Ist das Architekturstudium wirklich was für mich?

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5 Antworten

Du solltest unbedingt mal ein oder zwei Architekturbüros aufsuchen und Dir dort die Arbeit eines Architekten zeigen und erklären lassen.Hochhäuser sind schon faszinierend, die allerwenigsten Architekten bauen aber welche.Mathe ist tatsächlich kein wichtiges Fach im Architekturstudium, sollte zu schaffen sein, wenn jemand Abi hat, aber den Umgang mit Zahlen sollte man aber dennoch mögen. Die Talente und Interessen sollten im räumlichen Vorstellungsvermögen ,im Bauen,Gestalten , Technik allgemein ,Computerzeichnen-und schreiben, händischem Zeichnen und Skizzieren, Kunst allgemein,Bauphysik liegen. Sehr von Vorteil wären kommunikative Fähigkeiten und Geschäftssinn, sollte man Führungaufgaben übernehmen oder sich selbständig machen wollen.


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Mathe ist tatsächlich nicht das Wesentliche, dafür solltest du in Physik aber besser sein (oder dich anstrengen, besser zu werden ;)).

Beschäftige dich aber schon jetzt mit den Bewerbungsmodalitäten. Für einige Hochschulen laufen im Januar/Februar schon die ersten Fristen aus und – je nachdem wo du studieren willst – musst du eine Mappe anfertigen, dich für Eignungstests anmelden oder andere Vorleistungen erbringen. Bei den Praktika musst du ebenfalls genau hinschauen: manche Unis wollen Baustellenpraktika sehen, andere Büropraktika.

Wenn du also WIRKLICH Architekt werden möchtest, solltest du deine Faulheit ganz schnell hinter dir lassen. Vor allem das Studium ist sehr, sehr zeitintensiv und erfordert extrem viel eigenes Engagement von dir.

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Nein ! Das mit der Mathe stimmt so überhaupt nicht.

Archtektur ist primär ein gestalterisches Fach, weshalb z.b. Schaufenstergestalter, Grafik-Designer oder auch Möbelschreiner dafür eine gute Grundlage bildet. Ich kenne mehrere Leute, die das studiert haben und alle sind schon sehr kunstinteressiert.

Die hohe Kunst sind vor allem gute Ideen, z.B. Reiheneigenheime so zu verschachteln, dass die jeweiligen Gärten und Terassen vom Nachbarn nicht einzusehen sind. Scheint mal wohl nicht so einfach zu sein, aber ich habe da so meine Ideen. Leider bin ich aber kein Architekt.

Sehr aufwendig scheinen wohl auch Gebäude mit nicht recheckigen Grundrissen zu sein sowie Einbezug von Planzen/Bäumen in den Baukörper.

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Als Architekt ist es von Vorteil, wenn man ein kreativer Mensch ist. Mathe muss natürlich auch sein und da kommst du nicht drum herum. Das ist aber mittlerweile fast überall in produktiven Studiengängen so (Nein, Geisteswissenschaften sind nicht produktiv).

Aber wenn du wirklich Bock drauf hast, dann wird dich das alles nicht davon abhalten, dein Ziel zu erreichen.

Und selbst wenn du dann nach zwei Semestern merkst, dass das nichts für dich ist, ist dein Leben noch nicht vorbei. Kannst auch dann noch auf etwas anderes umschwenken.

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Wenn du Architektur studieren willst,

- solltest du nicht faul sein bzw. kannst es dir nicht erlauben, dich auf die faule Haut zu legen. Du wirst sehr viel um die Ohren haben und froh sein wenn du nicht den ganzen Tag am Schreibtisch verbringst.

- musst du nicht unbedingt gut in Mathe sein. Es gibt aber trotzdem Fächer wie z.B. Darstellende Geometrie, Tragwerkslehre (Statik) und Bauklimatik. Sie sind ziemlich Mathematik lastig, aber mit ein wenig Übung machbar.

- solltest du am Besten vorher ein Baustellenpraktikum absolvieren. An meiner Universität sind es insgesamt 6 Wochen Baustellenpraktikum, die man bis Anfang des dritten Semesters gemacht haben sollte.

-solltest du entweder einen guten Abischnitt haben (oft NC-Studiengang) oder dir eine Universität suchen, die NC frei ist.

Falls du weitere Fragen hast, dann steh ich dir gerne zur Verfügung. Ich studiere selbst Architektur :)

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