gutefrage.net, die Ratgeber Community
version2_beta
Login   |  Forum |  Richtlinien |  FAQ

Ist das Geld des "kleinen" Sparers sicher trotz Bankenkrise?

gefragt von Stirnfalte am 19.05.2008 um 16:53 Uhr

Wenn man als kleiner Sparer ein paar Spareinlagen hat, kann man die so bestehen lassen, oder sollte man vorsichtig sein und etwas ändern in Bezug auf die Bankenkrise, die weiterhin anhält?


Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Finanzen (9738)
Geld (8783)
sparen (469)
ähnliche Fragen

Infobutton_rz Frage beantworten!


wj2000
beantwortet von wj2000 am 19. Mai 2008 16:56
4x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Wenn du es vernünftig angelegt hast, ja!

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 19. Mai 2008 17:16

Joost was ist vernünftig???


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 19. Mai 2008 17:01
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Wenn das nicht eine windige Wald-und Wiesenbank ist, hast Du nichts zu befürchten. In Deutschland sind die Spareinlagen durch den sogenannten "Feuerwehrfond" abgesichert!!!

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 19. Mai 2008 17:16

Einen Feuerwehrfonds gibt es in Deutschland nicht. Den gibt es nur für Versicherungen in UK. Hier gibt es die EdF (max. 20.000 €) und den Einlagensicherungsfonds (von Bank zu Bank verschieden, muss man abfragen)

Kommentar von 49d1bda04f2544431776195aa09e5c27smallHelmutRn am 19. Mai 2008 19:29

Ja und der Einlagensicherungsfonds hieß früher im Volksmund Feuerwehrfond!


anonym
beantwortet von Roomster am 19. Mai 2008 17:02
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Das ist eine sehr gute und zugleich schwierige Frage. In Deutschland ist es so, dass es hier einen Einlagensicherungsfond gibt. Diesem Fond gehören die meisten Geldinstitute an. Er sichert in einem Fall des Zusammenbruches eines Geldhauses seine Forderungen gegenüber der Bank ab.

Aber was ist, wenn gleichzeitig in Deutschland mehrere Geldinstitute "Pleite" gehen, bin ich mir nicht sicher, ob genügend Geldmasse in diesem Fond ist um alle Ansprüche zu befriedigen.


expertin
beantwortet von expertin am 19. Mai 2008 17:02
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Na klar. Die Banken sind doch auch versichert. Keine Panik.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 19. Mai 2008 17:14

Weißt du wie hoch deine Bank abgesichert ist????

Kommentar von E08fbba8afbbc36a76fecfe62db3e1d8smallexpertin am 20. Mai 2008 00:21

Könnt ich rauskriegen... frag morgen gleich mal nach...


anonym
beantwortet von Roomster am 19. Mai 2008 17:04
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Nachtrag: Natürlich nur bei Spareinlagen. Aktien und andere Wertpapiere sind natürlich nicht gegen Verlust versichert.




Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 19. Mai 2008 17:13

Das ist leider ein weitverbreiteter Irrtum. Spareinlagen sind nur bis zur Sicherungsgrenze abgesichert. EdF max. 20.000 oder Einlagensicherungsfonds von Bank zu Bank verschieden (muss man abfragen)


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 19. Mai 2008 17:11
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Aktienfonds legen das Geld als Sondervermögen an. D.h. das Kapital ist vom Vermögen der Gesellschaft getrennt und würde nicht in eine eventuelle Konkursmasse falle. Das Geld ist also sicher angelegt. Außerdem sind Aktienfondsanteile Beteiligungen an Aktien, d.h. so genannte Unternehmnsbeteiligungen. Ein Aktienfonds investiert in 100 mehr Unternehmen. Um das Geld zu verlieren, müssten alle Unternehmen in Konkurs gehen.

Allerdings unterliegen Aktienfonds Kursschwankungen. Diese wird es an den Börsen immer geben. Damit unterliegt das Kapital der Volatilität. Das hat aber nichts mit Sicherheit zu tun.


rubensdario
beantwortet von rubensdario am 18. September 2008 19:37
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Der Einlagensicherungsfonds kann auf knapp unter 5 Mrd. zurück greifen. Das ist die Summe, die am Montag innerhalb von 5 Minuten verbrannt wurde.

Allein ide Verluste aus der deutschen Tochter von Lehmann Brothers werden auf 9,6 Mrd. geschätzt.

Sicher ist Gold, Sachwerte etc.


Janopholes
beantwortet von Janopholes am 19. Mai 2008 20:21
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Meiner Meinung nach sind die Spareinlagen leider nicht sicher. Der Einlagensicherungsfonds umfasst nur 4,5 Mrd. Euro bei Sparguthaben von ca. 1, 5 Billionen Euro.

Sollte es zu einem Kollaps einer großen Bank kommen - so wie es in England mit der Norther Rock oder in den USA mit der Bear Stearns geschah - kommt eine Panik auf und die Leute kapieren schnell, dass die bunten Papierscheine nicht sehr viel wert sind.

Ich würde dazu raten, sehr wachsam zu sein, das Geld nur kurzfristig anlegen und Gold und Silber kaufen. Weitere Erläuterungen und warum das so wichtig ist, habe ich in meinem Buch "Gold & Silber kann man nicht essen" zusammen gefasst.

Kommentar von Roomster am 19. Mai 2008 23:43

Habe ich auch beschrieben, dass der Einlagensicherungsfond nicht zahlungsfähig ist, wenn mehrere Banken "pleite" gehen sollten. Aber wenn das der Fall wäre, dann wäre sicher noch mehr kaputt. Leider habe ich kurz vor Einführung des Euros meine Krügerränder von 1978 verkauft.


anonym
beantwortet von basmuss78 am 20. Mai 2008 11:06
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Grundsätzlich ist das Geld von sogenannten Spareinlagen durch einen "Einlagensicherungsfonds" gedeckt. Ob und in welcher Höhe deine Bank diesem ESF angehört, müsstetst du mal bei deiner Bank erfragen.


rubensdario
beantwortet von rubensdario am 6. Oktober 2008 10:39
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Einlagensicherung wird bei einer wirklichen Krise versagen. Aber mit einem Zusammenbruch ist gesichert, dass das jetzige Geld sowieso keinen Wert mehr hat.




Verwandte Fragen

Verwandte Fragen


Mehr verwandte Fragen

Verwandte Fragen

Weitere Informationen

Source_22
Banken müssen das Vertrauen ihrer Kunden zurückgewinnen
Nach dem Konkurs der US-Investmentbank Lehman Brothers und der Rettungsaktion für den Versicherungsriesen AIG befindet sich auch die deutsche Bankenbranche in einer tiefen Kundenbeziehungskrise: 70 Prozent der Deutschen haben kaum mehr Vertrauen in die Finanzbranche.

Das ist das Fazit des "MRI Vertrauensbarometers Deutschland", das das Münster Research Institute in Zusammenarbeit mit der Zeppelin Universität Friedrichshafen erstellte. Diese Zahl ist deshalb so dramatisch, da zeitgleich 96 Prozent der deutschen Bankkunden angaben, dass ein hohes Vertrauen zu ihrer Bank notwendig sei, um überhaupt Geschäfte mit ihr zu tätigen.




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.