Frage von SHAKESBlER, 78

Ist das Hashimoto oder nicht?

Ich habe seit mehr als einem Jahr folgende Beschwerden: chronische Übelkeit, starken Haarbruch, Verdauungsprobleme, Müdigkeit, Menstruationsprobleme (starke Schmerzen, Ausbleiben der Periode), Haarwuchs an Hals und Oberlippe, Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, Augenmigräne, schlechte Wundheilung, vermehrtes Schwitzen und ein immer vorhandenes Unwohlsein. Ich war beim Radiologen und die meinten, dass das Ultraschallbild zu Hashimoto passen würde; die Blutwerte sind aber normal. Mir wurde Jod verschrieben. Gestern war ich bei einem Endokrinologen und da hieß es, man würde im Ultraschall einige Zysten sehen und außerdem sei die Schilddrüse vergrößert. Jod ist in diesem Fall sogar kontraproduktiv und stattdessen nehme ich jetzt 75 Mikrogramm L-Thyroxin. Blut wurde auch entnommen, aber der Befund kommt erst noch. Und ich versteh das nicht: Wenn die Schilddrüse vergrößert ist, muss das doch an irgendeiner Erkrankung, sprich Unter- oder Überfunktion oder Hashimoto liegen. Eine gesunde Schilddrüse ist ja sicher nicht vergrößert und solange keine Erkrankung vorliegt, entstehen auch durch eine vergrößerte Schilddrüse nicht solche Beschwerden. Was ist das jetzt? Hashimoto oder nicht? Hat jemand Erfahrung?

Antwort
von ponyfliege, 56

warte die diagnose und die besprechung beim endokrinologen ab.

dass du direkt mit 75 mikrogramm L-thyroxin anfangen sollst, ohne dass eingeschlichen wird, deutet auf eine konkrete vermutung des endokrinologen hin.

was das genau ist, wird mit dir besprochen, wenn die ergebnisse da sind. da vorzugreifen wäre nicht sinnvoll.

alles gute (daumendrück...)

Kommentar von Tanzistleben ,

Schau dir einmal die anderen Fragen dieser FS an........es ist leider Zeitverschwendung, ihr zu antworten.

Kommentar von ponyfliege ,

ich hab rein geschaut. und nun?

Kommentar von voayager ,

So lange kein hieb, -stichfester Befund vorliegt, ist die Frage der Fragestellerin schon relevant. Was Shakesbier an Beschwerden angibt, ist eben noch nicht definitiv abgeklärt, daher sind ihre Sorgen durchaus berechtigt.

Kommentar von voayager ,

sehe ich inzwischen auch so, Tanzistleben

Antwort
von voayager, 27

Ich hatte dir mal geschrieben, dass ein endgültige bzw. unmißverständlicher Befund eine Feinnadelbiopsie einschließt, die dann jeden Zweifel ausschließt. Leider hast du den Arzt in der Klinik nicht darauf angesprochen. Nun gut, warten wir erst einmal den Befund ab. ggf. wendest du dich erneut an den zuständigen Arzt und fragst an, ob dieses diagnostische Verfahren nicht angebracht ist.

Mir ist mal bei einem Foto deines Nackens aufgefallen, dass der dortige Haarwuchs unnatürlich sei. Ich hatte gleich den Verdacht, dass da wohl eine hormonelle Störung vorliegt. (dein Oberlippenbärtchen konnte ich auf deinen Fotos jedoch nicht sehen, möglicherweise hattest du das zuvor entfernt, sonst hätte ich das angesprochen)

Welche Erkrankungen kommen denn eigentlich bei einer Hypertrichosis, um die es möglicherweise geht in Frage?

  • Nebenrindentumor
  • basophile Adenome der Hypophyse
  • androgenbildender Ovarialtumor
  • Stein-Leventhal Syndrom

Nichts von alledem muß zutreffen, aber völlig ausschließen kann man eines oder mehrere dieser Erkrankungen eben auch nicht, so lange das nicht völlig überprüft ist.

Ich hob schon vor einiger Zeit hervor, dass du zu einem Endokrinologen hingehen sollst. Endlich hast du diesen erforderlichen Schritt getan.

Was ich nicht ganz ausschließe ist dies: Zysten in der Schilddrüse, warum nicht auch im Eierstock?!

Müdigkeit  und vermehrtes Schwitzen kann in deinem Fall sowohl von einer Überfunktion der Schilddrüse u.o. einem Phäochromatozom der Nebenniere herrühren. Daraus folgt, dass sowohl die Eierstöcke als auch die Nebenniere zu überprüfen sind.

Ich hoffe du bist vernünftig genug das einzusehen und entsprechend zu handeln. Möglicherweise verweist der Befund auf weitere Untersuchungen, so dass sich mein Hinweis erübrigt.

Antwort
von Juni00, 27

Ich habe Hashimoto und das schon seit 22Jahren, vor 12 Jahren musste meine Schilddrüse dann komplett raus, weil ich drei heiße Knoten hateich muss seit dem l thyroxin jeden morgen einnehmen. Was du beschreibst spricht schon für ein Hashimoto, aber der Arzt muss es bestätigen.. Außer diese Beschwerden, kenne ich jetzt nicht beim Hashimoto

schlechte Wundheilung,
Haarwuchs an Hals und Oberlippe

Das Problem ist dass es zu Hashimoto zu viel meinungen und Laborparameter zum TSH T3,T4 wert gibt.
Die Antikörperspiegel können von Messung zu Messung variieren.
Deswegen kann die Nachweismethode so unterschiedlich ausfallen.
Für den Radiologen sind die Untersuchungen der Schilddrüse wichtig,  nicht immer sind die blutwerte,  um eine Schilddrüsenerkrankung vorliegt oder ein Hashimoto zu bestätigen.

Aber ich würde jetzt erstmal die ergebnisse abwarten,ein Link post, da findest du bestimmt noch Intrsantes zu deinen Fragen!.

http://www.hashimoto-forum.de/

Wünsch dir alles Gute :)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community