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Ist das Fasten, wie es die Moslems während des Ramadan betreiben gesund?

gefragt von felalifelali am 17.09.2007 um 13:16 Uhr

Ich habe einige Moslems in meinem Freundeskreis, die gerade fasten, weil Ramadan ist. Aber eigentlich essen sie die ganze Nacht extrem viel und auch viel Süßes. während sie den ganzen Tag über noch nicht einmal trinken dürfen. Ist das nicht total ungesund?


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anonym
beantwortet von drgrey am 17. September 2007 13:19
7x
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Ich denke es ist sogar sehr ungesund, allerdings können die Moslems in Deutschland noch glücklich sein, dass es tagsüber nicht so warm ist wie im Mittleren Osten, denn dann wäre die Abstinenz beim Trinken wohl noch unerträglicher. Kruz vorm Schlafengehen sich den Bauch vollzusschlagen halte ich auch für ungesund.

Kommentar von 7ed1cebf1e2a1af9ab44b7622a773549smallKubaLibre am 17. September 2007 15:17

Von Jahr zu Jahr verschiebt sich der Ramadan um eine Woche. In einigen Jahren fällt der Ramadan dann auch in Deutschland auf den Sommer. Und wenn wir dann einen Hochsommer haben, kann ich mir vorstellen, das es für bestimmte Altersgruppe nicht gut für die Gesundheit ist.


tinschen
beantwortet von tinschen am 17. September 2007 13:25
7x
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Ich bin kein Moslem,habe aber seit ca.25 Jahren keine Zeit,tagsüber etwas zu essen und esse dann eben auch erst abends.(schlage mir allerdings nicht den Bauch voll oder "fresse") Mir hat das bislang nicht geschadet.Was ich allerdings bedenklich finde,ist nichts zu trinken.

Kommentar von 1079a100179c7e88556a9448df89ed3dsmallKabark am 17. September 2007 13:31

Find ich auch. Besonders Letzteres.

Kommentar von 7ed1cebf1e2a1af9ab44b7622a773549smallKubaLibre am 17. September 2007 15:18

Kann ich nur zustimmen. Hunger macht sich nicht so bemerkbar, wie durst und das Wohlgefühl setzt bei Durst auch stärker ab, als bei Hunger.


Patron
beantwortet von Patron am 17. September 2007 19:22
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in jeder kultur gibt es fastenzeiten, sie werden leider im laufe der zeit verfälscht. ursprünglich haben sie den zweck, die notzeiten nachzuahmen, die vor der verbreitung von regelmäßiger landwirtschaft immer wieder drohten. die nächtlichen ess-orgien im ramadan haben nichts mit der ursprünglichen fastenform zu tun. und die fastenzeit in unserer christlichen kultur ist ja bereits so sehr verändert, dass kaum noch einer etwas davon weiß; ursprünglich wurde von aschermittwoch bis karfreitag gefastet, und wer das einige jahre wiederholt tut, der erlebt, dass der körper in einen trainingszustand kommt, bei dem das fasten nach drei oder vier jahren überhaupt kein problem mehr ist, weil der körper dann innerhalb kurzer zeit umstellt auf zehren von körpergewebe, besonders von fettzellen. wer diesen trainingszustand hat, dem können notzeiten kaum etwas anhaben, und genau das ist der alte sinn der fastenzeiten.


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 17. September 2007 23:06
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Nach unserer Auffassung mag das "ungesund" sein - für den Körper.

Für den Gläubigen ist es gesund im spirituellen/religiösen Sinn.

Das kann man nicht vergleichen


daddbr3
beantwortet von daddbr3 am 18. September 2007 12:43
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Fasten - richtig gemacht ist sicher gesund - es gibt dem Körper die Möglichkeit sich zu reinigen und Schlacken abzubauen.

Religiös soll das im Zusammenspiel etwas ähnliches mit der "Seele" bewirken.

Aber inzwischen ist das alles in ein Ritual abgedriftet und dahinter ist überwigend "Scheinheiligkeit".

Aber wem's Spass macht....







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