Habe von diesem Format für Photos gehört. Ist das besser oder schlechte bei Photos ?

Es gibt nicht nur ein einziges RAW-Format.
Alle möglichen Digitalkamera-Hersteller kochen ihr eigenes Süppchen und bringen die Hersteller der Bildbearbeitungssoftware regelmäßig ins Schwitzen, weil jeder seinen eigenen RAW-Standard durchsetzen will und die Softwarehersteller es den Anwender/inne/n so leicht wie möglich machen wollen.
RAW-Formate sind in der Regel wesentlich informationsdichter als alle bisherigen Bildformate, die normalerweise in RGB speichern und somit pro Bildpixel nur 3 Byte Farbinformationen (= 24 Bit = 16,7 Millionen Farbunterschiede) unterstützen. RAW-Bildformate kommen mit 30 Bit, 36 Bit, 48 Bit und auch noch höheren Bitraten pro Bildpixel daher.
In der Praxis sind solch hohe Farbinformationen kaum noch sinnvoll verwertbar, da das menschliche Auge schon bei 16,7 Millionen Farbpunkten nicht mehr ausreichend differenzieren kann.
Das JPEG-Format ist ein verlustbehaftetes komprimierendes Bildformat, das dazu geschaffen wurde, fotorealistische Bilder möglichst klein und dennoch möglichst originalgetreu speichern zu können. Dabei werden nach einem ziemlich fieseligen Algorithmus ähnliche Farben erkannt und ersetzt, so dass die Farbinformation pro Bildpixel deutlich geringer als 24 Bit sein kann, was den Löwenanteil der JPEG-Kompression ausmacht. Dabei lässt sich der Kompressionsalgorithmus je nach Programm von 1 bis 100 % Qualität einstellen, ist allerdings in vielen Fällen auch starr eingestellt (z.B. in den meisten Digitalkameras).
Jedes Mal, wenn ein JPEG neu gespeichert wird, wird prinzipbedingt die Qualität geringer. Das kann für Profibelange rasch fatal werden.
Daher sind für Amateure und Heimknipser JPEGs sicher noch eine Weile eine sinnvolle Wahl, während Profis oft die RAW-Dateien als "Masterdaten" behalten und je nach Bedarf und Projekt daraus für den Druck oder für andere Medien geeignete weiterverarbeitbare Daten (TIFF, JPEG etc.) herausrechnen.
(Quelle: Mein Gedächtnis)

Im RAW sind alle Originalinformationen noch vorhanden, können also bei der Bearbeitung auch noch genutzt werden, während JPEG schon komprimiert ist, also viele Möglichkeiten nicht mehr hat.
RAW "können" aber meist nur relativ teure semiprofessionelle Kameras und für den weniger interessierten Normalverbraucher spielt der Unterschied keine entscheidende Rolle.

Persönliche Meinung: JPG-Dateien sind die für mich Besten. Einmal vom Speicher her, zum Anderen können JPG-Dateien überall ausgelesen werden. Bei RAW-Formaten kann es u. U. Probleme geben.
Das Raw Format ist für Profis die bessere Lösung. Trotz eventueller Probleme zwischen einzelnen Herstellern. Bei Raw Daten werden im wesentlichen nur Belichtungszeit, Blende und ISO aufgezeichnet, während z.B. Farbsättigung, Kontrast und Schärfe erst bei der folgenden Konvertierung erfolgen. Bei Jpeg werden sämtliche Bildparameter bereits während der Aufnahme festgelegt. Insgesamt kann man sagen, dass das Raw Format eine bessere Bildqualität auf Kosten der Flexibilität und des Speichers bringt (Raw Daten sind viel größer).
Das Raw-Format ist ein Format, das erst noch "entwickelt" werden muß. Das heißt, es wird als solches gar nicht weitergegeben, sondern erst noch bearbeitet und dann in ein tiff oder jpg umgewandelt. Sollte eine Kamera Raws machen können und sollte man ein entsprechendes Entwicklungsprogramm auf dem Rechner haben, dann ist es auf jeden Fall immer besser damit zu arbeiten. Es sind mehr Daten vorhanden und man kann noch viel in den Bildern verändern. Danach ist das jpg-Format das praktischste, weil jeder damit umgehen bzw. es öffnen kann und es auch von fast allen semi-professionellen Laboren für die Prints benutzt wird.