MrLou am 20.10.2007 um 7:21 Uhr
Aufgrund einer Info-Sendung im TV, die um die Mülltrennung & ihren Folgen ging, bin ich nicht mehr so überzeugt davon, das das Trennen des Müll, mittels „Grünen Punkt“ & die dadurch auf den Verkaufspreis aufgeschlagenen Abgaben, das dies noch sinnvoll ist. Diese Reportage zeigte auf, das der getrennte„Grüne Punkt“ nur zu 20 – 40 % Nutzbar ist & Wieder verwendet wird. Der Rest ist Müll, der dann teurer zu entsorgen ist, als der normale Hausmüll.

Mülltrennung ist meist sinnlos.
Effektiv funktioniert sie nur, wenn der Verbraucher alles in EINE Tonne wirft und die Trennung in einem Müllverarbeitungsbetrieb erfolgt. Bezahlbar wäre das deshalb, weil gleichzeitig die Kosten für Kontrolle und Beseitigung von "Fehlwürfen" eingespart würden. Darüberhinaus schafft das Arbeitsplätze und spart damit Arbeitslosengeld.
Macht man aber nicht, weil es für den Bürger zu bequem wäre.
ist doch nichts Neues. Derartige berichten sind so alt wie der grüne Punkt selbst. Ich habe nie getrennt.
und genau deshlab funktioniert eine Trennung auch nicht, weil es so viele Leute wie dich gibt
Es ist nach wie vor sinnvoll, den Müll zu trennen, so wie es vorgesehen ist.
Wie kann sich eine Tendenz durchsetzen, wenn niemand mitmacht? Das System vom Grünen Punkt mag nicht ausgereift sein, aber man macht sich enorm viele Gedanken drum, die Chose besser aufzubauen. Allein deswegen ist es sinnvoll und nötig, unverdrossen mit dem Müllsortieren weiterzumachen.

Ich habe auch einen Bericht gehört, daß die gelben Säcke "ausgedient" haben und daß es wohl wieder die EINE Tonne geben wird. Viele Firmen haben sich aus dem grünen Punkt zurückgezogen. Kann ich irgendwie nicht verstehen. Wir trennen immer und eigentlich sollte es doch sinnvoll sein, diese wiederverwertbaren Materialien von dem anderen Müll getrennt zu wissen. Ich bin jedenfalls gespannt, was die Zukunft bringt und ob es die Einheitstonne wieder geben wird.
Grundsätzlich wird ja nicht das komplette System der Mülltrennung kritisiert, sondern das Sammeln von Kunststoffverpackungen im gelben Sack/gelber Tonne. Das bestehende System wird in dieser Hinsicht schon seit Jahren auch durch Greenpeace als ineffizient und ökologisch zweifelhaft kritisiert. So eine enorme Menge Geld wegen so geringer Mengen an ökologischer Entlastung (betrachtet man den Aufwand im häuslichen Bereich, dann kann man wohl von einer "Belastung" sprechen) auszugeben ist einfach nicht nachvollziehbar. Hier geht es nur noch ums Geld. Unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes wird den Leuten Geld aus der Tasche gezogen, das an anderer Stelle weit besser investiert werden könnte.

Seit zu Anfang hier in Stutgart herausgekommen ist, das diese Mültrennung unsere Müllgebühren erhöht hat, haben wir diese sinnlose Trennung boykottiert und dieses der Stadt auch mitgeteilt. Das einzige, was wir extra entsorgen ist Papier. Und - Wenn man wirklich alles trennt und das dann erst lagern muss, braucht man ja ein extra Zimmer dafür....

Mir kam das ganze System von Anfang an so vor. als wollten sich damit einige Politiker profilieren um sich oder anderen Genossen einen gutbezahlten Posten zu verschaffen. Außer Glas und Papier habe ich noch nichts gesondert / sortiert entsorgt. Daher für "sinnlos" gestimmt.

Ich dachte immer es ist sinnvoll, aber letzlich nur "Abzocke", da wir ja alles mit 'nem grünen Punkt extra bezahlen.
ich trenne eh nur BIO Müll vom Rest und den haue ich in eine Tonne zugeb

Brauch ich nicht mehr, hab`s kapiert, trenne meinen Müll bis fast aufs kleinste Detail