Ist das Leben eine Matrix und der Tod die Erwachung?

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5 Antworten

Es hat sich schon jemand darüber Gedanken gemacht ...

Deine Frage hat eine lange Tradition. Bereits ca. 300 Jahre VOR Christi Geburt gibt es eine Parabel von Zhuang Zhou, die in dem Buch 'Zuangzi' geschrieben steht:

Parabel vom Schmetterlingstraum
»Woher weiß ich, ob unsere Lehre vom Leben nicht eine Illusion ist
und der Haß auf den Tod nicht der Irrweg eines jungen Menschen,
der nicht weiß, daß er heimkehrt [...]? Woher weiß ich, daß die Toten
ihr früheres Hängen am Leben nicht bereuen? [...].
Das große Erwachen wird kommen. Und dann werden wir wissen, daß dieses hier ein langer Traum war [...].
Einst träumte ich, Zhuang Zhou, ich wäre ein Schmetterling, flatterte hin und her ganz wie ein Schmetterling, und spürte, wie wohl ich mich fühlte. Ich wußte dabei nicht, daß ich Zhou war [der bloß träumte]!
Plötzlich erwachte ich und war wieder Zhou!
Jetzt weiß ich nicht, war ich Zhou, der träumte, er sei ein Schmetter-
ling, oder bin ich der Schmetterling, der träumt, er sei Zhou! Zwischen
Zhou und dem Schmetterling muß es einen Unterschied geben. Dies
nenne ich die Wandlung der Dinge!«

Quelle: http://www.verlag-alber.de/elvis_img/alber/titel/pdf/0003119457_0001.pdf

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Es gibt auf diese Frage sicherlich viele Antworten, aber eine Gewissheit wird man dadurch nicht bekommen, weil es keine Beweise gibt, die eine klare Antwort zu dieser Frage entsprechend begründen könnten. Von daher gibt es nur verschiedene Meinungen bzw. Glaubensansichten.

Ich glaube, dass das irdische Dasein gewissermaßen ein kollektiver Traum ist (einer von vielen) und dass man nach der Teilnahme an einem solchen (also nach einem irdischen Leben) wieder in einem ewigen Dasein wie aus einem Traum aufwacht und dass man irgendwann an einem weiteren kollektiven Traum teilnimmt, so wie man im irdischen Leben in jeder Nacht träumt.

Dabei glaube ich zudem, dass selbst wenn man im irdischen Dasein etwa 100 Jahre erlebt, dies im ewigen Dasein nicht einmal einer Dreiviertelstunde entspricht (einer Dreiviertelstunde himmlischer Zeit würden eher meinem Glauben nach etwa 102 Jahre 244 Tage und 12 Stunden irdischer Zeit entsprechen).und in diesem ewigen Dasein können wir meinem Glauben nach tatsächlich ewig existieren.

Woran ich nicht glaube ist, dass demnach irdische Zeit und Zeit nach dem Tod gleichbedeutend sind bzw. gleich ablaufen. Ebenso glaube ich nicht, dass wir an Maschinen gekoppelt sind, die wir mit Energie versorgen. Beides ist aber ein fester Bestandteil der Storygrundlage der Matrix-Trilogie. 

Aber mal ehrlich, wie bescheuert wäre das denn? Maschinen die intelligent sind und für sich selbst handeln können (auch außerhalb der Matrix, wie beispielsweise diese Wächter und die anderen Dinger, die da noch herumschwirrten vom ersten bis zum dritten Teil der Trilogie), und da sollen die nicht fähig gewesen sein, eine effizientere Energiequelle als Menschen gefunden zu haben? Was ist mit Kernspaltung, Kernfusion oder gar der Forschung im Bereich Antimaterie? Zugegebenermaßen wurde die virtuelle Realität auf etwa 1999 gehalten, wo die Idee mit der Antimaterie vermutlich noch Science Fiction war, aber zumindest wird in dieser Hinsicht bereits praktisch geforscht. In der Matrix-Trilogie hieß es, dass die Welt eher im Ende des 22. Jahrhunderts ist, ausgehend davon dass die integrale Anomalie (Neo), das erste Mal aufkreuzte, während im zweiten Teil deutlich wird, dass er die sechste dieser Anomalien ist, was man so interpretieren könnte, dass es eher im 32. Jahrhundert spielt und in all dieser Zeit sollen es die Maschinen nicht geschafft haben, alternative Energie"quellen" nutzbar zu machen? Wie unfähig müssen die sein?

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Hallo PrimeExpert,

über die Frage, was beim Tod geschieht, gibt es vielerlei Ansichten. In einigen Religionen glaubt man an ein Weiterleben nach dem Tod, in welcher Form auch immer. Die beste Auskunftsquelle zu dieser Frage ist die Bibel, das geschriebene Wort Gottes. Wer könnte uns besser erklären, was beim Tod geschieht, als derjenige, von dem alles Leben stammt? Die Bibel gibt folgende Erklärung zum Zustand der Toten: "Sein Geist geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich." (Psalm 146:4) An anderer Stelle steht, dass sich die Toten "nicht des geringsten bewusst" sind. (Prediger 9:5) In Übereinstimmung mit diesen deutlichen Aussagen wird in der Bibel der Tod auch mehrfach mit dem Schlaf verglichen, ebenfalls ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit.

Vielen mag es schwerfallen, zu glauben, dass außer unseren sterblichen Überresten nichts mehr von uns da ist. Sie denken, etwas nicht Stoffliches in uns müsse doch weiterleben. Denke jedoch einmal an die Flamme einer Kerze. Wenn man sie ausbläst, geht sie einfach aus und brennt nicht irgendwo weiter. Unser Leben ist mit dieser Flamme vergleichbar. Wenn wir den letzten Atemzug tun, hauchen wir gleichsam das Leben aus und hören auf zu existieren.

Obwohl letztendlich dem Tod niemand entrinnen kann, ist er kein dauerhafter Zustand. Es wird eine Rückkehr zum Leben geben, und zwar durch die Auferstehung. Die Frage, die sich hier stellt, ist die, in welcher Form die Toten wiederkehren werden. Auch hierüber gibt die Bibel eine zufriedenstellende Antwort, denn sie zeigt, dass Gott die Verstorbenen mit einem neuen Körper auferwecken wird. Dies geht u. a. aus den folgenden Bibeltexten hervor: "Dennoch wird jemand sagen: „Wie werden die Toten auferweckt werden? Ja, mit was für einem Leib kommen sie?“ Gott aber gibt ihm einen Körper, so wie es ihm gefallen hat"(1. Korinther 15:35, 38). Nach diesem Text ist man nach der Auferstehung also nicht körperlos. Für diejenigen, die zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt werden, bedeutet das, dass sie wieder einen Körper aus Fleisch und Blut haben werden, der dem gleicht, den sie vor ihrem Tod hatten. Nur so kann einer den anderen wiedererkennen. Die Auferweckten werden auch auch all die Erinnerungen aus ihrem früheren Leben wiedererlangen, ja ihre gesamte Identität.

Jesus sprach einmal davon, dass der Tag herbeikommen wird, an dem er die Gräber leeren wird. Er sagte: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine [Jesu] Stimme hören und herauskommen werden (Johannes 5:28, 29).

Wenn also die Toten wieder zum Leben erweckt werden, ergibt sich die Frage, wo sie leben werden; im Himmel oder auf der Erde? Für die meisten wird es eine Auferstehung zu einem Leben hier auf der Erde werden, denn nur eine relativ geringe Zahl von Menschen wird zu himmlischem Leben auserwählt. Die Bibel spricht immer wieder von einem künftigen Leben hier auf Erden. Hier sind nur zwei biblische Aussagen dazu:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Psalm 37:29)

"Gott segnet die Freundlichen und Bescheidenen, denn ihnen wird die ganze Erde gehören." (Matthäus 5:5, Begegnung fürs Leben)

Du siehst also, dass es keinen Grund gibt, vor dem Tod oder der Zeit danach übermäßig Angst zu haben. Wenn die Auferstehung stattfindet, werden sich die Zustände auf der Erde grundlegend geändert haben und zwar nicht durch menschliches Bemühen, sondern durch ein Eingreifen Gottes. Er wird durch sein in der Bibel angekündigtes "Reich" dafür sorgen, dass es dann weder Hunger, noch Krankheit, noch Kriege noch sonst irgendwelche schlimme Dinge geben wird.

Das Leben nach der Auferstehung wird dann so sein, wie es im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, beschrieben wird: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.  Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Sind das nicht herrliche Aussichten?

Doch Gott erwartet auch etwas von uns. Damit ein Leben in der gerade beschriebenen Weise auf Dauer möglich ist, müssen die dann lebenden Menschen bereit sein, sich nach Gottes Standards und Grundsätzen auszurichten. Das funktioniert jedoch nur dann, wenn man Gott und seine Mitmenschen vorn Herzen liebt (siehe erstes und zweites Gebot). Daher haben sich viele schon heute entschlossen, Gottes Wort, die Bibel, näher kennenzulernen und zu Gott ein enges persönliches Verhältnis aufzubauen. Dadurch haben sie die beste Grundlage für dauerhaftes Glück gefunden. Außerdem stehen ihnen all die hier beschriebenen herrlichen Dinge in Aussicht.

LG Philipp

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Nein, das Leben ist das Leben und der Tod das Ende. Alles andere ist Philosophie und purer Einfallsreichtum, Kreativität und Fantasie des Menschen.
Weil Menschen zwangsläufig hinter allem etwas vermuten, sich das Leben unnötig schwer machen, alles verkomplizieren müssen, nur weil sie sich nicht vorstellen können, das die Welt einfacher ist als sie denken.
Leben und sterben. Mehr ist nicht. Kein Leben nach dem Tod. Keine Geister. Kein Gott.
Langweilig? Vielleicht. Aber so ist das Leben.

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Niemand hat eine Antwort.
Außer es gab jemand der gestorben ist, ins Jenseits ging und wieder kam um zu berichten.

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