Ist das Leben in einer Subkultur,und das damit verbundene Leben ausserhalb der Norm der heutigen Gesellschaft zB.eines westlichen Landes nur ein selbst vorgetäuschter Vorwand(da innerhalb dieses Leben in der Gemeinschaft der Subkultur auf die gleichen mechanismen der angeprangerten gemeinschaftlichen Lebensregelung der heutigen Gesellschaft zurück gegriffen wird)um sich besonders gleich auffällig kleiden zu können? Und ist dieses nicht bereits ein erstes Anzeichen einer modischen Gleichschaltung zu einer zwanghaften Nutzgemeinschaft im Sinne der Kleiderordnung beim Militär?

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ich bin für Variante A, der Wuppzität der emologischen Klangfarbe entsprechend

nein und ja
^^

die dynamik der gleichschaltung, die ihr optisches gesicht in uniformität erhält, wird nicht von "aussen" gesteuert; schon bei der kleinsten denkbaren form von "gruppierung", also wenn zwei menschen zusammen kommen, setzt diese ominöse dynamik ein. es scheint eine dem menschlichen wesen zugrunde liegende trieb- oder instinktgesteuerte schutzreaktion zu sein; ein überbleibsel aus archaischer zeit, womöglich als schutzstrategie entwickelt. wahre individualität ist somit nur in völligem rückzug in die einsamkeit oder isolation möglich.
Ich denke nicht, dass die Zugehörigkeit zu einer Gruppe der sog. Subkultur und das damit verbundene Tragen der die Gruppenzugehörigkeit demonstrierenden "Nonkonformistenuniform" ein Vorwand sind, um sich auffällig zu kleiden - sondern dass man die Gruppenkleidung trägt, um sich und anderen (und sich selbst in den Augen der anderen) zu beweisen, dass man eine Gruppe gefunden hat, der man zugehören darf. Der Schutz durch die Gruppe(nzugehörigkeit) ist das, was sich in der Gruppenkleidung hauptsächlich ausdrückt. - Wie man sieht, meine ich im Prinzip dasselbe wie Dupappawarum. - Ja, und diese Art der Uniformierung ist nicht anders oder gar intelligenter als die des Militärs.