meine tochter (11) interessiert sich sehr für die bibel, die weihnachts- und ostergeschichte und weiss auch sehr viel darüber. interpretationen der geschichte von jesus im fernsehen oder in büchern kann sie sogar mittlerweile kritisch beurteilen, unheimlich. ich würde gern mal eure meinung dazu lesen. sollte ich das fördern oder lieber der entwicklung ihren lauf lassen? sollte ich kritische punkte ggüber der kirche mit ihr besprechen? denn ich bin eher unreligiös und halte nichts davon.

Lass sie ihren Weg selbst entdecken.
Wenn Du hin & wieder als Diskussionspartner zur Verfügung stehst, wird sie auch Deine eher kritische Einstellung einzuordnen wissen.
Vorsicht wäre lediglich geraten, wenn sie sich mit gewissen religiös-fundamentalistischen Kreisen einlassen würde.

Ich finde es gut und würde es fördern. Du solltest die kritischen Punkte auch mit ihr besprechen, aber keinesfalls überbetonen bzw. die Religion an sich abwerten. Bring ihr Toleranz bei (daß jeder glauben kann, was er möchte) und akzeptiere, was sie momentan für einen Weg geht. Rede ihr so wenig wie möglich rein, missionarischer Eifer (egal in welche Richtung) weckt früher oder später immer Radikalismus.

Lass der Entwicklung ihren Lauf. Deine Tochter wird selbst herausfinden, ob sie dieses Interessengebiet vertiefen will. Es kann durchaus sein, daß in der Pubertät andere Interessen Vorrang haben. Steh ihr wohlwollend als Diskussionspartnerin zur Verfügung, mach aus Deiner eigenen Einstellung keinen Hehl und besprich auch den einen oder anderen kritischen Punkt altersgemäß mit ihr. Ich denke mal, aus solchen Gesprächen nehmt Ihr beide etwas mit!

sicher ist es gut, wenn sie sich dafuer interessiert
Wenn sie meint, dass sie sich damit befassen möchte, lass sie!

Lass sie ihre Sachen machen & ihr Interesse verfolgen.

Fördern, ...meine Mam fördert meine Interessen auch wenn es nicht eben ihr Spezialgebiet ist:-) Ich habe auch die Bibel von Immendorf (mal was anderes), da sind die Geschichten echt gut beschrieben... ich betrachte die Dinge auch kritisch und möchte deshalb auch alles verfügbare darüber lesen...wie soll man sich denn sonst ein Bild darüber machen können....
hast wohl recht, danke
ich würdes sehn wie sich das entwickelt,fragen kommen sicher noch,die würde ich dann so gut du kannst beantworten

Wenn sie es wünscht würde ich sie fordern, aber ansonsten ihren Weg gehen lassen. Ein Lob an deine Tochter, das gibt es ja leider nur noch selten.
Das ist sehr gut und ich würde ihr da auch nicht reinreden. Kritische Punkte könnt ihr durchaus diskutieren

ich bin auch unreligiös. Mein Sohn ist auch 11 und interessiert sich sehr dafür. Ich lass der Entwicklung einfach ihren Lauf. Ich fördere ihn, was das angeht nicht. Ich denke, er kommt eh bald in das Alter, wo er sich für andere Dinge interessiert ;-)

;) Man muss nicht sonderlich religiös sein, um zu begreifen, dass wir nicht alles selbst in der Hand haben..
Fördern/und oder auseinandersetzen...
Deine Erfahrungen mit einfließen lassen.

Ich wollte früher meine Söhne nicht beeinflussen und habe deshalb eigentlich nie über Religion gesprochen. Bis Baghwan kam und seine "Botschaft" als sensationelle Neuigkeit und Erkenntnis angesehen wurde. Dann habe ich diskutiert,- Beispiele aus der Bibel zitiert - oder auch Philosophen, wie Schopenhauer. Einfach, um kritisches Denken zu erhalten oder zu wecken. Und das würde ich heute noch (aber eben altersgerecht) so versuchen.
GFliebtDich am 11. April 2009 14:41 Und sind deine Kinder zu Bhaghwan gegangen?
LiloB am 11. April 2009 14:44 nein, erfreulicherweise nicht. Aber meine Enkel sind (leider??) in den Augen der Kirchen Heiden!

Dränge ihr Deine Erfahrung nicht auf!
Ich finde es ganz toll wenn einer an Religion etwas findet.
Und finde es nicht gut, eigenes Negatives dem gegenzuhalten.
Solipsist am 11. April 2009 16:53 Was nicht gut entgegenzuhalten? Hexenverbrennungen? Südamerika auszurauben? Nazis nach Venezuela zu schleusen? HIV zu fördern?
Die Liste is lang.
Was ist an den Argumenten schlecht?
GFliebtDich am 11. April 2009 18:47 Alles das ist nicht gut für ein Kinderherz! Es ist nur Gift für ein unschuldiges Kinderherz.
Die Welt ist so grottenschlecht, dass ich nicht noch mit meinem negativen Erfahrungen ein Kind seine Freude verderben möchte.
Und was Dir fehlt, ist das unschuldige Glauben können. Solange Kinder das haben - wunderbar. Aber sicherlich wirst Du gar nicht Dich zurückhalten können!!
Dein Kind kriegt zwischen den Zeilen sozusagen schon mit, dass Du nichts davon hälst.
LiloB am 12. April 2009 11:18 was für eine weise (und richtige) Antwort.Die Religion hat oft nichts damit zu tun, was Menschen in ihrem Namen machen, Deshalb sollte man den Kindern den Zugang zum religiösen Wort nicht durch die Anwendung von "Scheinreligiösen" verderben.
Solipsist am 12. April 2009 22:39 Nicht zwischen den Zeilen. Direkt.
Aber wie auch immer, das hat absolut nichts mit dem zu tun, was ich Dir schrieb.
Geht´s genauer?
...
Und wozu möchtest Du Kinder anlügen?
klar, fördern! es gibt doch solche christlichen "jungschaaren" oder wie die heißen...

Es heißt doch fördere die Kinder bei den Dingen die ihnen Spaß machen darin werden sie einmal Erfolg haben!
diese ansicht finde ich etwas zu allgemein, manche kinder haben spass daran sich zu prügeln und zu besaufen, klar das meinst du sicher nicht, aber muss man hierzu schon sagen

immer nachfragen, nie verkehrt. glauben entwickelt sich.hat nix mit dem alter zutun... hauptsache er/sie glaubt an euch ;)

Kauf ihr den Gotteswahn von Richard Dawkins.
was ist das ?
JackBauerCTU am 11. April 2009 14:37 ein Buch. So Teil mit Seiten und Buchstaben.
??? wo kriegt man so was denn noch ???
PPanther am 11. April 2009 14:45 bei Amazon.de ..da hab ich es her:-)
ja denk ich mir panther, meine frage war eher als scherz gedacht, weil jack ja hier der spassmacher vom dienst ist, gell, jack? nicht böse gemeint...
Starbuck am 11. April 2009 19:45 Das Kind mit diesem Buch indoktrinieren? Das hat nichts mit Freiheit und Toleranz zu tun, auf die ihr Kirchengegner doch immer so pocht. Außerdem ist das Kind noch zu jung für dieses Buch.
JackBauerCTU am 11. April 2009 22:22 Man muss einem beide Seiten zeigen, damit er sich entscheiden kann.
Du solltest ihr die Wahl lassen. Natürlich darfst du deinen Standpunkt kundtun - allerdings solltest du mit Bedacht handeln. Versuche nicht, sie zu beeinflussen oder ihr das auszureden. Allerdings must du aufpassen, das es nicht in Fanatismus ausartet. Meine Familie ist auch nicht religiös aber ich bin gläubig und rede auch mit den Kindern über die Bibel. Allerdings werde ich sie nicht zu etwas zwingen, was sie nicht wollen.
ja das werde ich zu verhindern wissen, danke
wenn sie schon kontakt hat nich wirklich.. beschäftige dich auf jeden fall mit dem thema den z.b. nich jede ev. freikirche ist total auf dem heiligentrip