Frage von bonamassa23, 144

ist das ich-gefühl nach dem Tod gänzlich weg?

wen man den Atheisten glauben schenkt so ist nichts nach dem Tod.wie fühlt sich das nichts an?

Antwort
von OnkelSchorsch, 33

Wir alle, jeder von uns, kennen das "Gefühl" der Nichtexistenz. Jeder von uns ist fast 13,7 Milliarden Jahre lang nicht existent gewesen. Nämlich bevor wir gezeugt, im Mutterleib gewachsen, dann geboren wurden und wuchsen. Davor waren wir diese gewaltige Zeit von 13,7 Milliarden Jahren nicht da.

Genauso wird es nach dem Tod sein.

Das hat übrigens nichts mit "Atheismus" zu tun, denn auch die christliche sowie die islamische Lehre lehrt, dass nach dem Tod erst mal nichts ist. Man ist tot. Weg. Feierabend. Nix. Erst am Ende aller Zeiten, also wenn das Universum endet, wenn alles zugrunde geht, also in zig abermilliarden Jahrmilliarden, erst dann erfolgt laut islamischer und christlicher Lehre die Wiederauferstehung. Das tröstliche Märchen von der Seele, die nach dem Tod sofort in den Himmel flattert, ist eine Vorstellung, die eigentlich nichts mit Christentum oder Islam zu tun hat.

Antwort
von flyincat, 38

Nicht nur die (meisten) Atheisten meinen, dass der Tod das Nichts bedeutet. Auch viele Christen (oder wie ich sagen würde, die wahren Christen) glauben, dass es weder Himmel noch Hölle gibt. In der Bibel steht dazu in Prediger 9 Vers 5: „Die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des Geringsten bewusst“(Neue Welt Übersetzung). Das Nichtsein bedeutet also, sich von Nichts bewusst zu sein. Dieses Gefühl ist für einen Menschen wohl unbegreifbar; genauso unbegreifbar wie zum Beispiel die Unendlichkeit (sogar mathematisch kann man sich fragen: ist unendlich minus unendlich gleich unendlich, minus unendlich oder null?). Verglichen wird der Tod in der Bibel an anderer Stelle mit einem Schlaf. Stell dir vor, du schläfst und träumst nichts. An was erinnerst du dich, wenn du aufwachst? Nur an das, was passierte, bevor du einschliefst, sonst warst du "weg". Bibel hin oder her, das ist meine Antwort: Der Tod bedeutet das Nichts, die absolute Inexistenz. Für uns Lebende ist dieser Zustand nur schwer zu verstehen, da wir nur wissen, dass wir sterben werden, aber nie Tod waren. Sollte man nach dem Tod aber auferstehen können (Übrigens bezeugt die Bibel, dass dies möglich ist und man Hoffnung auf ein ewiges paradiesisches Leben auf der Erde hat), so wird man sich fühlen wie nach einem langen, traumlosen Schlaf.

Antwort
von DerBuddha, 40

nicht alle atheisten behaupten dass...........:)

ausserdem kann dir niemand diese frage beantworten, weder gläubige noch nichtgläubige.........allerdings gibt es verschiedene theorien, was nach dem tod passieren könnte........fakt ist aber eines, dass dein körper nach diesem tod nicht mehr vorhanden ist, er wird durch mikroorganismen zersetzt, wie alles organische auf dieser welt............

wenn man z.b. davon ausgeht, dass wir aus drei komponenten bestehen,
nämlich dem körper, dem geist und der seele dann bedeutet es auch, dass
ALLE körperlichen lebensformen genau diese drei komponenten auch besitzen und dabei kommt es dann nur noch darauf an, wie der körper, der geist und die seele geschaffen sind..........körper = unendlich viele formen, sieht man ja an der vielfalt der pflanzen, tiere und menschen....geist = das
mögliche wissen, dass, was die einheit dann im laufe des lebens erlernt...... seele = energie, die alles am leben erhält und auch durchzieht.........und diese energie ist nachweislich sogar in pflanzen vorhanden......da die energie also den körper verlässt, im universum aber nicht so einfach verloren gehen kann, bleibt die frage, was mit dieser energie dann geschieht und ob dann sogenannte "geistwesen" nach dem körperlichen tod durch ein verschmelzen des geistes und der seele zu diesen geistwesen werden............es gibt also, wie schon geschrieben, viele theorien für eine mögliche existenz nach dem körperlichen tod, aber eines ist dabei ganz sicher.........die ganzen eigenschaften, die wir emotionen nennen und die eben nur in körpern durch verschiedene prozesse dann entstehen, sind nach dem tod des körpers nicht mehr real vorhanden, vielleicht als erinnerung, aber nicht mehr real lebbar.............und deshalb wäre dann auch die behauptung, dass gott als geistwesen lieb, böse oder sonstwas wäre, nicht mehr möglich, denn diese einschätzungen, betitelungen sind nur durch uns körperliche menschen so "möglich"..........man könnte sogar behaupten, dass sämtliche "einschätzungen" von dingen nicht real sind, da nur wir menschen alles einem namen geben und da alles nur relativ ist, wäre es also sogar möglich, dass gut/böse beides das selbe wäre oder überhaupt nicht existiert.............liest sich ein wenig schizophren, ist eine von vielen möglichkeiten...........ALLES ist nämlich immer nur relativ und die natur selbst zeigt uns genau dass seit milliarden von jahren..............

selbst das "nichts" ist nur so lange ein nichts, bis irgendwer dieses erklären kann und dann mit einem namen versieht...........:)

Antwort
von gabbyjk, 55

das ist alles eine sache des eigenen glaubens ...was hast du für ein gefühl wenn du an den tod denkst? 

denkst du dass es komplett vorbei ist und das du keine seele besitzt die weiterleben könnte? 

denkst du das deine asche mit der natur eins wird?

 glaubst du das man je nach dem was für ein mensch man war in den himmel oder in die hölle kommt? 

ließ einfach ein bisschen du musst dir das selbst beantworten ob du atheistisch bist oder ob du eine agnostische haltung hast und an '' nichts '' glaubst oder eben an ein nie endendes leben glaubst

Antwort
von Andrastor, 42

Da beim Tod das Bewusstsein stirbt, fühlt sich der Tod wie eine Ohnmacht oder der Teil des Schlafens an, an den man sich nach dem Aufwachen nicht mehr erinnert.

Antwort
von Hamburger02, 35

In der Tat sagt die aktuelle Wissenschaft, dass das ICH-Gefühl an die Hirntätigkeit gebunden ist, aus ihr emergiert.

Wie sich ein fehlendes ICH-Bewusstsein anfühlt, weißt du schon. Das ist nach dem Tod das selbe, wie vor der Geburt. 

Epikur hat das schön formuliert: "Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht."

Kein ICH-Gefühl zu haben, ist der Normalfall. Das war seit über 13 Milliarden Jahre so und wird nach dem Tod noch viele Milliarden Jahre gehen. Dazwischen gibt es einen ultrakurzen  Augenblick, wo sich Materie zu "DIR" auskristallisiert und ein ICH-Gefühl ermöglicht.

Antwort
von Kodringer, 68

Garn nicht. Nichts fühlst du. Du bist nicht da.

Antwort
von HantelbankXL, 57

Wie vor der Geburt. Ich meine, ich kann es natürlich nicht mit absoluter Sicherheit sagen, aber ich halte die atheistische Version doch für viel wahrscheinlicher.

Antwort
von Centario, 41

Bis jetzt konnte man noch mit keinen Toden sprechen. Im anderen Falle wären wir alle schlauer.

Antwort
von TorDerSchatten, 41

Keiner, der richtig tot war, konnte zurückkehren und es uns erzählen. Also mußt du abwarten, bis du an der Reihe bist.

Antwort
von Meatwad, 31

Nach dem Tod fühlt es sich genauso an wie vor der Geburt.

Antwort
von nowka20, 14

das ich-gefühl steigert sich zum ich-bewußtsein

die atheistenheinzis sin völlig auf dem falschen dampfer, aber für die ist das gut

Antwort
von realsausi2, 28

So wie vor Deiner Zeugung.

Antwort
von Semno, 18

Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen.

Prediger 9:5, 10

Der Tod ist wie ein tiefer, traumloser Schlaf ohne Bewusstsein.

Das sagen nicht nur die Atheisten, sondern auch die Bibel. Ganz im Gegensatz dazu was die weltlichen Kirchen lehren, von einer unsterblichen Seele, ohne einer biblischen Grundlage.

Antwort
von Jeydase, 39

Nach dem Tod

Wartest du in deinem Grab auf das Jenseits

Antwort
von viktorus, 16

Laut "Gottes Wort" kommst du in Gottes Reich so zur Welt, wie du sie verlassen hast (Dan.12,2: der Tod ist wie ein Schlaf).

Allerdings wird dann die Macht Satans gebrochen sein, denn dieser kommt ins Gefängnis (Offb.20,2-3).

Du wirst also so voller Freude leben, wie es noch nie war (Offb.21,4).

Dein "ICH-Gefühl lässt du am besten weg, denn das lenkt von Gottes Herrlichkeit ab (Röm.6,4.8).


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