Frage von Slawa96691, 57

Ist das BWL Studium wirklich so schwierig, wie viele es behaupten?

Hallo liebes Forum,

ich habe mich für ein Hochschul BWL Studium beworben und eine positive Zusage erhalten. Ich habe zuerst die Hauptschule, dann die kaufmännische Schule besucht und so die Mittlere Reife erworben, die Noten waren alle besser als 1,5.

Allerdings war ich in Mathe sehr schlecht (3,0). Danach habe ich die Ausbildung als Bürokaufmann gemacht und anschließend noch das Berufscolleg und habe nun die FH Reife, Schnitt 1,1.

In Mathe habe ich eine neue Lehrerin erhalten und habe plötzlich nur noch 1er geschrieben. Ich habe nahezu alles verstanden und ich weiß auch nicht was los war, ich war wie ein buch, mathe plötzlich mein liebligsfach, funktionen, statistik, kostenrechnung usw. riesen spaß gemacht, nur 1,0 auch in der prüfung.

Ich mag aber auch bwl fächer sehr und ich will das studieren, weil ich bwl einfach mag und es mich interessiert. ich möchte es schaffen.

ist das wirklich so schwierig? Muss ich jeden tag 5 stunden lernen?

Danke

Slawa

Antwort
von sozialtusi, 27

Naja, was heißt "schwierig"... Ein Studium hat viel damit zu tun, sich selbst zu organisieren.

Es ist halt nicht mehr wie in der Schule, wo Dir jemand sagt "Du musst das lernen und dies wiederholen, in der Arbeit kommt x und y dran". Das machst du komplett alleine.

Wenn Du das kannst oder Dir erarbeiten kannst und willst: alles tutti.

Antwort
von Daleduc, 35

Es gibt in Deutschland ganz viele verschiedene Unis. Jede hat einen anderen Schwerpunkt. Glaube Mainz (oder war es Mannheim?) hat einen sehr guten Ruf, eben wegen des sehr anspruchsvollen Mathematikteils.

Andere Unis gehen das etwas lockerer an. 

Antwort
von Ratlos423, 33

Dieses Fach ist bei den Studenten sehr beliebt. Du solltest schon sehr gut abschließen, um hinterher eine gute Anstellung zu finden. Ein mittelmäßiger Abschluss bringt dich kaum weiter, da kannst du dich gleich als Bürokaufmann anstellen lassen. Will den Beruf damit keineswegs abwerten.Aber die Masse an BWLern ist schon gewaltig und man sollte sich daraus möglichst positiv abheben. Alles Gute!

Antwort
von eni70, 33

Respekt, du hast dich hochgearbeitet!

Du wirst auch das BWL-Studium schaffen.

Was meinst warum so viel BWL studieren,es gibt wahrlich Schwierigeres;-)

5 h pro Tag liegt an dir, aber bedenke, dass kaum ein Student 8 h Vorlesung täglich hat, das relativiert dann die "Hausarbeit".

Mach das!

Antwort
von pedde, 9

Also abgeschlossener BWL-Student kann ich dir ehrlich sagen:

BWL schafft jeder, der es schaffen will, dank dem Bachelor. 75% der Fächer ist reines Auswendiglernen. Den Professoren fehlt es meist an der Bildung (sind oft nebenher Selbsständig) in Sachen Pädagogik, also sind die Anforderungen der Seminararbeiten oder Präsentationen auch meist ein schlechter Witz und eine klare Abstufung z.B. zum Abitur.

Auswendig lernen musst du oft in dem Sinn:

Folien auswendig lernen oder eben alte Klausuren wiederholen.

Aber es scheitern ca. 30% durch die Fächer VWL2 (viele Formeln), Statistik und Finanzmathe. Da du aber dort die Formeln benutzen darfst, ist es eigentlich nicht so schwer und 50% Realschüler + Fos oder Bos schaffen das Studium auch und damit ist der Grad wirklich leicht.

Wenn du jede Woche 5h lernst, kommst du locker mit einem Schnitt besser als 3,0 durch das Studium, voraussgesetzt du bist jetzt nicht schwer von Begriff.

Wichtig: Auswendig lernen und ein wenig sich eben in die Materie einarbeiten. Gerade Fächer wie Bilanzierung, Statistik, Organisationsmanagement oder DV sind eben nicht für jeden einfach, aber auch machbar.

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