
mal gehört eins hin, mal nicht.
Ich öffne die Frage und gebe eine Antwort (ohne Komma).
Ich öffne die Frage, und dann gebe ich eine Antwort (früher mit Komma, heute eher weniger bei der neuen Rechtschreibung, aber nicht falsch).

Es wurde kürzlich abgeschafft. Daher braucht es keinen mehr zu interessieren, ob auf das "und" ein vollständiger oder ein unvollständiger Satz folgt.
Schade eigentlich.
Man muß nun etwas öfter beim Lesen an den Anfang des Satzes zurückkehren und nochmal von vorn lesen, weil man den Zusammenhang nicht gleich versteht. Früher war das übersichtlicher und einfacher.
eteknete am 22. April 2008 21:14 Absolut richtig!
hartzerroller am 22. April 2008 21:19 DH

Wenn nach dem und ein Hauptsatz folgt, dann gehört ein Komma davor. (d.h. Wenn der Satzteil nach dem Komma auch alleine dastehen könnte)

Ich schreibe nie ein Komma vor "und", habe es in der Schule so gelernt.

Nach der neuen Rechtschreibung setzt man kein Komma mehr zwischen selbstständigen Teilsätzen, die mit "und" oder "oder" verbunden sind. Ausnahme: Die Gliederung des Satzes soll verdeutlicht werden.

Ja, wenn es der Kontext verlangt. Ein Beispiel: "Ich mag Autos, und am besten sind die, die schnell fahren können".

es gibt wohl eine regel wo es erlaubt ist, aber die bring ich nicht mehr zamm.
ich fühle das, wo es sein muss und wo nicht.
aber grundsätzlich ist es möglich.

Es ist weder generell erlaubt noch verboten, sondern es kommt immer auf den jeweiligen Satz an.
Das kommt auf den Kontext an. In einer reinen Aufzählung von unvollständigen Satzelementen steht grundsätzlich kein Komma. Bei einer Folge von Hauptsätzen stand früher immer ein Komma, was auch richtig und sinnvoll war. Heute ist das Komma an dieser Stelle optional.
FR