Frage von Katzenpfote73, 133

Ist das Christentum nicht eine sehr egoistische Religion?

Das Christentum (ebenso wie Islam und Judentum) gehen davon aus, dass man nur ein irdisches Leben hat und dann in den Himmel oder auch Hölle kommt. Ist das nicht ein überaus egoistischer Glaube und eine Fehlkonstruktion derjenigen, die diesen Glauben geformt haben? Wenn man weiß, dass man nur einmal als Mensch lebt, ist man dann nicht geneigt, nach dem Motto "nach mir die Sintflut" zu leben, also genau das, was wir in der christlichen und westlichen Zivilisation praktizieren, nämlich Ressourcen vergeuden und auf Kosten zukünftiger Generationen zu leben? Eine Religion, die hingegen von einer Wiedergeburt ausgeht (wie z.B. der Hinduismus), wäre doch für die Menschheit und auch für jegliche Lebewesen viel "humaner" und nachhaltiger? Wenn man glauben würde, man würde wiedergeboren als Mensch oder als Lebewesen, würde man dann nicht umsichtiger, gerechter und fairer mit seiner Umwelt, Mitmenschen und Lebewesen umgehen (immer mit der Gewissheit im Hinterkopf, man könnte ja nach seiner Wiedergeburt selbst mal in diese Rolle geraten). Ich persönlich glaube ja nicht an Gott oder irgendeine Religion, aber wenn es Gott wirklich gäbe, glaube ich nicht, dass er einen so kurzsichtigen und für unseren Planeten wenig förderlichen Glauben wie das Christentum, Islam oder Judentum zugelassen hätte.

Antwort
von JTKirk2000, 13

Das Christentum (ebenso wie Islam und Judentum) gehen davon aus, dass man nur ein irdisches Leben hat und dann in den Himmel oder auch Hölle kommt.

Was den Islam angeht, bin ich mir da nicht sicher und auch vom modernen Christentum her gibt es verschiedene Ansichten, aber was hältst Du von der Aussage, die in http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus16,13-14 steht, denn die erwähnten Personen in Vers 14 waren bereits zur Zeit dieser Aussage tot.

Wenn man weiß, dass man nur einmal als Mensch lebt, ist man dann nicht geneigt, nach dem Motto "nach mir die Sintflut" zu leben, also genau das, was wir in der christlichen und westlichen Zivilisation praktizieren, nämlich Ressourcen vergeuden und auf Kosten zukünftiger Generationen zu leben?

Egal ob man wiedergeboren wird, oder nicht, so ist das, was Du hier als christlich bezeichnest, alles andere als christlich. Der eigentliche Kern des Christentums ist die Nächstenliebe die entsprechende Hilfsbereitschaft, aber nichts, was dem entgegen steht, wie beispielsweise Egoismus. Wer meint, dass er ein Christ sei, aber egoistisch ist, und dem Nächstenliebe und uneigennützige Hilfsbereitschaft Fremdwörter sind, der sollte dringend über seine Prioritäten nachdenken. Denn entweder sorgt er dafür, dass er endlich christlich handelt, oder er kann es mit seinem angeblichen Glauben gleich ganz bleiben lassen, denn weit her ist es dann mit diesem sowieso nicht, wenn er nicht auch nach christlichen Werten lebt.

Eine Religion, die hingegen von einer Wiedergeburt ausgeht (wie z.B. der Hinduismus), wäre doch für die Menschheit und auch für jegliche Lebewesen viel "humaner" und nachhaltiger?

Ich habe keine Ahnung, ob sie das wäre, aber Deine Beurteilung ist in dem Sinne falsch, dass Du eine Religion daran bewertest, wie die Menschen leben, aber nicht wie sie entsprechend ihrer Religion sein sollten. Wenn man nach Indien geht, wo, meines Wissens nach der Großteil der Anhänger des Hinduismus lebt, und wenn man dort beispielsweise zum Ganges geht, dann sieht der wohl weniger so sauber aus, als wenn man den Eindruck gewinnen könnte, dass man da Wert auf Nachhaltigkeit legt. Und was den Wert der Humanität angeht, so gab es - soweit ich weiß auch in Indien - Gerüchte darüber, dass Touristinnen lieber nicht allein unterwegs sein sollten, da es dort schon Vergewaltigungsfälle gab und als wäre das noch nicht schlimm genug, wurden die Männer freigesprochen und stattdessen die Opfer beschuldigt, weil sie selbst daran Schuld gehabt hätten. Also wenn das human sein soll, dann weiß ich auch nicht.

Antwort
von Hyperdinosaurus, 41

Man merkt einfach wie unzureichend du über die Religionen informiert bist.

Der jüdische und christliche Glaube ruft gleichermaßen zu einem verantwortungsvollen nachhaltigen Umgang mit der Erde auf.
Das kannst du alles schon dem Beginn der Bibel entnehmen ( die du in deinem Leben offensichtlich nicht einmal aufgeschlagen hast).

Dein Argumentation beruht nur auf Vorurteilen gegenüber Religionen.

Umweltschutz und Entwicklungshilfe wird auch genauso viel aus christlichen Kreisen betrieben. ich kann mir auch ebenso vorstellen, dass Menschen anderen Glaubens sich infolgedessen für mehr Gerechtigkeit auch gegenüber den nachfolgenden Generationen einsetzen.  

Lösch mal deine Feindbilder aus deinem Kopf, die verzerren nämlich die Realität. Bildung hilft.

Kommentar von Katzenpfote73 ,

oje, da kommt aber einer mit gewaltigen Vorurteilen und vollkommen unqualifizierten Sprüchen daher. Das sind meiner Erfahrung nach die Gebildetsten ...

Kommentar von Hyperdinosaurus ,

Unser wenig nachhaltiges Haushalten mit den Ressourcen mit Religion in Verbindung zu setzen ist nicht wirklich geistreich... man kann die Religion nicht an allem die Schuld geben .... besser sollte man den wahren Ursachen an den Wurzeln zu packen. ( Wirtschaftswachstum, Energieproduktion, Massentierhaltung, Flugverkehr, Internationalisierung der Warenwege, Müllentsorgung,zu wenig Recycling usw. )

Antwort
von 1988Ritter, 34

Das Christentum ist von seinen Grundprinzipien so ausgelegt, dass niemand einen Schaden erleidet.

Antwort
von Ursusmaritimus, 67

Ich verstehe deine Gedanken, aber ich konnte bisher nicht feststellen das Hindus oder Buddhisten umsichtiger mit der Welt und ihren Ressourcen umgehen.


Antwort
von chrisbyrd, 7

Die Bibel lehrt Nächsten und sogar Feindesliebe. Christen sollen andere Menschen so behandeln, wie sie selbst behandelt werden wollen (die sogenannte "goldene Regel"). Außerdem haben sie den göttlichen Auftrag, die Schöpfung zu bewahren.

Dies ist alles andere als "wenig förderlich", ganz im Gegenteil. Wenn alle Menschen so leben würden, wie die Bibel es empfiehlt, wäre die Welt bestimmt sehr viel besser...

Kommentar von Katzenpfote73 ,

Naja, ich würde sagen, es hängt ja auch davon ab, wie man die Bibel interpretiert. Man kann Sie auch (ähnlich wie beim Koran nicht gerade sehr friedfertig und tolerant) auslegen.

Eine andere Frage aber noch: Du sagst Christen haben den göttlichen Auftrag die Schöpfung zu wahren. Warum aber werden in der Bibel einige unsinnige Tieropfer, die ja auch Teil der Schöpfung sind, und gar nichts dafür können, von Gott verlangt? Ist da nicht ein Widerspruch?

Antwort
von OlliBjoern, 14

Ein ähnlicher Gedanke ist mir auch schon gekommen. Der Gedanke an ein "kurzes" irdisches Leben und ein "ewiges" jenseitiges Leben hat schon etwas egoistisches an sich, dem würde ich so zustimmen. Allerdings ist es auch so, dass das Christentum im irdischen Leben die Nächstenliebe propagiert, das muss man schon positiv anmerken, finde ich.

Der Hinduismus hat auch einige inhumane Konzepte. Das Kastenwesen kann man nur dann verstehen, wenn es durch die Wiedergeburt verursacht wird. Wer in einer niederen Kaste geboren wird, hat es ja nicht besser verdient, er hat es halt "in einem früheren Leben" vermasselt.

Unserem (eher christlich-jüdisch geprägten) Gerechtigkeitsgefühl widerstrebt das, in Indien wird es als normal hingenommen. Eine "ideale" Religion gibt es halt nicht, jede hat ihre eigene Schattenseiten.

Antwort
von Andrastor, 38

Da hast du schon Recht, die drei monotheistischen Religionen sind mitunter die egoistischsten Religionen der Welt.

Das Problem sind aber weniger die Religionen, als das kapitalistische System, welches die "nach mir die Sintflut"-Einstellung verstärkt. Es ist ein System dass ausschließlich auf Ausbeutung basiert und sich durch seine lange Tradition in den Köpfen gläubiger und ungläubiger Menschen festgesetzt hat.

Kommentar von Katzenpfote73 ,

Ich will ja nicht behaupten, dass ich nicht Teil dieses ausbeuterischen, kapitalistischen Systems bin, ich ärgere mich nur sehr über die Menschen, die unter dem Deckmantel des Christentums oder sonst einer der ach so tollen monotheistischen Religionen fest daran glauben, zu den "Gutmenschen" zu gehören und das "richtigere" Leben zu führen.

Kommentar von Andrastor ,

Nun, dass musst du verstehen, denn das ist was ihnen ihre Religion und die Gesellschaft einreden.

Solange sie sich konform dieser religiösen und gesellschaftlichen Normen verhalten, wird ihnen ihnen sich korrekt zu verhalten und daher nehmen sie sich ohne groß darüber nachzudenken das Recht heraus sich als "gut" und "richtig" zu betiteln.

Kommentar von Katzenpfote73 ,

... nicht nur das Recht sich als "gut" zu betiteln, sondern auch das Recht Andersgläubige zu verfolgen und zu vernichten (nicht nur im Islam)

Kommentar von comhb3mpqy ,

was ist denn an der Lehre von Jesus egoistisch?

Und zum Thema Ausbeutung: ich möchte fair gehandelte Lebensmittel kaufen. Zum Beispiel Bananen, Kaffee, Tee und Schokolade. Aber auch Kleidung und Handys kann man fair gehandelt kaufen. In vielen Supermärkten kann man faire Produkte kaufen.

Antwort
von nowka20, 2

ja, zur zeit hast du recht, denn der egoismus dient dazu, eine selbständige persönlichkeit zu werden.

erst wenn man das ist, kann man selbstlos sein bei vollem ich-bewußtsein.

aber das kann noch dauern

Antwort
von Nunuhueper, 15

Nein, die christliche Religion ist eher altruistisch.

Antwort
von Vitopedia, 28

Wenn ich für böse Taten in die Hölle komme, hält mich das eigentlich eher davon ab, als wenn ich einfach wiedergeboren werde...

Kommentar von Katzenpfote73 ,

Man muss ja noch nicht einmal böse Taten begehen, um an der Ausbeutung und Ressourcenvergeudung des Planeten teilzunehmen. Ich glaube die wenigsten Investmentbanker, Politiker oder Manager sind z.B. Mörder.

Kommentar von Vitopedia ,

Man muss kein Mörder sein um böses zu tun.

Antwort
von comhb3mpqy, 36

Ich bin Christ und möchte auf die Umwelt achten. Ein Christ sollte nicht egoistisch mit der Umwelt umgehen. Schließlich ist die Welt Gottes Schöpfung und daher sollten Menschen diese nicht zerstören. Auch ist der Papst für Umweltschutz.
Du kannst Dich auch mit der Lehre von Jesus beschäftigen. Wo ist diese Lehre egoistisch?

Wenn Du wissen willst, warum ich an diese Religion glaube, dann kannst Du mich fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente, um daran zu glauben.

Und Du kannst Dir ja mal Länder ansehen, in denen man an Wiedergeburt glaubt. Gehen diese Länder alle gut mit der Umwelt um? Meiner Meinung nach tun sie das ganz sicher nicht.

Kommentar von Katzenpfote73 ,

Gehören Tiere nicht auch zur Umwelt? Kein vernünftiger und barmherziger Gott würde von seinen Gläubigen grausame Tieropfer verlangen, wie es in der Bibel oft beschrieben wird? Ehrlich gesagt, mit so einem Gott möchte ich eigentlich nicht viel zu tun haben, da geh ich lieber in die Hölle, als mit den ganzen selbsternannten Gutmenschen im Himmel leben zu müssen ...

Kommentar von OlliBjoern ,

Also die Christen, die ich kenne, machen keine "Tieropfer". Davon abgesehen werden in Europa viele Tiere gefuttert, ob nun von Atheisten oder von Christen. Das macht wesentlich mehr aus als "Tieropfer".

Antwort
von RobinsonCruesoe, 28

Man sieht es ja auch besonders an der Kirche, wie extrem altruistisch der christliche Glaube praktiziert wird. Verfolgung, Folterungen, schlimmste Grausamkeiten in der Vergangenheit, das Anhäufen von Reichtümern, die sich keiner vorstellen kann, auch heute noch. Raffen, raffen raffen!!! Die Kirche ist übrigens das reichste "Unternehmen" in ganz Deutschland, angesichts des Elends in der Welt unbegreiflich! Bravo, pfui kann ich dazu nur sagen und ich habe viel über die Kirche und deren Praktiken in Erfahrung gebracht, bin also nicht so unbedarft wie Du zu denken glaubst ...

Darum geht es Dir also....zu missionieren...

Kommentar von Katzenpfote73 ,

Ehrlich gesagt bin ich Agnostiker, will also nichts und niemanden missionieren.

Wer an irgendwas glaubt, soll es auch gerne tun, soll aber auch nicht glauben, dass er dadurch in irgendeiner Form ein besserer Mensch wäre ...

Antwort
von luteka, 32

Ich glaube, "nach mir die Sintflut" denkt eher jemand, der an nichts glaubt, kein Gott und kein Leben nach dem Tod. Denn in der Bibel steht ja, dass Gott den Menschen den Auftrag gegeben hat, sich um die Erde und alle ihre Geschöpfe zu kümmern. Der Grund, warum ein Jude oder Christ sich um Mitmenschen und Umwelt sorgt (oder zumindest sorgen sollte), ist deshalb nicht Angst vor Karma oder Ähnlichem, sondern Respekt vor und Liebe zu Gott und seiner Schöpfung.

Kommentar von Katzenpfote73 ,

Ich zitiere Dich "... ist deshalb nicht Angst vor Karma oder Ähnlichem". Hast Du jemals die Bibel gelesen (altes oder neues Testament, ist egal)? Was ist denn dann vor der Angst vor der Hölle, Verdammnis etc., von der auch Jesus spricht ... .

Erzähle mir doch bitte keinen solchen groben Unfug ...

Kommentar von luteka ,

Der einzige Weg, der Hölle zu entkommen, ist laut Bibel der Glaube an Jesus. Niemand kann sich den Himmel verdienen, mit noch so guten Taten. Wir müssen nicht dafür arbeiten, von Gott angenommen zu werden. ABER weil ich an Gott glaube und ihm dankbar bin für alles, was er für mich tut, versuche ich mich so zu verhalten, wie er es sich von mir wünscht, und achte alle seine Geschöpfe. Wer sich jedoch aus Angst vor der Hölle perfekt zu verhalten versucht, hat die Botschaft Jesu falsch verstanden.

Kommentar von Ryuuk ,
"Tu was ich sage oder du kommst in die Hölle."

Welchen Grund, außer Angst vor der Hölle, soll man da noch haben?

Kommentar von Katzenpfote73 ,

Ich kann Deinen Argumente sicher nachvollziehen, soweit zur Theorie. 

Aber haben nicht die Kirche, als der Repräsentant des Christentums, mit Ihrem Ablasshandel und Beichten und sonstigen Praktiken die Angst vor der Hölle eher noch forciert? Also arbeitet das Christentum ja doch viel mit Angst und Einschüchterung?

Gläubige Christen sollten sich also ganz schnell von der Kirche entfernen, denn anscheinend haben die ja die Botschaft Jesu nicht verstanden? Schon irgendwie alles sehr unglaubwürdig, oder? 

Kommentar von luteka ,

Ja, es gibt Konfessionen, wo dieser Aspekt zu stark betont wird. Das gilt aber nicht für alle Kirchen oder Gemeinden.

Antwort
von quopiam, 33

Die meisten Wissenschaftler sind der Ansicht, daß Menschen nur einmal leben. Sind sie in Deinen Augen genau so egoistisch?

Wenn Du denkst, das Christentum lehrte keinen Altruismus, bist Du auf dem Holzweg. In dem Fall würde ich Dir raten, Dich über unseren Glauben mal wirklich schlau zu machen. Gerechtigkeit, Umsicht und Fairness, die Du reklamierst, sind zentrale Bausteine unserer Praxis. Gruß, q.

Kommentar von Katzenpfote73 ,

Man sieht es ja auch besonders an der Kirche, wie extrem altruistisch der christliche Glaube praktiziert wird. Verfolgung, Folterungen, schlimmste Grausamkeiten in der Vergangenheit, das Anhäufen von Reichtümern, die sich keiner vorstellen kann, auch heute noch. Raffen, raffen raffen!!! Die Kirche ist übrigens das reichste "Unternehmen" in ganz Deutschland, angesichts des Elends in der Welt unbegreiflich! Bravo, pfui kann ich dazu nur sagen und ich habe viel über die Kirche und deren Praktiken in Erfahrung gebracht, bin also nicht so unbedarft wie Du zu denken glaubst ...

Kommentar von quopiam ,

Du bist offenbar immer noch nicht gut informiert. DIE Kirche gibt es nicht. Die Kirchen repräsentieren mehrere große und viele kleine Konfessionen. Und den meisten davon kannst Du keinen Vorwurf machen. Die Grausamkeiten, die Du einigen kirchlichen Institutionen zur Last legen kannst, findest Du auch in anderen Religions-Institutionen außerhalb des Christentums. Und dasselbe gilt für den Reichtum. Deine Frage galt dem Christentum, nicht einer bestimmten Kirche. Und der Lehre von Jesus Christus kannst Du wahrhaft keine Folterungen oder Verfolgungen unterstellen. Noch einmal: Informiere Dich erst, bevor Du etwas in Bausch und Bogen verurteilst, das Du gar nicht kennst. Gruß, q.

Kommentar von Katzenpfote73 ,

Interessant, wie Du versucht mit Deinen völlig banalen Weisheiten von meinen eigentlichen Aussagen abzulenken. Jemand wie Du (sorry, aber jetzt werde ich genau so voreingenommen und persönlich wie Du) kann entweder nur ein verbohrter Vertreter der Kirche (und hier meine ich die ev. od. kath. Kirche, um Ross und Reiter beim Namen zu nennen) sein oder ist noch weitaus ungebildeter als ich.

Richtige, fundierte Argumente, kannst Du jedoch nicht liefern. Das fängt schon damit an, dass Du Dich auf eine vollkommen unqualifizierte Aussage stützt 
"Die meisten Wissenschaftler sind der Ansicht ... ". Was Wissenschaftler glauben und denken ist die eine Sache, was wissenschaftliche Erkenntnisse sind sicherlich die andere Sache. Und selbst, wenn Wissenschaftler einmal doch beweisen könnten (was ich für unmöglich halte), dass man nur einmal lebt, dann ist es einfach Unfug darauf schließen zu wollen, dass Sie egoistisch wären. Was kann denn ein Wissenschaftler dafür, wie die Natur tickt? Was soll also dieser vollkommen dumpfe und dumme Vergleich?

P.S.: nach 13 Jahren Pflichtfach Religion an einem bayerischen Gymnasium und 10 SWS Pflichtteil Religionswissenschaft an der Universität behauptet hier ein Naseweis, dass ich die Bibel noch nie aufgeschlagen hätte.

Um das Ganze auf die Spitze zu treiben, kommt er noch daher und betont meine Voreingenommenheit, voreingenommer und widersprüchlicher kann man doch selbst gar nicht sein. 

Bevor ich als Pseudochrist so unverschämt und voreingenommen daherkomme wie Du, würde ich mir aber ganz genau überlegen, was ich hier schreibe.

Antwort
von kotzmichnichtan, 38

Der Hinduismus ist eigentlich eine sehr schöne Religion, da hast du recht. Aber die Vielgötterei ist meiner Meinung nach nicht richtig!

Kommentar von Ryuuk ,

Wenn es viele Götter gibt, warum dann nicht viele Götter anbeten?

Kommentar von kotzmichnichtan ,

Weil's meiner Meinung nach nur einen Gott gibt.:)

Kommentar von Ryuuk ,

Und nach der Meinung der Hindus gibt es Tausende.

Und bist einer beweisen kann, wer den nun Recht hat, steht ihr auf der selben Stufe.

Kommentar von kotzmichnichtan ,

Ich weiß. Aber solange es in Deutschland die Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit ist, bleibe ich Christ!

Antwort
von azervo, 10

Alle religiösen Vereinigungen sind "egoistisch" .. es geht immer nur darum die finanziellen Mittel zusammen zu suchen, die die Spinnereien von den "Predigern" und ihrem Umfeld zu finanzieren.

Ob das nun mit Himmel und Hölle, mit Mohamed und Jesus, .... aufgezogen wird ist völlig uninteressant.

ALLES was diese Leute da verbreiten, ist eine Mischung aus Binsenwahrheiten und völlig wirren Ideen, Der Sinn der Sache ist es immer, die blöden "Gemeindemitglieder" auszunehmen.

Kommentar von Katzenpfote73 ,

Ich denke, Du siehst das Ganze schon ganz realistisch. Das ganze Gutmenschengeschwafel ist doch nicht ehrlich. 

Wenn ich mir wieder anhören muss, dass die Kirche so viel Gutes tut, z.B. mit Spenden etc. etc., kann ich nur den Kopf schütteln . Es ist sicherlich keine große Kunst und hat nichts, aber auch gar nichts mit Barmherzigkeit oder "Christlichkeit" zu tun, wenn die Kirche einen lächerlichen Bruchteil des riesigen Vermögens an Hilfsbedürftige abgibt, das sie sowieso in Form von Kirchensteuern und nochmals Staatszahlungen in gleicher Höhe den Bürgern aus der Tasche gezogen hat.

Kommentar von azervo ,

@Katzenpfote73 Das mit den "Wohltätigkeiten" ist ein extrem problematisches Problem.

Mein Grossvater war evangelischer Pfarrer und ein kritischer "Freund" von Albert Schweizer. Er war aber erfreulicherweise nicht sehr religiös, sondern hat das als "Sozialarbeit" angesehen. Und das was der Schweizer da gemacht hat, hat schon er ziemlich kritisch betrachtet. Er hatte, wie ich auch, die Meinung, dass man kranken Menschen helfen muss ...  dass man sich aber nicht einbilden sollte, dass Kerzen und Verslein aufsagen, Kranke heilen.

Der "faule Zauber", den die Religiösen, da als Hilfe, für die Hilfsbedürftigen ansehen ist, nicht nur, nichts Wert, sondern er versaut auch noch das Geld, was man braucht um wirklich zu helfen.

Wenn man es ganz böse sagt, dann sind religiöse Gemeinschaften eine ganz üble Sauerei, für unsere Gesellschaft, weil sie nämlich Ressourcen "verbrennen" und damit Armut schaffen.

Es ist aber ganz extrem schwierig, da wirklich realistisch zu denken und zu handeln.

In meiner Geburtsstadt steht zum Beispiel ein "Münster". Das Gebäude verschlingt, jedes Jahr, ein paar Millionen, weil es ständig "repariert" werden muss.

Mit dem Geld, was das Münster da kostet, könnte man wahrscheinlich, den ganzen armen Menschen, die in der Stadt leben, ein viel besseres Leben ermöglichen. Trotzdem, würde selbst ich, nicht für den Abriss sein.

Antwort
von DerBreee, 45

Im Christentum ist das zerstören der Welt verboten! Man darf niemanden Leid machen auch nicht der Welt

Kommentar von Katzenpfote73 ,

Ja, aber machen Sie nicht auch genau das (natürlich unbewusst)? Indem Sie den Kommentar hier schreiben, nutzen Sie Strom und einen Computer brauchen Sie auch, der mit Sicherheit nach einigen Jahren wieder auf dem Müll landet und von armen Kindern in Afrika unter großen gesundheitlichen Gefahren entsorgt werden muss.

Ich will mich da nicht rausnehmen, behaupte aber auch nicht christlich oder sonstwie nach einer verlogenen Religion zu leben.

Glauben Sie also bloß nicht Sie wären ein Gutmensch und würden nicht an der Zerstörung der Welt dazu beitragen...

Kommentar von Kuro48 ,

Und du meinst die Hinduisten nutzen keine PCs?

Der Welt irgendwie Leid zuzufügen kann man gar nicht verhindern. Ein Mal über die Wiese rennen knickt unzählige Halme ab oder drückt sie runter, tötet Insekten am Boden usw.

Würden wir auf dem Prinzip des absoluten nicht Schadens leben, wären wir kaum noch in der Lage uns großartig zu bewegen oder irgendwas zu benutzen. Für das Bett starben Bäume, Fabriken etc. die das Bett erstellten zerstörten die Natur der Kaffee kommt oft nicht von einer fairen Bezahlung der Pflücker, die Kapseln die viele benutzen schaden der Natur, die Maschinen selbst sind auch nicht umweltförderlich usw.

Kommentar von Katzenpfote73 ,

Wer sagt, dass ich Hindus ausnehme, ich sage doch, dass ich an keine der Religionen glaube. Das ganze war auch eher als Frage gestellt, aber mit vernünftigen Argumenten konnte mich bis dato noch keiner überzeugen, eher im Gegenteil ...

Kommentar von Psyllon ,

Amen

Kommentar von DerBreee ,

Mich juckt auch die Umwelt nicht... Du wolltest nur eine Antwort... Und im Christentum soll man sich und der Umwelt nicht schaden!

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