Die Vorsorgekonzepte sind meiner Meinung nach schwerpunktmäßig für Medienleute ausgearbeitet. Wenn man also im weitesten Sinn zu dieser Zielgruppe gehört, dann kann man sich angeblich nicht besser versichern. Ist das nur ein Gerücht?

Ich bin selbst seit Jahren beim Presseversorgungswerk versichert und habe einen Vertrag mit Gehaltsumwandlung. Rein rechnerisch werde ich monatlich, zusammen mit der gesetzlichen Rente, ein Drittel mehr als die Summe erhalten, die ich heute als Netto-Gehalt bekomme. Mein Berater meint, dass es deshalb nicht erforderlich ist, einen weiteren Vertrag abzuschließen. Und ein Kollege von einer Finanzzeitschrift sagt auch, dass die betriebliche Altersvorsorge über das Presseversorgungswerk die beste für Medienleute sei. Die Grundidee war ja auch, für diese Leute eine einzelne Zusatzversicherung anzubieten.
Das Presseversorgungswerk hat mit z.B. der Allianz einen Rahmenvertrag für Altersvorsorgeprodukte. Das heißt: Die Verträge werden wie ein Großvertrag behandelt. Dadurch hat der Versicherte eine höhere Rente oder Auszahlung zu erwarten als bei einen Einzelvertrag (macht bis zu ca. 15 % mehr aus), weil die Verwaltungskosten geringer sind als bei einem Einzelvertrag. Ist also ein sehr hoher Vorteil, wenn man die Chance hat, über das Presseversorgungswerk eine Altersvorsorge abzuschließen!

Soviel ich weiß handelt es sich bei der Versorgung um eine Kapitalversicherung. Mit Sicherheit sollte eine weitere Versorgung ins Auge gefasst werden.