Ist das normal immer noch Suizid-Gedanken zu haben?

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3 Antworten

Für mich klingt das, als hättest du erstens zu viel gleichzeitig: Schule, Job, Sport, Freunde. Und anderer Seite klingt das alles sehr oberflächlich. Zumindest bei mir ist es so, dass ich ein sehr sensibler und emotionaler Mensch bin. Mir hat aus meine Loch nur Medikamente geholfen. Aber nur das ist auch nicht genug. Deutschland an sich hat mich wenig motiviert, weiter zu leben. Ich wollte also sehen, ob es da draußen einen Ort gibt, an dem ich aufleuchten kann. Während meiner Ausbildung hab ich viele Zukunftspläne gemacht, die mich am Leben gehalten haben. Einen setze ich gerade um. Eine Asien-Ozeanien-Reise. Eine große Herausforderung, alles alleine zu machen ect. Aber allein der Abstand von meiner familie tut mir gut und damit in Kombination mit wirklich netten Menschen und Tieren in Kontakt zu sein. Eine Aufgabe zu haben. Andere Kulturen zu sehen ect. Orte an denen ich Leben und arbeiten kann, habe ich über workaway.info gefunden. Falls sich das interessiert. Was ich dir raten kann ist, dir Gedanken zu machen, ob du wirklich glücklich bist oder es in deiner Situation nur sein solltest. Sind es wahre Freunde? Die Antwort auf diese frage ht mich am Ende doch sehr mit genommen. Ist der tägliche"Trott" wirklich das, was dich glücklich macht? Und zu allerletz t wenn du wirklich Depressionen hast und nicht nur eine depressive Phase, dann kannst du das nicht mal eben hinter dir lassen. Ich bekomme Medikamente trotzdem komme ich hin und wieder in Situationen in denen ich daran denke, einfach mein Leben zu beenden.

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Kommentar von deepshit
17.10.2016, 16:44

Ähnlich wie du mache ich es auch. Ich habe mir immer wieder neue Ziele gesetzt und so lange alle negativen Gedanken ignoriert und manch ein Ziel gab mir sogar mehr kraft, oder alleine der Gedanke daran hat mich gut aufgemuntert. Natürlich sind das nicht wirklich gute Freunde. Eigentlich habe ich keine Freunde mehr, da ich durch einen einzelnen Fehler so gut wie alle meine Freunde verloren habe und seit dem sehe ich meine mitmenschen nur als Zeitvertreib und mehr nicht. Ich behandle sie natürlich sehr menschlich und sogar besser als manch anderer, aber naja...mit Reisen und so wollte ich auch dieses Jahr beginnen, aber das wollte ich mit einem Kumpel machen, was wir aus Finanziellen Gründen aufs nächste Jahr verschieben musste. Wie schon mal erwähnt gibt es natürlich noch den ein oder anderen moment, der mich stark herunterzieht, aber diese vermeide ich größtenteils. Das klappt aber nur wenn ich ständig etwas zu tun habe...also job, Sport, gesunde und strickte ernährunh, Schule...ja, zu viel hat mich doch am Ende wieder fertig gemacht, weshalb ich das Gitarrenspielen auf irgendwann anders verschieben musste und keine Freundin definitv haben mlchte, oder überhaupt einen Menschen, mit dem ich zu viel Zeit verschwnde...keine Ahnung warum ich das hier jetzt schreibe xD.

Du hast schon recht...eigentlich bin ich überhaupt nicht glücklich, was ich auch nicht verstehe xD. Ich sollte doch eigentlich glücklich sein, oder nicht?

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du solltest mal wieder zum therapeuten gehn. es ist nicht ungewöhnlich, dass es vordergründig gut läuft und die suizidgedanken sich aus dem hintergrund ganz nach vorne drängen. du musst sehr gut auf dich aufpassen. evtl. brauchst du auch medis zur stabilisierung. unbedingt abklären lassen! das ist wichtig!

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Kommentar von deepshit
17.10.2016, 16:26

Naja...hatte ich auch überlegt zu machen, da gerade aktuell wieder alles sehr stressig wird, vor allem in der Familie...mir geht es aber wirklich gut und ich zeige auch keinerlei Symptome einer Depression, ausser in manch einen moment, was ich meist versuche zu vermeiden. Hmm...vielleivht gehe ich doch mal wieder dahin, um wenigstens zu sehen warum es so ist. Medis brauche ich aber bestimmt nicht.

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Du kannst wirklich stolz darauf sein, dass Du es selbst geschafft hast, Dein Leben umzukrempeln - auch wenn es etwas riskant war, das alleine zu versuchen, also ohne viel professionelle Hilfe. Immerhin... kannst Du Dir jetzt sicher sein, dass Du es geschafft hat (und nicht die Ärzte etc).

Aber: Erstens ist Dir schon klar, dass es riskant war, diesen Weg alleine zu gehen, das entnehme ich Deiner Wortwahl im Text. Und zweitens kann es gut sein, dass es - trotz aller Erfolge - noch etliche Lebensbereiche bei Dir gibt, wo Dir eine professionelle Unterstützung gut täte (Familie?!).

Deswegen gibst Du Deine Unabhängigkeit und Freiheit doch nicht auf. Du erkennst einfach nur an, dass es Themen gibt, bei denen andere (Profis) Dir helfen könne.

Also ich würde mit diesen Themen an Deiner Stelle zu einem Therapeuten geht, den Du akzeptierst, also magst und für klug hälst. Denn 'nicht mehr leben wollen' würde ich schon als Symptom einer Depri begreifen.

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Kommentar von deepshit
17.10.2016, 16:51

Das mit meiner Familie zu klären halte ich für unnötig. Ich habe eh nicht mehr vor lange dort zu leben und deshalb muss ich es ja nur noch ein paar Monate dort aushalten und dann wäre ich weg.  Also...zur Behandlung zu gehen kann ich noch akzeptieren, aber ich wüsste nicht was ich dort mache. Rein körperlich geht es mir blendet und wegen manch einen gedanken wieder dort aufzukreuzen finde ich auch fast schon als unnötig...ich halte aber schon viel für Sinnlos, fällt mir gerade auf xD. Na gut...vielleicht sollte ich doch einfach mal dahin gehen...oh man...die Wartezeit ist bei denen immer so lange T^T!!! Ich schaue dann einfach mal, es schadet mir ja nicht, außer meine Zeit vielleicht noch mehr zu vergeuden, was ich mir aktuell nicht leisten kann.

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