Was denkt ihr? Haben wir einen Nachteil den anderen EU Ländern gegenüber? Sind die Studiengebühren deshalb sinnvoll?

Schule und Studium sind in Deutschland erheblich zu lang.
Ein gleichqualifizierter Absolvent aus England ist 4.5 Jahre früher fertig, einer aus den Niederlanden 3.5 Jahre früher.
Einmal fängt ein deutscher Absolvent damit entsprechend später an, Geld zu verdienen und zweitens hat er in einem internationalen Unternehmen schlechtere Karrierechancen, weil ausländische Vorgesetzte kaum verstehen können, wieso jemand mit 29 Jahren noch ein Anfänger sein kann.
das studium ist nicht zu lang. die studenten brauchen diese zeit, um die nötige qualifikation zu erlangen. leider hat sich seit den 90ern eine ganz komische stimmung breitgemacht, die da sagt: studenten und selbständige sind bürger 2. klasse. dann wundert man sich, dass die gut qualifizierten abwandern. es ist zeit für einen stimmungswechsel. stellt euch vor, wie die zukuft aussieht, wenn es nur verkäuferinnen, kfz-mechaniker (...) gibt. prost, mahlzeit.
Nö, jetzt wo der Münte die Rente mit 67 durchpeitscht hat, haben wir doch alle Zeit, zwei Jahre länger zu studieren. Und Studiengebühren schmecken mir schon gar nischt: Wenn schon für den Kindergarten meiner kleinen Schwester geblecht werden muss, soll doch wenigsten die Höhere Bildung gratis sein. Wozu haben wir den schließlich die soziale Marktwirtschaft, wenn's so unsozial zugeht.