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Ist das nötig?

Frage von Putziline Putziline

Ich bin Tochter. 17. Wieso ist es nötig, dass ich aufstehe und das erste was ich mache ist die Küche putzen? Natürlich räumt man seinen Kram weg den man macht & ich habe auch kein Problem damit im Haushalt zu helfen. Aber alles? Wieso muss ich einer 42-Jährigen erlären, dass sie Mutter ist und arbeitet aber mir kein ganzes Haus überlassen kann. Wieso muss ich einer 42-jährigen Mutter erklären, dass man den Kram, den Dreck, den man machen, auch direkt wegräumt? Wieso steh ich jeden Tag auf und finde eine Müllhalde vor, die ICH wegmachen muss, weil es sonst keiner tut? Wieso muss ich die Bierflaschen meinen Stiefvaters wegräumen. Wieso muss ich die Wäsche machen, das Bad putzen, das Wohnzimmer aufräumen und die Küche putzen? Vorallem wird es auch nicht besser. Es sieht jeden Tag wieder so aus, weil niemand das wegräumt was er macht außer ich. Ist es nicht Aufgabe der Eltern den Haushalt zu machen? Irgendwann kotzt es mich einfach selber an, wenn ich mir denke "Nein, ich mach jetzt nur noch meine Sachen!" und räumen dann automatisch wieder auf, weil ich nicht im Dreck Frühstücken will. So war das schon in der 4. Klasse. Wa denkt ihr?

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Antworten (18)

  • 5
    Antwort von space66 space66

    Den eigenen Mist wegräumen ist ja ganz normal.Aber wenn Du mit 17 Jahren Deinen Alten hinterher putzen musst,solltest Dir eine eigene Bleibe suchen,oder schmeiss die Alten raus ;-)

    In dem Alter werden die nichts mehr dazu lernen,das wird sich sicher nicht ändern sonst.

  • 3
    Antwort von marijo2 marijo2

    Du solltest vielleicht wirklich nur noch deine eigenen Sachen aufräumen, und das wirklich konsequent. Anders kannst du deine offenbar nicht gerade zwanghafte Mutter nicht "erziehen".

    Wenn sie nämlich sieht, dass du immer schön alles aufräumst, könnte sie sich daran gewöhnen und es als selbstverständlich hinnehmen - was es eindeutig nicht ist!

    Lass doch ihren Schmodder einfach stehen, bis sie drüber fallen!

    Kommentar von DanielsGirl DanielsGirlDanielsGirl

    Du hast einerseits Recht mit deiner Aussage, aber andererseits funktioniert das so nicht, denke ich. Denn 1. soll das ja eine Lektion für die Familie sein. Doch wenn die Familie nicht draus lernt, bringts nichts. Und 2. lebt Putziline (süß der Name^^) nicht alleine in ihrem Zimmer, sondern nutzt die ganze Whg mit. Das Bad, die Küche, das Wohnzimmer, den Flur. Sie scheint sich damit selbst zu belasten und sich selbst erhöhtem Stress auszusetzen, wenn sie das Chaos lässt wie es ist und trotzdem darin wohnen muss.

  • 2
    Antwort von DanielsGirl DanielsGirl

    Also es hört sich nicht so an als MÜSSTEST du das machen weil die Mutti das sagt, sondern als HÄTTEST DU VON DIR AUS KEINE ANDERE WAHL, weil du es in dem Dreck sonst nicht aushälst. Gehst du noch zur Schule oder machst bereits eine Ausbildung? Das muss ich noch wissen bevor ich dir richtig antworte

    Kommentar von Putziline Putziline

    Ich ziehe in 3 Wochen aus wegen einer Ausbildung hab mir extra eine Ausbildung weiter weg gesucht. Wollte einfach ein paar Meinungen einholen. Weil es ja nicht MEIN Dreck ist und es wird sich denke ich nicht viel ändern wenn ich weg bin, weil ich meine Dinge eben wegräume.

    Kommentar von DanielsGirl DanielsGirlDanielsGirl

    Also ich denke das ist tatsächlich die beste Lösung. Nicht nur dass es eine Zumutung ist die Überreste des Alkoholkonsums des Stiefvater wegzuräumen, es ist unverantwortlich von der Mutter alles das Kind machen zu lassen. Und wie machst du das finanziell? Von wem erhälst du Unterstützung wenn du nur Azubi-Gehalt bekommst? Eine Sache muss ich aber ausschließen können: ICh kenne 2 Leute mit Putz- und Hygienezwang. Kann man den bei dir ausschließen oder hat dir schon mal jemand den Vorwurf gemacht Zwänge zu haben? Ansonsten, wenn du ohnehin ausziehst, dann zieh es die letzten Wochen noch durch, ärgere dich nicht darüber und freu dich auf die Freiheit und die Sauberkeit die dich in deinen eigenen 4 Wänden erwarten ;)

    Kommentar von Putziline Putziline

    Nein :D Einen Putz- oder Hygienezwang ist es nicht. Ich lasse sich auch mal ein Taschentuch irgendwo liegen^^ Ich krieg Auszubi-Gehalt, Kindergeld, Unterhalt meines Vaters (zu dem ich weiter keinen Kontakt habe, somit schließt es sich aus, dass ich zu meinem Vater ziehe und mit 17 lohnt sich das denke ich nicht) und BAB. Naja, 3 Wochen noch!!! :) Habe nur angst nicht mehr nach Hause zu kommen wenn ich erstmal ausgezogen bin. Ich liebe meine Mutter ja andererseits auch.

    Kommentar von DanielsGirl DanielsGirlDanielsGirl

    Selbstverständlich liebst du deine Mutter, wäre ja schlimm wenn nicht. Deine Mutter liebt bestimmt auch dich. Ist ihr eigentlich klar, ich meine, ist ihr zu 100 % bewusst, hat sie es wirklich registriert, wie dir die Unordnung zu Hause schadet und wie belastend diese Situation für dich ist? Falls nicht, sieh zu, dass du ihr das klar machst. Es geht nicht darum ihr jetzt noch Vorwürfe zu machen, wo du sowieso ausziehst. Es geht lediglich darum, Verständnis in ihr hervorzurufen, dass sie vllt öfter zu dir gefahren kommt als du zu ihr oder ihr euch an neutralen Orten trefft. Bei der Tante oder im Café z.B. Und wie ist dein Verhältnis zu deinem Stiefvater? Wie viel Geld ist es denn insgesamt das du mtl zur Verfügung gestellt bekommst dass du es dir leisten könntest auszuziehen?

  • 1
    Antwort von elizza elizza

    Liebe Putziline, Du hast sooviele gute ratschläge erhalten, dass ich nur noch Eines sagen möchte: Wenn Du ja sowieso in drei Wochen zuhause ausziehst, was Du übrigens sehr gut gemacht hast mit der Lehrstelle, dann möchte ich Dir raten, Halte noch so lange durch, Du bist so eine Vorzeigetochter, dass es deine Mutti vielleicht noch lernt, wenn Du nicht mehr zuhause bist. Aber gehe dann nicht an deinen freien Tagen nach hause um aufzuräumen.Ich wünsche Dir an Deiner Lehrstelle ganz viel Glück und hoffe für Dich, dass du gute Leute hast.Viel Glück.G.Elizza

    Kommentar von Putziline Putziline

    Vielen vielen Dank :)

  • 1
    Antwort von LiloB LiloB

    Halte noch ein Jahr durch - mit absolut reduziertem Einsatz. Ds heißt, schiebe die Sachen, die nicht Du benutzt hast- zusammen auf einen großen Haufen. Und räume die Bereiche auf, die Du nutzen willst (Bad, Wschbecken, Küchentisch - und Dein Geschirr). Natürlich Dein Zimmer - und Deine Wäsche. Wenn Du eine Mögllichkeit siehst, versuche in einem Jahr auf eigenen Füßen zu stehen. Sollte das aus finanziellen Gründen nicht gehen, mußt Du wirklich in der Familie eine Änderung erzwingen. Wie oben beschrieben- aber Stress ist vorprogrammiert. Ich habe vor Jahrzehnten einmal alle liegengebliebenen Socken auf einen großen Haufen gelegt - und so liegen lassen, bis derjenige, dem sie gehörten, keine mehr hatte. Es hat gewirkt- bis heute - und jetzt ist dieser Mensch der ordentlichste Partner ,den man sich nur wünschen kann.

  • 1
    Antwort von ingridshaus ingridshaus

    Wenn es wirklich so ist, wie Du hier alles schilderst, hat Deine Mutter ein großes Problem und Dein Stiefvater hat wohl noch ein zweites Problem, er ist wahrscheinlich ein Alk. Ich würde mich an des Jugendamt wenden, denen alles erklären, die können dann auch mal unangemeldet kommen und sich den Saustall anschauen. Gut wäre es natürlich, wenn dafür auch Zeugen hättest wie Großeltern, Onkel und Tante. Versuche in ein betreutes Wohnen für Jugentliche zu kommen, mache Deine Schule/Lehre zu Ende, Du wirst bald 18 und dann kannst Du Dir etwas eigenes suchen. Spätestens dann werden Deine Eltern es merken, was sie an Dir verloren haben oder vielleicht auch nicht. Es soll ja auch Menschen geben, die sich in einem solchen Saustall wohlfühlen. Mache das besten draus, ich wünsche Dir recht viel Glück.

    Kommentar von Putziline Putziline

    Sorry, das mit den Bierflaschen hätte ich weiter ausfrühren sollen, das stimmt. Naja, er trinkt mal 1-2 Weizen nach der Arbeit aber das stapelt sich ja innerhalb ein paar Tagen.

    Kommentar von ingridshaus ingridshausingridshaus

    Sorry, war nur ein evtl. Verdacht. Habe zwischenzeitlich gelesen, dass Du Deine Ausbildung außerhalb machst, dass ist sehr gut. Du solltest dort aber auch wirklich abschalten und nicht immer nur an dieses denken. Suche Dir einen neuen Freundeskreis, der wird Dich ablenken und wenn es Dir dort gefällt, kannst Du immer noch überlegen, was Du nach der Ausbildung machst. Wenn Du kein so tolles Verhältnis zu Deiner Mutter und Deinem Stiefvater hast, dann nach Dir die Sündflut. Toi, toi, toi für die Zukunft.

  • 1
    Antwort von soust soust

    Na, das klingt ziemlich grässlich! Die Situation kenne ich eher umgekehrt, aber zum Glück nicht ganz so schlimm, sonst würde ich den Krempel auch hinwerfen^^. Wenn Deine Mutter ganztägig arbeitet, verstehe ich, wenn sie MIthilfe im Haushalt will. Darauf hat sie auch Anspruch. Aber eben nur auf Mithilfe, nicht darauf, dass ihre Tochter die kostenlose Putze spielt. Du bist schon fast erwachsen, vielleicht kannst Du ja in einem Jahr ausziehen. Wenn nicht, kläre Deine Zuständigkeiten im Gespräch mit Deiner Mutter und wenn das nicht klappt (gibt es noch andere Familienmitglieder in der Wohnung?), dann hol Dir Hilfe bei einer Erziehungsberatung/Familientherapiestelle o.Ä.

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    Antwort von schwefelgruppe schwefelgruppe

    durchhalten. sobald du 18 bist, ausziehen.

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    Antwort von KBB0815 KBB0815

    Tja, das Leben ist hart und ungerecht. Mithelfen ist sicherlich ok. Wo die Grenzen liegen musst du mit deiner Familie Besprechen... Deine Mutter würde den Sachverhalt sicherlich etwas anders darstellen. Wenns dich nervt, verdiene Geld und zieh aus. Das ist der sicherste Weg, wie du deine Ruhe hast und nur deinen eigenen Dreck wegräumen musst.

  • 1
    Antwort von Nellychen85 Nellychen85

    Ein gute gemeinter Rat von mir... Hast du die Gelegenheit zu deinemVater zu ziehen??? Ich hab es selbst auch mitgemacht und muss ganz ehrlich sagen, das ich es bereuht habe bei meiner Mam geblieben zu sein. Sie hat mir wie dir die Jugend geraubt ubd tritt mich heute mit Füßen. Also lass dich nicht rum schupsen!

  • 1
    Antwort von Pumukl Pumukl

    Interessant der Rollentausch bei euch.
    Normalerweise beschweren sich die Mütter, dass sie den Kindern hinterherräumen müssen.
    Ich kann dir nur raten, sitz es aus!
    Solange du das Durcheinander nicht sehen kannst, bist du auf der Verliererstraße als Aschenbrödel.

  • 1
    Antwort von Kathleen1610 Kathleen1610

    ui, das ist wirklich nicht schön, setz dich doch mal mit deinen Eltern zusammen und redet darüber, das jeder wenn er was macht es gleich weg räumt damit du mehr von deiner Freizeit hast und nicht den ganzen Tag das Haus putzen musst

    Kommentar von DanielsGirl DanielsGirlDanielsGirl

    Deine Idee an sich ist zwar gut. Aber meinst du man kann mit solchen Leuten noch vernünftig über dieses Thema reden, wenn das die Tochter seit Jahren, seit der 4. Klasse, alles machen muss? Ich glaube da ist Hopfen und Malz verloren, wenn du mich frägst

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    Antwort von Hexe2354 Hexe2354

    Du armes Ding, du bist ja so zu bedauern!!!

    Kommentar von Putziline Putziline

    Herzlichen Dank, Hexe...

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    Antwort von anja0510 anja0510

    Ganz ehrlich verstehe ich nicht so ganz Dein eigentliches Problem. Du hast jetzt schon seit der 4.Klasse hinter Deinen Eltern hergeräumt und saubergemacht.D. h. es war schon immer einiges nicht in Ordnung. Es ist klar, daß Du demnächst eine Ausbildungsstelle weiter weg hast. Das heißt, dann ist die Sache sowieso erledigt.(oder überfällt Dich jetzt extreme Ungeduld? Ändern wirst Du die Situation eh nicht mehr!) Nichts spricht dagegen, Daß Du dann nicht mehr nach Hause kannst. Wenn Ihr Euch auch vorher wegen der einseitigen Erledigung gestritten habt, wird sich das wieder abmildern. Du hast Sehnsucht nach Deiner Mama und umgekehrt. Wenn es Dir zuviel ist, treff Dich an neutralen Orten mit Deiner Mam. Aber ansonsten mußt Du Dir fest sagen: ich hab mein Leben und meine Eltern ihres. Du bist auf dem richtigen Weg. Sag ihr zum Abschied, daß Du Dich mit ihrem Lebensstil nicht wohlfühlst, aber sie trotzdem lieb hast. Denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. - Sollten wider Erwarten in Deinem neuen Leben die gleichen Probleme wegen Reinlichkeit und Ordnung entstehen, solltest Du Dich auch mit Dir auseinandersetzen, woran das liegt. Denn auf Dauer kann dadurch ganz schnell eine manifeste Zwangsneurose entstehen. Da solltest Du Dir dann doch rechtzeitig professionelle Hilfe holen.

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    Antwort von Gamdcho Gamdcho

    Wende Dich an das Jugendamt, wie ich es vor 10 Jahren auch getan habe, als ich in einer vergleichbaren Situation war. Das Ganze durchläuft einen Prozess über ca. 1-2 Monate, alles wird hinterfragt. Wenn Du das durchhältst, kannst Du in eine betreute Jugendeinrichtung ziehen - in Form einer eigenen Wohnung oder in eine WG. Deine Mum würde dann natürlich kein Kindergeld mehr bekommen und müsste Deinen Platz in der Einrichtung mitfinanzieren, die Höhe des Betrages orientiert sich an dem Einkommen Deiner Eltern.

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    Antwort von blablubblub blablubblub

    Hey, das ist auf jeden Fall nicht in Ordnung, dass du das machen musst! Aber nen Tipp kann ich dir auch nicht geben, weil ich deine Eltern nicht kenne und nicht weiss, wie sie drauf sind! Frag doch mal ne Tante, Oma, Opa um Rat und rede mit deinen Eltern - manchmal wirkt das Wunder, wenn auch andere Leute der gleichen Meinung sind wie du, weil es manchmal einem erst klar wird, wenn man es auch nochmal von einem anderen hoert!

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    Antwort von onomant onomant

    Frag das deine Mami.

    Kommentar von Putziline Putziline

    Die Antwort bringt mich ja sehr weiter. Ich will EURE Meinung dazu wissen.

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    Antwort von martikke martikke

    räum doch mal nicht auf die werdens schnell merken^^

    Kommentar von Putziline Putziline

    Tun sie nicht. Dann werden es Berge ;)

    Kommentar von LiloB LiloBLiloB

    Feste Termine vereinbaren für gemeinsamen Einsatz der zu bewältigenden Berge - und durchhalten, so schwer es fallen wird.!

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