Frage von mikya, 88

Ist das irgendwie zu ungewöhnlich für ein 14 jähriges Mädchen?

Ich weiß nicht ganz wie ich es beschreiben soll aber... Ja wie gesagt ich bin 14 und bin extrem gegen Alkohol und Drogen aber auch Medikamente. Ich habe regelrecht Angst davor und wenn sich in einem Film jemand betrinkt aus Frust oder Trauer fange ich ab und zu an zu heulen und spule vor oder schalte um weil... mich das unbeschreiblich anwidert, da es den Menschen verändert und es vom Natürlichen abweicht. Ich weigere mich auch sehr oft Medikamente zu nehmen vor Allem Stärkere wie beispielsweise Antibiotika.

Meine Klassenkameraden und Freunde probieren sich momentan mit Alkohol ein wenig aus, was glaube ich auch normal ist mit 14 aber ich lehne immer ab da ich das irgendwie nicht kann. Ich muss ja nicht aber es stört mich auch wenn andere Leute Alkohol trinken oder rauchen vor Allem wenn sie leicht beschwipst sind...

Meine Eltern sind auch psychisch krank und nehmen dagegen sehr starke Medikamente. Ich hatte alllerdings schon Angst vor Medikamenten als sie mir ihre Krankheit noch verheimlicht haben. Vor einem halben Jahr ist die Krankheit meiner Mutter das erste Mal ausgebrochen seit ich geboren bin und ich komme damit irgendwie nicht klar! Was ist denn jetzt ihr wahres Ich? Mit oder ohne Medikamente? Die Medikamente helfen ihr beim Schlafen und ich habe irgendwie Ekel davor?

Ich merke gerade dass mich zwei Dinge beschäftigen... Die Krankheit meiner Eltern und der Ekel vor Alkohol, Drogen und Medikamenten, aber es hängt irgendwie zusammen, aber irgendwie auch nicht.

Ich kapiere es selber nicht und weiß nicht ganz was ich eigentlich frage und wie ihr es verstehen sollt wenn ich es noch nicht einmal kann.

Trotzdem viele Grüße

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von FeeGoToCof, 28

Du bist verwirrt, was auch verständlich ist. Denn es sind in der Tat verschiedene Dinge, die Du aber nicht voneinander trennen kannst.

1. Da ist die Pubertät mit ihren ganzen Umstellungen (dazu gehört auch das Ausprobieren, das sehr viele Jugendliche für sich nutzen). Gut ist das nicht immer und ratsam auch nicht, wird aber so gehalten.

2. Da sind die familiären Probleme, mit denen Du gar nicht klarkommen KANNST. Sie sind viel zu schwerwiegend, um das alleine bewältigen zu können.

Ich empfehle Dir,  professionelle Hilfe zu suchen.

Wende Dich an`s Jugendamt, sie werden Dir weiterhelfen können.

Es gibt sogar Selbsthilfegruppen für Angehörige, psychisch Kranker.

Sprich mit einem Menschen, dem Du vertraust.

Alles Liebe für Dich. F.

Kommentar von mikya ,

Danke erstmal nur das mit dem sich an Menschen wenden denen ich vertraue ist das Problem, da ich nur mit eingeweihten darüber reden darf, die aber nur eine Handvoll Erwachsene sind, die äußerst ungern darüber sprechen. Ich darf es nicht Anderen erzählen, da meine Mum ihren Job verlieren könnte :/

Kommentar von FeeGoToCof ,

Dann geh`zum Arzt. Der DARF nicht reden!

Kommentar von FeeGoToCof ,

Hallo @mikya...ich bedanke mich ganz herzlich für das Sternchen und hoffe, dass Du DIE Hilfe bekommst, die für Dich die Richtige ist. LG, F.

Antwort
von Centario, 28

Das hört sich an wie eine Phobie, kann aber in dem Fall nur gut für dich sein. Wenn du immer gesund lebst können dir auch in deinem Leben  Medikamente erspart bleiben und oft gibt es auch andere Möglichkeiten zu Behandlung. Bleibe deshalb ganz locker und was andere mit ihrer Gesundheit machen oder machen müssen kannst du nicht ändern.

Antwort
von SohnDesZeus1, 21

Hallo, 

hast du mal eine negative Erfahrung mit einer alkoholisierten Person gehabt?

Es kann auch sein, dass du vielleicht einige Dinge darüber gelesen hast bzw. gesehen hast und du deswegen unterbewusst eine extreme Abneigung dagegen entwickelt hast.

Ich kann dir jedoch sagen, dass ich auch sehr schnell von Betrunkenen genervt bin, ich verstehe dich also ;) 

Bei den Medikamente kann es ähnlich sein, vielleicht hast du dir die Packunsbeilagen öfters durch gelesen mit den dementsprechenden Nebenwirkungen, Berichte im TV, Unterricht in der Schule..

Das Gehirn nimmt unterbewusst viel auf und man kann dann eine Art Schutzwall bilden, um sich vor Gefahren zu schützen, und ich nehme an das ist bei dir der Fall!

Mach dir keine Gedanken, dass zeugt von Reife! Auch wenn deine Freunde trinken, lass dich nicht dazu verleiten nur weil sie es 'cool' finden. Dein Körper, und du entscheidest! 

Gruß :)

Antwort
von vanniiiuu, 20

Hallo mikya,

Ersteinmal muss nicht jeder Alkohol oder Zigaretten mögen. Es ist sogar gut, wenn man nicht viel davon hält, da es dem Körper großen Schaden zufügen kann. Ich persönlich bin strikt gegen Zigaretten!

Ich könnte mir vorstellen, dass dieses strikte Ablehnen von Drogen allgemein auf ein traumatisches Erlebnis zurückzuführen sein könnte! Es muss noch nicht einmal etwas mit Drogen zu tun gehabt haben und dennoch könntest Du dadurch diese Ablehnung entwickelt haben.

Mach Dir keine Sorgen, es ist nichts schlimmes kein Befürworter davon zu sein. Aber Du solltest es dennoch die Entscheidung anderer sein lassen, ob sie Alkohol trinken oder rauchen.

LG vanniiiuu

Antwort
von LovelyShiba, 27

Das ist ganz & gar nicht ungewöhnlich. Ich finde es sogar toll, dass du so bist. Man hört viel, heutzutage sind die meisten mit 14 schon schwanger oder betrinken sich ins Koma. Da finde ich deine Einstellung mehr als perfekt!

Allerdings finde ich eine Sache nicht so berauschend, und zwar das mit Antibiotika.

Ich habe auch teilweise vor irgendwelchen Medikamenten Angst, aber Antibiotika habe ich immer genommen wenn es nötig war.

Es gibt eben viele "Infekte", die man am Besten mit Antibiotika bekämpfen kann, aber naja, geht bestimmt auch mit natürlichen Mitteln, allerdings nicht so schnell.

Ich habe zum Beispiel Tabletten bekommen vor Kurzem, bei denen mich der Schlag hätte treffen können, so viele Nebenwirkungen es da doch gab.

Als ich eine genommen hatte (Quetiapin) dachte ich, mich trifft sonst irgendwas. Doch nach der Einnahme hats geholfen. Und jetzt hab ich keine Angst mehr davor.

Die Krankheit ist halt da von deinen Eltern aber.... gegen den Ekel kannst du nicht viel machen. Die müssen ihre Medi's nehmen.

Antwort
von Crackas, 13

Zuerst ein mal brauchst du dir nicht ZU viele sorgen machen, da ja Alkohol und rauchen in Maßen noch okay ist.

Bei Drogen und Medikamenten ist diese Einstellung finde ich zwar richtig, da diese ja den Menschen von Anfang an stark beeinflussen bzw verändern, aber du solltest versuchen, den "Ekel" davor ein bisschen zu mindern, weil es dich auch verändern könnte.Z.B. Hass auf deine Eltern, deine Freunde o.Ä.(jetzt im übertriebenem Sinne). Vielleicht kommt das ja erst, wenn du älter bist. Also würde ich eher abwarten.

Antwort
von niklol01, 13

haha ich glaube das ist nur so ne phase aber wenn das schon mit 6 oder so angefangen hat dann eher nicht. ich habe auch so von 11 bis 13 gesagt das ich keine medikamente pillen usw. nehmen will weil das alles chemie ist und so. aber wenn das schon früh angefangen hat dann ist es eher nicht normal. gegen drogen wie alkohol zu sein ist allerdings normal. es ist auch nicht schlimm in deinem alter gibt es halt wellche die schon alkohol trinken und rauchen oder wellche die das halt nicht machen und auch nicht probieren wollen. das ist total normal. aberwenn du dich wirklich davor ekelst so richtig dann würde ich mich mal fragen ob du die substanzen ekelhaft findest oder eher die wirkung. wenn es aber keins von beiden ist und du das einfach so ekelhaft findest dann kann ich dir auch nicht helfen du kannst mal mit einer vertrauensperson darüber reden zum beispiel einem vertrauenslehrer in der schule, oder wenn du einen hast mit deinem psychologen. hoffe die antwort war hilfreich

Antwort
von roteblume122, 9

Also am besten, du hilft deinen Eltern mit der Krankheit. Du machst dir zu viele gedanken und du bist halt sehr einfühlsam und kannst es dir nicht mit angucken wenn jemand leidet, das ist ein gutes zeichen und das du das dir nicht mit angucken kannst, dass andere trinken, rauchen und Drogen nehmen, das ist auch völlig in Ordnung, ist halt so bei dir und so wie du bist, ist es sehr gut.

Antwort
von Joker19052001, 19

Ich bin genau derdelben Meinung (m,15J.) Hoffe deine Meinung ändert sich nicht 👍

Kommentar von roteblume122 ,

meinst du mich ?

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