Frage von littleminion, 46

Ist das der richtige Ansatz in BWR?

Die Angabe und mein Lösungsweg sind unten als Bilder hinzugefügt. In der Lösung rechnen sie nur mit den Nettobeträgen deshalb bin ich mir nicht sicher ob das was ich rechnen würde stimmt.

Antwort
von kragenweiter, 21

Ich glaube, du bist auf dem völlig falschen Dampfer. Die Umsatzsteuer ist hier schon mal das völlig falsche Thema - bei einem Kredit wird keine USt fällig.

Hier geht es um die Verbuchung der Kreditaufnahme. Du musst dir also überlegen, wo der Zahlungseingang der Darlehenssumme verbucht wird. Außerdem fallen Gebühren an - dies wird sicherlich als Aufwand interpretiert werden, den du ebenfalls verbuchen musst. Außerdem brauchst du noch ein Gegenkonto, das vermutlich aus der Finanzierungsseite ausgewählt wird. 

Kommentar von littleminion ,

Den Buchungssatz hätte ich schon noch gemacht ich wollte aber zuerst die benötigte Kreditsumme ausrechnen. Deshalb habe ich die Umsatzsteuer berücksichtigt weil wir ja etwas kaufen (zum Beispiel eine Maschine) und wir dem Lieferer ja den Bruttobetrag überweisen müssen. Deshalb habe ich von den Anschaffungskosten (die netto sind) den brutto Betrag ausgerechnet und danach plus die 2 % Bearbeitungsgebühren damit ich die eigentliche Kreditsumme habe. Die ich dann auf KBKV Buche.

Ist der Gedankengang richtig zur Errechnung der Kreditsumme?

Kommentar von kragenweiter ,

Ah, OK jetzt.

Du hast auf den Nettobetrag die Umsatzsteuer korrekt aufgerechnet. Der Bruttobetrag ist deine Darlehenshöhe - die Bearbeitungsgebühren werden dort nicht eingerechnet. Da würde sich die Berechnung auch totlaufen, denn wenn du auf den BB die Darlehensgebühren aufschlägst, dann hast du ja einen höheren Darlehensbetrag - jetzt müsstest du aber die Darlehensgebühren nochmal erhöhen, weil du damit das Darlehen erhöht hast, was wiederum eine Darlehenserhöhung und damit eine Gebührenerhöhung nach sich zieht. Also nein, so nicht.

Bleibt beim Bruttobetrag, berechne davon die Gebühren und zahl die Gebühren (quasi als Rechnung der Bank) aus einer anderen Kontoposition.

Kommentar von littleminion ,

Also sie würden sagen (so wie ich das jetzt verstanden habe) dass der Bruttobetrag die Kredithöhe ist. Aber wenn ich dann den Kredit auf meinem Bankkonto gutschreibe, dann muss ich ja die Bearbeitungsgebühren abziehen und habe somit letztendlich einen geringeren Kredit (=Auszahlung). Und wenn ich nicht genau den brutto Betrag ausgezahlt bekomme dann kann ich doch auch die Rechnung nicht dem Lieferanten bezahlen oder? Weil ich somit den Rechnungsbetrag, den der Lieferer von mir verlangt nicht auf dem Bankkonto habe sondern nur den Rechnungsbetrag minus die Bearbeitungsgebühren.

Kommentar von kragenweiter ,

Nein, die Gebühren verringern den Kredit nicht. Sie haben keine Auswirkungen auf deine Verbindlichkeiten, sondern stellen einen Aufwand dar. Das Darlehen wird also nicht verringert ausgezahlt, sondern die Gebühren werden neben dem ausgezahlten Geld als eigene Buchungsposition verrechnet.

So würde ich das zumindest machen.

Kommentar von littleminion ,

Okei Danke :) aber das mit dem Bruttobetrag als Kreditsumme passt schon, weil die in der Lösung nehmen nur den Anschaffungsbetrag (=netto). Aber die Lösung hat oft Fehler 😬.

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