Frage von Edmundbauer, 706

Ist das Christentum durch die Evolutionstheorie widerlegt?

Hallo, eigentlich ist das Christentum widerlegt, wenn die Evolutionstheorie recht hat. Denn dann gab es keinen ersten Menschen Namens Adam , der uns in Sünde stürzte und das Opfer Jesu macht dann auch keinen Sinn mehr, weil es ja Adam und die Erbschuld dann nicht gibt. Und die Evolutionstheorie gilt doch als sehr wahrscheinlich, fast schon bewiesen, oder?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von OnkelSchorsch, 273

Die Evolutionstheorie gilt nicht als "fast schon bewiesen", die Evolution ist Tatsache und die Evolutionstheorie beschreibt diese Tatsache richtig.

Nichtsdestotrotz hat das kaum Bezug zur biblischen Schöpfungsgeschichte. Denn diese ist nicht wörtlich zu verstehen. Bei der Schöpfungsgeschichte handelt es sich um einen Mythos, eine Art Märchen. Auch wenn das darin Gesagte nicht die konkrete Realität beschreibt, hat dieser Mythos dennoch Wahrheiten in sich. Diese Wahrheiten sind jedoch nicht wörtlich, sondern nur symbolisch zu erfassen. Biblische Texte beschreiben keine historischen Fakten, sondern relgiöse Ideen.

Kommentar von danhof ,

Für uns Gläubige ist die Bibel aber eben kein Märchen, sondern das Wort Gottes.

Diskutieren kann man über verschiedene Auslegungen. Mir persönlich ist es zum Beispiel völlig egal, ob es wirklich 7 Tage waren, oder vielleicht 7 Wochen oder 7 Millionen Jahre. Die Quintessenz der Schöpfungsgeschichte ist: GOTT hat die Welt gemacht.

Kommentar von grtgrt ,
Kommentar von stefanbluemchen ,

Diese Kirche ist ein Kamelion. 

Kommentar von stefanbluemchen ,

OnkelSchorsch, die Evolutionstheorie ist der Mythos, nicht der Schöpfungsbericht. 

Kommentar von NadarrVebb ,

Wie kann man eine Person ernst nehmen, die nicht einmal Kameleon richtig zu schreiben vermag?

Antwort
von Hyperhaes, 231

Kurz: Nein ist es nicht.

Erklärung:

Es tangiert es/sie nicht. Die Bibel enthält Mythen, Geschichten und Parabeln teils eingebettet in reale Orte/Begebenheiten, teils auch rein fiktiv oder angepasst. Du darfst allerdings nicht das "Christentum" auf Fanatiker reduzieren, die alles was ihnen in den Kram passt möglichst wörtlich auslegen, auch wenn man in einigen Foren den Einruck bekommt. Das Gros des Christentums hat mit der Evolution kein Problem und auch andersherum meist auch nicht. Problematisch wird es immer dann, wenn religiöse Fanatiker -meist ohne jegliche wissenschaftliche Bildung- meinen, alles besser zu wissen.

Ein weiteres Problem -jedenfalls für Fanatiker- ist, dass im Laufe der letzten Jahrhunderte, die Wissenschaft "Gott" immer mehr in den Hintergrund gerückt hat, weil man die Welt Stück für Stück entmystifizierte. Damals wusste man nicht, wie ein Gewitter entsteht, also muss es Gott gewesen sein, Fluten, Stürme, Vulkanausbrüche etc. etc. Jetzt kommt dann noch etwas hinzu, was dem Menschen nur als Teil der Natur, sogar "animalisch" beschreibt und nicht als Abbild Gottes... quasi die letzte Bastion der Eitelkeit. So was darf natürlich nicht sein und was nicht sein darf, kann es ja auch nicht geben. 

Zum Thema Evolution:

Die gesamte Biologie erklärt sich nur durch die Evolution, es gibt nichts was auch nur ansatzweise einen so hohen Erklärungswert wie die Evolution hat und sich sowohl in Fossilien, DNS-Analysen, Mosaikformen, Ringspezies und Co-Evolution nachweisen lässt. Gerade in der Mikrobiologie lassen sich evolutive Vorgänge hervorragend beobachten... Evolution ist ein Fakt, die ET das was diesen Fakt bisher am genausten beschreibt.

Allerdings: nichts davon tangiert Religion... jedenfalls nicht direkt. Es ist schlicht und einfach eine Mischung aus Manipulation, Arroganz und Wissenschaftsfeindlichkeit, die zu diesen Konflikten führt. Man muss sich nur die üblichen Methoden der Kreationisten mal näher ansehen... da werden ellenlange Pamphlete verfasst, die z.T. nach der Strohmann-Methode aufgebaut sind oder absichtlich ganze Texte verfälschen bzw. aus dem Zusammenhang reissen, um ihren Glauben verkaufen zu können. Wissenschaftliche Analysen, die auch nur einem Mindestmaß an Sorgfalt genügen, wird man kaum finden, im Gegenteil... es ist teils haarsträubend was einem da vorgelegt wird und auch noch ernsthaft geglaubt wird.

 Wo dann wieder das nächste Problem beginnt: Durch die dauernde Indoktrinierung, dass die ET "Gott" abschaffen will und ja alles nur auf "Zufall" reduziert wird, soll ein greifbares Feindbild aufgebaut werden und gleichzeitig der vermeintliche "Gegner" lächerlich gemacht werden... und wie man leicht erahnen kann, ist ein Feindbild offenbar bei jeder fanatischen Glaubensform etwas, was man unbedingt braucht und wenn der auch noch lächerlich ist, darf man sich dabei sogar noch überlegener fühlen, als man als direktes Abbild Gottes sowieso schon ist...

Kurz: Nein, die ET hat das Christentum nicht widerlegt, es ist eine Erkenntnis, die aber ein Umdenken religiöser Strukturen notwendig macht... und da haben Fanatiker nunmal Probleme mit.

Kommentar von danhof ,

Abgesehen davon, dass Evolution eben KEIN Fakt ist, und dass Fanatiker nicht nur im Religiösen, sondern auch auf zum Teil sehr dünnem, Möchtegern-Wissenschaftlichen Eis zu finden sind, würde ich dieser Antwort zustimmen.

Ein Denkanstoß: Die Bibel spricht von Adam als ersten Menschen. Skeptiker sprechen von Inzucht, so wir denn alle von Adam und Eva abstammen sollten.

Dann erkläre mir bitte, was die Evolution dazu sagt. Punkt 1: Eine Zelle entsteht nur durch Zellteilung. Ausschließlich. Ausnahmslos.

AUßER: Die erste Zelle. Die entstand durch "Zauberei in der Ursuppe" - wie auch immer. Völlig egal. Auf jeden Fall war die erste Zelle irgendwann da. Und irgendwann gab es den ersten Menschen. Da waren doch wohl sicherlich nicht von Anfang an 5 Millionen Menschen auf der Welt? ;-)

Es geht (den meisten Menschen) nicht um Feindbilder oder Indoktrinierung. Ich bin beispielsweise ein Christ, der die Wissenschaft liebt und unheimlich spannend findet. Das muss sich überhaupt nicht ausschließen. Aber man sollte beim Thema Wissenschaft auch nüchtern herangehen. Gott muss man aus der Wissenschaft raushalten (was nicht heißt, dass es keinen Gott gibt). Und ich bin ein Fan der empirischen, exakten Wissenschaft. Eine Theorie, die mir erzählen will, was vor angeblichen Millionen oder gar Milliarden Jahren passiert sein soll, kann für mich nur eine Theorie bleiben.

Man bedenke, dass wir (bislang) nicht mal in der Lage sind, einen mathematisch bestätigten, neunten Planeten zu sehen, der über die zehnfache Masse der Erde verfügen soll. Wir können das Wetter von übermorgen nicht exakt voraussagen. Aber dann von Urknall und Urspuppe sprechen? Das KANN nur Spekulation sein.

Kommentar von Hyperhaes ,
Die entstand durch "Zauberei in der Ursuppe" - wie auch immer. Völlig egal. Auf jeden Fall war die erste Zelle irgendwann da.

Hier bewegen wir uns im Bereich der Abiogenese, was eigentlich ein eigenes Thema für sich ist, und mit der ET a priori nichts zu tun hat. Mit "Zauberei" hat das auch wenig zu tun (ich weiss war nicht ernst gemeint), aber man kann sich mal ein paar Gedanken dazu machen:

Erstmal ist eine Zelle nichts anderes als ein getrenntes Reaktionskompartiment. Das ist recht einfach in der Natur zu finden, z.B.  Liposomen. Aussen herrschen andere Konzentrationen/Verhältnisse als im Inneren und es gibt eine Schutzbarriere. Damit gibt es schonmal stabilere Voraussetzungen für chemische Reaktionen und  auch für chem. Gradienten, also der Grundvoraussetzung für Potentialbildung, was man als einen Grundstein des Lebens bezeichnen könnte. Wie es dann aber genau weiter ging, ist schon spekulativ. Interessant ist aber, dass so ziemlich alle grundlegenden Biomoleküle spontan entstehen können, es auch selbst vervielfältigende Prozesse abseits der DNA gibt (Ribozyme). Man darf halt nur nicht davon ausgehen, dass die ersten "primitiven" Zellen auch nur im Ansatz ähnlich komplex waren wie z.B. humane Zellen. Aber wie gesagt, das ist eigentlich Abiogenese und nicht Evolutionstheorie/Evolution... 

Mehr dazu auch auf:

http://www.talkorigins.org/faqs/abioprob/originoflife.html

oder 

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK6360/

Da waren doch wohl sicherlich nicht von Anfang an 5 Millionen Menschen auf der Welt?

Nein, ganz sicher nicht. Es wird selbstverständlich auch Inzest gegeben haben, keine Frage, findet sich in der Natur in etlichen Populationen. Die Frage bei der "Entstehung des Menschen" ist ja auch, wie viele Individuuen z.B. isoliert wurden und somit (allopatrische Artbildung) diese neue Art bildeten und stabilisierten.

Eine Theorie, die mir erzählen will, was vor angeblichen Millionen oder gar Milliarden Jahren passiert sein soll, kann für mich nur eine Theorie bleiben.

Die ET beschränkt sich ja bei weitem nicht nur auf die Vergangenheit, über diese großen Zeiträume lassen sich aber die Verläufe darstellen und tragen somit zur Aufklärung der Deszendentenlinie mit bei. Zur Bestätigung der ET braucht man aber schon lange keine Fossilien mehr, dazu reicht die DNA, dennoch geben sie interessante Einblicke in die Entwicklung. 

Gerade mtDNA-Analysen geben sehr vielfältig Aufschluss über die Verwandtschaftsgrade und die Entwicklung und was die Mechanismen angeht, so kann man die sich an Prokaryonten sogar quasi in "Echtzeit" ansehen. Ebenso kann man sich die Fähigkeit einiger Retroviren zur Implantation von "Fremd-DNA" in die Wirts-DNA ansehen und sich dann fragen, wieso ein großer Anteil der menschlichen DNA retroviralen Ursprungs ist.

Abgesehen davon, dass Evolution eben KEIN Fakt ist

Evolution an sich ist ein unumstößlicher Fakt, worüber man sich streiten kann, ist die Rolle einiger Evolutionsmechanismen oder die Deszendentenlinie. Wie gesagt, Evolution lässt sich beobachten, direkt und indirekt, DNA-Analysen geben vielfältige Rückschlüsse auf Evolution, analog dazu die Fossilien etc. Die vermeintliche Trennung von Mikro- und Makroevolution existiert auch nur als Hypothese (wo genau sollen die Grenzen liegen?) und bisher konnte mir auch noch kein ET-Kritiker diese Grenzen aufzeigen, geschweige denn eine konsistente Artdefinition erbringen, die diese Grenzen berücksichtigt (... und dann auch noch mit der Bibel übereinstimmt ;-) ). Von der systematischen Einteilung z.B. von Art- oder Gattungshybriden will ich erst gar nicht anfangen.

Antwort
von nobytree2, 246

Zwei Dinge sind zu unterscheiden:

  1. Die biblische Darstellung der ersten sieben Tage ist keine Darstellung der Biologie oder der Physik, sondern stellt die Beziehung Schöpfer zu seinen Geschöpfen dar: Gott beschenkt, der Mensch ist aber nicht nur dankbar, sondern mitunter auch größenwahnsinnig und sündigt so gegen Gott.
  2. Es gab nach katholischer Lehre einen ersten Menschen - Adam (was heißt Adam übersetzt?) - welcher repräsentativ für die allermeisten Menschen am Anfang der Menschheit gegen Gott gesündigt hat. Dieses "Erster" als Mensch bedeutet nicht, dass er nicht in einer Evolutionskette gestanden hätte, vor ihm keine Vorformen des biologischen Menschen bestanden hätten, die körperlich seine Vorfahren waren, sondern nur, dass er der erste war, der mit einer Geistseele Gottes Ebenbild ausgestattet und somit Mensch im Sinne der Religion war.

Damit haben Religion und Evolutionstheorie völlig andere Ziele und in meinen Augen genauso wenig Überschneidungen, die zu Widersprüchen führen könnten, wie z.B. Big Bang Theorie und Schöpfungsgeschichte. Es kann daher keinen Widerspruch zwischen Religion und Naturwissenschaften geben, da die Religion überhaupt keine Aussage zur naturwissenschaftlichen Entstehung von Universum und Mensch machen will, sondern nur die Beziehung Gott und Mensch darstellt.

Kommentar von Jomi225 ,

Eine lobenswerte Antwort.

Antwort
von KlausSchmid123, 7

Also, ich habe nicht alle VorAntworten gelesen, aber viele, und eine ziemlich einfache Antwort fehlte mir bisher:

Ja, die Evolutionstheorie (Die durch die Beweise dafür und die zutreffenden vorraussagen aus ihr als Tatsache angesehen werden muss)
widerlegt das Christentum aus einem ganz einfachen Grund:

Es gab keinen Adam und keine Eva, die keine Frucht von einem verbotenen Baum essen konnten und so keine Ursünde auf sich luden für die es dann keinen ErlöserZombie brauchte um dafür den Tod/Sünde/was auch immer von der Menschheit zu nehmen. Also gibt es ohne Die Vorgeschichte schlicht keinen Grund für einen Christus und damit ... keinen Grund für ein Christentum.

Natürlich kann man das alles ignorieren und trotzdem dran glauben, weil man sich selbst so wichtig nimmt, das man sich für ein Ebenbild des Schöpfers des Universums selbst hält.

Antwort
von mulano, 19

Wer an Evolution glaubt erkläre mir doch bitte mal wie sich Augapfel, Sehnerv, Netzhaut, Regenbogenhaut, Linse, Pupille, usw alles zum GLEICHEN Zeitpunkt entwickeln konnte. Anders würde es keinen Sinn machen. Was bringt mir ein Augapfel wenn die Pupille fehlt. Schritt für Schritt hätte sich das Auge nicht entwickeln können, was hätte dies für einen Überlebensvorteil gehabt mit einem halbentwickelten nicht sehfähigem Auge herumzulaufen. Demzufolge hätte sich diese Missbildung nicht weitervermehrt.

Kommentar von DiegoderAeltere ,

Du hast darum gebeten, also erkläre ich es dir:

Dein fehlendes Wissen über Evolution ist keine Grundlage für ein überzeugendes Argument. Sogar bei manchen Einzellern gibt es Vorformen von Augen, die ohne alle von dir aufgezählten Teile zur Lichtwahrnehmung taugen.

Hier sind außerdem die wichtigsten Schritte von einem einfachen Flachauge bis zum Auge der Wirbeltiere veranschaulicht.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b6/Diagram_of_eye_evolution.svg

Jedes dargestellte Auge ist voll funktionsfähig, auch wenn es u.U. weniger Komponenten aufweist als das Wirbeltierauge, und stellt gegenüber seinem Vorgänger eine Verbesserung dar. Diese Augenformen entstammen auch nicht der Fantasie von Wissenschaftlern, sondern der Natur. Die Flachaugen links oben kommen z.B. bei Quallen oder manchen Würmern vor.

Kommentar von feinerle ,

Wer an Evolution glaubt.....

Die Evolution ist längst Fakt, daran glaubt man nicht, das ist so.

erkläre mir doch bitte mal wie sich Augapfel, Sehnerv, ....

Schrittchen für Schrittchen, gaaaaanz langsam.

Antwort
von Dahika, 156

Die Religion ist durch die Evolutionstheorie nicht widerlegt. Sie gibt letztlich die Schöpfung bildhaft und märchenhaft gar nicht mal falsch wieder.

"Es werde Licht."  kann man durchaus als Big Bang bezeichnen. Erst kamen die Fische, etc...

im großen und Ganzen durchaus korrekt. Nur halt nicht in der Sprache der Wissenschaft, sondern in der Sprache des Märchens.

Antwort
von Gronkor, 66

Widerlegt wäre damit nur eine ziemlich naive, buchstabengetreue Auffassung des Christentums.

Du findest eigentlich bei den meisten modernen Theolog_inn_en Auslegungen des Christentums, die sich sehr gut mit der Evolutionstheorie und den anderen Erkenntnissen der modernen Wissenschaften vertragen.

Als Beispiele nenne ich hier vier deutschsprachige Theolog_inn_en des 20. Jahrhunderts, die Du dazu mal lesen oder deren Namen Du zumindest mal im Internet eingeben könntest:

- Hans Küng (ein sehr bekannter schweizer katholischer Theologe, der ein sehr modernes und liberales christliches Weltbild vertritt)

- Dorothee Sölle (eine protestantische Theologin, sehr politisch und geradezu linksradikal - hat zeitweise die "Gott ist tot"-Theologie vertreten)

- Uta Ranke-Heinemann (eine katholische Dissidentin, die einige entscheidende Dogmen der Kirchen sehr vernichtend kritisiert hat)

und

- Eugen Drewermann (ein Theologe, der angefangen hat, viele biblische Geschichten tiefenpsychologisch zu deuten)

Antwort
von wfwbinder, 179

betracht dessen, dass die Schöpfungsgeschichte nicht an das Christentum gebunden ist, sondern sich zuerst  in der Thora findet und 600 Jahre nach Christus auch im Koran, wären damit alle monotheistischen Weltreligionen widerlegt.

Ich sehe die Schöpfungsgeschichte mit den 7 Tagen als Symbol für die Erschaffung der Welt, denn ist stimmt ja z. B. auch genau die Reihenfolge. Ausserdem hättest Du in der Zeit, als Thora, Bibel und Koran geschrieben wurden (oder besser die Grundlagen dazu) keinem Menschen auch nur annähernd klar machen können was einige Milliarden Jahre sind. Ich kann das selbst mit einer ganz anständigen Schulbildung bis heute nicht richtig erfassen.

Für die Frage, ob es Gott gibt, der die Welt erschaffen hat, mag es Dir als Anhaltspunkt geben, dass die meisten Astrophysiker gläubige Menschen sind. Und wenn wir an die Urknall udn Evolutionstheorie glauben (was ich z. B. mache), dann muss ja entweder Jemand den Urknall ausgelöst, oder die Grundlagen dafür geschaffen haben.

Dazu noch die Anekdote, über den Streit, wer den ältesten Beruf hat, zwischen einem Elektriker, einem Ingenieur und einem Politiker:

Gott sprach: Es werde Licht udn es ward Licht. Das war eindeutig die Arbeit eines Elektrikers, sagte dieser.

Gott Schuf die Erde aus dem Chaos und trennte Land von Wasser, eindeutig die Leistung eines Ingenieurs, sagte Dieser.

Darauf fragte der Politiker: Und wer erschuf das Chaos?

Kommentar von danhof ,

>>betracht dessen, dass die Schöpfungsgeschichte nicht an das Christentum
gebunden ist, sondern sich zuerst  in der Thora findet und 600 Jahre
nach Christus auch im Koran, wären damit alle monotheistischen
Weltreligionen widerlegt.<<

Wie meinst Du das? Für mich ergibt das durchaus Sinn.

Die Schöpfungsgeschichte steht in der Thora, was ja in der Bibel das alte Testament ist - das bestreitet kein Christ und auch Jesus selbst nicht. Das ist auch kein Geheimnis oder irgendwie seltsam. Die Juden glauben nicht, dass Jesus der Messias ist und warten und warten und warten... Während wir Christen Jesus als Messias verstehen und von seinem Wirken im Neuen Testament lesen.

Der erst hunderte Jahre später entstandene Islam hat sich dann des Alten Testamants bedient...

Kommentar von wfwbinder ,

Es war gemünzt auf die Fragestellung, ob die Evolutionstheorie das Christentum in Frage stellt. Entweder sie stellt alle 3 Weltreligionen in Frage, oder keine. 

Antwort
von 0815Interessent, 243

Wenn man die Bibel wörtlich nehmen würde, so wie sie geschrieben ist, dann mag man vlt sagen können, dass sie widerlegt ist. Aber da die Bibel meiner Meinung nach erstens symbolisch, und zweitens immer im historischen Zusammenhang betrachtet werden muss, ist es schwer, mit wissenschaftlichen Theorien dagegen zu argumentieren.

Auf der anderen Seite ist der Glaube an Gott selbst schwer zu widerlegen, es gibt nun mal keine sinnvollen und haltbaren Argumente für oder gegen die Existenz.

Außerdem ist jede Theorie auch nur eine Theorie. Bewiesen ist diese nicht, sie ist nur nach unserem Wissensstand sehr plausibel. Ob die Evolution aber so stattgefunden hat, und ob die Mutationen wirklich zufällig waren oder nicht doch gesteuert durch etwas übernatürliches, das weiß keiner und wird wahrscheinlich auch nie jemand wissen.

Antwort
von JBEZorg, 118

Das ist ein immer wieder gemachter Fehler die Evolutionstheorie und Religion überhaupt gegenüberzustellen. 

Evolutionsheorie widerspricht nirgends den religiösen Vorstellungen, es sei denn man liest die Bibel wie eine Gebrauchsanleitung sprich man nimmt sie wörtlich. Das tun nur ein Paar absurde Sekten wie die Methodisten z.B. 

Evolutionstheorie macht auch keine grossartgen Aussagen zur Entstehung des Lebens an sich, sondern zur Entstehung der Arten.

Die Bibel ist ein sehr nützliches Buch, in dem viel altes Wissen vorhanden ist. In verdrehter und unvollständiger Form aber dennoch nützlich. Also neine, es wurde kein Adam aus Lehm geformt. Und Opfer Jesu ist ein christliches Dogmat aus recht späten absurden Interpretationen der altehrwürdigen Kirchenväter der frühen Kirche.

Kommentar von Abahatchi ,

Evolutionsheorie widerspricht nirgends den religiösen Vorstellungen

Die Bibel widerspricht dem klar und deutlich, denn in ihr wird klar und deutlich berichtet, dasz ein Gott angeblich alle Geschöpfe, ein jedes nach seine Art und an seinen Platz usw. bla bla bla. 

Gott hat schon alle Arten so geschaffen wie sie sind, das ist die Aussage der Bibel und dies ist eben falsch, weil die Menschen damals eben nicht wissen konnten, dasz es Evolution gibt. Die Bibel spiegelt eben zu einem groszen Teil das Wissen der damaligen Zeit wieder.

Kommentar von JBEZorg ,

Nein, du hast die Bibel nicht aufmerksam gelesen. Es steht nirgends in der Bibel, dass die Arten unveränderbar wären oder gleich am Anfang in der heutigen Frm geschaffen worden wären. 

Und es steht nirgends in der Evolutionstheorie, dass eindeutig alle Arten aus einer Qulle entstünden. Es gibt lediglich Hypothesen über die Entstehung des Lebens. Keine davon ist unwiderlegbar bewiesen. Vielleicht gab es wirklich mal Urfische und Urvögel, die nicht alle aus einem Einzeller hervorgegangen sind

Gott hat schon alle Arten so geschaffen wie sie sind, das ist die Aussage der Bibel

Bibelstelle? Aufmerksam lesen.

weil die Menschen damals eben nicht wissen konnten, dasz es Evolution gibt. Die Bibel spiegelt eben zu einem groszen Teil das Wissen der damaligen Zeit wieder.

Und das ist wieder diese arrogante Attitüde unserer Zivilisation mit dem verdrten Verständnis von kontinuierlichem Fortschritt. Neine, die Menschen damlas waren nicht dümmer als heute und wussten teilweise mehr. Und vielleicht wenn wir die Bibel nicht als Werk von unterentwickelten Barbaren abtun würden könnten wir daraus interessante Erkenntnisse schöpfen, die dort eben für einfache Gemüter der nachfolgenden Generatonen verschlüsselt wurden.

Kommentar von Mark1616 ,

nicht dümmer als heute und wussten teilweise mehr

Von dümmer redet keiner, wir reden hier von fehlendem Wissen. Wie du schreibst, tlw. und in spezifischen Kategorien mag deren Wissen größer gewesen sein, aber zu behaupten die Menschen von damals hätten über ein größeres Wissen verfügt als wir heute ist absurd. Das beste Beispiel dafür sind klar widerlegte Erkenntnisse der Antike, die sich seltsamerweise in die von "Gott inspirierten Bücher" geschlichen haben...

Bibel nicht als Werk von unterentwickelten Barbaren abtun würden könnten wir daraus interessante Erkenntnisse schöpfen, die dort eben für einfache Gemüter der nachfolgenden Generatonen verschlüsselt wurden.

Ach, und was machen tausende von Menschen, die in ihrer Freizeit oder beruflich die Bibel studieren? Selbst hier auf GF findet man genug Menschen, die aus dem Stegreif heraus die Bibel zitieren können.

Was soll denn deiner Meinung nach dabei herauskommen? Die ach-so-christlichen Werte wie z.B. die Nächstenliebe haben wir schon längst in unsere Gesellschaft integriert, die dummen Regeln oder Bestrafungen dürfen die Christen aber gerne für sich behalten...

Kommentar von JBEZorg ,

aber zu behaupten die Menschen von damals hätten über ein größeres Wissen verfügt als wir heute ist absurd.

Absurd ist dein Glaube an den sog. Fortschritt

Ach, und was machen tausende von Menschen, die in ihrer Freizeit oder beruflich die Bibel studieren? Selbst hier auf GF findet man genug Menschen, die aus dem Stegreif heraus die Bibel zitieren können.

Und wievieleverstehen was sie da lesen?

Die ach-so-christlichen Werte wie z.B. die Nächstenliebe haben wir schon längst in unsere Gesellschaft integriert,

Wirklich?

Kommentar von danhof ,

Methodisten sind keine Sekte, sondern eine Freikirche. So wie zum Beispiel auch die Baptisten.

Und das Opfer Jesu ist DER ZENTRALE Punkt der Bibel und des christlichen Glaubens. Mal vorsichtig ausgedrückt ist alles andere fast unwichtig. Jesus ist für uns gestorben, um uns den Zugang zu Gott und das ewige Leben zu ermöglichen. DIE Aussage der Bibel.

Kommentar von JBEZorg ,

Du kennst offensichtlich nicht die Definition von Sekte. Die Katholiken sind auch eine Sekte innerhalb des Christentums. 

Und das Opfer Jesu ist nur der zentrale Punkt laut festlegung der Kirchenväter der frühen Kirche. Die Dogmatik der Kirche wurdefeinsäuberlich ausgearbeitet und hat aber nichts mit echtem frühen Christentum zu tun. Auch die Bibel wurde damals zurechtgeschrieben,vieles weggelassen.

Antwort
von Shiftclick, 263

Du musst nicht so weit ausholen und die Evolutionstheorie bemühen. Wenn in der Schöpfungsgeschichte davon die Rede ist, dass die Welt in 7 Tagen erschaffen wurde, dann ist das nicht mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbar. Trotzdem schaffen es Menschen, beides zu glauben, in dem sie beispielsweise die Geschichten in der Bibel als symbolisch zu verstehend interpretieren und nicht als wissenschaftliches Protokoll. Das gleiche könnte man über Adam und Eva sagen, auch wenn sie als erste Menschen tituliert werden, haben ja gemäß einiger Nebensätze in der Bibel zu der Zeit auch schon andere Menschen gelebt. Also handelt es sich wieder um ein mehr symbolisch aufzufassendes Bild. Falls du nicht an Erbsünde glauben möchtest und an das Widersinnige eines Opfers am Kreuz des angeblichen Sohnes Gottes, musst du nicht die Evolutionstheorie oder gängige Kosmologien bemühen. Diese Themen kannst du auf ihrem eigenen Felde versuchen ad absurdum zu führen. Zu glauben, dass jemals ein Mensch eine allgemein anerkannte Widerlegung irgend einer religiöser Auffassung formulieren könnte, ist aber sehr blauäugig.


Kommentar von Winkler123 ,

Deine sogenannten " naturwissenschaftlichen Erkenntnisse " kann man aber auch anzweifeln. Es können auch Dinge letztlich falsch sein, wenn sie eigentlich sehr gut begründet wurden ...

Kommentar von Shiftclick ,

Ja sicher. Trotzdem besteht kaum ein begründeter Zweifel, dass das Sonnensystem oder beispielsweise die Alpen nicht in einer Woche entstanden sind. Es wäre hirnrissig, anzunehmen, dass ein böser Geist die ganzen Hinweise in der Natur eingestreut hat, um Ungläubigen Futter zu geben.

Kommentar von Atlan65 ,

Eine Woche....einen Tag...was ist schon Zeit?

Aber natürlich hast du Recht!

Kommentar von JTKirk2000 ,

Wenn in der Schöpfungsgeschichte davon die Rede ist, dass die Welt in 7 Tagen erschaffen wurde

Wer meint, dass mit den 7 Schöpfungstagen 7 irdische Tage gemeint sind, der kennt die Bibel nicht einmal ansatzweise. Nach der Genesis wurde die Sonne erst am 4. Tag erschaffen. Wie sollen dann die Tage 1 bis 3 entsprechend festgelegt worden sein, ohne die Sonne, wenn es sich um irdische Tage gehandelt haben sollte?

Einzig unsinnig ist, dass die Pflanzen vor der Sonne dagewesen sein sollen. Aber auch die Reihenfolge des Lebens auf der Erde stimmt wieder mit der Evolutionstheorie überein, nämlich dass erst die Pflanzen da waren, dann die Tiere und schließlich der Mensch. Sogar dass das Wasser vor dem Land und der Luft bevölkert würde, steht so in der Genesis. 

Da die Evolutionstheorie sich ausschließlich mit dem Leben auf der Erde befasst, gibt es keinen Widerspruch zwischen dieser und der Genesis, wenn man die Schöpfungstage als diejenigen erkennt, als was sie gemeint sind - nämlich als Tage Gottes. Und Tage Gottes können der Bibel nach 1000 Jahre für den Menschen bedeuten, was sinnbildlich für einen unermesslich langen Zeitraum gilt. 

Gott sagte zu Adam, dass er sterben würde sobald er von der Frucht vom Baum der Erkenntnis essen würde. Dieses sobald dauerte nach der Genesis immer noch 930 Jahre. Wenn ein sobald Gottes für den Menschen immer noch fast 1000 Jahren entspricht, wie lange mag dann wohl ein Tag Gottes für den Menschen sein?

Wer also tatsächlich meint, dass es sich bei den 7 Schöpfungstagen um 7 irdische Tage handelt, der kennt die Bibel nicht und von verstehen kann dahingehend noch weniger die Rede sein.

Kommentar von Mark1616 ,

Wer also tatsächlich meint, dass es sich bei den 7 Schöpfungstagen um 7 irdische Tage handelt, der kennt die Bibel nicht und von verstehen kann dahingehend noch weniger die Rede sein.

Ach wirklich? Wieso ist die Beschreibung der Schöpfungstage dann praktisch identisch mit der Beschreibung des dritten Gebots, in welchem ja eindeutig von irdischen Tagen die Rede ist?

Du scheinst mir hier eher jemand zu sein, welcher zwanghaft an seinem bröckelnden Glauben hängt und jedwede Möglichkeit sucht um seine absurden Märchen als die "Wahrheit™" verkaufen zu können.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ach wirklich? Wieso ist die Beschreibung der Schöpfungstage dann praktisch identisch mit der Beschreibung des dritten Gebots, in welchem ja eindeutig von irdischen Tagen die Rede ist?

Abgesehen davon, dass es sich um sieben Schöpfungstage handeln soll, von denen aber erst am 4. Tag die Sonne erschaffen worden sein soll, gibt es keinen weiteren Zusammenhang zwischen den Schöpfungstagen und irdischen Tagen - von der Dauer her gibt es sogar gar keinen Zusammenhang. Außerdem handelt es sich bei allem, was vor dem Auszug aus Ägypten gewesen sein soll, reine Offenbarung, ebenso wie die Offenbarung des Johannes. Was davon also geschrieben steht, ist eindeutig interpretiert von einem oder gar mehreren Menschen. Ein Vergleich zwischen den Schöpfungstagen und irdischen Tagen ist, abgesehen vielleicht vom Sinnbild oder der Symbolik her, ebenso unsinnig, wie zwischen Heaven und Sky.

Und an meinem Glauben bröckelt gar nichts.

Kommentar von Mark1616 ,

Ich wiederhole mich, wieso ist dann beides, also die Beschreibung des dritten Gebotes und die Beschreibung der Schöpfungstage, praktisch identisch? Willst du mir nun erzählen, dass der Sonntag als Ruhetag eine Fehlinterpretation ist?

Antwort
von Rubi435, 141

Wenn du mal etwas Zeit hast, dann frag doch mal deine Biologielehrerin und deine Religionslehrerin ob sie denn jetzt an den Affen oder an Gott...die Antworten darauf sind sehr interessant :D

Kommentar von danhof ,

Dass wir aber nicht vom Affen abstammen, weiß mittlerweile "sogar" jeder Gläubige ;-)

Antwort
von ObstMitSuesses, 214

Hallo, 

der Mensch ist darauf ausgelegt sich an einen höhergestellten orientieren zu wollen, eine Art Leitwolf. Der Christentum und andere Ableger sind nichts anderes. Zu damaliger Zeit hat man sich Phänomene, die man nicht erklären konnte, den Taten höherer Wesen zu geschrieben. Die Bibel ist eine Niederschrift dessen. 

Wenn man sich die sogenannte Schöpfungsgeschichte durchließt, merkt man dass von Beginn an sich einige Punkte widersprechen. 7 Tage, in der die Welt, Tiere und Mensch geschaffen wurden ist utopisch - allerdings wurde die Sonne erst an Tag 4 geschaffen. Schlussfolgerung: Diese 7 Tage können keine irdischen Tage sein. Unsinnig ist es auch, dass die Pflanzen vor der Sonne existieren. 

Es gibt eine naturwissenschaftlich sehr glaubwürdige Variante der Evolution. Die Wissenschaft ist heute in der Lage, die Entstehung des Universums nachvollziehen zu können. Wir kennen einzelne atomare Bestandteile und verstehen dessen Verhaltensweisen unter verschiedenen Bedingungen. Irdisch betrachtet haben wir ein recht umfangreiches Verständnis über die Naturwissenschaften. Wir können analysieren und errechnen was, wann, wo wie passierte. 

Zu glauben, dass wir in einer von unzählbar vielen Galaxien und eventuell gar Dimensionen im Universum die einzigen "intelligenten" Lebensformen sind ist schlichtweg Wahnsinn. 

Daher kurzum folgende Antwort:

Religionen sind für all jene, die an eine übergeordnete Macht glauben wollen, wohlwissend am Ende ihres Daseins in eine Art Paradies zu kommen, die Naturphänomene für eine übergeordnete Macht halten etc. Rational kann man auf sehr viele Ebnen sagen: Ja, es ist absoluter Blödsinn. 

(Es sollen sich nicht die Religiösen angegriffen fühlen - ich respektiere den Glauben und vertrete die Ansicht "Leben und leben lassen".)

Kommentar von nobytree2 ,

die Naturphänomene für eine übergeordnete Macht halten

Genau dafür ist die christliche, die jüdische und die islamische Religion gerade nicht da. Es gab zwar Religion, welche die Naturphänomene einzelnen Götter zugeschrieben haben, die haben jedoch nichts mit dem mosaischen Gott zu tun. Es ist gerade das neue Element des mosaischen Gottes, kein Erklärer mehr zu sein, sondern ein in Beziehung zum Menschen tretender Gott.

Kommentar von danhof ,

Bitte nicht den Glauben an Gott damit gleichstellen, dass man Naturphänomene ihm zuordnet. Das hat miteinander nichts zu tun.

Glauben heißt NICHT, Wissenschaft abzulehnen. Überhaupt nicht.

>>Wir kennen einzelne atomare Bestandteile und verstehen dessen Verhaltensweisen unter verschiedenen Bedingungen<<

Sorry, da muss ich laut schallend lachen. Wir wissen nicht, warum die Atom-Bestandteile, die Quarks und Gluonen, überhaupt zusammenhalten. Wie, wann und warum sich die Zustände und Mengen derselben ändern. Das meiste, was wir sehen können, wird mal sicherheitshalber als dunkle Materie oder dunkle Energie klassifiziert. Die müssen irgendwie vorhanden sein, damit die 5%, die wir uns erklären können, funktionieren.

Das ist, als würden wir nur das Auto sehen und schlössen aufgrund der Bewegungen darauf, dass es Straßen geben müsste.

Antwort
von suziesext04, 148

das Christentum ist keine Naturwissenschaft, sondern n religiöses Glaubenssystem.

Erst im Mittelalter haben sich die Kirchen zu heftig eingemischt in Naturwissenschaften.

Erbsünde ist nicht unbedingt n christliches Dogma, gibt auch Christen die das ablehnen.

Und auch wenn de Erbschuld glaubst, gibt es auch andere Erklärungen dafür, zb schlechtes Karma das sich vererbt oder morphogenetische Felder oder Informationen die sich über viele Generationen vererben.

Ha adam ist eh kein Ur-Mann, der im Paradies FKK gemacht hat, sondern heisst einfach "der Mensch" und chava heisst "Hauch, Lebenshauch, Beseelung".

Kein Glaubenssystem, egal obs religiös ist oder nicht, kannste durch Naturwissenschaft oder Logik 'widerlegen'. Das muss einer ganz von selber rauskriegen, ob einer seiner Glaubenssätze stimmt oder nicht mehr stimmt und ob er ihn behindert oder weiterbringt, oder ob er ihn gut oder böse macht.

Kommentar von danhof ,

Kein Christ lehnt die Erbsünde ab. Und kein Christ glaubt an Karma oder morphogenetische Felder. Das ist - mit Verlaub - Esoterik.

Wer sich Christ nennt und die Erbsünde ablehnt, der kann seine Bibel in die Tonne klopfen. Der hat die zentrale Botschaft dieses Buches nicht verstanden.

Sorry für die deutlichen Worte. Jeder darf glauben oder nicht glauben, was und woran er will. Aber der Begriff "Christ" ist sozusagen ein eingetragenes Markenzeichen, was man nicht verwässern oder verfälschen sollte.

Christ = Bibel, Jesus, Geschenk: Vergebung der Sünden durch seinen Tod am Kreuz, Umkehr, immer besser werden wollen, ewiges Leben.

Kommentar von suziesext04 ,

"der kann seine Bibel in die Tonne klopfen. Der hat die zentrale Botschaft dieses Buches nicht verstanden." Das ist, finde ich, sehr apodiktisch und überheblich, zumal es nicht stimmt.

ZJ und Quäker, zum beispiel, lehren keine Erbsünde. Die explizite Erbsünde-Lehre stammt von Augustinus, im Evangelium steht diese Lehre nicht. Da ist, höchstens, die Rede von der allgemeinen Verderbtheit der Welt, und Paulus schreibt sehr allgemeine Sätze, die man implizit später für ne Grundlage der Erbsünde-Lehre verstanden hat.

Kommentar von wozunoch ,

Doch, als Christ muss man Erbsünde ablehnen weil es der Bibel
widerspricht. Sünde wird nicht vererbt, sondern jeder muss sich selbst für seine Taten verantworten laut der Bibel. (siehe nachfolgenden Kommentar)

Hier findest du die Wahrheit: http://gesundelehre.bplaced.net/grundlegende-irrlehren/erbsuende-ist-nicht-wahr

Kommentar von wozunoch ,

"Und das Wort des HERRN erging an mich also: Was braucht ihr da für ein Sprichwort im Lande Israel, welches also lautet: «Wenn die Väter saure Trauben essen, so bekommen die Kinder stumpfe Zähne!» So wahr ich lebe, spricht Gott, der HERR, ihr sollt dieses Sprichwort hinfort in Israel nicht mehr brauchen! Seht, alle Seelen sind mein! Wie die Seele des Vaters mein ist, also ist auch die Seele des Sohnes mein. Die Seele, welche sündigt, soll sterben! Wenn aber ein Mensch gerecht ist und Recht und Gerechtigkeit übt, nicht auf den Bergen [Opferfleisch] ißt, seine Augen nicht zu den Götzen des Hauses Israel erhebt, seines Nächsten Weib nicht schändet und nicht zu seinem Weibe geht während ihrer Unreinigkeit; niemanden bedrückt, seinem Schuldner das Pfand zurückgibt, nichts raubt, sondern dem Hungrigen sein Brot gibt und den Nackten kleidet, nicht auf Wucher leiht, und keinen Wucherzins nimmt, seine Hand vom Unrecht fern hält und jedermann zu seinem Recht kommen läßt, in meinen Satzungen wandelt und meine Rechte bewahrt und sie gewissenhaft befolgt: ein solcher ist gerecht, er soll gewiß leben, spricht Gott, der HERR. Wenn nun dieser einen gewalttätigen Sohn zeugt, der Blut vergießt oder irgend etwas von alledem tut, was jener nicht getan, der auf den Bergen ißt, seines Nächsten Weib schwächt, den Armen und Dürftigen bedrückt, das Pfand nicht zurückgibt, seine Augen zu den Götzen erhebt und Greuel verübt; auf Wucher leiht, Wucherzins nimmt: sollte ein solcher leben? Er soll nicht leben; er hat alle diese Greuel getan, darum soll er sicherlich sterben; sein Blut sei auf ihm! Und siehe, wenn auch er einen Sohn zeugt, der alle Sünden seines Vaters sieht, die dieser vollbracht hat, ja, wenn er sie sieht, aber solche nicht tut: nicht auf den Bergen ißt, seine Augen nicht zu den Götzen des Hauses Israel erhebt, seines Nächsten Weib nicht befleckt, niemanden bedrückt, niemanden pfändet, nicht raubt, sondern dem Hungrigen sein Brot gibt und den Nackten kleidet, seine Hand nicht an den Armen legt, weder Wucher noch Zins nimmt, meine Rechte beobachtet und in meinen Satzungen wandelt: der soll nicht sterben um der Missetat seines Vaters willen, sondern er soll gewiß leben. Sein Vater aber, der Gewalt und Unrecht getan, seinen Bruder beraubt und getan hat, was nicht gut ist unter seinem Volk, siehe, der soll sterben in seiner Missetat! Ihr aber sprechet: Warum soll der Sohn des Vaters Missetat nicht mittragen? Weil der Sohn getan hat, was recht und billig ist; er hat meine Satzungen beobachtet und befolgt; er soll sicherlich leben! Die Seele, welche sündigt, die soll sterben! Der Sohn soll nicht die Missetat des Vaters mittragen, und der Vater soll nicht die Missetat des Sohnes mittragen! Auf dem Gerechten sei seine Gerechtigkeit, und auf dem Gottlosen sei seine Gottlosgikeit! Wenn aber der Gottlose abläßt von allen seinen Sünden, die er begangen hat, und alle meine Satzungen beobachtet und tut, was recht und billig ist, so soll er gewiß leben; aller seiner Missetat, die er begangen hat, soll nimmermehr gedacht werden! Er soll leben um seiner Gerechtigkeit willen, die er getan hat! Oder habe ich etwa Gefallen am Tode des Gottlosen, spricht Gott, der HERR, und nicht vielmehr daran, daß er sich von seinen Wegen bekehre und lebe? Wenn dagegen der Gerechte sich von seiner Gerechtigkeit abwendet und Unrecht tut und nach allen Greueln des Gottlosen handelt, sollte er leben? Nein, sondern es soll aller seiner Gerechtigkeit, die er getan hat, nicht gedacht werden; in seiner Übertretung, mit der er sich vergangen, und in seiner Sünde, mit der er sich versündigt hat, soll er sterben! Dennoch sagt ihr: «Der Weg des HERRN ist nicht richtig!» So höret doch, ihr vom Hause Israel: Mein Weg sollte nicht richtig sein? Sind nicht eure Wege unrichtig? Wenn der Gerechte sich von seiner Gerechtigkeit abwendet und Unrecht tut, so soll er sterben deswegen; um der Missetat willen, die er getan hat, muß er sterben. Wenn aber der Gottlose sich abwendet von seiner Gottlosigkeit, die er begangen hat, und tut, was recht und billig ist, so wird er seine Seele am Leben erhalten. Weil er es eingesehen und sich abgewendet hat von allen seinen Übertretungen, die er verübt hat, soll er gewiß leben und nicht sterben. Aber das Haus Israel spricht: Der Weg des Herrn ist nicht richtig! Sollten meine Wege nicht richtig sein, Haus Israel? Sind nicht eure Wege unrichtig? Darum will ich einen jeden von euch nach seinen Wegen richten, Haus Israel! spricht Gott, der HERR. Kehret um und laßt ab von allen euren Übertretungen, so wird euch die Missetat nicht zum Fall gereichen! Werfet alle eure Übertretungen, mit denen ihr übertreten habt, von euch ab und schaffet euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel? Denn ich habe kein Verlangen nach dem Tode des Sterbenden, spricht Gott, der HERR. So kehret denn um, und ihr sollt leben! " (Hes 18,1-32; Schlachterbibel 1951)

Kommentar von suziesext04 ,

die Erbsündelehre wurde erst von Augustinus formuliert. Dazu muss man wissen, dass die kath.Kirche zb die Gnadenlehre von Augustinus (doppelte Prädestination) als IRRLEHRE verurteilt hat.

Antwort
von stine2412, 126

Vielleicht ist es auch mal interessant, 1.Mose 1-2 zu lesen.
Diese beiden Verse gehören nicht zu den 7 Schöpfungstagen oder
Schöpfungsabschnitten, die beginnen erst mit dem Vers 3. Diese Zeiten
können seeehr lange Zeiträume in Anspruch genommen haben. Und wie JTKirk schon schrieb, war so ein Schöpfungstag  kein Tag von 24 Std., sondern ebenfalls unbekannt lang.

Es gibt also keinen Grund, die biblische Schöpfungsgeschichte ins Lächerliche zu ziehen - ein bisschen mehr nachdenken und nachforschen könnte da hilfreich sein! Im Fossilzeugnis werden viele neue, unterschiedliche Lebensformen sichtbar, dass Paläontologen von der "Kambrischen Explosion" sprechen. Viele Evolutionswissenschaftler hat dieses ziemlich spontane Auftreten der verschiedensten Lebensformen veranlaßt, Darwins Erklärung der Makroevolution ad acta zu legen - man brauche eine andere Evolutionstheorie, die das erklärt!

Dann hat die Evolutionstheorie noch ein Problem: Leben kann nur aus Leben entstehen. Da die Evolutionslehre mit aller Macht Gott ausklammert, möchten manche Wissenschaftler die Evolutionstheorie am liebsten von der Frage nach dem Ursprung des Lebens ausklammern. Sie glauben, dass eine lange Aneinanderreihung von Glücksfällen und ungesteuerten Zufällen oder Unfälle diese ungeheure Vielfalt und Komplexität alles Lebenden hervorgebracht haben. Dazu gehört tatsächlich ein erstaunlicher Glaube!! Nur den Urprung des Lebens können sie nicht erklären, geschweige denn im Labor nachahmen. Es sind immer Experimente aus lebenden Zellen.

Wem das noch nicht reicht, der kann sich ja mal mit dem Aufbau einer Zelle beschäftigen und sich fragen, ob die ausgeklügelten Systeme auf eine planlose Evolution zurückgehen, oder ob vielleicht doch göttliche Planung dahinter steckt. Denn einige Wissenschaftler sagen, dass schon eine "einfache" Zelle viel zu kompliziert sei, um durch Zufall auf der Erde entstanden zu sein. Sie glauben tatsächlich, dass diese Zelle aus dem Weltall gekommen sein könnte. Was hindert diese Menschen daran, anzuerkennen, dass es einen Schöpfer geben muß? Stolz? Angst um ihren Posten und vor Verspottung? Ihnen sei gesagt, dass Gott im Himmel, der Schöpfer, über sie lacht! Er weiß es besser!

Kommentar von Hyperhaes ,
 Viele Evolutionswissenschaftler hat dieses ziemlich spontane Auftreten der verschiedensten Lebensformen veranlaßt, Darwins Erklärung der Makroevolution ad acta zu legen - man brauche eine andere Evolutions theorie, die das erklärt!

Echt? Welche Evolutionswissenschaftler wären das? Die kambrische Explosion ist Evolution in Reinkultur, der Fehler den die meisten Kreationisten nun gerne machen, ist das "spontan" mit einem kurzen Zeitraum in Verbindung zu bringen... also kurz in menschlichen Vorstellungen. De facto geht es um Millionen von Jahren.

Dann hat die Evolutionstheorie noch ein Problem: Leben kann nur aus Leben entstehen. Da die Evolutionslehre mit aller Macht Gott ausklammert, möchten manche Wissenschaftler die Evolutionstheorie am liebsten von der Frage nach dem Ursprung des Lebens ausklammern

Wieso sollte das für die ET ein Problem sein, da schon seit Darwin klar gesagt wurde, dass die ET erst greift, als Leben schon entstanden ist. Wie, also ob es eine chemische Reaktion oder ein transzendentes Wesen (aka "Gott"/Götter) spielt für die ET keinerlei Rolle. Das hat mit ausklammern nicht das geringste zu tun (hast du überhaupt mal Darwins Werke gelesen? Oder wenigstens ein Fachbuch über Evolution? ... und ich meine jetzt nicht etwas was von deiner WTG herausgegeben wurde, sondern ein echtes Fachbuch)

Nur den Urprung des Lebens können sie nicht erklären, geschweige denn im Labor nachahmen

Noch nicht, obwohl man ziemlich nahe dran ist. Allerdings hat man das auch schon in der Vergangenheit immer wieder gehört... Die Wissenschaft kann dies nicht, das nicht etc. Abwarten und Tee trinken... Die Modelle, die es bis jetzt gibt, sind auf jeden Fall schon um einiges brauchbarer, als der übliche Lückenbüßer-Gott.

Was hindert diese Menschen daran, anzuerkennen, dass es einen Schöpfer geben muß? 

Stolz? Angst um ihren Posten und vor Verspottung?

Es muss ja keinen Schöpfer geben, im Gegenteil. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass irgendwie ein "Gott" irgendwo eingegriffen haben muss. Die gesamte Biologie erklärt sich nur durch die Evolution... im Gegenteil könnte man auch fragen, wieso gewisse Glaubensgemeinschaften so radikal dagegen angehen... allerdings beantwortet sich die Frage sehr schnell, wenn man sich mal die finanziellen Hintergründe dahinter ansieht... an der bestätigten Evolution lässt sich heutzutage kaum noch Geld verdienen... an Verschwörungstheorien, die man einem völlig unkritischen Publikum vorsetzt, was so ziemlich alles glaubt wenn nur "Gott" darin vorkommt,  und keinerlei Peer-review-Verfahren durchlaufen muss, hingegen schon...

Ihnen sei gesagt, dass Gott im Himmel, der Schöpfer, über sie  lacht! Er weiß es besser!

Also dein "Gott" lacht über Menschen, die Funden folgen, die Auswerten, selber nachdenken, forschen und Fragen stellen? Muss ja ein ganz toller, sehr "liebevoller" "Gott" sein... Mal im ernst: Du maßt dich an, darüber zu urteilen, ob dein "Gott" jemanden verlacht, nur weil du den Wachtturm liest? Würden sich alle Menschen so verhalten wie du, wären wir noch im finstersten Mittelalter...

Wem das noch nicht reicht, der kann sich ja mal mit dem Aufbau einer Zelle beschäftigen und sich fragen, ob die ausgeklügelten Systeme auf eine planlose Evolution zurückgehen, oder ob vielleicht doch göttliche Planung dahinter steckt. 

Können wir ja gerne mal zusammen machen. Insbesonders z.B. auf die Fähigkeiten einiger Bakterien und Viren hin gesehen, im Endosom zu überleben, oder genetische Informationen in Wirts-DNS einzubauen... Alles göttliche Planung? Verdanken wir also deinem "Gott" die vielen Krebserkrankungen, Viren, Parasiten, resistente Bakterien etc? Wieso sollte ein Mensch mehr Bakterium sein als Mensch (menschliche Zellen: Prokaryonten = ca. 1:10 (min.)) oder wieso sollte unser Genom massenhaft Spuren retroviralen Ursprungs aufweisen, die sich wunderbar mit der ET decken? Hat dein "Gott" da etwa absichtlich falsche Spuren gelegt?

Kommentar von danhof ,

Ich verstehe nicht, warum sich diese beiden Parteien immer bis aufs Blut bekämpfen müssen. Beide Kommentare sind auf hohem Niveau. Kann man sich nicht einfach auf folgendes einigen:

1. Der Evolutionsfreak gibt zu, dass seine favorisierte Theorie nicht alles erklären kann und das nicht alles, was plausibel erscheint, auch bewiesen oder beweisbar ist.

2. Der Glaubensfreak gibt zu, dass manches in der Bibel vielleicht nicht wörtlich zu sehen ist - was nicht heißt, dass es Märchen sind.

Und dann gehen wir alle ein Bier trinken :-)

Kommentar von Hyperhaes ,

Weisst du was... das sehe ich sogar ähnlich, wie du. Ich behaupte z.B. auch nicht, dass die ET alles erklären kann, sondern nur die Entstehung der Arten. Ich sage ja explizit -und das auch mehrfach- dass die ET nicht den Ursprung des Lebens erklärt, schlicht weil das nicht ihr Thema ist, ebenso wenig wie die ET was mit dem Urknall oder auch nur im Entferntesten mit einem Gott zu tun hat. Du wirst auch in all meinen Posts nicht ein einziges Mal die Aussage "es gibt keinen Gott" finden, auch wenn ich nach meinem Verständnis keinen Gott zur Erklärung der Welt benötige. Vielleicht gibt es einen Gott, vielleicht aber auch nicht... das allerdings kann ich nicht sicher beurteilen, es ist mir aber auch egal und tangiert mich weder in meinem Selbstverständnis noch sonst wo. Was ich aber sehr wohl beurteilen kann, ist die Tatsache, dass von Kreationisten vielfach sowohl die ET als auch viele andere wissenschaftliche Aussagen komplett falsch, verzerrt oder selektiv-manipulativ dargestellt werden und dagegen gehe ich auch an.

Dieser Konflikt geht nicht von Wissenschaftlern aus, sondern von Kreationisten. 

Bei dem Bier bin ich übrigens dabei ;-)

Kommentar von stine2412 ,

danhof, kann ich auch ein Alster haben? Also, die Bibel ist an vielen Stellen symbolisch zu verstehen, zumindest wenn man Bücher wie Daniel, Hesekiel oder die Offenbarung nimmt. Aber lies die mal! Die sind hochsymbolisch, haben aber einen ernstzunehmenden Hintergrund. Ist aber für viele nicht leicht zu verstehen und da es prophetische Bücher sind - es ist auch noch nicht aller Tage Abend!

Antwort
von bartman76, 187

Das Christentum kannst du nicht widerlegen, das gibt es ja schließlich. Das Problem mit den Religionen ist immer, dass sie ihre Schriften zu wörtlich nehmen. Dabei sind sie uralt und nicht dafür da Tatsachengeschichte zu vermitteln.

Es sind Metaphern und nicht alles was darin steht ist heute auch noch zu gebrauchen und das meiste nicht ohne es auf heutige Zeiten anzupassen.

Davon abgesehen sprichst du hier vom Alten Testament und das Christentum stützt sich in erster Linie auf das NT.

Kommentar von RandyLadholz ,

Die Christen stützen sich auch auf das Alte Testament. Aber viel auf das Neue, weil es der Neue Bund ist, den Gott mit uns geschlossen hat. Trotzdem ist das Alte Testament genau so Wahr wie das Neue.

Kommentar von bartman76 ,

Jeder hat das Recht auf seinen Glauben.

Kommentar von Abahatchi ,

Alte Testament genau so Wahr wie das Neue.

oder wie Grimms Märchen.

Kommentar von danhof ,

Oder auch nicht

Kommentar von Abahatchi ,

Stimmt auch wieder, denn Grimms Märchen sind näher an der menschlichen Realität, als es die Bibel jemals sein könnte.

Es war völlig albern noch mir, die Bibel auf das gleich hohe Lever von Grimms Märchen zu stellen. 

Kommentar von bartman76 ,

Es hat sich noch nie als sonderlich hilfreich erwiesen, sich über den Glauben anderer lustig zu machen.

Kommentar von Abahatchi ,

Ich hätte da mal ein Zitat, das vor langer Zeit hier im Internet zu lesen war.

Wer behauptet, er sein mit der Großmutter vom bösen Wolf verschlungen worden, wurde aber noch rechtzeitig vom Jäger aus dem Bauch des bösen Wolfes befreit, der macht sich genau so lächerlich, als wenn er behauptet, dass ein Mann drei Tage im Bauch einen Fisches lebte, dass eine sprechende Schlange eine Frau verführte, dass ein Gott einen Menschen aus Lehm machte, das aus einer Rippe deines Mannes eine Frau gemacht wurde, dass ein Mann alleine ein Boot baute, in dem von jeder Art ein Paar passte, dass ein Sintflut die gesamte Erde bedeckt haben soll, dass eine Jungfrau von einem Gott geschwängert wurde, dass jemand sich als sein eigener Sohn zu Erde brachte, um alle Menschen durch dessen Tot von Sünden zu befreien obwohl dieser Gott selbst Menschen als Sünder zur Welt kommen lässt, dass dieser Sohn angeblich geopfert wurde aber dummer Weise nicht, weil er auferstanden sein soll. 

Wenn ein Erwachsener Mensch sich hinstellt und diese absurden Märchen als wahr betrachtet, dann sind diese Erwachsenen eben nur eines, genau so lächerlich wie jene, die in einem bestimmten Bahnhof der britischen Inseln gegen eine Wand laufen, weil sie meinen so zu Harry Potter zu kommen.

Übrigens, es ist von Dir eine Unterstellung, ich würde mich über den glauben anderer lustig machen, ich stellte nur fest, dasz die Märchen der Bibel weniger nahe an der Wirklichkeit sind als die Bibel. Falls Du anderer Meinung bist, bist Du halt anderer Meinung. 

Ich halte die Bibel für nicht wahrer als Grimms Märchen und dies hat nichts, absolut nichts damit zu tun, dasz ich mich über andere lustig machen würde. Genau so könnte ich Gläubigen unterstellen, sie würde sich über mich lustig machen, weil sie mir weis machen wollen, die Bibel sei auf einer anderen Stufe als ein Märchenbuch. Das empfinde ich nämlich als grobe Beleidigung meines Intellektes.

Grusz Abahatchi

Kommentar von comhb3mpqy ,

in der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen. Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Wenn du die Berichte sehen möchtest, dann schau doch im Internet mal nach "Mensch Gott".

Kommentar von Abahatchi ,

in der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen.

Bei den meiszten sogenannten Prophezeiungen stand ja die Anleitung dazu, was man macht damit sie als Erfüllt gilt. Witzig. Kommt jemand auf den Esel geritten über Palmenwedel. So was kriegt auch jeder Dorftrottel hin. 

Die übrigen sogenannten Prophezeiungen sind so formuliert, das es früher oder später eh geschehen kann oder wird. 

In der Bibel gibt es dem nach nicht eine einzige Prophezeiung, die alle Kriterien einer Prophezeiung erfüllt.

Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat.

Und ich berichte davon, wie rot-grün karierte, Latein sprechende Regenwürmer mir Nachts ein Bein, welches mir kurz zuvor ein Alien abgesägt hatte, wieder nachwachsen lieszen. Kannst Du selbst überprüfen, es sind noch nicht einmal Narben zurück geblieben und es gibt dafür keine wissenschaftliche Erklärung.

Wenn du die Berichte sehen möchtest, dann schau doch im Internet

Im Internet gibt es auch Berichte von Leuten, denen mit einen neuartigen Haarwuchsmittel schon nach einer Woche die Glatze abhanden kam und andere, die nach nur 2 Wochen 50 Kg abgenommen haben usw.

Manchmal möchte ich sagen: ERWACHET!

Grusz Abahatchi

Antwort
von Omnivore08, 108

Und die Evolutionstheorie gilt doch als sehr wahrscheinlich, fast schon bewiesen, oder?

Nicht fast....sie IST bewiesen!

Christliche Märchengeschichten sind schon längst widerlegt!

Antwort
von xschwedex, 96

Moin Edmundbauer, der Name Adam leitet sich aus dem hebräischen ab und bedeutet so viel wie "Mensch".

Adam und Eva stehen sinnbildlich für die Menschen in der Bibelgeschichte.

Antwort
von voayager, 103

Nicht nur das Christentum ist durch die Evolutionstheorie widerlegt, auch der Islam und die jüdische Religion gleich mit, denn auch die beziehen sich ja auf die Bibel.

Wer dennoch tapfer an die Schöpfungsgeschichte der Bibel, der Genesis festhält, ist entweder ausgesprochen infantil oder unterliegt einem psychotischen Massenwahn insularer Art.

Antwort
von fricktorel, 13

Die "Evolutionslehre" (Ps.53,1-2) ist durch "Gottes Wort" (Joh.17,17) widerlegt, richtig (Offb.22,18-19).

Und der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) als Verursacher dieser falschen Lehre wird in Bälde eingesperrt (Offb.20,2).

Antwort
von 1988Ritter, 115

Die Evolutionstheorie ist selbstredend eine Theorie. Folglich kein Beweis.

Wäre die Evolutionstheorie ein Beweis, dann wäre es aber auch kein Problem.

Man mus bei biblischen Berichten immer den Wissensstand der jeweiligen Epoche berücksichtigen. So manches was als wundersam beschrieben ist, dass wäre Heute keine Meldung wert.

Trotzdem findet sich in allem ein wahrer Kern, sowie eine schlüssige Darstellung

Antwort
von LiselotteHerz, 179

Ich bin Atheist und glaube das ohnehin nicht, was in der Bibel steht.

Man muss sich ja mal überlegen, wann die erste Bibel geschrieben wurde, damals kannte man das Wort "Evolution" noch nicht mal, geschweige, dass man sich damit näher befasst hätte.

Was der Mensch nicht verstehen kann, versucht er sich irgendwie anders zu erklären - das wird der Haupthintergrund sein. Hier ein Beispiel zu der Geschichte, dass Moses das Rote Meer geteilt haben soll

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/biblisches-wunder-ostwind-soll-das-meer...

Zudem ist nicht ganz außer acht zu lassen, dass die Kirche doch wunderbar Macht auf diese Art ausüben konnte und noch immer kann. So nach dem Motto "Wenn Du Dich nicht nach den 10 Geboten richtest, wirst Du bestraft"

Ich könnte noch seitenweise dazu weiterschreiben, aber das Wesentliche habe ich hiermit schon gesagt. lg Lilo


Kommentar von Winkler123 ,

Klischeehafte Mainstreamargumentation ohne Basis.

 

Kommentar von LiselotteHerz ,

Ich kenne die Bibel, da wimmelt es von Fehlern. Jesus war ein Zimmermann - in der Gegend haben sie ausschließlich Steinhäuser errichtet,die hatten dort überhaupt keine Holzvorkommen. Der Mann war Maurer! Ist nur ein Beispiel von vielen. Mag ja sein, dass sie ihn gekreuzigt haben, das haben sie damals mit vielen Menschen gemacht, die gestört haben.

Kommentar von danhof ,

Das ist völlig irrelevant.

Ob Jesus auf dem Pferd ritt, oder auf dem Esel, oder in einem Dacia saß - das ist derart unwichtig!

Beim christlichen Glauben mit der Bibel als Gottes Wort und Basis geht es in erster Linie darum, dass wir Menschen Sünder sind und zu Gott umkehren. Gott hat seinen Sohn Jesus geopfert, damit WIR das ewige Leben in Gottes Gegenwart haben dürfen.

Alles andere lenkt vom eigentlich wichtigen Thema ab.

Und wenn mir die Wissenschaft beweist, dass sich die Geschichte in Island abgespielt hat und Jesus eine Frau war und alles 1000 Jahre früher stattfand, wäre mir das auch egal, weil es die Kernaussagen der Bibel nicht verändert.

Kommentar von Mark1616 ,

weil es die Kernaussagen der Bibel nicht verändert.

Wieso nicht? Gott ist allwissend, die Bibel ist durch ihn inspiriert. Wieso sollte in einem von ihm "inspirierten" Buch überhaupt ein einziger Fehler zu finden sein? Wieso sollten offensichtlich Fehler in diesem Buch nicht gleichzeitig die Falschheit der Kernaussagen beweisen, die nebenbei jeglichem gesunden Menschenverstand widersprechen?

Kommentar von comhb3mpqy ,

mark1616: lesen Sie doch mal den Anfang vom Lukasevangelium. Vielleicht hilft Ihnen das weiter.

Kommentar von comhb3mpqy ,

nur weil die Häuser aus Stein sind heißt das doch nicht, dass es keine Zimmermänner geben kann. Ich denke mal, dass die Tische, Schränke und Bett nicht aus Stein waren.

Kommentar von LiselotteHerz ,

Die Menschen, die Betten und Tische aus Holz herstellen, nennt man dann Schreiner. Ich sage, ja, stümperhafte Überlieferungen bzw. Übersetzungen, wer weiß, wie oft da welche Abschnitte immer wieder überarbeitet wurden. Das war auch nur ein Beispiel

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich habe auf den Link geklickt. Aber ich muss sagen, dass ich nicht wirklich glaube, was der Artikel berichtet. Es müsste sich um einen riesigen Zufall handeln, dass gerade dann der Sturm ist, wenn die Menschen aus Ägypten ziehen. Ich bleibe bei dem bericht der Bibel.

Antwort
von Gruffalo, 66

Ja, die Evolution widerlegt das Christentum. Leider erfinden die Christen immer neue Ausreden um weiter ihrem Glauben nachgehen zu können. Übrigens kann man eine naturwissenschaftliche Theorie nicht beweisen, nur widerlegen. Aber das ist noch niemanden, trotz intensiver Versuche, gelungen.

Antwort
von ac1000, 151

Die Bibel ist kein naturwissenschafliches Lehrbuch. Was dort drin steht ist nicht wörtlich zu nehmen, sondern im Sinne von Gleichnissen.

Antwort
von MrsTateLangdon, 193

Es ist alles eine Sache des Glaubens. Manche halten trotzdem daran fest, weil's Ihnen gut tut, aber ehrlich gesagt, geb ich dir recht :D

Antwort
von FooBar1, 131

Nur die wörtliche Auslegung ist widerlegt.

Antwort
von 3plus2, 117

Die Evolution ist noch voll in Betrieb, alles entwickelt sich weiter,Sterne kommen und gehen.

Kommentar von nobytree2 ,

Eine sehr kosmologische Ansicht, sogar die Sterne in die Evolution einzubeziehen. Aber irgendwann komme vielleicht keine Sterne mehr, sollte das Universum den Kältetod sterben (also so weit ausgedehnt sein, dass die Wahrscheinlichkeit von leuchtenden Materieklumpen stark absinkt).

Antwort
von mychrissie, 15

Durch die Evolution ist nicht das Christentum widerlegt, sondern lediglich die naiven 2000 Jahre alten Gleichnisse und Märchen, in denen sich der Wunsch ausdrückt, dass wir mehr als lediglich das Ergebnis von Zufällen sind. Was aber nicht der Fall ist.

Leider? Nein, glücklicherweise! Denn den Zufall zu nutzen ist eine der genialsten "Schöpfungen" die es gibt. Und da "Gott" ja angeblich allwissend ist, wird er schon wissen, warum er sich der Evolution bedient hat, statt sich vor ein paar tausen Jahren durch ein "Schöpfungs-Simsalabim" lächerlich zu machen.

Antwort
von Andrastor, 82

Die Evolutionstheorie ist bereits mehrfach bewiesen. Es ist so passiert wie die Evolutionslehre beschreibt.

Damit kann man sagen ist die Bibel widerlegt.

Gläubige bringen dann gerne das Argument "Aber das ist eine Metapher dafür das Gott das Leben geschaffen hat, das darf man nicht wörtlich nehmen, Religion und Wissenschaft schließen sich nicht aus blah blah"

und dabei merken sie gar nicht dass sie damit die gesamte Bibel als unglaubwürdig abstempeln

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community