Frage von Tiger111, 104

Ist das nicht ein Widerspruch, der einer sagt "die Ausländer nehmen und die Arbeitsplätze weg", und der andere "Ausländer sind Sozialschmarotzer"?

Hallo,

ich als Migrantenkind habe es oft erlebt. Man wird bei der Arbeitssuche bzw. Bewerbungen einfach benachteiligt und das passiert leider alles im Hintergrund, somit kann man es nicht widersprechen. So ist leider in Deutschland.

Heute Pegida (5.000.000 Mio AfD-Wähler 8%): "Die nehmen uns die Arbeitsplätze weg"

Bio-Deutscher im Internet, Facebook, YouTube: "Ausländer sind alle Sozialschmarotzer"

Ist das nicht ein Widerspruch, der einer sagt "die Ausländer nehmen und die Arbeitsplätze weg", und der andere "Ausländer sind Sozialschmarotzer"?

LG

Antwort
von clemensw, 104

Natürlich ist das ein Widerspruch.

Aber erwartest Du ernsthaft von "besorgten Bürgern" (aka Neonazis, Rechtsradikale und Leuten, die dumm genug sind, darauf reinzufallen) eine logisch stringente Argumentation?

Die Leute glauben die Behauptungen, die am besten zu ihrer vorhandenen Meinung passen und lassen sich meist auch nicht durch rationale Argumente davon abbringen.

Mal ein klassisches Beispiel, daß sich täglich auf einer bekannten (a)sozialen Plattform wiederfindet:

Person A: "Asylanten sind doch alles Verbrecher!!!! Die rauben den XYZ-Supermarkt in ABC-Stadt leer und der muß jetzt zumachen!!!1!!!"

Person B: "Nein, stimmt nicht. Hier die Aussage der Firma XYZ, die Aussage des Geschäftsführers und die Erklärung der Polizei. Alles frei erfunden."

Person A: "Aber irgendwo anders ist das sicher passiert!!1!!!!eins!!! Die Lügenpresse verschweigt doch alles!!!1!!!eins!!!elf!!!drölfzig!!!"

Zu diesem Phänomen: Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler

Zur Seriosität solcher Behauptungen ein Zitat von Terry Pratchet:

 "Mehrere Ausrufezeichen", fuhr er fort und schüttelte den Kopf. "sind ein sicheres Zeichen für einen kranken Geist."

Kommentar von Unsinkable2 ,

Aber erwartest Du ernsthaft von "besorgten Bürgern" (aka Neonazis, Rechtsradikale und Leuten, die dumm genug sind, darauf reinzufallen) eine logisch stringente Argumentation?

Fakten können dich in deiner Meinung aber auch nicht erschüttern, hm?!

1) 96% der "besorgten Bürger" sind "bürgerliche Mitte"; 

2) Fast jeder Zehnte von ihnen wählt sogar normalerweise CDU. 

3) Sie haben (zumeist) gut bezahlte Jobs; oft sogar überdurchschnittlich gut bezahlte Jobs; und sie haben (zumeist) eine gute Bildung, samt Berufsabschluss bzw. Hochschulabschluss.

4) Ganze 4% der "besorgten Bürger" gehören zu jener Gruppe, die du erwähnst.

Die Leute glauben die Behauptungen, die am besten zu ihrer vorhandenen Meinung passen und lassen sich meist auch nicht durch rationale Argumente davon abbringen.

Exakt das dachte ich, als ich deine Meinungsäußerung - die offensichtlich bar JEDES eigenen Gedanken und jedes Fakts ist - las.

Zur Seriosität solcher Behauptungen ein Zitat von Terry Pratchet:

Lass das weder Frauen, noch "durchschnittlich gebildete Kinder" dieses Bildungssystems hören. Sowohl die einen, als auch die anderen neigen sehr stark zu solchen Interpunktionsvarianten.

Mal ein klassisches Beispiel, daß sich täglich auf einer bekannten (a)sozialen Plattform wiederfindet:

... sich über die Interpunktion anderer Leute lustig machen, aber "das" nicht von "dass" unterscheiden können. ;)

Abgesehen davon: Offensichtlich ist der "Bestätigungsfehler" ein dir sehr vertrautes Element, um deine eigene Meinung zu bestärken.

Eine der Forderungen von Pediga ist, dass Merkel und Gabriel zurücktreten sollen, weil sie in dieser Krise versagen. Lassen wir das mal so abstrakt stehen und betrachten sie aus ALLEN Blickwinkeln: Hast du Belege, die diese Forderung überflüssig machen? Versagen Merkel und Gabriel nicht?

Aber das "vergisst" du natürlich, als "klassisches Beispiel" zu erwähnen. Du hältst dich lieber an deinen 4% auf; anstatt auf die 96% zu gucken... Schon klar...

Zur Seriosität solcher Behauptungen ...

... solltest du vielleicht die Fakten nicht gänzlich ignorieren. 

So berichtet die Polizei in Wickede beispielsweise von einem rasanten Anstieg der Kriminalität um runde 25 Prozent innerhalb eines Jahres proportional zum Wachstum der Asylantenzahlen: http://www.wickedepunktruhr.de/heimat-online/Aktuelle\_Meldungen/2015-03-11\_Kri...

Es GIBT diese Kriminalität. Und es ist absurd, sie zu leugnen. Diebstahl, Körperverletzung, Raub, Vergewaltigung und sogar Totschlag ... all das kommt immer wieder vor. Und die Polizei pfeift bereits auf dem letzten Loch. Überall werden die Warnrufe der Polizei lauter und lauter. Und die Reaktion der Länder ist zunehmend, "private Sicherheitsdienste" anzuheuern, um dieses "vorübergehende Problem" so billig wie möglich zu lösen, indem man die Asylanten einpfercht, wegsperrt, irgendwo weit weg vom Handel aufs Land schafft und dort streng bewachen lässt.

WENN du dich also aufregen willst, warum nicht darüber, dass die Länder IMMER NOCH Polizei-Stellen kürzen, weil sie unter massivem finanziellen Druck stehen? 

Dann würdest du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Du würdest die Realität anerkennen UND zugleich den "Fremdenfeinden" den Wind aus den Segeln nehmen, denn nicht nur Verfolgung von Straftaten, sondern auch Prävention von Straftaten würden erheblich verbessert werden können...

Aber so viel logischen Verstand anzuwenden ist zu anstrengend, hm?! Lieber hetzt man auf dem gleichen Niveau, das man an den anderen verabscheut...

Antwort
von Suboptimierer, 99
Nein

Es ist kein Widerspruch. Beide Aussagen können unabhängig voneinander wahr oder falsch sein.

Der Grund ist, dass sie sich auf eine Menge an Menschen beziehen, die von unterschiedlichem Typ sein können (und bei der Masse auch sind).

Du könntest Ausländer auch durch zum Beispiel "Rothaarige" ersetzen und beide Aussagen würden ihre Treffer finden.

Kommentar von Suboptimierer ,

Und noch etwas zum "Wegnehmen": Wenn dir jemand einen Job wegnimmt, dann wird er darin wohl entweder besser sein oder günstiger sein. Er wird den Job dir nicht wegnehmen, weil er zum Beispiel Ausländer ist.

Das ist die freie Marktwirtschaft.

Kommentar von clemensw ,

Dazu gibt es den schönen Spruch:

"Wenn jemand ohne Sprachkenntnisse, Geld und Kontakte dir den Job wegnimmt, bist du vielleicht einfach nur Sch**sse."

Wobei man bei den Sprachkenntnissen vorsichtig sein sollte: Ich kenne viele Ausländer, die Deutsch in Wort und Schrift besser beherrschen als so mancher "besorgter Bürger" oder Bio-Deutscher.

Kommentar von Suboptimierer ,

Ich halte nichts von Sprüchen, die andere beleidigen, auch wenn du jetzt niemanden persönlich damit ansprichst.

Antwort
von youarewelcome, 39

Ich sage mal so, ich selbst habe viele, viele Jahre als "Ausländer" im Ausland gelebt.Ich habe die Sprache gelernt, habe mich eingefügt und hatte nie Probleme, obwohl man mich anhand meines "Akzentes" sofort als Zuwanderer ausmachte.

Dennoch hatte ich NIE Schwierigkeiten, einen Arbeitsplatz zu finden, wurde im Studium nicht benachteiligt etc.

Ich habe deshalb auch die Meinung, dass viele Menschen mit Migrationshintergrund gerne "jammern" und vorschieben, benachteiligt zu sein/werden, auf Grund ihres Migrationshintergrundes, wenn die Wahrheit/Gründe aber ganz woanders liegt/en.

Wenn ich natürlich gewisse "kennzeichnende" Bekleidung tragen möchte, muss ich mich nicht wundern, wenn einige Arbeitgeber dies vielleicht nicht gerade prickelnd finden und mich deshalb vielleicht im Bewerbungsprozess aussortieren.

Wenn ich unterqualifiziert bin und mich auf Stellen bewerbe, die einen höheren Abschluss etc. voraussetzen oder ich aber Mitbewerber habe, die besser qualifiziert sind als ich, kann das jedem genauso passieren wie einem Migranten auch, genauso kann es nämlich im Umkehrschluss laufen nämlich dass ein Migrant schlicht besser qualifiziert ist, den besseren Abschluss für die beworbene Stelle hat, vielleicht mehr Vorerfahrung hat...ich habe da ein Problem mit, wenn alles was schief geht auf Migrationshintergrund geschoben wird.

Antwort
von Snanifo, 62

Wenn du diese Aussagen so wörtlich nimmst, ist das natürlich ein Widerspruch. Die "Ausländer" können natürlich nicht gleichzeitig arbeiten und den Staat um Sozialhilfe angehen. 

Aber so sind diese beiden Aussagen nicht gemeint. Sie sollen beide für sich aussagen, dass der normal arbeitende Mensch (Deutscher) in der BRD mit Fremden Schwierigkeiten hat. Ich denke, beide Aussagen sind falsch.                       Zum einen bestimmen über die Vergabe von Arbeitsplätzen nicht die Fremden, sondern sind (übrigens nicht nur für Fremde) der Kalkulation der Arbeitgeber anheimgestellt. Zum anderen gibt es weitreichende Verbote für Asylsuchende, einer Arbeit nachzugehen. Also bekommen sie wie auch andere deutsche Arbeitslose Hartz IV bzw. Sozialhilfe.                                               Zusammengenommen heißt das, dass nicht der Arbeitswillige darüber entscheidet, ob jemand einen Arbeitsplatz und einen wie auch immer gearteten Lohn bekommt, sondern die Kalkulation des Arbeitgebers. 

Antwort
von dompfeifer, 28
Ja

Ja, der Widerspruch ist offensichtlich, ich will Dir da einmal etwas weiterhelfen:

- Ausländer sind Konkurrenten am Arbeitsmarkt und Konkurrenten am Futtertrog.

- Inländer sind auch Konkurrenten am Arbeitsmarkt und am Futtertrog.

- Menschen sind überall unerwünschte Konkurrenten.

- Menschen sind unerwünscht, weg mit allen Menschen!

Kommentar von Snanifo ,

Du hast es etwas überspitzt formuliert. Im Kapitalismus sind Menschen = Arbeitskräfte und damit erwünscht als Arbeiter, die den Reichtum der Kapitalisten, also das Kapital vermehren. Wenn ich es in deiner Reihenfolge ausdrücke: 

- Ausländer sind, sobald sie die deutsche Sprache und noch was anderes können, tatsächlich Konkurrenten am Arbeitsmarkt, also um Arbeitsplätze und vor allem den Lohn. Nicht aber am "Futtertrog". Wenn sie das auch wären, würde das ja bedeuten, dass es immer nur eine bestimmte Menge von Gütern gäbe, die dann verteilt werden müssten. Der Augenschein mit vollen Theken und vollen Regalen spricht dagegen. 

- was ich richtig finde ist, dass auch Inländer vorher schon Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt sind und damit auch Konkurrenten um Lohn = Lebensmöglichkeiten. Futtertrog wie oben. 

- Wie du den Sprung machst von Konkurrenten zu unerwünschten Konkurrenten ist m. E. nicht nachvollziehbar. Weil nämlich die kapitalistische Welt Menschen braucht, die dem Kapital seinen Reichtum erhalten und vermehren. Aber nur so weit sind sie gebraucht. Wenn sich kein Arbeitgeber findet, der sich einen Gewinn verspricht, dann kümmerts ihn auch nicht weiter. Der Arbeiter ist frei, in einem sehr negativen Sinne. Das ist so bei uns mit ca 3 Mio Arbeitslosen und auch in Ländern Afrikas und Asiens mit viel mehr Arbeitslosen und keinem oder nur sehr gering ausgebauten Sozialstaat. 

- Allgemein würde ich sagen, nicht alle Menschen weg, sondern nur diejenigen, die nicht zum Gewinnemachen zu gebrauchen sind. Und diese sind auch noch nützlich, weil sie den Lohndruck nach unten erhöhen. Die Ironie oder besser gesagt den realen Zynismus, den du beschreibst, kann ich nachvollziehen, aber mit dem oben angeführten anderen Inhalt. 

 

Kommentar von dompfeifer ,

Hallo Snanifo,

das habe ich in der Kürze etwas schlampig maßlos überspitzt. Meine Botschaft sollte heißen: Wenn Ausländer, die am Arbeitsmarkt konkurrieren, auch noch als "Sozialschmarotzer" am Futtertrog konkurrieren sollten, dann hätten sie ja alle Unarten, die wir den Inländern genauso gut zuschreiben könnten: Auch die produzieren und konsumieren schließlich. In der Hinsicht müssten dann alle Menschen unerwünscht sein. Bestimmt habe ich hier schon tiefschürfendere Erklärungen geschrieben, z.B. gestern unter https://www.gutefrage.net/frage/kann-beim-kapotalismusgeldsystem-jeder-reich-sei... .

Deinen Ausführungen stimme ich ansonsten voll inhaltlich zu.



Antwort
von Eselspur, 21
Ja

Ja, es ist meiner Ansicht nach ein klarer Widerspruch.

Antwort
von ParisKills616, 73
sonstiges

Es wäre ein Widerspruch, wenn eine Person beides sagen würde. So sind es bloß zwei verschiedene Meinungen.

Antwort
von michawok, 37
Nein

Derartige Pauschalierungen benutzt hierzulande eigentlich kaum ein vernünftiger Mensch der Kritik an der ungebremsten Zuwanderung übt.

Und mit " die Ausländer " wenn die Verallgemeinerung denn tatsächlich mal benutzt wird, sind natürlich nicht pauschal alle nicht alle nicht-Deutschen gemeint, sondern eben der Großteil derer die da gerade ins Land strömen.

Natürlich verschärfen zig-hunderttausende Armutsmigranten die Situation auf dem Arbeitsmarkt.....: unter den inoffiziell locker vier Millionen Arbeitslosen die wir hier schon haben sind nämlich eine ganze Menge Menschen, die wenig qualifiziert sind und die deswegen mit dem größten Teil der illegalen Zuwanderer sofern die denn irgendwann offiziell arbeiten dürfen natürlich konkurieren.

Noch viel eher stimmt aber die Aussage  über die Anziehungskraft unseres Sozialsystems.......: jemand der durch drei....vier sichere, zivilisierte europäische Staaten unbedingt bis nach Deutschland  " flüchten " muß ist definitiv auf der Suche nach den für ihn bequemsten Verhältnissen, genauso wie jemand der aus irgendeinem Balkanstaat nach Deutschland wegen " Asyl " kommt, obwohl er mit Sicherheit weiss das er keines bekommen wird. Was er aber auch weiss ist, daß die Bearbeitungszeiträume inzwischen z.T. Monate oder Jahre betragen und er in dieser Zeit mitsamt seiner Sippschaft hier durchgefüttert wird.



Kommentar von Snanifo ,

Natürlich verschärfen zig-hunderttausende Armutsmigranten die Situation auf dem Arbeitsmarkt.

Damit gehst du davon aus, dass es beim Arbeitsmarkt darum gehen würde, den arbeitenden Menschen eine bequeme Arbeit zu verschaffen. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Um dem internationalen Kapital Anlegemöglichkeiten zu bieten ist es geboten, im Vergleich zu anderen Nationen sowohl Qualifikation als auch Billigkeit der Arbeitskräfte zu bieten.

Das mit der "Suche nach den bequemsten Verhältnissen" ist für dich offensichtlich ein Vorwurf. Aber was würdest du denn machen? Wenn du dir überlegst, dass die Flüchtlinge (nicht in Anführungszeichen) aus lebensbedrohenden Verhältnissen sowohl ökonomisch als gewaltbegründet flüchten, dann willst du doch nicht in einem weiteren Land z.B. wie Mazedonien bleiben, in dem bittere Armut herrscht und die Leute dort am liebsten auch weggehen würden, wenn sie könnten. Dann hättest du ja auch zu Hause bleiben können.

Dein letzter Abschnitt sagt einiges aus über die Zustände, die sowohl in den Balkanstaaten (teilweise Mitgliedsländer der EU, oder auch die den Mitgliedstatus anstreben) als auch anderswo, z.B. in Afrika, vorherrschend sind. Und sag mir nicht, wir hätten damit nichts zu tun. In diesen Ländern gibt es auch Leute, denen es vorsichtig gesagt gut geht und die mit unseren Wirtschaftsbossen auf Kosten der Arbeitenden gute Geschäfte machen (Stichwort Billiglohnländer). Und das sind nicht nur die Politiker. Wenn es Gründe gibt, aus der jeweiligen Heimat zu fliehen, um bei uns mit Sozialhilfe oder weniger "durchgefüttert"  zu werden, ist das eher ein Zeichen dafür, zu was es die westliche, also deine Welt, mit ihrer Eingliederung der Länder in den Weltmarkt gebracht haben.

Antwort
von adventuredog, 74
Ja

Ja, es ist ein Widerspruch. Man sollte nie etwas pauschalisieren.

"So ist leider in Deutschland."

Nicht nur in Deutschland....

Antwort
von latricolore, 37

Wunderbar - Nutzer ist inaktiv!

Kommentar von Treueste ,

Manchmal höhlt eben wirklich steter Tropfen den Stein.

Antwort
von bartman76, 56
Nein

Nein, kein Widerspruch. Angenommen ist gibt 2 Ausländer die nach deutschland kämen ... Wobei ich hier deutlich machen möchte, dass ich nicht mit diesen Aussagen konform gehe.


Kommentar von Farcode ,

Dann pauschalisiert man nicht auf beide Ausländer sondern bezieht sich konkret auf den Gemeinten.

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