ist das bewusstsein eher teil des physischen, oder eher teil des psychischen?
bin mir nicht sicher. die einen sagen bewusstsein hätte was mit denken zu tun, oder auch der seele, wobei diese nicht definiert ist u wohl auch nicht kann. andererseits, ist man nicht bei bewusstsein, so ist es meist eine körperliche beeinträchtigung.
ist es nun eher teil des physischen o teil des psychischen?
-
Hilfreichste Antwort von lsanchez 08.07.20123 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Super Frage ;-) Soweit ich weiß gibt es verschiedene philosophische Standpunkte zu dieser Frage; unter anderem befaßt sich das sogenannte Leib-Seele-Problem genau mit solchen Fragen und geht sogar noch einen Schritt weiter, indem hinterfragt wird, ob man überhaupt zwischen Körper und Geist unterscheiden sollte.
Aus einer neurobiologischen Sicht muss die Antwort m.E.n. physisch lauten; das ist halt die Geschichte von den Sinnesrezeptoren, den Aktionspotenzialen in Deinen Nervenzellen, der Informationsverarbeitung im Hirnstamm, der Filterung durch den Thalamus und der Bewußtwerdung perhipherer Reize im Großhirn - sofern der Thalamaus da nix weggefiltert hat.
Wie das mit dem Gehirn funktioniert, ist hier etwas ausführlicher und mit weiteren Links zu Videos aufgeschrieben:
http://psychologieimalltag.com/2012/05/15/maschine-mensch-vs-wunder-leben/
Allerdings wirst Du feststellen, dass Deine Frage auch in diesem Artikel eine zentrale Rolle einnimmt ;-)
Somit hängt die Antwort also wie immer davon ab, wen Du fragst :-) Wenn Du Deine eigene Antwort finden möchtest, kommst Du wahrscheinlich nicht umhin, Dich sowohl mit dem Leib-Seele-Problem, als auch mit dem Gehirn zu befasst. Ist aber nicht schlimm, weil beides interessant ist.
Viel Spaß damit :-)
-
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Fährt ein Auto aufgrund seines Motors oder aufgrund seines Benzines? Funktioniert ein Computer aufgrund seiner Hardware oder seiner Software?
Wo also sollten alle wahrgenommenen Erfahrungen abgespeichert werden, wenn nicht im biologisch physischen Gehirn?
Und was sollte schon in einem leeren physischen Gehirn ablaufen können, ohne einen psychischen "Inhalt" als Prozess der wahrgenommenen Erfahrungen?
Natürlich benötigt Bewußtsein beides, sowohl die Physe, wie auch die Psyche, Hülle für die Funktionsmöglichkeiten und Inhalte, die bearbeitet werden.
Eine "Seele", wie man sie in spiritueller Hinsicht meint, ist weder etwas psychisches noch etwas physisches, andernfalls müßte sie ja sonst mit dem Körper sterben.
Eine Seele muß sich entsprechend "außerhalb" des körperlich begrenzten Funktionsprozesses befinden, hat dann jedoch eine informelle Verbindung zum körperlichen und den Prozessen darin.
Lieben Gruß ;-)
Kommentar von soulbridge1soulbridge1 08.07.2012Hmmm .... ergänzend fällt mir dazu noch ein:
Bewußtsein ist ja außerdem nichts weiter, als eine Überprüfung und Messung der eigenen Funktionsprozesse. Natürlich könnte man widerum auch überprüfen, wie man seine Funktionsprozesse überprüft..... usw.
HIer käme man irgendwann auf die Frage, wo und was ist das "Ich" und gibt es eine Entscheidungsfreiheit?
Meiner Meinung nach ist körperlich weder ein freier Wille möglich, noch gibt es ein "Ich", außer das, was man aufgrund seiner Erfahrungen als Willen und somit als "Ich" definiert hat. Den Körper betrachte ich daher eher wie ein Automatikgetriebe, das so konstruiert wurde, wie es auf bestimmte Ereignisse reagieren soll. (Warum es wann in den nächsten Gang schalten soll)
Die Frage, die sich mich bei dieser Betrachtungsweise jedoch stellt ist, "wer tritt dann eigentlich das Gaspedal"? Wenn es nicht jeweils das eigene abgeschlossene System selbst ist, dann liegt die Beeinflussung zu einem scheinbaren eigenen Willen zwischen den Dingen .... also außerhalb der von uns scheinbar abgeschlossenen und autark funktionierenden Systemen, wie dem körperlichem System Mensch.
Damit wären wir beim System Symbiose und Zwischenebenen, wie die Seele.
Interessant ist, daß es nicht möglich ist zu beweisen, wer man ist, aber es ist viel leichter zu beweisen, wer man nicht ist. Umso tiefer man seine Suche nach dem eigenen "Ich" folgt, desto mehr verläßt man in seinem Innersten seinen Körper. Das mag einen erst verblüffen, aber eigentlich ist es nicht unlogisch.
So, wie wir Automatismen haben, die es uns ermöglichen die meisten Dinge unbewußt machen zu können (wir können deshalb bsw. gleichzeitig gehen und uns unterhalten) und auch unsere biologischen Organe und deren Zellen jeweils ihre Aufgaben haben, ist der gesamte Zellenstaat Mensch ebenfalls wie eine Maschine, als Teil eines größeren Systems, die für die automatische Abwicklung von bestimmten "Minni-Prozessen" konstruiert ist. "Minni-Prozesse" im Lernen und Handeln und der Überprüfung seines eigenen Tuns und Denkens in sofern, als sie nur Minnientscheidungen gegenüber übergreifenden größeren Entscheidungen sind, so, wie sich ein General nicht um die Einzelfallentscheidungen seiner Soldaten kümmert. Jede Ebene ist entweder mehr für die Details oder dem übergreifenden Zusammenhang zuständig. Und das hieße, um mal bei dem Beispiel Soldat / General zu bleiben, daß der richtungsweisende übergeordnete Wille des Soldaten eigentlich der Wille des Generals ist. Entsprechend ist die Definition des "Ichs" oder das "Bewußtseins" eine Frage der ausgewählten Betrachtungsebene.
Daher kommt auch oft der Rat, auf seine "Seele" zu hören, nämlich in der Anname, hierin ein übergeordnetes "Ich" zu haben, daß auch jenen Zusammenhang und Wissen kennt, das man selbst nicht erfassen kann. (Unsere Milz hat auch keine Ahnung, woher das Bier kommt ;-)
Ein höheres Bewußtsein und den Sinn seiner Selbst und dessen was man tut oder tun sollte, wäre somit nur dadurch erreichbar, indem man die Wahrnehmung zum medialen Äußeren (was dem tiefsten Inneren entspricht) nicht ignoriert, sondern sich der Kommunikation mit seiner Seele und der Welt öffnet, zuhört und somit den "Einklang" findet. Man verhält sich dann auf eine Art und Weise, wie es der Symbiose dient. Also genau die Verhaltensweise, die ein Mensch ja ebenso auch von seinen eigenen Körperzellen verlangt, damit sein eigenes ganzes Körper-System in Symbiose funktioniert, andernfalls hätte er nämlich die Krankheit Krebs.
"Bewußtsein" kann also vielleicht somit auch als Teil des Meditativen beschrieben werden.
Soulbridge ;-)
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 08.07.2012Wer bringt den Motor zum laufen, das Benzin oder die Zündung, wer bringt die impulse der Zündung zum Motor, die Leitungen oder dass Signal der Batterie?
So gerne wie ich Metapher des alltages verwende, der Motor läuft, aber ohne Fahrer mit Bewusstsein dass Denkt, tut das Auto überhaupt nichts. Schöner philosophischer Vortrag, aber absolut Sinnfrei.
Kommentar von soulbridge1soulbridge1 08.07.2012Astroprofiler: "..., aber absolut Sinnfrei."
.... das war auch mein erster Gedanke, als ich Dein Kommentar laß.
Lieben Gruß ;-)
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 08.07.2012Wer keine Kritik verträgt, sollte nicht kritisieren. :-)))
Ich kann Sie vertragen, ich habe allerdings noch keinen philosophierenden getroffen der es konnte. :-)))
Ist Dir die Sinnfreiheit erst aufgefallen, nach meinem Kommentar, dann wars ja Sinnvoll, meine Anmerkung. :-)))
Kommentar von soulbridge1soulbridge1 08.07.2012Bist wohl ein Verdrehungsexperte. ;-)
So nach dem Motto: "Wenn man nicht überzeugen kann, dann verwirre wenigstens.'"
Du bist lustig.
Danke für Deine Aufmerksamkeit, Selbstoffenbarung und redliche Bemühung.
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 09.07.2012Muss man nichts weiter zu sagen, lies mal deinen vorletzten Kommentar. :-)))
Kommentar von soulbridge1soulbridge1 14.07.2012Nur weil Du behauptest, daß das, was ich schrieb Sinnfrei sein soll, weil Du den Sinn nicht nachvollziehen kannst, heißt es ja noch lange nicht, daß es auch Sinnfrei ist. Ich denke, was ich geschrieben habe, hat durchaus Sinn.
Was ich schrieb ist meine persönliche Meinung, meine Perspektive. Jeder hat eine andere. Das ist Geschmacksache. Über Geschmack kann man sich nicht streiten. Also was soll es da zu kritisieren geben? Wenn ich schreibe, meine Lieblingsfarbe ist blau, dann gibt es daran auch nichts zu kritisieren. Es trotzdem zu tun, daß ist unsinn.
Was Du schreibst ist keine Kritik, sondern nur eine Abwertung. Ich vermisse Argumente.
Du schreibst: "aber ohne Fahrer mit Bewusstsein dass Denkt, tut das Auto überhaupt nichts." Erstens stimmt das nicht generell, denn auch im Auto gibt es Prozesse, die ohne das Denken des Menschen autark funktionieren, weil sie auf irgendetwas reagieren, zweitens reagiert ja auch der Mensch auf vieles unbewußt, drittens stellt sich nun mal für mich die Frage, wer steuert den Menschen, so wie der Mensch das Auto steuert und viertens ist das ja auch ein Punkt, über den ich oben selbst geschrieben habe, den Du nur wiederholst und dies als Scheinargument benutzt, als hätte ich diesen Punkt nicht erwähnt, um dadurch meine Aussagen als Sinnlos darzustellen.
Du kennst mich nicht und weißt daher auch nicht, ob ich Kritik vertrage und in welchem Umfang ich andere darum bitte. Darüberhinaus ist niemand verpflichtet die Kritik anderer annehmen zu müssen, daß sollte doch wohl jeder noch selbst entscheiden dürfen, sonst wäre es Manipulation, einem anderen seinen Willen aufzuzwingen zu wollen, womit Du einfach nur ein Todschlägerargument verwendet hast und damit mehr über Dich selbst offenbarst, als über mich.
Du hast meiner Ansicht nach nichts gesagt, sondern nur entwertet. Was gibt Dir das? Erhöt es Dein Selbstwertegefühl?
-
-
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Das Psychische ist teil des physischen, ist ein Teil des physischen beeinträchtigt ist das psychische nicht oder nur noch zum teil (Areale) vorhanden und somit funktionsfähig um zu denken, Wahrnehmung ist kein denken. verarbeiten ist denken.
Der Sitz der Seele ist philosophischer Streitpunkt von Esoterikern und wissenschaftlichen philosophierenden, da es keine Philosophen meht gibt, nur noch philosophierende, ist und wird es immer Streitpunkte in der Ansicht geben solange wie es philosophierende Wissenschaftler gibt.
Der Sitz der Seele wird dem Bewusstsein zugeordnet, weil der Instinkt nicht denkt, er reagiert nur. Die Seele wird als das Gefühlte, dem Sitz der Gefühle zugeordnet, der instinkt denkt nicht er nimmt wahr.
Ein Tier denkt nicht und doch hat es Mitleid?
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 08.07.2012Bei Bewusstsein sein ist eine physische Funktion, Bewusstsein haben ein (psychischer Prozess der eine Funktion (übertragung von elektrischen impulsen) voraussetzt.
Es kann also nur eine physische Grundlage haben, die psyche ist das Ergebnis dieser Funktion, nein ein Tier kann deshalb nicht denken weil das phisische Gehirn nicht so weit entwickelt ist.
-
-
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nur weil man wegen einer körperlichen Beeinträchtigung nicht bei Bewusstsein ist oder das Bewusstsein verloren hat , heisst das nicht das es nun verschwunden ist. Es existiert auf einer anderen Ebene , da es Teil von allem ist .Selbst in der Materie wirkt sie letztentlich wiederum als ein Teil des Ganzen. Wobei der Bewusstsein- Grad , der unterschiedlichen Stufen oder Ebenen sich bei ( physisch od. psychisch ).voneinander abheben. Deshalb wirkt Bewusstsein in allem.
Kommentar von AlphaundOmegaAlphaundOmega 20.09.2012Deshalb wirkt Bewusstsein in allem gleichermaßen, sowohl als auch ...........
Kommentar von beemayabeemaya 20.09.2012ich hab zwar ausser schwarz nix gesehen in narkose aber stimmt schon das ist ja nur betäubt u ähnlich der remphase im schlaf. manche sollen ja auch träumen. das mit den ebenen da kenn ich mich nicht aus aber in verbindung mit raum u zeit u wahrnehmung kommts für mein verständnis hin. :) ohne uns kein bewusstsein ohne bewusstsein kein uns logisch, wenn ich das so richtig verstanden hab
Kommentar von AlphaundOmegaAlphaundOmega 20.09.2012Ich halte mir folgenden Satz immer vor Augen ; Bewusstsein existiert ohne Denken, aber Denken nie ohne Bewusstsein.
Kommentar von beemayabeemaya 21.09.2012naja....ok
-
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Unser Bewusstsein ist ein Ganzes, alle Fasern unseres Seins und seiner Evolution, sowohl der natürlichen wie auch der kulturellen einschließend. Eine interessante Vorstellung dazu ist die 3-Welten-Theorie von Karl Popper, wobei man beachten muss, dass auch Welt 1 Teil unseres Bewusstseins ist, meist ohne dass wir es bemerken (was wäre unser Bewusstsein ohne die Inputs der Sinne?), Welt 2 ist bereits eine Welt der Bewertungen der Inputs aus Welt 1 und erst Welt 3 ist die von vielen so gern isolierte Welt der gedanklichen Verarbeitung aus Welt 1 und Welt 2. Nur ohne Welt 1 gäbe es keine Welt 2 und erst recht ohne beide keine Welt 3. Die das Geistige in den Vordergrund stellen zäumen sozusagen der Pferd vom Schwanz auf.
-
Antwort von PPZed 08.07.20122 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nach meiner Auffassung besteht das einzelne Individuum aus der Trinität des Verstandes, der Psyche und der Physis. Es liegt an jedem Selbst die Eckpfeiler des Seins in Einklang zu bringen, zu entfalten sowie kontinuierlich weiterzuentwickeln. Und man höre nicht, was die Majorität einem vordenkt oder vorlebt, sondern man suche die Wahrheit in sich selbst, die eventuell einzig für ihn gilt. Wichtig für diese Art zu leben, ist ein essenzieller Faktor notwendig, Prinzipien, die nicht einmal für einen selbst antastbar sind.
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 08.07.2012Trinität aus Psyche und Physis. :-))
Was ist das dritte, die Störung der jeweiligen Majorität, des einzelnen Individium.
Denkt ihr auch mal darüber nach, was ihr so geschwollen von Euch gebt?
:-)))
Kommentar von PPZed 09.07.2012Verstand, der Psyche und der Physis, nun das sind die goldene Drei.
Kommentar von beemayabeemaya 20.09.2012war da nicht noch Pneuma :)
-
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
das denken selbst (das geistige) ist ja auch eher gefühlt (wahrnehmung) also psychisch. doch eine trennung zwischen körperlich, geistig und seelischem gibt es nicht (das hat mal einer irgendwann so strukturiert, vielleicht zum besseren verständnis)
das seele, geist, körper miteinander zusammenhängen, das eine ohne das andere nicht sein kann, kannst du selbst spüren, wenn du dich körperlich betätigst, geht es dir seelisch und geistig besser. wenn es dir in der seele gut geht, gehts auch körperlich besser. wenn du dich geistig forderst, weitet sich deine seele ect.
-
-
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ey,
zweiteres würde ich eher meinen!
-
Antwort von megamomme 07.07.20122 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Das Bewusstsein ist psychisch.
Bei Bewusstsein sein, heißt, dass man sich bewusst ist, dass man da ist. Psyichisch
-
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Psychsisch.
Nicht bei bewusstsein heißt nicht ansprechbar. Dein Gehirn arbeitet im "Stanby"-Modus
-
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Psyche! Eindeutig!
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Hi, vorweg: ich lasse viel Entwicklung außer Acht, an der du wahrscheinlich nicht umhin kommen wirst, hier nur mein Substrat, das Ergebnis. Den Weg der Erkenntnis muss jeder selbst gehen...
Innerhalb meines Psychologie(auf Nebenfach)-Studiums kam ich nicht umhin, mich sehr intensiv mit diesen Fragen zu beschäftigen. Interessant ist einmal, dass Psyche und Körper in meinem Bewusstsein als etwas auftauchen. Und was auch interessant ist, ist, dass niemand der vielen Psychologen und Philosophen herausfinden konnten, WAS das Bewusstsein ist. Sie fanden immer nur Bestandteile des Bewusstseins heraus. Also: Denken taucht auf, Wahrnehmungen tauchen auf, Kognitive Impulse und Affekte tauchen auf und verschwinden wieder. Man kann eben nicht mit dem linken Auge von innen her das linke Auge anschauen. Das ist ein Paradox.
Interessant ist, dass der Begriff Materie, der für die Naturwissenschaften so maßgeblich erscheint, genauso wenig definiert werden kann.
Nun hat Ken Wilber eine Theorie der vier Quadranten entwickelt. Die beiden linken Quadranten stehen für die inneren Welten der Interpretation, Innenschau, Innenwelt, Weltbilder, Meinungen, Wahrnehmungen etc. und wird auch mit "Bewusstsein" bezeichnet. Die beiden rechten Quadranten stehen für die äußeren Welten der Atome und Neutronen, der Sterne und Galaxien, der Systeme - alles eben, was gemessen werden kann, wo man von außen her draufschaut. Diese beiden Quadranten sind die Q. der Materie.
Kann es nun sein, dass es am Ende jeder Weisheit wirklich etwas geben kann, was sich eben ganz der Definitionsgewalt des Gehirns entzieht? Kommen wir damit an die Grenzen unseres DENKENS - denn das machen wir ja gerade, wenn wir uns auf diese Weise das Bewusstsein anschauen? Was ist, wenn das Bewusstsein UMFASSENDER als das Denken ist und darum für ewig sich der genauen Bestimmung des Gehirns entzieht?
Also, zu diesem Ergebnis bin ich nach jahrelangen Bemühungen gekommen!
Ja, und dann gehen die Fragen weiter, was äußerst spannend ist, was auch ins Mystische führt ... Z.B.: Was hat Bewusstsein mit GOTT zu tun? Bzw. mit dem GEIST, der hinter dem Denken steht?
Ich denke da auch grad an Quantenphysik, wo sich scheinbar Bewusstsein und Materie (also die 4 Quadranten) zu berühren scheinen!
Schönen Gruß,
Selaja
PS: Wen das interessiert: Die 4 Quadranten sind einmal nach innen und außen (Bewusstsein und Materie) und zum anderen nach individuell und kollektiv unterteilt.
http://integralesleben.org/home/il-integrales-leben/grundlagen-des-integralen/qu...
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Natürlich beides , ohne deinen Körper hast du keine Erinnerungen , Erfahrungen , Gedanken , etc. , dies gilt hier auf der Erde , wenn du stirbst kann es auch sein das du ohne Körper vor deinen Schöpfer trittst , wer weiß....lg
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Lass mich mit einem Vergleich antworten:
Stell Dir vor Du sitzt bei einem Pförtner, der u.a einen Firmenparkplatz mit Hilfe von vielen Überwachungskameras beobachtet. Auf dem Parkplatz steht ein Baum, der ist auf drei von den Kameramonitoren zu sehen, und nun setzt sich eine Krähe auf den Baum.
Nun fragst Du: sitzt die Krähe nun auf dem Baum hier (zeigst auf Monitor 1) oder auf dem hier (Monitor 2) oder auf dem (Monitor 3) ?
Die Antwort ist natürlich: Du siehst hier 3 unterschiedliche Perspektiven derselben Krähe auf demselben Baum - auch wenn sie unterschiedlich aussehen mögen, und vielleicht auf einem der Bilder nur der Baum aber nicht die Krähe zu sehen ist.
und so ist es auch mit körperlich, geistig und seelisch: 3 unterschiedliche Perspektiven auf dasselbe Wesen.
Was würdest Du zu der umgekehrten Frage sagen: wenn jemand nicht sehen kann, also blind ist - ist das eher eine physische oder eine psychische Beeinträchtigung ?
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 08.07.2012Es ist eine physische Beeinträchtigung, die Auswirkungen auf die Psyche haben kann.
Blindheit ist eine Einschränkung der Sehfunktion, ursache ist eine Störung der Übertragung, bzw. ausfall von Nerven.
Würdest Du dagen fragen, ob Dummheit eine physische oder psychische Einschränkung ist gilt definitiv letzteres, denn Basis von Intelligenz ist die Anwendung des Verstandes.
:-)))
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Eine Bank ist etwas, wo man Geld abheben kann und auch etwas, auf das man sich im Park setzen kann.
So kannst Du das Bewusstsein einerseits als den Zustand deuten, der KEINE Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit ausmacht, sondern in welchem alle Körper- und Vitalfunktionen laufen.
In der Psychologie gibt es aber auch ein Bewusstsein und ein Unbewusstsein. Viele reden hier von einem "Unter"bewusstsein. Allerdings ist dieses nirgendwo drunter oder hierarchisch geordnet. Es bestimmt ziemlich viel in den Handlungen eines Menschen, doch ist es den jeweiligen Personen nicht immer klar.
Sollte Dich das Psychologische interessieren, musst Du in die Bereiche Psychoanalyse und Tiefenpsychologie gehen. Vorsicht: Die Esoterik geht in eine ähnliche Richtung... sie behandelt das Ganze allerdings völlig unwissenschaftlich und anders... Bleib besser bei der Psychologischen Art!
Kommentar von beemayabeemaya 08.07.2012danke. bin kein fan von esoterik.
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 08.07.2012Die Esoterik geht von einem Kreativen Ansatz aus, Ganzheit als Symbol-sprache.
Die Psychologische Art ist dagegen ein reines gedankliches Prinzip eines Konstruktes, dem jede geistige (Bewusste) Kreativität abhanden gekommen ist.
In der Psychologie redet man von Unterbewusstsein, weil man den Unterschied zwischen bewusstem und instinktivem Impuls nicht differenzieren kann/will.
.
Kommentar von JaniXfXJaniXfX 09.07.2012Lieber Astroprofiler: geht sie nicht. Und auch das mit der Psychologie stimmt nicht. oberflächlich erklärt stimmt die Astrologie auch nicht. Es gibt reichlich studien die Zeigen: Astro-versuche nähern sich über Halo-Effekte und Reaktionen. Ja, allgemeine Aussagen treffen immer. Aber der Streit um die Aussagekräftigkeit geht ins unendliche. Wir haben gerade eine Studie über Persönlichkeiten laufen. Ob das Sternzeichen mehr über eine Persönlichkeit aussagt als Schuhgröße oder Bücheranzahl. 150 Personen erfasst, und rat mal, was aussagefähiger war :P
die psychologie ist weithin differenziert. in der von mir benannten existieren Konstrukte nicht. Da bist Du zur Gänze falsch informiert. Und man redet auch nicht von UNTERbewusstsein, sondern von UNbewusstsein. ist instinktiv nicht auch unbewusst? und kann instinktiv nicht auch mehr, als nur ein grundgegebener Impuls sein? Erstaunlicherweise decken INSTINKTIVE Dinge immer schließende Tendenzen ab - aber das zu erklären wird zu lang.
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Aus Sicht des Verstandes ist Bewußtsein das – Nichts. Du kannst über Nichts nicht nachdenken. Alles geht aus diesem Nichts hervor. Das kann man mit dem Verstand nicht begreifen, da der Verstand nur ein Werkzeug des Bewußtseins ist, somit nur einen kleinen Teil des großen Ganzen darstellt.
Doch dieses Bewußtsein ist sich noch nicht selbst bewußt. Das heißt – es kann sich selbst nicht selbst erfahren als Etwas. Ein Ganzes Etwas kann sich niemals aus sich selbst heraus selbst bewußt werden. Es braucht einen Spiegel, um sich selbst wahrnehmen zu können. Zu diesem Zweck wurde das Ego-Bewußtsein geschaffen.
Es verhält sich wie Sonne und Mond. Auch der Mond verfügt über kein eigenes Licht – wie auch das Ego-Bewußtsein über kein eigenes Bewußtsein verfügen kann. Somit existiert der Mensch bei der Geburt ohne eigenes Bewußtsein. Dadurch lebt er in der Gnade des Vergessens, und nun macht er Erfahrungen, wodurch sich jedes Mal das Bewußtsein selbst erfährt und somit selbst bewußt wird.
Der Körper folgt einem eigenen Bewußtsein, da der Verstand all die Tausenden Aktionen in jedem Moment niemals bewältigen könnte, und außerdem muß er ja noch erst ausgebildet werden durch die selbstgemachten Handlungen. Ein Kind weiß nichts von Seele – oder auch Psyche genannt – so lange, bis man ihm etwas davon erzählt. Also ist das Wort Psyche nur eine erzählte Geschichte über etwas, was noch nie ein Mensch mit physischen Sinnen wahrgenommen hat.
Schaue einmal in einer sternenklaren Nacht in den Himmel. Da siehst du Objekte im Raum – mehr, nicht. Dieser Raum ist das Nichts. Er scheint zu existieren, doch das ist Täuschung. Stelle dir vor, es gäbe keine Objekte – dann wäre auch kein Raum erkennbar. Erst die Objekte bedingen den Raum – oder anders gesagt – keine Objekte, kein Raum. Es gab somit keinen Raum, der darauf wartete, mit Objekten angefüllt zu werden.
Bewußtsein entspricht dem Raum. Gedanken sind somit die Objekte im Raum – mehr, nicht. So, wie außen – so, auch innen. Objekte erscheinen, und sie gehen wieder. Sie kommen aus dem Nichts – und gehen wieder ins Nichts. Genau so, wie ein Ton aus der Stille erwächst – und wieder in die Stille stirbt. Die Stille und das Nichts – sie sind ein und dasselbe.
Die Stille hat kein Gegenteil, somit ist sie nicht von dieser dualen Welt. Auch das Leben hat kein Gegenteil, ist also nicht von dieser Welt. Was wir im allgemeinen als Leben bezeichnen ist das Dasein, scheinbar begrenzt durch Geburt und Tod. Somit ist das Gegenteil von Tod nicht das Leben – sondern die Geburt. Überall erscheint uns das Echo des Lebens hier auf Schritt und Tritt. Es ist zu Form gewordenes Bewußtsein.
Und als du begonnen hast zu lesen war es – Jetzt. Und nun ist es immer noch – Jetzt. Das ist dieser ewige Augenblick von Geburt bis zum Tod, den man Dasein nennt. Versuche nicht, dieses Paradox mit dem Verstand begreifen zu wollen. Das gelingt niemals. Du kannst es nur selbst erleben. Mit DU ist das Bewußtsein gemeint – nicht diese Stimme im Kopf, welche andauernd behauptet – Ich bin DU. Das ist nur das Ego-Bewußtsein.
Herzliche Grüße
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Was ist der Unterschied? ;-)
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 08.07.2012Kannst Du essen, gehen, dich fortpflanzen ohne zu denken? Ja.
Solltest du Essen, gehen, dich fortpflanzen ohne zu denken? Nein.
Kommentar von TeeEiTeeEi 09.07.2012Und?
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Guck inception
Kommentar von Melanie19880203Melanie19880203 06.08.2012HAHAHAHA
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Im Endeffekt halte ich es für einen physischen Aspekt, der als Unterkategorie erst die Psyche öffnet.
Wenn man nicht bei Bewusstsein ist heißt das nicht, das man kein Bewusstsein hat. Das ist wieder so ein Fall, wo die Sprache ziemlich verwirren kann. Das Bewusstsein besteht ja nicht nur aus der äußeren Wahrnehmung, sondern auch der inneren (Unterbewusstsein, Unbewusstsein). Bei Bewusstlosigkeit ist die äußere eben größtenteils abgeschaltet, aber es ist nicht weg.
Kommentar von beemayabeemaya 07.07.2012bewusstsein. also das wort selbst bezeichnet doch kein einheitliches Phänomen oder?
Kommentar von HalbschwarzHalbschwarz 07.07.2012Ist eher ein Sammelbegriff für eine ganze Menge psychische "Symptome". Bewusstsein wie wir es in der Alltagssprache verwenden, bezieht sich meistens auf die Sinne und einfache kognitive Leistungen. Generell fallen darunter auch Prozesse im Gehirn, die wir nicht bewusst (da taucht das Wort schon wieder auf) wahrnehmen.
Aus meiner philosophischen Sicht ist Bewusstsein sogar das Phänomen, das uns zum Subjekt macht. Insofern gibt es für mich streng betrachtet kein Leben, sondern nur Bewusstsein. Deshalb fällt für mich auch jeder Begriff von Seele flach. Nach dem Tod erlöscht das Bewusstsein, sprich das Leben ist vorbei - so sehe ich das zumindest.
Kommentar von beemayabeemaya 08.07.2012ich auch, ist dann halt wie unter narkose oder vor der geburt.
Kommentar von HalbschwarzHalbschwarz 08.07.2012Unter Narkose war ich noch nie ._. Auf jeden Fall gibts aber auch da noch ein Basis-Bewusstsein, der Vergleich hinkt also trotzdem ein bisschen.
Aber wie vor der Geburt, das trifft es sehr gut...und immerhin war das ja ein ganz schön langer Zeitraum, mindestens 13,7 Milliarden Jahre...wir habens gut überstanden, deshalb sollte man sich auch nicht vor dem Tof fürchten ;D
Kommentar von beemayabeemaya 08.07.2012ich meinte auch eher den empfindungszustand den man selbst hat. u das ist bei den "meisten" narkosen eben nix. also dunkel u ohne empfindungen, bis auf ein paar menschen die träumen. aber meist eben nichts
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 08.07.2012Bei Bewusstsein sein ist eine physische Funktion, Bewusstsein haben ein (psychischer Prozess der eine Funktion (übertragung von elektrischen impulsen) voraussetzt.
danke für deinen link. befassen tue ich mich bereits ne ganze weile mit dem LSP sowie der neurologie. da das LSP aber glaub ich nie wirklich zu lösen ist entstehen halt immer fragen. ist aber wohl auch gut, denn dadurch guckt man halt über den tellerrand hinaus und wird nie aufhören fragen zu stellen