Frage von Sandvik, 38

Ist das schon Job-Hopping?

Hallo zusammen,

was haltet ihr davon:
1. Berufsstation: Dauer fast 5 Jahre
2. Berufsstation: Dauer 1,5 Jahre
3. Berufsstation (aktuell): Dauer 1,5 Jahre

Jedes Mal selbst gekündigt.

Ist das schon das so genannte Job-Hopping, oder sind die Stationen (noch) ok? Was meint ihr, fällt das einem Personaler schon negativ auf?

Danke euch

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Nightstick, 15

"Job Hopping" ist grundsätzlich nichts Verbotenes, es muss nur in den beruflichen Werdegang passen.

Besser wäre es anders herum gewesen - je jünger die Karriere, desto eher passen kürzere Verweildauern!

Falls Du damit liebäugeln solltest, die jetzige Position (im Sinne eines Karrieresprungs) auch wieder zu verlassen, solltest Du dies nach Möglichkeit nicht tun, bevor Du dort mindestens drei Jahre gewesen bist.

Insgesamt solltest Du es so ausrichten, dass Du im Alter von 35 Jahren bis 38 Jahren Deinen "Lebensjob" hast - danach kann es sehr schnell problematisch werden.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Glück und Erfolg!

Gruß @Nightstick

Antwort
von Chrismatic, 22

Meiner Meinung nach ok, vorallem wenn Job 3 zu Job 2 von Position oder Renomee der Firma her einen Entwicklungsschritt darstellt. Den Erstjob hast du ja durchaus länger durchgeführt und gerade mit deinen 8 Jahren Berufserfahrung gehörst du eh schon zu den gesuchten Fachkräften, vorallem bei IT/Ingenieurswesen oder gesuchter BWL Fachrichtung.

Kommentar von Sandvik ,

Danke für die Antwort. Gerade als Ingenieur habe ich ein wenig Angst davor, als unbeständig gelten...

Kommentar von Chrismatic ,

Kann dir die Info geben, dass ein Dax 30 Unternehmen wenn potentielle interessante Kandidaten so lange in ihrem Job sind wie du, diese von ihren Recruitern ansprechen lässt!

Expertenantwort
von Setna, Community-Experte für Bewerbung, 11

Ist das schon das so genannte Job-Hopping, oder sind die Stationen (noch) ok? Was meint ihr, fällt das einem Personaler schon negativ auf?

Mache dir doch keinen Kopf darüber, was du eh nicht mehr ändern kannst. Was bringt dir das?

Bewirb dich einfach  - und dann hast du die direkte und reale Reaktion des Arbeitsmarktes, so wie es ist.

Die Dauer deiner Stationen sind nicht das Problem, aber man wird in einem Vorstellungsgespräch natürlich nachhaken.

Kommentar von Sandvik ,

Naja so einfach ist das nicht. Es ist so, dass man normalerweise eine plumpe Standardabsage ohne jegliche Begründung bekommt. Es heißt dann z. B. nur, dass die Bewerbung nicht berücksichtigt werden kann und tschüss. Wer dann versucht anzurufen, dem wird gesagt, dass keine Zeit für eine Begründung wäre.

Daher ist die Rückmeldung des Arbeitsmarktes eher wenig aufschlussreich...

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