Frage von Kommunismusvor 14.04.2011

Ist das Burkaverbot menschenrechtskonform?

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  • Antwort von holodeck 14.04.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Frage stellt sich ebenso gut anders herum: ist die Ausübung gewisser religiöser Traditionen und Bräuche menschenrechtskonform? Dadurch wird die positive Religionsfreiheit naturgemäß beschränkt. 

    Menschenrechte kennen nämlich auch die negative Religionsfreiheit.  Das heißt, die Wahlmöglichkeit, keiner Religion anzugehören und sich keinen religiösen Bestimmungen zu unterwerfen. Da brauchen wir noch nicht einmal das Thema Burka, um festzustellen, dass noch immer Mädchen, die hier bei uns aufgewachsen sind, gegen ihren Willen zwangsverheiratet werden, weil das durch eben jene religiös und kulturell verwurzelten Bräuche, von denen die Burka nur einer ist, als richtig angesehen wird.       

    Muslimische Frauenrechtlerinnen kämpfen aus gutem Grund gegen das Verschleierungsgebot. Es ist dies keineswegs durch den Koran vorgegeben, sondern Ausdruck eines zutiefst patriarchalischen und anachronistischen Werteschemas. Allein das führt außer der religiösen Wahlfreiheit div. Persönlichkeitsrechte ad absurdum, da gleichzeitig durch die patriarchalischen Strukturen die wirtschaftliche Selbständigkeit sowie das Recht auf Selbstbestimmung der Frau unterbunden ist, ja sogar massiv eingeschränkt wird. Und zwar unter Androhung bzw. Ausübung körperlicher Gewalt. Da wird nicht lange diskutiert.   

    .  

    Werte stehen immer in einer Hierarchie und einer im Kontext nachvollziehbaren gewichteten Relation zueinander. Allein das entlarvt den menschenrechtlichen universellen Anspruch an die Unteilbarkeit als illusorisch. Solange zumindest, wie die einen Werte sich aus unteilbaren religiösen Grundsätzen, die anderen sich aus unteilbaren humanistischen Werten heraus ableiten. Diese unterschiedliche Gewichtung lässt sich nicht einfach 1:1  von einem gesellschaftlichen Kontext in den nächsten transportieren.  

    .  

    Letztendlich ist also der Konflikt um die Burka ein Wertekonflikt, der den in Europa hochbewerteten Gleichberechtigungsgrundsatz ebenso betrifft, wie die Persönlichkeitsrechte. So gesehen sollten wir in Zeiten der Frauenquoten in der europäischen Wirtschaft getrost und ohne schlechtes Menschenrechts-Gewissen die Burka in Europa verbieten. Es ist Teil unserer kulturellen Identität, dass Frauen nicht verschleiert herumrennen. Es darf im Kontext einer westlich geprägten Gesellschaftsstruktur den muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern - und jenen, die es werden wollen - ohne Gefahr für deren Leib und Leben durchaus zugemutet werden, sich ein grundsätzliches Verständnis westlicher humanistischer! Werte anzueignen und die Sinnhaftigkeit sowie die Aktualität der eigenen tradierten patriarchalischen Familien- und Gesellschaftsstrukturen in einem westlich geprägten Lebenskontext in Frage zu stellen.        

    .  

    Man sollte in Europa sogar noch mehr darüber nachdenken, Religionen von ihrem seltsamen Artenschutzprogramm, auf das die Berufung auf die Religionsfreiheit oftmals hinausläuft, auszunehmen. Weshalb beispielsweise das religiös motivierte Schächten von Tieren in Abweichung vom bundesdeutschen Tierschutzgesetz noch immer einer Ausnahmeregelung unterliegt, ist im 21. Jahrhundert einer aufgeklärten Bevölkerungsmehrheit nicht mehr vermittelbar.

  • Antwort von evangelista 14.04.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es gibt  keinen Grund aus religiösen Gründen das  Gesicht völlig zu verhüllen, weil dadurch  die Identität eines Menschen verloren geht.

    Denn wir unterscheiden uns durch unser Gesicht, an dem wir auch zu erkennen sind.

    Das wird durch das Tragen der Burka  total verhindert.

    Schließlich hat Gott uns nicht als Gesichtslose  Wesen geschaffen.

    Wer das verlangt zerstört damit die Identität und  die Menschenwürde.

    Genauso wird dadurch die menschliche Beziehung und Kommunikation extrem eingeschränkt.

    Wer unterhält sich schon gerne mit einem gesichtslosen Menschen?

    Es ist schon unangenehm mit jemand zu sprechen,  der eine Sonnebrille trägt, die den Blickkontakt  nicht ermöglicht.

    Es ist Mensch  verachtend, wenn von Frauen verlangt, dass sie   ihr Gesicht  verhüllen sollen.

     

  • Antwort von Kristall08 14.04.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Is mir wurscht, ich will die Dinger hier nicht sehen. Ich persönlich finde das menschenunwürdig. Wer das tragen will, soll halt in einem muslimischen Land bleiben.

  • Antwort von fritzhund 14.04.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    JA !!!Wem das nicht gefällt...und Tschüß !!!Auf Nimmerwiedersehn...

  • Antwort von Fridolina 14.04.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich halte es sehr wohl für menschenfechtskonform unter der voraussetzung, dass das tragen der burka nicht auferzwungen ist, beispielsweise aufgrund der religion des ehemannes. wenn eine frau sich für den islamischen glauben entscheidet, sehe ich nicht warum sie nicht auch, wenn sie das möchte eine burka tragen sollen darf. ein burkaverbot verstößt meiner meinung nach nicht nur gegen die religionsfreiheit sondern auch gegen die persönlichkeitsrechte der betreffenden frauen. ein staat darf einem menschen meiner meinung nach keine vorschriften machen, was dessen kleidung betrifft, es sei denn nach den prinzipien einer werhaften demokratie ( etwa beim hakenkreuz). diese treffen hier aber nicht zu. was natürlich nicht geschehen darf ist, dass einer frau eine burka von ihrem sozialen und kulturellem umfeld aufgezwungen wird. doch solange dies nicht der falll ist sehe ich keinen anlass zu einem burkaverbot. ein komplettes verbot der burka löst das problem des zwanges nämlich nicht, sondern schafft nur einen anderen zwang ( den des nichttragens für die, die es gerne wollen). wenn ich mir die mittlerweile fast totale überwachung durch staat und industrie so ansehe finde ich eher, dass mehr menschen sich vor den augen der öffentlichkeit verbergen sollte, aber das tut hier wohl nichts zu sache. was denn sinn der burka angeht, so finde ich nicht, dass man darüber überhaupt urteilen kann weil religion nun einmal nichts mit vernunft sondern nur mit glauben zu tun hat. und an dem gedanken, nur die inneren werte und nicht das äußerliche zählen zu lassen habe ich nichts auszusetzten. dass die burka nicht unbedingt mit weiblicher beschneidung, zwangsehe und ähnlichem einhergeht, brauche ich hoffentlich  nicht zu erwähnen. Ich hoffe auch, dass der grund für die allgemeine anti-burka stimmung nicht auf die antiislamischen hetzparolen von bild bams und co zurückgehen. deren sicht auf den islam grenzt schon fast an volksverhetzung und hat wenig mit der realität zu tun.

  • Antwort von MojitoTom 14.04.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe einen Artikel im Internet gefunden, den ich persönlich für recht interessant halte. Der Text ist sehr ausführlich und wurde von mir etwas gekürzt.

    <a href="http://www.shoffmeier.de/islam-frauen-und-schleier-ein-kurzer-ueberblick.html" target="_blank">http://www.shoffmeier.de/islam-frauen-und-schleier-ein-kurzer-ueberblick.html</a>       Das Thema Verschleierung ist im Islam ein weites Feld, das sehr kontrovers diskutiert wird und viel Platz für Spekulationen, Fehler und Irritationen offen lässt. Blickt man zurück in die Geschichte und schaut sich die Kleidung der Frauen einmal genauer an,  wird man schnell feststellen, dass die Kopfbedeckung von Frauen keine Erfindung des Islams ist.   Bereits im alten Rom trugen die Frauen einen Schal, über ihr Haar zu werfen, wenn sie auf den Straßen unterwegs waren. Nicht nur in Rom, auch in Griechenland war es eine weit verbreitete Sitte.   Selbst im Christentum ist die Verschleierung der Frauen durchaus bekannt, zumindest war es weit verbreitet, Kopftücher zu tragen, wenn man in die Kirche ging. Bis heute kann man im südlichen Europa diese Tradition noch immer beobachten.    In der Region der Arabischen Halbinsel führte Muhammad als religiöser und politischer Führer auch eine Kopfbedeckung für die Frauen ein. Allerdings war es zunächst weniger als religiöse Vorschrift zu verstehen, sondern eher als Statussymbol. Durch das Tragen einer Kopfbedeckung bzw. einer gedeckteren Kleidung sollten sich die freien und sittsamen Frauen von den Sklavinnen abgrenzen.   Im Koran sind zwar zwei Suren, die sich mit der Verschleierung bzw. Zurückgezogenheit der Frauen, auseinandersetzt. Die Festlegungen im Koran sind im kulturellen und historischen Zusammenhang zu sehen und zu erklären. Da die Ansichten auseinander gehen, gibt es immer wieder Diskussionen über die Art und Weise der Verschleierung aber auch über die Pflicht, überhaupt einen Schleier zu tragen.   Warum es gerade um den Burka-Verbot eine so hitzige Diskussion gibt, ist kaum nachvollziehbar. Sicher geht es um politische Ansichten und die Diskussion über das Eingreifen von Regierungen in Menschenrechte. Die Frage ist aber, ob die Burka wirklich Bestandteil des Glaubens ist. Die Burka wird selbst von vielen islamischen Rechtsgelehrten als nicht notwendig angesehen. Man findet nirgendwo Hinweise darauf, dass eine Frau derart verschleiert und versteckt herumlaufen muss. In vielen Regionen ist die Burka nicht nur ein politisches Mittel, sondern ganz klar sichtbares Zeichen der absoluten Unterdrückung der Frauen.    Neben der Burka gibt es noch einen Gesichtsschleier, den Niqab (نقاب), der von einigen Musliminnen getragen wird. Der Niqab entstammt ursprünglich der Beduinenkultur, wurde aber sicher in der Art und Weise des Tragens verändert.    Bei den Beduinen war (und ist es noch bis heute) üblich, ein Tuch zu tragen, um sich gegen Sand und Sonne zu schützen. Übrigens tragen bei den Beduinen sowohl die Frauen als auch die Männer Tücher. Hier ist die Kopfbedeckung vor allem auch aus geografischer Notwendigkeit heraus zu erklären. Der Niqab ist traditionell auf der Arabischen Halbinsel verbreitet, wobei er in seiner Form von Land zu Land unterschiedlich ist. Gerade in den Golfländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten haben sich sehr kunstvolle Formen durchgesetzt, bei denen der Niqab mit einer Maske verbunden wurde.    All die bisher genannten Kopfbedeckungen bzw. Ganzkörperschleier sind heute mehr oder weniger Ausdruck der Unterdrückung der Frauen und sie sind eher politisches sowie kulturelles Mittel als religiöses Symbol.   Wie heftig man auch immer die Diskussion über die Verschleierung der Musliminnen führt, darf man nicht vergessen, diese nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg zu führen, ansonsten verhält man sich sicher auch in Europa nicht besser als die Männer in den patriarchalisch beeinflussten Regionen.  Die Frauen in den islamischen Ländern haben den Kampf für ihre Emanzipation aufgenommen und erreichen mehr oder weniger gute Fortschritte. Diese Fortschritte darf man sicher nicht mit der Emanzipation der Frauen im Westen vergleichen, man darf sie auch nicht an dem Tragen oder Ablegen des Schleiers festmachen, sondern daran, wie die allgemeinen Bedingungen für Frauen in den islamischen Ländern sich ändern, verbessern.   Die Entscheidung, einen Schleier zu tragen, sollte jeder Frau allein zukommen, wenn das erreicht ist, ist die Frauenbewegung in den islamischen Ländern einen ganzen Schritt nach vorn gekommen. Man sollte also aufhören an Äußerlichkeiten Zeit zu verlieren, sondern man sollte unterstützend daran arbeiten, dass Frauen nicht aus der Öffentlichkeit verdrängt werden und genau die Rechte auf Bildung und Beruf erhalten, wie Männer auch.    Dass es Unterschiede in der klassischen Rollenverteilung zwischen den beiden Geschlechtern gibt, ist dabei auch in Deutschland bekannt und kann durchaus beibehalten werden. Was enden muss, ist die Bevormundung der Frauen durch die Männer.
    
  • Antwort von theIgor 14.04.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Burka verstößt gegen die Rechte der Frauen, die gezwungen werden, das Ding zu tragen.

  • Antwort von dolga 14.04.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    wenn du frankreich meinst, wird es ja auf vemummungsverbot aufgesattelt.

     

     das ist ok

  • Antwort von romeo27 14.04.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ja ich finde das es menschenrechtskonform ist, denn das tragen bekundet eine eindeutige politische und religiöse gesinnung.....

  • Antwort von crazyrat 14.04.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja, es ist Menschenrechtskonform

    Die Burkha ist in keiner Religion als Gewand für die Frau festgeschrieben. Auch im Islam ist sie nicht vorgeschrieben.

  • Antwort von Tobias87 14.04.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja, aber sinnlos und aktionistisch.

    Wenn jemand eine solche Kleidung freiwillig trägt, ist dagegen ebensowenig rechtlich vorzugehen wie gegen andere dem Mehrheitsgeschmack nicht entsprechende Kleidungs- oder Frisurstile. Die Freiheit einer freiwilligen Burkaträgerin, sich ihren Wünschen gemäß zu kleiden, schränkt nämlich niemand anderes Freiheit ein, sich seinen Wünschen entsprechend zu kleiden.

    Wenn hingegen eine Frau dazu gezwungen wird, eine Burka zu tragen, ist nicht davon auszugehen, dass ein gesetztliches Burkaverbot dazu führen würde, dass, wer immer die Frau dazu zwingt, nun sein Verbot, etwas anderes als eine Burka zu tragen, aufhebt. Stattdessen werden sich die Frauen zumeist gar nicht mehr in die Öffentlichkeit begeben dürfen - denn so, und nur so, erhält man unter Geltung eines gesetzlichen Burkaverbots die Regel "Du gehst nur in einer Burka außer Haus" aufrecht.

    Für die Frauen, um die es ja gehen sollte, ist damit also nichts gewonnen.

  • Antwort von superjanchen 14.04.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Niemand hat einem anderen vorzuschreiben, wie sie ihre Religion praktizieren sollen. Ich finde es schade, dass der Islam hier eher schlecht angesehen wird. (Wobei es aber schon Grenzen gibt, z.B. wenn Gewalt angetan wird)

     

    Die Menschenrechte sagen in Artikel 18:

    Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

     

    Das "Vermunnungsverbot", womit man die Burka verbietet nimmt Muslimen die Religionsfreiheit. Man könnte genauso das Osterfest verbieten, weil es gewaltverherrlichen ist. Das Grundproblem, was hinter diesem Gesetz steckt, ist doch, dass Muslime in Europa nicht willkommen sind und die Menschen sie nicht tolerieren, weil es neu und ungewohnt ist verschleierte Frauen zu sehen. Es ist die Islamophobie und die (islamfeindliche) Propaganda in den Medien, die uns eben so prägen.

    Doch wir vergessen, dass es erstens sicher einige Frauen gibt, die die Burka gerne anziehen und zweitens, dass es einfach Teil ihrer muslimischen Kultur und Religion ist und dort darf der Mann auch mal über die Frau bestimmen. Verschleierung gehört zur muslimischen Religion, auch wenn es manche vielleicht nicht so gerne machen, aber sie ist doch bereit es zu tun.(Und ich glaube, die allermeisten machen das gerne und freiweillig und außerdem finde ich persönlich, dass es auch gut aussieht und moralisch (auch aus bibl. Sicht) besser ist))  Da ihnen diese Religionsausübung und -bekennung verboten wird, ist es ein Verstoß gegen die Menschenrechte.

     

    Das ist wie die Apartheit, wo man einfach angenommen hat, Schwaze Menschen sind schlechter als Weiße und man dürfe sie deswegen minderwertig behandeln, ihnen Rechte nehmen usw.

    Muslime sind genauso vernünftige, intelligente und (ich nehme an) freidenkende Menschen, die sich ihre Meinung selber bilden können und diese vertreten wollen.

    Man darf sie nicht für unfähig erklären, ihre Religion selber venünftig zu gestalten. Denn aus ihrer Sicht (und auch anderer gottesfürchtiger Religionen) ist es sinnvoll die Frau vor Blicken anderer Männer zu schützen, was ich auch würdiger finde als knappe Outfits, wo man zu viel sieht, z.B. Hosen, an die wir eben schon gewöhnt sind.!!

  • Antwort von Azizamasrya 14.04.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Gegenfrage: Ist das Vermummumgsverbot menschenrechtskonform? Möchtest Du jemanden über den Weg laufen, von dem Du a.) das Geschlecht gar nicht feststellen kannst, und b.) nicht weißt, wieviel Kalaschnikovs er unter seiner "Robe" versteckt halten kann??? c.) Möchtest Du in ein Flugzeug steigen wo solch ein Mensch - undefinierbaren Geschlechts - ohne durchleuchtet zu werden, einsteigt???

  • Antwort von patrixxx 14.04.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ist natürlich nicht ganz einfach, man kann ja argumentieren, dass jeder anziehen kann was er will. Wenn ich mich verkleiden will, ok wieso nicht, wäre irgendwie schon eine Einschränkung wenn einem der Staat vorgibt was man tragen darf und was nicht.

    ABER: Das ganze Thema ist ja ein rein religiöses bzw. kulturelles Problem. Warum soll sich die Frau denn überhaupt vermummen? Weil sie es so will? Naja, vielleicht einige. Allerdings auch nur deswegen, weils die Mutter so gemacht hat und die Großmutter usw. und weil das was man als Kind schon gelernt hat auch später als Maßstab nimmt. Oder um die Familie nicht zu entehren oder aus Angst vor bösen Blicken?

    Das Kernproblem ist doch die Religion und ich möchte ausdrücklichst betonen nicht nur der des Islams sonder jegliche Religion, Sekten  vergangener Tage, die doch stets nur der Unterdrückung von Völkern, Rassen oder Geschlechter dienten. Ich meine weshalb sollte ein Gott, nennen wir dieses allmächtige Wesen, das alles geschaffen hat und in desen Reich wir einziehen wenn wir mal nicht mehr sind, ein Interesse daran haben, dass sich die Frau verschleiert, oder dass ich am Sonntag zur Kirche gehe und das brave Lamm spiele. Wäre das nicht ein ziemlich Geltungssüchtiger, geistig beschränkter Gott?

    Von dem her würde ich viel weiter gehen und sagen, lasst uns doch komplett alle Religionen abschaffen.

    Ist ja schön und recht zu glauben, wenn ich tot bin komm ich in den Himmel. Ja super. Die größte Selbstverarsche der Menschheitsgeschichte.

    Ich glaube ja auch, dass es irgendwas gibt, was alles geschaffen hat, was den Urknall ausgelöst hat, was über dem steht was ein Mensch auch nur annähernd begreifen kann.

    Wenn dieses etwas allerdings so einen lächerlichen Schwachsinn verlangt wie Verschleierung, Beten, Beschneidungen oder ähnliches, dann leck mich am A*sch, dann komm ich mit Freude in die Hölle.

  • Antwort von justfine 14.04.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    im koran steht nichts von einer burka. auch über das thema jungfräulichkeit lässt sich streiten. es steht zwar im koran dass die frauen als jungfrauen in die ehe gehen sollen aber es steht nichts über das hymen an sich drinne, dass dieses noch intakt sein muss...

    ich find es menschenrechtskonform ! ich find sws dass man sich anpassen soll. wenn wir zb in die islamischen länder gehen, dürfen frauen auch nicht in die moscheen und sollen sich auch bekleidet anziehen. daher find ich es gut wie es ist !

  • Antwort von babulja 15.04.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mal etwas lustiger: die Burka begrenzt das Recht auf freie Auswahl seiner Ehepartner - siehe beigefügtes Bild.

  • Antwort von Strassenkater 14.04.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja nun kommt das Menschenrechtsargument dazu .Frage:ist es überhaupt menschlich

    als Frau seine Schönheit zu verbergen?Und jetzt das Alah-Argument?Weshalb hat überhaupt Alah Frauen so gemacht von Natur aus so das sie wieder alles

    Verschleiern lassen müssen?-Eigentlich unlogisch.Nein das haben sich in ferner Zeit

    heisse Islame ausgedacht deren Enthaltsamkeit brachte sie auf den Gedanken -

    es ist Gotteswille daher Gesetz.Es ist das nicht alleine,die Verstümmelung der

    Geschlechtsorgane kommt ja noch dazu.Ist das Menschlich?Kommt mir daher nicht mit

    dem Menschenrechtargument.Unsere Gesellschaft hat sich von solchen Mittelalter

    befreit oder wollen wir es hier wieder einführen?Wie wärs denn mit Keuchheitsgürtel

    für jede Frau?Oder Scheiterhaufen für Hexen die gabs ja wirklich mal!Ich begrüße daher

    das Gesetz des französischen Staates-alle Achtung!

     

  • Antwort von Gartenphilo 14.04.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das Burkaverbot ist eine stark ideologische Forderung. Es wird versucht eine Kultur zu verändern, die aber hier gar nicht ihren "Hauptsitz" hat. Was soll das also? 

    Wenn wir die Unterdrückung der Frau verhindern wollen, müssten wir eher in die Bildung der Frau in arabischen Ländern investieren, mehr als in deren Öl. 

    Kein Mensch würde Clownskostüme verbieten wollen, weil man darin doof aussieht und man das Gesicht nicht erkennt. Insofern empfinde ich ein Verbot der Kleidungsfreiheit als starke Einschränkung der Rechte. Zu rechtfertigen wäre es bei einem moralisch übergeordneten Zweck, der ist durch die mangelnde Durchsetzungskraft und die mangelnde Wirkungskraft eindeutig nicht gegeben. 

    Mit Toleranz und Dialog erreicht man mehr als mit plumpen Allzweckwaffen (Verboten)

  • Antwort von derlustigetyp 14.04.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Während Mohammedaner hier das Burkatragen durchsetzen wollen, ermorden sie christliche Minderheiten in ihrem Land. www.kirche-in-not.de

  • Antwort von Hyde4 14.04.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Die Frage wurde eben schon gelöscht, weil es keine Suche nach Rat ist, also wird sie es vermutlich auch wieder. Sowas gehört ins Forum. Und nein, ich finde es immernoch nicht okay.

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