Frage von angelusredfiled, 81

Ist das jetzt der Klimawandel?

Kann mir mal einer sagen ob die derzeitgen Unwetterkatastrophen jetzt eine Folge des hart erarbeiten Klimawandles sind? Und wenn das so ist ob man dann noch länger warten sollte um das Rückgangig zu machen? Oder ob man jetzt auch sagen kann Alles egal nu ist sowieso zu spät jetzt können wir es auch nicht mehr Rückgängig machen? Und kann mir mal einer sagen was wir jetzt machen können damit es nicht noch schlimmer wird?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Omnivore10, 40

Quatsch Klimawandel. Langsam glaub ich die Menschen drehen durch mit "Klimawandel". Glaubt ihr ernsthaft an diese Horrorszenarien, die ständig und überall von der Klimalobby propagiert wird? Diese Unwetter sind ganz gewöhnliche Wetterphänomene, wie sie jedes Jahr irgendwo auf der Erde stattfinden!


Kommentar von angelusredfiled ,

Das ist gut also kann ich weiter geil mit meinem kaputten Auspuff ohne Katalysator zum nächsten Briefkasten fahren und auch mal Nachts den Dieselmotor laufen lassen damit der Wagen am nächsten morgen schön Warm ist. Hoffentlich laufen die Atomkraftwerke in Frankreich immer schön auf hochtouren und den Atommüll den können wir doch auch gleich in die Antarktis schaffen die braucht doch eh keiner. Und Smog hat den Riesenvorteil das man sich gar keine Zigaretten zu kaufen braucht. Und ich hab mir schon Sorgen gemacht. Und hey wenn die Nordseeküste bald schon in Hamburg  anfängt dann brauchen wir uns um die Holländer bei der EM keine sorgen mehr zu machen....... geil.....

Kommentar von Omnivore10 ,

Das ist gut also kann ich weiter geil mit meinem kaputten Auspuff ohne Katalysator zum nächsten Briefkasten fahren und auch mal Nachts den Dieselmotor laufen lassen

Wenn du Spaß dran hast...

Hoffentlich laufen die Atomkraftwerke in Frankreich immer schön auf hochtouren

Was hat Atomkraft jetzt bei dem Thema zu suchen?

Kommentar von Omnivore10 ,

Danke für den Stern!

Expertenantwort
von realfacepalm, Community-Experte für Klima & Klimawandel, 14

Im Allgemeinen? Ja.

Es gibt weltweit und auch hier in Deutschland eine Zunahme an Extremwettereignissen; siehe die angehängten Grafiken der Münchner Rück. Dort kann man die Zunahme an klimatischen und hydrologischen Ereignissen deutlich erkennen - während die Anzahl an geologischen Ereignisse gleich geblieben ist.

Dennoch kann man für ein einzelnes Ereignis, wie aktuell in Franken und Süddeutschland die Starkregen und Überschwemmungen, nicht den Klimawandel allein oder zu 100% verantwortlich machen.

Da ist es wie beim Rauchen: Auch dort kann man den einzelnen Krebsfall nicht direkt und ausschließlich mit dem Rauchen verbinden, das deutlich höhere Krebsrisiko für Raucher im Allgemeinen aber sehr eindeutig.

Die Mechanismen dafür sind auch schon bekannt: Die bereits jetzt gegenüber der vorindustriellen Zeit um fast 1°C wärmere Atmosphäre kann mehr Wasserdampf aufnehmen - zur Zeit sind das etwa 4%. Eine wärmere Atmosphäre hat auch schlicht mehr "Energie", und damit werden z.B. stärkere Gewitter wahrscheinlicher. Auch verändern sich durch die globale Erwärmung die Jet-Streams (schnelle Windsysteme in großer Höhe) und führen dabei zu häufigeren und längeren Blockade-Wetterlagen. http://www.scilogs.de/klimalounge/extremwetter-durch-planetare-wellen/

Auch beim gegenwärtigen Ereignis ist zu beobachten, dass sich die beteiligen Wettersysteme nur sehr langsam bewegen, wobei das ebtsprechende Muster, das ""Tief Mitteleuropa" nicht unbedingt mit den Jetstream zusammenhängt. Diese Wettermuster ist dennich häufiger geworden: http://www.sueddeutsche.de/wissen/unwetter-wie-klimawandel-und-starkregen-zusammenhaengen-1.3017830

Wir Menschen sind dabei praktisch vollständig für die globale Erwärmung seit 1950 verantwortlich:

Es gibt jetzt noch größere Sicherheit (>95%), dass der Mensch die dominante Ursache der globalen Erwärmung ist. Natürliche interne Schwankungen und natürliche äußere Antriebe (z.B. die Sonne) haben zur Erwärmung seit 1950 praktisch nichts beigetragen – den Anteil dieser Faktoren kann IPCC auf ± 0,1 Grad eingrenzen.

http://www.scilogs.de/klimalounge/der-neue-ipcc-klimabericht/

Mit fortschreitender globaler Erwärmung und dem daraus folgenden zusätzlichen und beschleunigten Klimawandel werden solche Ereignisse noch häufiger und noch stärker werden - und Deutschland tut gegenwärtig immer weniger dagegen. Gerade aktuell wird die Energiewende und dass EEG absichtlich und bewusst abgewürgt, und das Erreichen der selbstgegebenen Ziele aus dem Abkommen von Paris 2015 praktisch unmöglich gemacht. www.klimaretter.info/politik/hintergrund/21332-eine-energie-wende-rueckwaerts

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Auch wenn es verständlich ist, die Augen vor der Realität der globalen Erwärmung und deren Folgen schließen zu wollen - Verschwörungstheorien über eine angebliche "Klimalobby" und "Horrorszenarien" ändern nicht an der Realität und dem Stand der Wissenscahft.

Antwort
von soissesPDF, 7

Wiederholen wir das, Klima ist das eine, Wetter ist das andere.
Zudem gibt es keine Unwetter, sondern einfach nur Wetter.

Diese Extremwetter der jüngsten Zeit haben mit dem Klimawandel gar nichts zu tun.
Klimageschichtlich änderte sich das Klima schon immer, mal wird es wärmer, ein anderes mal wird es kälter.
Das sind Prozeduren die dauern jeweils Jahrhunderte und Jahrtausende.

Das ist dieser Zeit auch durch den Menschen verursacht, nicht aber beeinflusst.
Wenn es Mutter Natur zu viel wird mit dem Experiment Mensch wird dieses Experiment auch wieder beenden.

Antwort
von Raketenfritze, 11

Schon in der Schule hat man uns beigebracht, dass Wetter und Klima nicht so einfach in einen Topf geworfen werden dürfen. Das Wetter ist das, was aktuell draußen stattfindet während das Klima über einen deutlich längeren Zeitraum ermittelt wird. In die Darstellung des Klimas fließen daher viele verschiedene Wetterereignisse ein, die in einem längeren Zeitraum regelmäßig vorkommen (oder besser gesagt: Ein einzelnes Extremereignis hat kaum einen Einfluss auf das ermittelte Klima, deshalb werden in einer Klimadarstellung effektiv nur häufigere Wetterlagen dargestellt).

Es kann also auch nicht von einem Wetterereignis wie den aktuell stattfindenden Überflutung auf das Klima geschlossen werden, solche Ereignisse hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben. Was sich verändern kann ist die Häufigkeit und Stärke solcher Ereignisse. Bei höheren Temperaturen wird insgesamt mehr Energie in die Atmosphäre gebracht, vor allem über Wasserdampf, der sich vermehrt bildet. Diese Energie wird sehr anschaulich bei den häufigen Sommergewittern nach wärmeren Phasen sichtbar.

Auch im Zusammenhang mit einer vom Menschen verursachten Klimaveränderung werden Temperaturerhöhungen in einigen Gebieten der Erde als Folgen genannt, die dann wiederum auch die beschriebenen Auswirkungen auf Extremereignisse beim Wetter haben können. Ob ein aktuelles Ereignis jetzt genau da seine Ursache hat, kann soweit ich weiß nicht seriös festgestellt werden.

Was man tun kann, um den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid, der als Hauptfaktor für den menschlichen Einfluss auf das Klima betrachtet wird, zu reduzieren, sollte mittlerweile fast schon Allgemeinbildung sein, man kann Informationen dazu ja kaum entgehen. Dazu gibt es im Internet reihenweise einschlägige Seiten, nach Lust und Laune kann man da praktisch jeden Bereich seines Lebens durchleuchten und sein eigenes Verhalten hinterfragen.

Wie du vielleicht bei einigen Antworten schon bemerkt hast, gibt es im Wesentlichen zwei Lager zur Thematik eines vom Menschen verursachten Klimawandels: Diejenigen, die die Existenz des anthropogenen Klimawandels für nicht erwiesen halten und ebenso Vertreter der Gegenseite. Das Klima unseres Planeten ist sehr komplex und noch lange nicht vollständig erforscht oder gar zuverlässig über längere Zeiträume zu simulieren. Daher bleibt vor allem, weiter an der Erforschung zu arbeiten und die Abläufe in unserer Atmosphäre besser zu verstehen. Jeder sollte sich selbst mit den zur Verfügung stehenden Mitteln an das Thema annähern und sich eine eigene fundierte Meinung bilden. Empfehlenswert ist es jedoch, die Gegenseite nie aus den Augen zu verlieren und die Thematik auch mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Kommentar von realfacepalm ,

Das mit den zwei Lagern ist etwas irreführend - die gibt es nämlich auch bei den Fragen, ob die Evolution existiert, ob Aids vom HIV verursacht wird, ob Rauchen Krebs verursacht, ja sogar bei der Kugelgestalt der Erde.

Aber genauso wie bei den von mir genannten Themen sind diejenigen, die gegen den allgemenen Konsens argumentieren, in einer kleinen Minderheitsrolle und argumentieren auch nicht auf Augenhöhe. Denn dabei handelt es sich meist um ideologische, halb verstandene oder gar frei erfundenen Argumente - und keine Wissenschaft: http://www.taz.de/!5130121/

Antwort
von Buckykater, 6

Nein nicht unbedingt. wir haben im Moment nur das Pech das ein Tiefdruckgebiet bei uns festhängt weil um dieses Gebiet viele Hochdruckgebiete liegen. Darum kann es nicht weiter ziehen und hängt über Deutschland fest. Das gibt es manchmal und gab es auch schon früher. Es gab auch vor vielen hundert Jahren schon Jahre mit extrem viel Regen und Unwettern. 

Antwort
von LordPhantom, 26

Jaein. Durch uns Menschen sind sie schlimmer

Antwort
von Gilbert56, 31

Nicht jedes Unwetter liegt daran. Man muss das längerfristig sehen mit dem Klimawandel. Wandel? Erst hieß es Klimakatastrophe, nun Wandel. So fängt die Verhamlosung an und die Ignoranz, es als Panikmache und Geldmacherei abzutun. Also werden die Meeresspiegel steigen, Millionen werden umkommen und niemanden interessiert's wirklich heute. Machen kann man nichts, weil der Mensch eben so selbstzerstörerisch ist. Stattdessen will man auf andere Planeten ausweichen. Was für ein Spinnkram. Ich bin zum Glück vorher tot.

Kommentar von LordPhantom ,

Auf andere Planeten ausweichen ist doch gut ^^

Kommentar von angelusredfiled ,

Beam me up Scotty.... Oh ja diesen Planeten haben wir auch versaut lass uns den nächsten Kaputt machen..... Ich glaub ja immer mehr das wir in wirklichkeit vom Mars kommen..... so wie es da aussieht????

Antwort
von Teddy42, 32

Klimawandel gibt es schon seit Bestehen der Erde - Nur heutzutage versucht man durch Verbreitung falscher Tatsachen und Leute Verunsicherung Kapital zu schlagen.

Kommentar von realfacepalm ,

Ja, z.B. Exxon weiß seit den späten 70er Jahren genau, dass die Verbrenung ihrer Produkte die globale Erwämung verursacht, und hat sich aber dazu entschieden, die Öffentlichkeit absichtlich und bewusst über die Risiken zu täuschen:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Exxon-weiss-seit-40-Jahren-vom-Klimawandel-article...

Hier ein paar Klima-Fakten: https://www.klimafakten.de/meldung/was-wir-mit-hoher-sicherheit-ueber-den-klimaw...

Antwort
von MangoPapaya98, 30

Naturkatastrophen sind immer da. An der Erwärmung sind aber größtenteils wir Menschen schuld. Was man alles dagegen machen kann, findest du auf YouTube. Da gibt es zahlreiche Filme. Wenn jeder was dazu beiträgt können wir auch was schaffen, aber bis es soweit ist, dauert es noch. Aber wir fangen besser jetzt schon mal an... LG

Kommentar von angelusredfiled ,

Aber Al Core hat doch gesagt das dauert gar nicht mehr solange und das wir die Folgen in den nächsten 50 Jahren zu spüren bekommen. Und das ist schon 10 Jahre her. Die Antarktis wird immer kleiner, der Golfstrom strömt nicht mehr richtig und die Bayern Saufen ab.... (obwohl das letztere find ich als Nordeutscher nicht so tragisch) Geht es denn jetzt los? Oder nicht. Ich meine ich muss das auch mal wissen wenn ich mir ein Haus kaufen will zum Beispiel? Soll ich mir vielleicht lieber gleich ein Hausboot kaufen oder was jetzt?

Kommentar von Omnivore10 ,

Al Gore ist ein Schwatzer, der dämliche Horrorszenarien propagiert!

PS: Die Antarktis wird seit Jahren größer, aber lassen wir das.

Kommentar von realfacepalm ,

Ja, es wäre tatsächlich schön, wenn Du Deine unqualifizierten Beleidigungen gegen jeden, der nicht Deine Meinung teilt, lassen würdest.

Kommentar von Omnivore10 ,

An der Erwärmung sind aber größtenteils wir Menschen schuld.

1) welche Erwärmung, wenn das Weltklima seit Jahren stagniert?

2) Unfug! Der Mensch kann kein Klima verändern. Es wurde wärmer und kälter und das schon dutzende male ganz OHNE Mensch

Kommentar von realfacepalm ,

zu 1: wenn Du fragst, welche Erwämung.... wie wäre es mit der, die global zu den Rekordjahren 2014, 2015 und sehr wahrscheinlich gleich noch 2016 geführt hat?

http://www.wetter24.de/news/detail/2016-01-27-2015-waermstes-jahr-seit-beginn-de...

http://www.climatecentral.org/news/99-percent-chance-2016-hottest-year-20359

Nur davon, dass Du Dich weigerst, Tatsachen zu sehen die nicht in Deinen Glauben passen, werden diese nicht weniger real.

zu 2: Das mag ja sein - ändert aber nichts daran, dass gegenwärtig der Mensch den größten Einfluss hat: https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-das-klima-hat-sich-immer-scho...

Antwort
von FrageSchlumpf, 12

Ja, es kann Klimawandel sein. Das Klima hat sich ja schon immer gewandelt. Vor Zigtausend Jahren war hier wo ich gerade mit dem PC sitze eine kilometerdicke Eisschicht.

Ob es tatsächlich ein "Trend" ist , oder eben nur ein seltener Ausreißer ist, kann man ganz einfach mit langen Zeitreihen prüfen.

Bin mal gespannt ob Du genaue und zuverlässige Daten über Unwetter für Deutschland für sagen wir mal 200-300 Jahre findest ...

Und übrigens : Selbst wenn man beweisen könnte, dass die Unwetter früher nicht waren und ein Klimawandel vorliegt, beweist das noch nicht, dass der Mensch bzw. CO2 die Ursache dafür ist.

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