Ist das normal: Schwägerin gibt vor was für's Christkind gekauft wird (Neffen)?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Ich finde es okay, wenn vorgeschrieben oder zumindest besprochen wird, was man dem Kind zu schenken hat, denn dann sind es auch Sachen, die sich das Kind auch wirklich wünscht bzw. auch wirklich braucht. Wenn du selber irgend etwas kaufst, kannst du bei einem Kind total daneben liegen.

Wenn das jetzt allerdings nur so superteure Sachen sind, ist das natürlich nicht in Ordnung. Dann kannst du dich aber immer noch mit anderen Familienmitgliedern zusammen tun und gemeinsam eines dieser Geschenke kaufen.

Komisch ist natürlich schon, dass deine Schwägerin aus eigener Initiative diese Liste verteilt. Das ist in unserer Familie jetzt zum Beispiel nicht üblich. Bei uns läuft es immer so, dass wir Eltern uns gegenseitig fragen, was man den Kindern denn schenken könnte und wir verteilen dann die verschiedenen Wünsche der Kinder unter der Verwandtschaft. Dabei wird aber gefragt, ob dies und jenes Geschenk auch in Ordnung ist, denn nicht jeder hat die Möglichkeit, alles zu beschaffen und nicht jeder kennt sich mit allem gleich gut aus. Auch schauen wir bei der Vergabe etwas auf den Geldbeutel der jeweiligen Partei.

Du kannst dir die Liste ja anschauen, aber wenn dir die Sachen darauf nicht passen, dann sag das doch einfach deiner Schwägerin. Du kannst ja im Gegenzug ein, zwei Vorschläge machen, was du kaufen würdest und sie fragen, was sie dazu meint und ob das was für deinen Neffen wäre.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also meine Geschwister machen das auch immer für ihre kleinen. Das ist einfach eine kleine Hilfe für Leute, die etwas schenken wollen, aber nicht genau wissen, was die Eltern gerade für das Kind brauchen. Du musst ja nichts aus der Liste schenken, aber wenn du das machst, ist es wenigstens kein Schrott, der nur dumm in der Ecke steht oder ist etwas, dass das Kind schon hat

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich weiss nicht wie ich ihr das beibringen würde. Allerdings war es bei mir zu Weihnachten früher so, dass meine Eltern das meiste gekauft haben und meine Mutter ihren Eltern dann einige Geschenke "zugesteckt" hat (weil ihre Eltern auch nicht so viel Geld haben). Meine anderen Großeltern haben immer auf gut Glück sachen gekauft bzw verschenkt... Dabei kam dann z B Schmuck der älter ist als sie oder Seife heraus.... Meine Paten haben sich immer mit meinen Eltern beratschlagt und dann eine Kleinigkeit gekauft.

Also ist es nicht üblich dass Wunschlisten weitergegeben werden. Das müssen die Eltern schon selbst erledigen. (Wenn ich du wäre würde ich dem Kind Seife schenken, falls die Schwägerin auf deinen Einwand irgendwie blöde reagiert.)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kann man so oder so sehen. Ich finde es besser man schenkt etwas wo man dann einfach Sicherheit hat, dass es auch gefällt. Warum nicht das schenken was das Kind sich wünscht? Das Kind macht mit der Mama einen Wunschzettel, warum also sich nicht danach richten? 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich kenne das auch nicht, schließe mich hier aber den Meinungen an, denn ich hab meinem Neffen schon ein paarmal aus Eigeninitiative was geschenkt und lag damit total daneben. Er hat es enttäuscht in die Ecke gepfeffert (Kinder sind ja so schonungslos ehrlich) und ich hab mich über's rausgeschmissene Geld geärgert.

Wenn da wirklich 10 Sachen draufstehen, kauf nur eine. Wenn die Sachen im Einzelnen zu teuer sind, leg mit wem zusammen. Daran merkt sie dann schon dein Statement und du brauchst kein Gespräch.

Im übrigen finde ich den Leitsatz "Ein Kind soll lernen, dass es nicht alles kriegen kann" überholt, und finde, er stammt aus Zeiten, als man nichts hatte und aus der Not eine Tugend gemacht hat. Schließlich ist doch unsere Motivation, arbeiten zu gehen auch die, uns von dem verdienten Geld das Leben zu versüßen.
Natürlich muss ein Kind lernen, nicht über die Stränge zu schlagen.
Aber für den Erhalt der natürlichen Neugier, Lust und Motivation finde ich es pädagogisch viel wertvoller, dem Kind beizubringen, dass es durchaus alles erreichen und bekommen kann, wenn es sich dafür mächtig ins Zeug legt.
Hier gilt es nur, dass machbare vom unmöglichen zu unterscheiden und dem Kind nahezulegen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich spreche  immer mit den Eltern ab, was meine Enkel brauchen klnnen/wollen. Die Große schreibt einen Wunschzettel, und es wird abgesprochen, wer was davon kauft. Bei der Kleinen wird das noch ohne Wunschzettel gemacht. So vermeidet man Doppelkäufe. Man kann ja selbst auch noch Vorschläge machen.

Im Beisein der KInder sollte das allerdings nicht geschehen, das verdirbt ja jegliche Überraschung!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wunschlisten sind das Beste, was dir passieren kann. Das sind keine Vorschriften, sondern Wünsche. Also Geschenke, wo man auch weiß, dass es gewollt ist.

Ihr könnt euch aus der Liste ja einen Wunsch aussuchen. Oder bekommt jeder Anverwandte eine Liste mit 10 Artikeln, die dann auch alle gekauft werden sollen?

In dem Fall würde ich sagen, dass dem nicht nachgekommen werden muss. Und das kann mit den Eltern des Kindes so klar besprochen werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung