Frage von Gehtdichnyxan, 61

Ist das der Glaube an Gott?

Hallo Ich komme aus einer sehr Christlichen Familie und habe eigentlich auch immer an Gott geglaubt. Doch dann wurde zu mir mal ein Satz gesagt (ich erwähne ihn lieber nicht). Icj glaube es war mehr unabsichtlich, die Person ist auch sehr gläubig, aber ich habe nach dwm Satz aufgehört an Gott zu glauben. Aber in Notsituationen oder wenn ich nervös bin oder Angst habe dann fange ich an Gott zu bitten das er irgendetwas tut um mir zu helfen. Oder wenn ich abends im bett liege und es ist am tag was tolles passiert dann grinse ich immer und denke mir 'danke gott'. Aber andererdeits glaube ich ja nicht mehr. Als ich geglaubt habe habe ich mich ganz normal gefühlt - weil ich es nicht anders kannte. Aber als ich aufhörte zu glauben, ds war es als hättw jemand ein feuer in mir gelöscht. Das Feuer gilt in dem fall als Metapher für die Erkenntnis. Meine Eltern sind sauer weil ich nicht mehr gläubig bin und mein Vater hat mich gefraht warum ich dann überhaupt konfirmiert wurde (ich hab ihnen erst vor kurzem gesagt das ich nicht mehr glaube). Aber zu meiner Konfirmation war ich noch gläubig, aber das will er nicht hören. Aber andererseits glaube ich schon das es eine höhere Macht gibt die uns steuert. Zn schicksal oder so. Und der freiewille sind einfach nur die unterschiedlichen Wege die alle zum selben ziel führen. Glaubt ihr ich glaube doch noch? Und was kann ich tun wegen meinen Eltern? Ich will so gern wieder glauben, aber egal was ich versuche icj fühle mich nicht mehr so wie früher.

Danke

Antwort
von Giustolisi, 26

Glauben oder nicht glauben ist keine Entscheidung, die man bewusst treffen kann. Auch wenn dein Vater will dass du glaubst und du selbst es auch willst, wird es nicht einfach so gehen, denn du hattest deine Erkenntnis, dass es diesen Gott eben nicht gibt.

Lass es mich anhand eines Beispiels erklären. Es ist jetzt fast 2 Uhr.
Jemand bietet dir eine Million Euro dafür, dass du glaubst, dass es jetzt und hier Mittag ist.
Was könntest du tun? Die meisten Menschen hätten gerne das Geld und würden sich bemühen zu glauben, dass es Mittag ist. Man könnte einfach sagen, dass es Mittag ist, aber das wäre nur eine Lüge. Egal wie sehr man es versucht, man schaut auf die Uhr und aus dem Fenster und weiß, dass es einfach nicht wahr ist.
Man kann es versuchen wie man will, man wird es nicht glauben.

So ist es auch mit den Göttern. Wenn die Menschen erwachsen werden, legen die Meisten diesen kindlichen Glauben ab, sie werden ja nicht mehr so intensiv wie früher indoktriniert.

Antwort
von Philipp59, 12

Hallo Gehtdichnyxan,

glaubst Du wirklich, jemand könnte mit einem einzigen Satz Deinen Glauben an Gott zunichte machen? Schließlich schreibst Du ja, dass Du in verschiedenen Situationen immer mal wieder an Gott denkst und sogar zu ihm betest. Dennoch scheint Dein Glaube eher einem zarten Pflänzchen zu gleichen, das nicht fest verwurzelt ist.

Die Frage ist also die, was Du tun kannst, um Deinen Glauben neu zu entfachen und ihn stärker werden zu lassen. Um wirklich eine feste Überzeugung zu haben, reicht es nicht, einfach nur glauben zu wollen. Ein starker Glaube hat auch etwas mit bewusster Anstrengung zu tun. Doch was könntest Du konkret tun?

Es geht beim Glauben allerdings um mehr als nur das Überzeugtsein von seiner Existenz. Es geht vor allem um eine Freundschaftsbeziehung zu Gott. Es ist natürlich nicht das Gleiche wie bei einer Beziehung zwischen zwei Menschen, dennoch gibt es da gewisse Parallelen. Wenn man einen Menschen genauer kennenlernen will, dann muss man sich mit ihm unterhalten, um seine Denkweisen und Wertvorstellungen kennenzulernen. Möchte man Gott genauer kennenlernen, dann muss man sich näher mit seinem geschriebenen Wort, der Bibel, beschäftigen.

Durch sie lernst Du seine Gedanken und seine Einstellung kennen, doch nicht nur das. Durch die Bibel lernst Du auch kennen, wie sich Gott gegenüber Menschen verhält, wie er sie liebt, beschützt, geduldig mit ihnen ist, mitfühlt, rücksichtsvoll und sogar demütig ist. Du erfährst von seiner grenzenlosen Macht und seiner Weisheit, die er immer wieder zu unserm Wohl gebraucht und einsetzt. Ja, je mehr Du diesen einzigartigen Gott kennenlernst, desto mehr entsteht ein Gefühl der Bewunderung, Faszination und des Hingezogensein - allerdings nicht zwangsläufig, sondern nur dann, wenn Du Dein Herz dafür öffnest.

Ganz konkret kann das bedeuten, dass Du bereit sein musst, Dich von gewissen eigenen Vorstellungen, falschen Gedanken und Handlungsweisen zu lösen, die im Widerspruch Gottes Wort stehen. Du musst bereit sein, ihm vollständig und bedingungslos zu vertrauen und Dich ihm schließlich hingeben. Wenn dann im Laufe der Zeit auch noch die persönliche Erfahrung hinzukommt, dass das in Gott gesetzte Vertrauen niemals zu Enttäuschung führt, sondern ganz im Gegenteil die Lebensqualität auf ein höheres Niveau bringt, dann wächst Deine persönliche Bindung an Gott mehr und mehr.

Da ist noch ein wichtiger Punkt zu erwähnen. Du hast durch das Gebet die Möglichkeit, eine direkte Verbindung zu Gott herzustellen. Zu wissen, dass dieser große Schöpfer, nie zu beschäftigt ist, sich Deine Gedanken, Deine Sorgen und Nöte anzuhören und auch darauf zu reagieren, schafft in Dir ein Gefühl tiefer Verbundenheit. Besonders seine Liebe zu uns Menschen und auch zu Dir ganz persönlich, ruft ein Gegengefühl hervor: Zuneigung und Liebe.

Denke nur einmal an das große Opfer, das Gott dadurch erbracht hat, dass er seinen Sohn für uns geopfert hat. Im Johannesevangelium heißt es darüber: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe" (Johannes 3:16). Wenn Du diese Wort auf Dich ganz persönlich beziehst und Du somit davon überzeugt bist, dass Gott seinen Sohn auch für Dich hingegeben hat, wächst nicht nur Deine Dankbarkeit ihm gegenüber, sondern auch Deine Liebe.

Die Freundschaft zu ihm wird außerdem auch dadurch intensiviert, dass Du seinen persönlichen Namen kennst und gebrauchst. In den Urschriften der Bibel erschien dieser Name ungefähr 7000 mal in der hebräischen Form JHWH, im Deutschen ist er in der Form "Jehova" bekannt. So heißt es in einem Psalm: "Damit man erkenne, dass du, dessen Name Jehova ist, du allein, der Höchste bist über die ganze Erde (Psalm 83:18).

Den Namen Gottes zu kennen und zu gebrauchen ist in der Beziehung zu ihm nicht unwesentlich. Stell Dir einmal vor, Du lernst einen sehr sympathischen Menschen kennen, zu dem Du eine nähere Beziehung aufbauen möchtest. Wäre es da nicht ganz natürlich, dass Du irgendwann nach seinem Namen fragst? Und hätte diese Beziehung Aussicht intensiver zu werden, wenn der andere nicht bereit wäre, Dir seinen Namen zu nennen? Genau aus diesem Grund hat auch Gott sich einen Namen gegeben und möchte auch , dass wir ihn gebrauchen. "Gott" und "Herr" sind eben nur Titel, die jedoch den göttlichen Namen nicht ersetzen können.

Mit der Liebe zu Gott ist es ähnlich wie mit einer Pflanze. Am Anfang mag sie noch klein und schwach sein. Doch wenn Du sie regelmäßig gießt und düngst und sie an einem günstigen Standort aufstellt, dann wächst sie größer und größer. Deine Liebe zu Gott mag im Moment noch dieser kleinen Pflanze gleichen. Doch je mehr Du Deinen Glauben an Gott stärkst, indem Du sein Wort, die Bibel, kennenlernst, darüber nachdenkst und danach handelst, desto mehr fühlst Du Dich zu ihm hingezogen.

LG Philipp

Antwort
von Bieninchen12, 2

Glaube verschwindet und kommt nicht von heute auf morgen. Ich bin ungläubig, es ist nichts Schlimmes und nichts Krankes (manche Leute denken ja so), ich glaube nicht an eine höhere Macht. Warum sollte Gott dich leiden lassen, wenn er dich so sehr liebt? Damit du in den "Himmel" kommst? Niemand weiß, ob es einen Himmel gibt, da niemand aus dem Tod zurück gekehrt ist.

Du kannst dich nicht zum Glauben zwingen - es gibt einen schönen Psalm, den ich wirklich gern mag: 

Psalm 42. 

Da wird hinterfragt und gezweifelt, an Gott. Wahrscheinlich der einzige Psalm, den ich mag.

Glaub an das, was du willst und zwing dich zu nichts, nur weil andere das jetzt so wollen.

Antwort
von comhb3mpqy, 16

Ich will so gern wieder glauben

Ich glaube an Gott. Wenn Du Gründe haben möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich z. B. in den Kommentaren fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe.

Antwort
von Miezimaus, 18

Vielleicht bist du in einer Glaubenskrise. Vielleicht sind dir Dinge unklar. Vielleicht wird es dir im Glauben zu eng und du möchtest ausbrechen. Vielleicht entwickelt sich gerade dein eigener Glaube. Vielleicht muss das Wort Glaube für dich neu gefüllt werden. Du solltest mit jemanden sprechen, der sich mit Religion und Glauben auskennt. Und der aufgeschlossen gegenüber einem zeitgemäßen Glauben im 21. Jahrhundert ist. Vielleicht kennst du einen solchen Menschen, einen Pfarrer zum Beispiel. Ich wünsche dir Gottes gute Begleitung.

Antwort
von Holger1002, 4

Bei der Sache mit Gott geht es nicht um irgendein - wie auch immer geartetes - Gefühl, sondern allein um die Schrift.

Vertrauen kommt allein durch das Wort. Lies bitte betend, dass Gott sich dir zeigen möchte. Jeden Tag einen Abschnitt, mit Bitte und Dank, und vertraue darauf, dass Gott handeln wird.


Apg 17,11 Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte.


Johannes 5, 36 Ich aber habe ein Zeugnis, das größer ist als das des Johannes; denn die Werke, die mir der Vater gab, daß ich sie vollbringe, eben die Werke, die ich tue, geben Zeugnis von mir, daß der Vater mich gesandt hat.37 Und der Vater, der mich gesandt hat, hat selbst von mir Zeugnis gegeben. Ihr habt weder seine Stimme jemals gehört noch seine Gestalt gesehen;38 und sein Wort habt ihr nicht bleibend in euch, weil ihr dem nicht glaubt, den er gesandt hat. 39 Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir Zeugnis geben.
40 Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen.



Antwort
von UglyBusdriver, 34

Ich kenne das. Ich bin und war noch nie Gläubig doch wenn ich mal in schwierigkeiten gerate bete ich immer zu Gott warum weiß ich selber nicht. 

Antwort
von chrisbyrd, 8

Ich bin fest davon überzeugt, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E. in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige Gründe dafür werden z. B. hier aufgeführt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Ich kann dir nur empfehlen, weiter am Glauben dranzubleiben und fest Gott zu vertrauen.

Ein paar Tipps, was du machen kannst, um deinen Glauben insgesamt zu stärken:

  • In der Bibel lesen. Am Anfang vielleicht eines der 4 Evangelien des Neuen Testaments und danach den Römer- und Epheserbrief. Besonders der Epheserbrief könnte sehr interessant sein, da Paulus über die besondere Stellung schreibt, die wir als Christen haben dürfen.
  • Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.
  • Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei Sermon-online .de
  • Mit anderen Christen über den Glauben sprechen. Eine christliche Kirche/Gemeinde besuchen, die eine bibeltreue (auf die Bibel ausgerichtete) Verkündigung hat und in der es dir gefällt und du dich wohlfühlst.
  • Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir helfen soll, wieder häufiger und tiefer zu beten und seinen Willen für dein Leben herauszufinden und zu leben.
Antwort
von stoffband, 12

Gott ist da, egal ob du glauben kannst oder nicht. Lass dir Zeit.

Antwort
von GammelKnight, 55

Ich glaube nicht an Gott, ich finde aber jeder muss selbst entscheiden an was er glaubt oder eben nicht. Wenn deine Eltern dir Glauben aufzwingen wollen machen die was falsch, ignorier sie einfach und mach das, was DU möchtest, ob das das nun Glaube ist oder nicht.

Kommentar von Giustolisi ,

Man kann nicht entscheiden, was man glaubt

Kommentar von GammelKnight ,

Nicht aktiv in dem Sinne, er kann aber aktiv aufhören zu versuchen wieder an Gott zu glauben une sich so quasi "entscheiden".

Antwort
von Steffile, 56

Ich bin auch kurz nach der Konfirmation abgesprungen - ich denke das hat etwas mit dem Alter zu tun: man faengt an, anders zu denken. ich glaube nicht dass der mysterioese Satz das einzige war, das dich gestoppt hat.

ich finde es gut, dass du dich mit deinem Glauben auseinandersetzt und nicht wie ein Schafchen uebernimmst, was dir gesagt wird.

Ob du am Ende wieder glauben wirst (aber ander als als Kind), oder gar nicht mehr, wirst du sehen, du bist gerade am Anfang von einem Weg.

Antwort
von BVBDortmund1909, 54

Der Satz,der dir gesagt wurde,ist bei der Beantwortung der Frage das Entscheidende,nur so können wir dir Bescheid sagen,ob dein Glauben stark beeinflusst wurde.

LG

Kommentar von Gehtdichnyxan ,

Dazu muss man die Situationverstehen. Wir waren auf ner Kirchenfreizeit und ich war mit meiner bff und ein paar zweitklässlern im zimmer. Darunter auch die Tochter von unserem Pfarrer. Sie hat nachts angefangen zu weinen. Meine bff is zu ihr und sie haben geredet. Die Tante des Mädchens lag im krankenhaus. Meime bff wollre sie trösten fing dann aber selbst an zu weine. Ihr Vater (der mittlerweile tot ist) lag damals im sterben. Ich konnte mir das nicht mehr mit angucken und wollte beidw trösten. Da meinte die Pfarrerstochter 'Warum geht es den Menschen die Glauben immer so schlecht und den anderen so gut?' Dann kam ne Kettenreaktion und es wsr vorbei. Mein Opa lag damlas auch im sterben. Und er war gläubig. Die familie meiner bff is ziemlich gläubig und ehrenamtlicj tätig und von dem mädchen sind beide Elterteile pfarrer. Da is es füe mich gelaufen, ich habe ja auch mehrere chronische krankheiten abbekommen und wurde zu der Zeit gemobbt.

Kommentar von BVBDortmund1909 ,

Das hört sich deprimierend an.

Aber der Satz hat eine Antwort!

Denk mal drüber nach.

Kommentar von BVBDortmund1909 ,

Vielleicht findest du auf dem Weg des Suchens die Antwort und den Wiederglauben an Gott,der sich in dir versteckt.

Kommentar von Gehtdichnyxan ,

Ich hab mir halb die Birne ausgeglüht, immerhin hat dieser Satz mich zum schwarzen Schaf  in der Familiw gemacht. 

Kommentar von BVBDortmund1909 ,

Der Satz ist sehr interessant und gutwollend.

Hier eine Deutung von mir:

Der Satz vermittelt 2 verschiedene Seiten:Das Gute und das Schlechte.

Hier geht es um Ungerechtigkeit zwischen den Gläubigen und Nichtgläubigen.

Es ist das Leid.Gott will,dass wir leiden,er möchte uns prüfen,ob wir das Leid ertragen und "reif" für sein barmherziges Reich sind.

Die Ungläubigen lässt er nicht leiden,da sie "durchgefallen" sind!

Er lässt sie "in Ruhe",heißt in  Kontext aber auch:Sie erhalten keinen Schutz mehr!

Die häufigsten Folgen sind plötzliche Krankheiten/Unfälle etc.

Gottes Mühlen mahlen langsam,das Positive waltet später,es bezahlt sich aber auch,hier könnte man auf das Leben nach dem Tod schließen,Himmel/Hölle.

Gott lässt es den Ungläubigen so lange gut gehen,wie er es meint,damit der plötzliche Fall völlig unerwartet kommt.

Sofern die Gläubigen seine Probe bestanden haben,erweist er sich als barmherziger Vater.

Verachte nie die Seele Gottes,dann richtet das Gute,denn Gott ist wie ein Verwalter/Richter.

Ich hoffe,du blickst auf den Satz nun mit anderen Augen und behälst die Hoffnung auf Heil,die stärkste Waffe gegen das Leid!

Liebe Grüße.

Kommentar von Gehtdichnyxan ,

Das sind gute Argumente und es ergibt Sinn, aber wieso sollte mam Leid mit Heil bekämpfen wenn das Heil die ungläubigen haben? Dann zerstört man doch Gottes Pläne?

Kommentar von BVBDortmund1909 ,

Mit Hoffnung,denn Hoffnung bringt Glück,keine Hoffnung kein Glück.Gottes Plan ist das Heil,welches er dann einsetzt,sofern die Gläubigen,seine Probe gemeistert haben.

Kommentar von Giustolisi ,

Es ist das Leid.Gott will,dass wir leiden,er möchte uns prüfen,ob wir das Leid ertragen und "reif" für sein barmherziges Reich sind.Christen glauben doch, dass Gott allmächtig ist. Der wüsste schon vor der Prüfung wie sie ausgehen würde. Wenn er die Prüfung trotzdem nur so zum Spaß veranstaltet, ist er einfach nur ein Sadist.

Die Ungläubigen lässt er nicht leiden,da sie "durchgefallen" sind!

Er lässt sie "in Ruhe",heißt in  Kontext aber auch:Sie erhalten keinen Schutz mehr!

Die häufigsten Folgen sind plötzliche Krankheiten/Unfälle etc.

Würde das stimmen, würden Gläubige weniger oft opfer von Unfällen oder Krankheiten, was sich statistisch aber leicht widerlegen lässt und schon widerlegt wurde.

Kommentar von BVBDortmund1909 ,

Ja,stimmt,aber ich spreche aus Erfahrung.

Kommentar von BVBDortmund1909 ,

Die Prüfung wäre dann die Bestätigung seines Wissens,aber ob er wirklich die Antwort weiß?Weiß er auch,wann wir sterben und warum?Das weiß niemand,wir Gläubigen glauben aber daran.

Kommentar von Bieninchen12 ,

Das ist doch unlogisch - sollte er nicht irgendetwas mit den Ungläubigen (dazu gehöre auch ich) tun, sodass sie glauben oder sie zumindest bestrafen? "Gottes Schutz" inwiefern stellst du dir das vor? Dass du nach deinem Tod ins Paradies kommst und alles Friede-Freude-Eierkuchen ist? Tja, leider kann dir niemand sagen, ob es wirklich so toll da ist, weil die Leute tot sind, nicht mehr zurück kommen, heißt du weißt sich nicht, ob es ein "Paradies" oder eine "Hölle" wirklich gibt.

Kommentar von Holger1002 ,

Ein Psalm Asaphs. Nur

1

gut ist Gott gegen Israel, gegen die, welche reinen Herzens sind.

Ich aber — fast wäre ich gestrauchelt mit meinen Füßen, wie leicht hätte ich einen Fehltritt getan!

Denn ich beneidete die Übermütigen, als ich das Wohlergehen der Gottlosen sah.

Denn sie leiden keine Qual bis zu ihrem Tod, und ihr Leib ist wohlgenährt.

Sie leben nicht in der Not der Sterblichen und sind nicht geplagt wie andere Menschen.

Darum ist Hochmut ihr Halsschmuck, und Gewalttat ist das Gewand, das sie umhüllt.

Ihr Gesicht strotzt von Fett; sie bilden sich sehr viel ein.

2

Sie höhnen und reden boshaft von Bedrückung, hochfahrend reden sie.

Sie reden, als käme es vom Himmel; was sie sagen, muß gelten auf Erden.

3

10 

Darum wendet sich auch sein Volk ihnen zu, und es wird von ihnen viel Wasser aufgesogen.

4

11 

Und sie sagen: »Wie sollte Gott es wissen? Hat denn der Höchste Kenntnis davon?«

12 

Siehe, das sind die Gottlosen; denen geht es immer gut, und sie werden reich!

13 

Ganz umsonst habe ich mein Herz rein erhalten und meine Hände in Unschuld gewaschen;

14 

denn ich bin doch den ganzen Tag geplagt worden, und meine Züchtigung war jeden Morgen da!

15 

Wenn ich gesagt hätte: »Ich will ebenso reden!« — siehe, so hätte ich treulos gehandelt am Geschlecht deiner Söhne.

16 

So sann ich denn nach, um dies zu verstehen; aber es war vergebliche Mühe in meinen Augen

17 

— bis ich in das Heiligtum Gottes ging

5

und auf ihr Ende achtgab.

18 

Fürwahr, du stellst sie auf schlüpfrigen Boden; du läßt sie fallen, daß sie in Trümmer sinken.

19 

Wie sind sie so plötzlich verwüstet worden! Sie sind untergegangen und haben ein Ende mit Schrecken genommen.

20 

Wie man einen Traum nach dem Erwachen verschmäht, so wirst du, o Herr, wenn du dich aufmachst,

6

ihr Bild verschmähen.

21 

Als mein Herz verbittert war und ich in meinen Nieren das Stechen fühlte,

22 

da war ich töricht und verstand nichts; ich verhielt mich wie ein Vieh gegen dich.

23 

Und dennoch bleibe ich stets bei dir; du hältst mich bei meiner rechten Hand.

24 

Du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich danach in Herrlichkeit auf!

25 

Wen habe ich im Himmel [außer dir]? Und neben dir begehre ich nichts auf Erden!

26 

Wenn mir auch Leib und Seele vergehen, so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil.

27 

Denn siehe, die fern von dir sind, gehen ins Verderben; du vertilgst alle, die dir hurerisch die Treue brechen.

7

28 

Mir aber ist die Nähe Gottes köstlich; ich habe Gott, den Herrn, zu meiner Zuflucht gemacht, um alle deine Werke zu verkünden.

Johannes 6, 33 

Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!

Römer 8, 28 

Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.

Maleachi 3, 13 

Ihr habt harte Worte gegen mich ausgestoßen! spricht der Herr. Aber ihr fragt: »Was haben wir untereinander gegen dich geredet?«

14 

Ihr habt gesagt: »Es ist umsonst, daß man Gott dient, und was nützt es uns, seine Ordnung zu halten und vor dem Herrn der Heerscharen in Trauer einherzugehen?

15 

Und nun preisen wir die Übermütigen glücklich; denn die, welche Gesetzlosigkeit verüben, stehen aufrecht, und die, welche Gott versucht haben, kommen davon!«

16 

Da besprachen sich die miteinander, welche den Herrn fürchteten, und der Herr achtete darauf und hörte es, und ein Gedenkbuch wurde vor ihm geschrieben für die, welche den Herrn fürchten und seinen Namen hochachten.

17 

Und sie werden von mir, spricht der Herr der Heerscharen, als mein auserwähltes Eigentum behandelt werden an dem Tag, den ich bereite; und ich will sie verschonen, wie ein Mann seinen Sohn verschont, der ihm dient.

18 

Dann werdet ihr wieder sehen, was für ein Unterschied besteht zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.

Kommentar von Holger1002 ,

Merkwürdig.

Ein Psalm Asaphs. Nur gut ist Gott gegen Israel, gegen die, welche reinen Herzens sind.

Ich aber — fast wäre ich gestrauchelt mit meinen Füßen, wie leicht hätte ich einen Fehltritt getan!

Denn ich beneidete die Übermütigen, als ich das Wohlergehen der Gottlosen sah.

Denn sie leiden keine Qual bis zu ihrem Tod, und ihr Leib ist wohlgenährt.

Sie leben nicht in der Not der Sterblichen und sind nicht geplagt wie andere Menschen.

Darum ist Hochmut ihr Halsschmuck, und Gewalttat ist das Gewand, das sie umhüllt.

Ihr Gesicht strotzt von Fett; sie bilden sich sehr viel ein.

Sie höhnen und reden boshaft von Bedrückung, hochfahrend reden sie.

Sie reden, als käme es vom Himmel; was sie sagen, muß gelten auf Erden.

10 

Darum wendet sich auch sein Volk ihnen zu, und es wird von ihnen viel Wasser aufgesogen.

11 

Und sie sagen: »Wie sollte Gott es wissen? Hat denn der Höchste Kenntnis davon?«

12 

Siehe, das sind die Gottlosen; denen geht es immer gut, und sie werden reich!

13 

Ganz umsonst habe ich mein Herz rein erhalten und meine Hände in Unschuld gewaschen;

14 

denn ich bin doch den ganzen Tag geplagt worden, und meine Züchtigung war jeden Morgen da!

15 

Wenn ich gesagt hätte: »Ich will ebenso reden!« — siehe, so hätte ich treulos gehandelt am Geschlecht deiner Söhne.

16 

So sann ich denn nach, um dies zu verstehen; aber es war vergebliche Mühe in meinen Augen

17 

— bis ich in das Heiligtum Gottes ging und auf ihr Ende achtgab.

18 

Fürwahr, du stellst sie auf schlüpfrigen Boden; du läßt sie fallen, daß sie in Trümmer sinken.

19 

Wie sind sie so plötzlich verwüstet worden! Sie sind untergegangen und haben ein Ende mit Schrecken genommen.

20 

Wie man einen Traum nach dem Erwachen verschmäht, so wirst du, o Herr, wenn du dich aufmachst, ihr Bild verschmähen.

21 

Als mein Herz verbittert war und ich in meinen Nieren das Stechen fühlte,

22 

da war ich töricht und verstand nichts; ich verhielt mich wie ein Vieh gegen dich.

23 

Und dennoch bleibe ich stets bei dir; du hältst mich bei meiner rechten Hand.

24 

Du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich danach in Herrlichkeit auf!

25 

Wen habe ich im Himmel [außer dir]? Und neben dir begehre ich nichts auf Erden!

26 

Wenn mir auch Leib und Seele vergehen, so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil.

27 

Denn siehe, die fern von dir sind, gehen ins Verderben; du vertilgst alle, die dir hurerisch die Treue brechen.

28 

Mir aber ist die Nähe Gottes köstlich; ich habe Gott, den Herrn, zu meiner Zuflucht gemacht, um alle deine Werke zu verkünden.

Antwort
von Michipo245, 43

Wie kann denn ein Satz deinen ganzen Glauben auslöschen?! Die Person die ihn gesagt hat glaubt doch auch noch, also hinterfrage den Satz nochmal kritisch.

Antwort
von secondwayne, 39

Religion ist Opium des Volkes

Antwort
von IchWeissDasNich, 36

(Ich bin nicht gläubig) Wie heißt der Satz ? Kannst ihn mir auch als PM schicken. Vielleicht kann ich dir dazu was sagen.

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