auf alle umgelegt. Was ist daran falsch??