Frage von thisgirl0, 233

Ist das traurig, wenn das Leben erst mit 18 anfängt?

Ich leide schon seit 5 Jahren und bin halt sehr anders. Hatte weder meinen ersten Kuss, noch war ich je feiern .... hatte keine richtigen Freunde, nie wirklich Spaß an etwas und ja. Meine Jugend habe ich halt nur mit leiden verbracht. Und das alles mit 16(weiblich)..... erst in 2 Jahren darf ich ausziehen und wieder nach Deutschland kommen (lebe mittlerweile im Ausland und kenne hier nichts und niemanden. Ich gehe nicht in die Schule, weil ich nicht muss, sondern gehe nur für Prüfungen und da sind die alle älter) .... und in 2 Jahren bin ich schon 18. Erwachsen. Vielleicht wird das Leben erst dann für mich anfangen .. und keine Ahnung, diese Situation macht mich richtig traurig. Weder ein richtiges Schulleben gehabt, noch so "0815 Gefühle und Erlebnisse" die man so in der Pubertät hat. Immer war ich einsam, die Außenseiterin die Spaßverderberin... Wie seht ihr das? Habe ich vieles verpasst? Habe ich ein trauriges Leben, lohnt es sich überhaupt noch etwas zu ändern und alles "nachzuholen"?

Antwort
von LynnGunn, 104

Erstmal: Cooles Profilbild! Yolandi <3

Zu deiner Frage: Mir geht es auch so. Ich hatte noch nie einen großen Freundeskreis und jetzt, ich bin 18, habe ich das Gefühl, das alles fängt erst an. Ich kann mich jetzt erst mehr öffnen, vertraue etwas mehr, kann klarer meine Meinung sagen und allgemein fühle ich mich sicherer. Gib dir einfach Zeit und setzte sich nicht unter Druck, das macht dich nur unglücklich und du landest bei den falschen Leuten. Du wirst schon noch tolle Sachen erleben :) 

Antwort
von Virginia47, 38

Und du denkst allen Ernstes, dass mit 18 Jahren alles anders wird? 

Nein, da wird kein Schalter umgelegt und auf einmal ist die Welt in Ordnung. Da musst du schon ein bisschen Vorarbeit leisten. 

Und dabei nützt es dir nichts, wenn du jetzt in Selbstmitleid verfällst.

Ich habe mir mal eben dein Profil angesehen und war verwundert über deine Themen. Daraus schließe ich eher, dass du dein Leben nicht im Griff hast. Und dafür bist einzig und allein du verantwortlich. 

Was hindert dich daran, mit deinen Mitschülern Freundschaft zu schließen? Auch wenn sie älter sind? Sie sind vielleicht in dem Alter, das du jetzt anstrebst. Da könntest du schon viel für die Zukunft lernen. 

Ich war auch immer ein bisschen anders. Hatte meinen ersten Kuss auch erst mit 18 Jahren. Na und? Ich hatte dennoch Freunde, die mich so akzeptierten und mochten, wie ich war. 

Ich bin auch jetzt noch ein bisschen anders. Aber da finde ich gar nichts dabie. Es müssen nicht alle Menschen gleich sein. Das wäre doch langweilig. 

Kommentar von menz84 ,

@ Virginia47: 1. Finde deine Antwort hervorragend. Deshalb, völlig zurecht, die positive Bewertung!

2. Habe mir aufgrund einer heutigen Frage der FS auch mal ihr Profil angeschaut und bin auch verwundert. Nicht nur über die Themen...

Antwort
von Knuppertfresser, 83

Also ich finde es sogar interessant, aber nicht schlimm...ehern schade oder so ^^ Wenn du jetzt aber alles nachholst, dann lass dir auch Zeit mit allem...geh nicht jeden Abend rummknutschen und Feiern, sondern genieße die "Freiheit"...und finde deine Grenzen was die 2 Punkte angeht... wenn du jetzt schlechte Erfahrungen machst, oder halt mit 18, ist es schlimmer wenn estwas passiert, da du ja dann schon volljährig bist :s

Genieße einfach alles, und probier mal vieles aus ^^

Antwort
von JTKirk2000, 47

Es ist nicht traurig, wenn das "Leben" erst mit 18 beginnt, denn mit diesem Leben, das mit 18 beginnt, ist der Ernst des Lebens gemeint, mit Ausbildung, Beruf, Familie, Karriere und schließlich irgendwann Rente und Tod. 

Von daher sollte man die Kindheit und Jugend genießen, solange man dazu die Zeit hat. Traurig ist es nur, wenn man diese Gelegenheit der Nutzung der Kindheit und Jugend nicht wahrnimmt bzw. nicht wahrnehmen darf oder kann. 

Aber in der Kindheit, Jugend und auch im späteren Leben ist das Leben das, was man daraus macht. Es liegt also auch und später insbesondere an den eigenen Entscheidungen, wie sich das eigene Leben, und zum Teil auch das Leben derer im entsprechenden Umfeld entwickelt. 

Insbesondere aufgrund von letzterem prägt man die Entwicklung des/r Leben des/r eigenen Kindes/r durch die eigenen Entscheidungen mit und als Elternteil steht man in der Verantwortung, seinem/n Kind/ern einen möglichst guten Start ins Leben, mit einem liebevollen, sicheren Zuhause zu gewährleisten, soweit dies möglich ist.

Antwort
von Schlauerfuchs, 12

Denke eher es ist normal, mir ging es ähnlich, bin auf dem Land aufgewachsen ,kein ÖPNV zu hause bleiben ohne Fahrzeug ,da ging das Leben auch erst mit 20 los, bis 26 lief es super, dann ging es wieder abwärts, weil der Beruf nichts brachte bei hoher Arbeitslosigkeit und andere Umstände in der Gegend wo ich zwar nicht verantwortlich dafür war ,aber die sich auf mein Leben auswirkten ....

Antwort
von APache77, 48

Guten Morgen,

was wünscht Du dir denn? Wie soll denn Dein Leben sein? Welchen Grund bzw. Gründe machen Dein Leben wieder lebenswert? 

Ich kann dir eine kleine Geschichte erzählen. Es handelt von einem kleinen Mädchen, was immer gedacht hat, es wird von den Eltern nicht geliebt. Gleichgültig was sie getan bzw. wie sehr sie sich angestrengt hat, hat sie das Gefühl gehabt, dass sie keinerlei Anerkennung erhalten hat. Hat sie beispielsweise gute Schulnoten nach Hause gebracht, wurde das als selbstverständlich abgetan. Egal wie sehr sie sich angestrengt hat, sie hat einfach scheinbar keine Liebe bekommen. Sie schien auch Immer anders als die anderen zu sein. Später ist das Mädchen zu einem Rebell geworden. vor allem zu Hause hing der Haussegen schief. Sie hat geglaubt, dass etwas nicht mit ihr stimmt... Das Ende vom Lied... diese Realität sollte später als sie dann erwachsen war auch Ihre Wahrheit bleiben. bis sie endlich verstanden hat, dass sie doch völlig in Ordnung ist. Ihr bester Freund/ Freundin ist nämlich sie Selbst. Wie im Innen so im Außen. Sie hat nun Frieden geschlossen... mit sich, mit den Eltern... Jetzt ist sie überglücklich und genießt das Leben in vollen Zügen. Auch Du bist wundervoll und einzigartig. liebenswert und was Besonderes. 

Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig aufbauen und dir Mut zusprechen.

Alles Gute!

Antwort
von FindusIdefix, 64

Die Zeit kannst du leider nicht mehr rückgängig machen, aber eins kann ich dir versprechen. Die kommende Zeit wird WUNDERSCHÖN! Für mich selber begann das Leben erst richtig mit 22.

Antwort
von kitkatkitten, 39

Es ist unsinnig, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Wenn du etwas älter wirst, wirst du verstehen, dass 18 "noch gar kein Alter" ist. Du bist noch sehr jung und "darfst" dir deine Zeit lassen. Du entscheidest, was du damit anfängst und wie schnell das alles laufen soll. :)

Antwort
von Jensen1970, 51

Du hast Internet sei froh .

Antwort
von 7bamroland, 7

Ganz,viel früher, in unaufgeklärten Zeiten, haben manche Menschen (vor allem Frauen) oft sich erst mit 50 oder noch älter aus ihren Einschränkungen befreien können und haben angefangen zu leben! Und das ist doch das einzig wichtige: zu leben! Also, fang an und denk nicht darüber nach, was du schon versäumt hast, sonst versäumst du noch mehr!!!

Antwort
von melaxxmela, 57

Inwiefern ist dein Leben traurig? Du warst in einem anderen Land, hast dir dein Hirn nicht weggetrunken, hast dich nicht durch die ganze Stadt gevögelt.

Daran gibt es nicht trauriges.

Antwort
von questionaire, 22

Pfft... ich bin ü30 und habe alles verpasst und du machst dir mit 16 Sorgen...

Antwort
von Meli6991, 67

Traurig ?

Ich wäre froh ich wäre nixht ausgezogen...

Kommentar von thisgirl0 ,

Das ist schön für dich, aber nicht jeder hat das Glück, dass es zuhause perfekt läuft und dass die Eltern einen in allem unterstützen und lieben und alles.

Kommentar von Meli6991 ,

unterstützen ? Erst wenn man weg ist beginnt das eignelich problem

Kommentar von thisgirl0 ,

Du verstehst nicht was ich geschrieben habe. Naja. Egal, whatever.

Antwort
von Secretstory2015, 50

Du hast ein trauriges Leben, weil Dein Leben aus Selbstmitleid besteht. Ändere das, und Du wirst nicht mehr "leiden".

Kommentar von thisgirl0 ,

Selbstmitleid hatte ich mal. Mittlerweile aber nicht mehr.

Und weißt du haha, manchmal ist mein Leben wie ein Witz. Sobald ich mir etwas vornehme, versuche etwas zu ändern, werden mir alle Möglichkeiten aus den Händen genommen. Egal wie sehr ich kämpfe. Sobald ich für etwas hoffe, verliere ich alles andere, wo ich etwas Hoffnung hatte.

Am Anfang war das, was ich geschrieben habe, Selbstmitleid, ja. Aber mittlerweile ist das wirklich pure Realität und ich habe Angst vor der Zukunft.

Kommentar von Secretstory2015 ,

lies mal was du schreibst ... das IST Selbstmitleid

Kommentar von thisgirl0 ,

Eben nicht. Ich weiß, es klingt so, aber es ist wirklich nicht so. Wer weiß wie oft ich schon "aufgestanden" bin und gekämpft habe, nie hat das etwas gebracht und DAS ist die Realität und kein Selbstmitleid. Selbstmitleid wäre es, wenn ich bisher nichts getan hätte und einfach rumheulen würde.

Kommentar von Secretstory2015 ,

Vllt reicht es nicht, was Du getan hast. Manchmal muss man im Leben gegen Windmühlen kämpfen. Das musste ich auch schon. Allein dieses Jahr wäre ich fast gestorben, weil meine Erkrankung von Ärzten als Einbildung abgestempelt wurde. Ich musste 5 Monate um eine Diagnose kämpfen und sie war heftig. Manchmal dauert es länger. Manchmal kostet es mehr Einsatz. Und manchmal muss man einen anderen Weg wählen als den ursprünglich geplanten, um zu erkennen, dass das Glas halb voll ist und nicht halb leer.

Antwort
von Nube4618, 26

Das Profilbild ist cool. Alles andere langweilig. Mach was aus dir, nicht nur aus dem Profilbild. 

Antwort
von Leonidas78, 3

Das schlimme ist das , das leben an 18 für ein paar jahre interessanter wird und dann macht es einen knall .. und alles ist langweilig .. Das wars dann .. 

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