Frage von lil98i, 109

Ist das nicht eigentlich unfair (Pädophilie)?

Pedophile stehen ja auf einen bestimmten Typ...nämlich jüngere(Kinder)

Aber ist das nicht prinzipiell dasselbe als würde ich(18,w) auf einen Typ Jungen abfahren, der um die 30 ist und dunkle Haare hat. Man kann ja nichts dafür was man attraktiv findet...ist das nicht deswegen unfair diesen Menschen gegenüber, wenn sie ihre Neigungen nicht ausüben dürfen ?

Antwort
von Tragosso, 22

Mag sein, dass das unfair ist, aber was soll man machen. Es ist strafbar mit Kindern eine Liebesbeziehung einzugehen und das ist gut so, zum Schutz des Kindes. Ein Kind kann niemals mit dieser Art von Beziehung einverstanden sein, weil es sie nicht in seinem ganzen Umfang begreifen kann, es wird (sexuell und emotional) ausgenutzt und beeinflusst, ob es das merkt oder nicht.

Allerdings ist in seinem Kopf jeder für sich alleine und kann tun und lassen was er möchte. Sie müssen sich eben einschränken, wenn man sich selbst aber lernt nicht dafür zu verurteilen worauf man steht und mit einer Person seines Vertrauens sprechen kann, ist der Leidensdruck wahrscheinlich kleiner als, wenn man sich niemandem anvertraut und sich selbst geißelt.

Fakt ist, dass man diese Neigung nicht ausleben darf und sollte. Das viel größere Problem sehe ich persönlich allerdings an der Verurteilung durch Außenstehende und, dass es noch zu wenig Unterstützung in diese Richtung gibt. Viele schämen sich und haben Angst, so dass sie sich keine Hilfe suchen und denken, man müsse das Ganze irgendwie (alleine) loswerden. Tatsache ist, dass man in einer Therapie lernt damit umzugehen und nicht diese Art Neigung loszuwerden.

Mehr Toleranz der Gesellschaft wäre durchaus angebracht, denn ein Pädophiler ist nicht gleichbedeutend mit einem Vergewaltiger. Das in die Köpfe der Menschen zu bekommen ist allerdings extrem schwer.

Dazu kommt die immernoch fälschlich verbreitete Definition. 'pädophil' oder 'pedo', wie es sich bei den meisten schon eingebürgert hat, ist dann alles was einen großen Altersunterschied hat, völlig egal wie alt die Beteiligten sind, (ein 18 Jähriger mit einer 35 Jährigen z.B) das halte ich für eine sehr gefährliche Entwicklung.

Pädophilie beschreibt das primäre Interesse an Kindern 'vor' Eintritt der Pubertät. Kein Brustansatz, keine Schambehaarung, keine aufreizende Kleidung oder Schminke um älter zu wirken, sondern ein Kind. Kein Teenager. Diese Abgrenzung ist wichtig, damit nicht andauernd Leute von anderen fälschlicherweise beschuldigt und verurteilt werden. Heutzutage sind Zwangsgedanken diesbezüglich sehr häufig, da fragen sich 17 Jährige ob sie pädophil sind, wenn sie eine 14 Jährige hübsch finden, das darf meines erachtens nicht sein.

Antwort
von oma57, 31

So nun nochmal für alle (sehr interessant)

Was versteht man unter Pädophilie?

Ursprünglich bedeutet der aus dem Griechischen stammende Begriff Pädophilie "Liebe zu Kindern" – vom reinen Wortsinn her muss diese keinen sexuellen Charakter haben. Im heutigen Sprachgebrauch meint der Begriff aber Erwachsene, die sich sexuell zu vorpubertären Kindern hingezogen fühlen und durch sie erregt werden. Den Begriff "Pädophilia Erotica" prägte der deutsche Psychiater Richard von Krafft-Ebbing in seiner Psychopathia Sexualis (1886). Interessieren sich Menschen sexuell ausschließlich für Kinder, spricht man von "Kernpädophilen".

Sind es pubertierende Kinder, für die Erwachsene Liebesgefühle und sexuelle Begierde entwickeln, spricht man von Ephebophilie (Ephebos (griech.) = Jüngling). Es gibt Pädophile, die ausschließlich Jungen oder Mädchen attraktiv finden. Einige sind sexuell an beiden Geschlechtern interessiert. Kommt es zu sexuellen Handlungen an oder mit Kindern, sprechen Mediziner von Pädosexualität. Juristisch gesehen ist dann der Tatbestand des sexuellen Missbrauchs von Kindern erfüllt (Pädokriminalität).

Ist Pädophilie eine Krankheit?

Wenn der Drang nach einer sexuellen Beziehung zu Kindern dauerhaft ist und der Pädophile selbst mindestens 16 Jahre alt, sprechen Ärzte von einer psychischen Störung. Pädophilie wird in der "Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme" (ICD-10) von der Weltgesundheitsorganisation WHO als "Störung der Sexualpräferenz" eingeordnet.
Wie häufig kommt Pädophilie vor?

Gesicherte Zahlen dazu gibt es nicht, lediglich Schätzungen. Forschergruppen geben unterschiedliche Zahlen an. Meist wird genannt, dass etwa ein Prozent der (männlichen erwachsenen) Bevölkerung pädophile Empfindungen haben. Das entspräche etwa einer Viertelmillion Deutscher.
Sind Pädophile therapierbar?

Nach heutigem Forschungsstand besteht eine pädophile Neigung ein Leben lang. Heilbar ist sie also nicht. Präventionsprogramme wie Kein Täter werden richten sich an Pädophile, die verhindern wollen, zu Sexualstraftätern zu werden. In einer Verhaltenstherapie sollen die Betroffenen lernen, Situationen zu erkennen und zu meiden, in denen sie selbst Kindern gefährlich werden könnten. Oftmals werden auch Medikamente verschrieben, die den Sexualtrieb unterdrücken. Man spricht dabei auch von "chemischer Kastration".

Denken Betroffene, es sei okay, Sex mit Kindern zu haben?
Pädophile entwickeln nicht selten die Vorstellung, es könne eine gleichberechtigte Beziehung und einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern geben. Sie missdeuten es zum Beispiel, wenn Kinder ihre Nähe suchen. Die Therapie soll ihnen vermitteln, dass das ein Irrtum ist. Therapieziel ist, dass Pädophile in die Lage gebracht werden, ihren Trieb soweit zu kontrollieren, dass sie keine Übergriffe begehen und auch keine Kinderpornografie nutzen. Andere Betroffene sind sich darüber im Klaren, dass sexuelle Beziehungen zu Kindern nicht umsetzbar sind, brauchen aber therapeutische Hilfe, um das durchzuhalten.

Tritt Pädophilie nur unter Männern auf?

Nein, es sind auch Fälle pädophiler Frauen bekannt, allerdings sind sie nach heutigem Wissensstand deutlich in der Minderheit. Im Rahmen des Projekts Kein Täter werden haben sich allein am Standort Berlin zwischen Oktober 2005 und Oktober 2013 1.884 Personen gemeldet. Darunter waren nur 15 Frauen. Eine davon kam in die Ambulanz und es wurde Pädophilie bei ihr diagnostiziert.

Wie entsteht Pädophilie?

Darüber sind sich Forscher bisher nicht einig. Medizinische, psychische, entwicklungsbiologische und soziale Faktoren spielen vermutlich eine Rolle. Der ForschungsverbundNeMUP untersucht in Deutschland derzeit, welche neurobiologischen Grundlagen es für Pädophilie und sexuelles Missbrauchsverhalten gegenüber Kindern gibt. Hinweise auf Auffälligkeiten in der Hirnstruktur Pädophiler gaben erstmals in den 1980er Jahren kanadische Forscher. In einer Studie an der Kieler Uniklinik gelang es Sexualwissenschaftlern im Jahr 2012 mit einer Genauigkeit von 95 Prozent Pädophile von Nicht-Pädophilen per Hirnscan zu unterscheiden.

Ist Pädophilie erblich?

Einige Forscher vermuten eine genetische Disposition. Sicher ist, dass Pädophilie unabhängig etwa vom Bildungsniveau oder der Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht auftritt. Oftmals sind Pädophile selbst sexuell unreif geblieben, was auch erklärt, warum sie sich häufig auf einer Stufe mit Kindern sehen und eine "gleichberechtigte Beziehung" behaupten. Therapeuten berichten, dass Pädophile über kindliche "Beziehungspartner" sprechen, als handele es sich um Erwachsene.Ist Pädophilie strafbar?
Pädophilie beschreibt eine Neigung beziehungsweise Störung, also etwas, was sich in der Gedanken- und Gefühlswelt eines Menschen abspielt. Gedanken und Gefühle können nicht strafbar sein und dementsprechend auch nicht "legalisiert" werden. Juristisch gesehen kommt es auf die Handlungen eines Menschen an. Strafbar macht sich nach §176 des Strafgesetzbuchs (StGB), wer "sexuelle Handlungen an einer Person unter vierzehn Jahren (Kind) vornimmt oder an sich von dem Kind vornehmen läßt" und auch "wer ein Kind dazu bestimmt, daß es sexuelle Handlungen an einem Dritten vornimmt oder von einem Dritten an sich vornehmen läßt". Nicht bestraft werden kann jemand dafür, dass er über Sex oder eine Liebesbeziehung mit Kindern fantasiert.

Sind alle Menschen, die Kinder sexuell missbrauchen, pädophil?

Nein. Der Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch etwa unterscheidet sechs Typen, die sich sexuell an Kindern vergehen. Darunter auch der Nachbar, der in gestörten sozialen Verhältnissen lebt und sich – oft alkoholisiert – an Kindern vergeht, der Sextourist, der sich Sex mit Kindern kauft, weil er alle Bedürfnisse für "käuflich" hält, oder auch der Perverse, der seinen Drang, andere zu quälen, an Kindern auslebt. Eine Studie der Uni Regensburg aus dem Jahr 2010 kam zu dem Schluss, dass 60 Prozent der wegen sexueller Übergriffe auf Kinder Inhaftierter keine Pädophilie aufwiesen.
Missbrauchen alle Pädophilen Kinder?

Nein. Es gibt durchaus selbstreflektierte Pädophile, die wissen, dass sie Kindern großen Schaden zufügen würden, wenn sie ihren Trieb an und/oder mit Kindern ausleben würden und die darum sexuell abstinent leben. Der Leidensdruck dieser Menschen aber ist enorm: Sie leben in dem Bewusstsein, ihre Sexualität ein Leben lang nicht ausleben zu können, ohne Kindern zu schaden und sich strafbar zu machen. Sigusch nannte ihre Lebenssituation "tragisch".

Antwort
von Frooopy, 17

Wenn Du mit "Neigung ausüben" einen sexuellen Kontakt meinst, dann würde das nicht gut funktionieren, weil eben der jüngere Partner nicht reif für eine einvernehmliche sexuelle Beziehung sein könnte. Je jünger derjenige ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit. Was nicht bedeutet, dass auch Kinder unter 14 Jahren pauschal nicht die Reife besitzen einvernehmliche sexuelle Kontakte einzugehen. Aber da zu unterscheiden, dass sieht die derzeitige Gesetzgebung nicht vor.

Unfair ist eher die pauschale gesellschaftliche Sigmatisierung pädophiler Menschen als Kinderschänder und die Art und Weise wie pädophile Menschen in unserer Gesellschaft dargestellt werden. Da haben insbesondere die Medien einen großen Anteil dran.

In Umfragen bezeichnen sich 98% pädophil fühlender Menschen nicht als krank. Was diese Menschen eher belastet sind die Vorurteile und Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Insbesondere bei einem Outing. Woran pädophile Menschen leiden sind eher so Dinge wie Depressionen und Suizidgedanken, wegen der gesellschaftlichen Ausgrenzung und dem Bewusstsein, dass sie ihre Sexualität ihr Leben lang verleugnen oder verbergen müssen, geschweige denn ausleben können.

Jemanden attraktiv zu finden und sich zu verlieben kann keine Krankheit sein, auch wenn es so derzeit von der Psychologie oder der Wissenschaft in dem Fall so definiert wird.

Die Empfindungen, die pädophile Menschen gegenüber ihrer Zielgruppe haben sind im Grunde genau die gleichen, wie sie erwachsene Menschen gegenüber andere erwachsene Menschen haben. Da gibt es keine Unterschiede.

Das Problem ist eben, dass man erst ab einer bestimmten emotionalen Reife diese Gefühle erwidern kann. Da dieser Zeitpunkt insbesondere bei Kinder unterschiedlich ist, hat der Gesetzgeber ein Mindestalter für sexuelle Kontakte festgelegt.

Da durch die gesellschaftliche Hysterie ein Outing vergleichbar mit einem gesellschaftlichen Selbstmord ist, wird sich auch kein pädophil fühlender Mensch auf eine öffentliche, sachliche Diskussion zu diesem Thema einlassen.

Auch eine Beweisfühung, dass es einvernehmliche sexuelle Kontakte zwischen Minderjährigen und Erwachsenen verschiedenen Alters gibt und diese auch nicht pauschal irgendeinen Schaden verursachen müssen, ist aufgrund der aktuellen Gesetzgebung nicht möglich.

Insofern ist der gesellschaftliche Umgang mit dem Phänomen der Pädophile unfair und grenzt an menschenunwürdiger Vorverurteilung aller betroffenen Menschen, ja. Das ist so.

Kinder vor nichteinvernehmlichen sexuellen Kontakten zu schützen ist nicht unfair weil man eben nicht 100% garantieren kann, dass es zu keinen psychischen Schäden bei solchen Kontakten kommt und auch jeder pädophiler Mensch unterschiedlich ist.

Antwort
von skyberlin, 50

Sobald Du mündig = erwachsen bist, mit 18, kannst Du  Dir Deine Partner und Intim-Partner selber aussuchen, und wenn sie 100 Jahre sein sollten.

Es muss nur DEINE freie Willernsentscheidung sein, sonst könnten Nötigung, und weitere rechtliche Delikte in Frage kommen.

Stay cool & love, wen Du willst. DU bist mündig & erwachsen.

Love & Peace, Skyberlin

Antwort
von Zumverzweifeln, 44

Kinder sind schutzbedürftig- sie können sich nicht wehren.

Dein 30-jähriger Schwärm wird das schaffen - ich traue es ihm zu!

Antwort
von Ranzino, 39

Das Zauberwort ist "Einverständnis". Kleine Jungs wissen nicht, worauf sie sich da einlassen würden und sind deshalb tabu.

Kommentar von skyberlin ,

und kleine mädchen sind ebenfalls tabu, vor ihrer rechtlichen Mündigkeit = 18!

Jede Form von sexueller BEDRÄNGUNG Minderjähriger ist ohnehin kriminell, eine Straftat und anzeigepflichtig!

Kommentar von Ranzino ,

Jein, also kleine Mädchen schon. Nur dürfen Minderjährige sehr wohl Sex haben, die Selbstbestimmung setzt deutlich vor dem 18. Geburtstag ein. Ab 14 Jahre geht es langsam los.

Antwort
von hydrahydra, 39

Es ist nunmal gegenüber den Kindern, die zu jung und unerfahren sind, um in solche Aktionen einzuwilligen, strafwürdig. Problematisch ist ja nicht der Altersunterschied, sondern das zu geringe Alter eines der Beteiligten. Es ist also nicht dasselbe wie dein Beispiel. Sexualität hat außerdem nichts mit Fairness zu tun.

Antwort
von CreativeGirl, 49

Hallo lil98i,

nein, dass ist nicht das selbe. Pädophilie ist es, wenn ein älterer Herr auf eine maximal 14 Jährige (EIN KIND) steht. Das könnte man manchmal vergleichen mit Opa und Enkelin (Übertriebener Vergleich). Sowas ist nicht erlaubt und auch nicht rechtens. Erwachsene sollten Kinder lehren, schützen und erziehen ABER doch nicht eine sexuelle Ebene beschreiten. Sowas ist nicht unfair und auch keine Neigung, sondern eine Krankheit und solche Menschen gehen nicht umsonst in Therapie. 

Mit freundlichen Grüßen 

CreativeGirl

Kommentar von hydrahydra ,

Pädophilie ist es, wenn ein älterer Herr auf eine maximal 14 Jährige (EIN KIND) steht. --- Es ist auch Pädophilie, wenn Frauen das tun, nicht nur Herren.

Kommentar von CreativeGirl ,

*facepalm* Es ging ums Grundprinzip. Es wäre ja auch genauso Pädophilie, wenn ein älterer Herr auf männliches Kind steht. Egal in welcher Art von Geschlecht.

Antwort
von iamJustAhuman, 42

Wenn Man(n) (30) auf ein Kind (14) steht dann ist das krank, wenn man als 30-er auf eine 18 oder 19 steht ist noch alles ok.... Da die 18 oder 19 Jährige sich ihrer Gefühle bewusst ist und durchaus in der Lage ist eine vernünftige Beziehung zu führen. 

Solange Man(n) (30) kein Kind belästigt,angreift oder "anmacht" kann er seine Fantasien im Stillen vor sich hin labern aber wenn er dann aktiv wird würde ich dem Typen in eine Therapie stecken und wenn das nicht hilft in eine Zelle unter der Erde sperren... Unberechenbar, man weiß nie wann sie ihrem "Durst" nachgeben und jeder gibt sich seinen Interessen irgendwann hin. 

Kommentar von Wannabesomeone ,

man muss therapieren bevor es zu spät ist... Nicht wenn man schon alle Grenzen überschritten hat. vergleichbar wäre, dass man einen depressiven erst nach dem Selbstmordversuch anfängt zu therapieren.

Antwort
von oma57, 28

Es ist unfair wenn man diese Veranlagung hat ,Ja es ist unfair, wie so vieles im Leben. Aber ist es fair den OPFERN gegenüber, wenn er oder sie der Veranlagung nach gehen darf ???? Man kann nicht jeder Veranlagung nachgeben, die dabei ein Opfer fordert. Menschen mit dieser oder ähnlicher Veranlagung müssen lernen diese zu beherrschen  das sie nicht zu Täter werden.

Dein Beispiel hinkt ein bisschen, Da Du ab 18 als erwachsen läufst, kannst Du frei entscheiden wie alt Dein Partner sein darf, solang er das gesetzliche Alter hat.

Antwort
von Ursusmaritimus, 36

Solange Erwachsene mit Erwachsenen Spiele für Erwachsene spielen ist das kein Problem!

Aber Kinder sind in sexueller Hinsicht nicht in der Liga von Erwachsenen, darum haben Erwachsene nicht mit Kinder "zu spielen", sie bedürfen unseres Schutzes!

Antwort
von nickiller111, 39

Grundsätzlich ist Pädopheli nicht strafbar , sondern nur der Sexuelle Kontakt mit Kindern

Antwort
von auchmama, 27

Sorry, aber offensichtlich läuft in Deinen Gedankengängen aber richtig was verquer :-(

Ist Dir schon mal in den Sinn gekommen, dass Menschen vor dem Eintritt der Pubertät, überhaupt kein Empfinden für sexuelle Dinge haben? Und nun kommt ein erwachsener Mensch und nötigt ein unschuldiges Kind mit seinen "Neigungen"........kannst Du überhaupt auch nur Ansatzweise nachempfinden, wie sich ein Kind bei sowas fühlen muss?

Einfach unglaublich hier einen Vergleich 18/30 ins Gespräch zu bringen! Und ich hoffe, dass Du mit etwas Nachdenken den Fehler selber findest :-(

Kommentar von Frooopy ,

"...dass Menschen vor dem Eintritt der Pubertät, überhaupt kein Empfinden für sexuelle Dinge haben..."

Das ist faktisch falsch.

Aber ich weiß was Du damit sagen willst...

Kommentar von Tragosso ,

Stimme ich zu. Überhaupt kein sexuelles Empfinden ist definitiv falsch. Auch kleine Kinder und Babys haben ihre Form der Sexualität, das heißt aber nicht, dass sie diese mit Erwachsenen austauschen möchten, sondern meist mit sich selbst oder anderen Kindern.

Kommentar von Frooopy ,

Kinder lernen durch Erfahrung.

Selbst sexuelles Interesse an Gleichaltrigen wird erst durch Neugier, Erfahrung und den Emotionen die man dabei erlebt geweckt und gefestigt. Ein sexuelles Interesse an einem Erwachsenen ohne eine entsprechende positive emotionale Erfahrung, halte ich auch für eher unwahrscheinlich, bzw. erst ab einem bestimmten Alter durch soziale oder mediale Impulse von außen auftretend, wenn überhaupt.

Wenn diese Erfahrungen jedoch da sind und als angenehm empfunden worden sind, warum sollte das weitergehende Interesse an einem Kontakt danach nicht vorhanden sein? Das würde der Lern- und Erfahrungspsychologie entsprechen.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass das Phänomen der Gerontophilie auf solchen positiven Erfahrungen basiert.

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